Samstag, 28. November 2009

Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch (XV)

Geringe Geldstrafe für Verleumdung

Ein umgekippter Laster mit Geflügel bei Ganderkese, die Autobahnen bei Bremen werden wohl nie fertig, auf dem Weg nach Lüneburg eine Baustelle nach der anderen - noch 30 Kilometer, hinein in die Stadt, stolz sind sie hier wohl auf Karstadt, überall Hinweisschilder, ein Parkhaus, rechts ran fahren, eine Passantin fragen: „Wie komme ich zum Amtsgericht?“

„Wenn Sie zu Fuß dahin wollen, kann ich Ihnen das leicht erklären“, sagt sie. „Wenn Sie mit dem Auto dahin wollen, dann nicht!“

Dann eben nicht mit dem Auto! Ein Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt, herrliche Gassen, tolle Fassaden. Unglaublich viele Menschen in der Fußgängerzone. Derweil wird einem Ehemaligen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch der Prozess gemacht. Wegen Verleumdung des Leiters dieser Einrichtung. Der Angeklagte beantwortet die Fragen der Richterin mit Zeitverzögerung, ist schlecht vorbereitet, scheint keinen einzigen Beweis für seine Behauptungen zu haben. Er spricht leise, ist manchmal kaum zu verstehen.

Der Angeklagte bekommt seine Strafe. Die wird sogar noch halbiert. Mit Rücksicht auf seine finanziellen Verhältnisse: 150 Euro. „Diesen Prozess will ich haben", hat der Angeklagte vor der Verhandlung gesagt. Nach der Verhandlung fragt man sich: Warum?

Nach dem Bummel durch die Altstadt ein Milchkaffee. Mein Hund will unbedingt ins Wasser. Die Gäste amüsieren sich. Dann zurück nach Hause. Dieses Mal über Soltau. Die Brücke, die in den Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch führt, ist gesperrt. Kann wieder geöffnet werden. Aber dieser Prozess wird wohl kaum der Grund für diese Sperrung gewesen sein.

Veröffentlicht am 2. August 2009

Kommentare:

  1. Tja,warum?
    Ich wollte eine Direkte Konfrontation mit dem Hr.Prof.
    Die Verhandlung ging mehr darum weil ich über die Grenzen geschossen bin.Wenn man bedenkt das ich Ursprünglich einen Strafbefehl von 1130Euro hatte und die Verleumdung wurde ja Eingestellt.
    Das seh ich schon mal als Teilsieg.
    Ich werd mich in absehbarer Zeit mit ein paar von den Leuten aus München treffen Alles Akribisch sortieren und zusammen tragen und Strafanzeige stellen

    AntwortenLöschen
  2. Zu der Verhandlung wegen angeblicher Verleumdung:
    Wegen Beleidigung/übler Nachrede zu angemessener Geldstrafe verurteilt,jedoch der Verleumdung nicht. Da kann die Jugendhilfe Lüneburg nicht zufrieden sein.
    Ein wenig verwundert bin ich eher,dass die Jugendamtsleiterin,Frau Otte,der Stadt Lüneburg unter den Zuhörern gesessen hat,obwohl es in der Verhandlung primär nicht um Kinder/Jugendliche ging,sondern um einen Vater der einmal in der hier kritisierten Jugendhilfe Einrichtung-TG Wilschenbruch- mit seiner Freundin und Tochter gemeinsam Therapie gemacht hat.
    Interessiert sich Frau Otte tatsächlich für diese eklatante Situation und wöllte nähere Informationen dazu haben?
    Dann wäre das doch ein Schritt in die richtige Richtung.Was sonst hätte sie wohl dazu bewegt haben können,mittags um 12.00 Uhr diesem Prozess bei zu wohnen?

    AntwortenLöschen
  3. Ich denke mal das ,dass Gericht in Lüneburg schon offene Ohren für diese eklatante Situation hat.
    Die Strafe ist ok. und ich konnte ein Schönes Wochenende mit tollen Leuten verbringen und konnte neben bei noch in Erfahrung bringen was meine Tochter über sich ergehen lassen musste

    AntwortenLöschen
  4. Nachgehakt:Kinderpornografie

    Hallo Herr Tjaden,

    auf Ihren Seiten lassen Leute schreiben, die wegen Verbreitung von Kinderpornogtafie im Internet verurteilt sind. Dann war "Burgdorf" kein Justizskandal- Sie haben doch etwas mit Kinderpornografie im Internet zu tun. Wie in Burgdorf- unter dem Deckmantel von "Kinderschutz" verstecken sich die Täter- und Sie helfen. Wenn Sie wirklich freigesprochen wurden, dann veröffentlichen Sie doch das Urteil/den Freispruch auf Ihren Seiten, so kann sich ein jeder "Bild Dir Deine Meinung".
    Sie hören und lesen "Neues" über sich.

    Best regards,

    Bob Woodward Carl Bernstein

    AntwortenLöschen
  5. Die Herren Woodward und Bernstein würden sich für so eine dilitantische Berichterstattung, auch noch unter ihrem Namen, verbieten.
    Wichtigtuer die vom Thema ablenken wollen. Leider für Sie, nicht geglückt.
    Wenn Sie so eine Behauptung aufstellen, können Sie auch mit ihrem richtigen Namen schreiben.
    Seit 20. August nichts Neues zu diesen Anschuldigungen gehört.
    Pfui kann ich da nur sagen.

    AntwortenLöschen
  6. Tja so ist das nun mal-Uns wird von dem Philosophen Stachowske unterstellt das wie Ciberstalking betreiben würden und den Schutz der Anonymität den den das Internet bietet,nutzen würden. Es kommt doch langsam Licht ins Dunkle-Bernstein und Woodward sagt doch schon ALLES aus.Ich bekam auch schon Unverschämte Mails die dann gar keine gültige e-mail adresse hatten.Wie ich in Erfahrung bringen konnte bin ich da mittlerer Weile nicht der Einzige dam es bislang so geschah

    AntwortenLöschen