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Donnerstag, 7. April 2022

Gisela van der Heijden

Nicht mehr Geschäftsführerin beim Bayerischen Roten Kreuz in Erding

Gisela van der Heijden habe ich als Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg kennengelernt, die während der Zeit der juristischen Auseinandersetzungen mit dem damaligen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG), Ruthard Stachowske, meine Hilfe suchte und bekam. Doch schon bald brach sie alle Versprechen, sie dachte gar nicht mehr daran, die Geschichte der TG aufzuarbeiten, konkrete Hilfe für Kinder, die in der Einrichtung unter der Willkürherrschaft von Stachowske litten, leistete sie nicht. Sie verhinderte sie sogar, indem sie beispielsweise über mich behauptete, ich hätte in ihrem Namen Faxe an Jugendämter verschickt. Dann entschwand sie zum Bayerischen Roten Kreuz in Erding. Dort ist sie nun auch nicht mehr:

Eine Sprecherin des Arbeitsgerichts München teilte auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung mit, dass das Verfahren Ende vergangenen Jahres beendet worden sei. Die beiden Parteien, Klägerin van der Heijden und der von ihr beklagte BRK-Kreisverband, hätten einen Vergleich geschlossen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung hat van der Heijden in dem Arbeitsrechtsprozess eine große Menge von ihr überobligatorisch geleisteter Arbeitszeit geltend gemacht, für die sie einen Ausgleich forderte. Eine solche Klage erscheint doch vor allem dann wahrscheinlich, wenn ein Arbeitsverhältnis zu Ende geht und die Auflösung eines Arbeitsvertrags geregelt wird. 

Hier weiterlesen

Inzwischen ist Gisela van der Heijden verabschiedet worden. 

Montag, 23. Februar 2015

Ruthard Stachowske (II)

Wie die Türen eines Ufos. Foto: Heinz-Peter Tjaden













Ein Geschäftsführer wie ein unschuldiger Schüler mit Mogel-6

"Was sollen wir machen?", wird der Richter in einigen Minuten fragen.

Das Wetter ist so trostlos wie das Behördenviertel in Lüneburg, ein roter Kasten neben dem anderen, ein ungepflegter Parkplatz, die Türen zum Arbeitsgericht wie aus einem Science-fiction-Film, dahinter drei, vier Stufen, eine Glastür, die zu einem Warteraum führt, rechts an der Wand steht Ruthard Stachowske mit seiner Anwältin, er flüstert ihr zu "Das ist der Tjaden", der Gütetermin lockt ein paar Interessierte an, der Lautsprecher schnarrt: "Ruthard Stachowske gegen Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg."

Publikum und Verfahrensbeteiligte gehen in den Saal. Der Richter eröffnet die Verhandlung. Links sitzen Serdar Saris, seit 2012 Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg und gleichzeitig Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover, und seine Anwältin, rechts Ruthard Stachowske, bis Anfang Juli 2011 Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch unter dem Dach der Sucht-  und Jugendhilfe Lüneburg und dann fristlos entlassen von der Vorgängerin von Serdar Saris, der bei diesem Termin den Eindruck eines unschuldigen Schülers nach einer Mogel-6 macht.

"Sieben Kündigungen hat es 2011 gegeben. Mit wenig Substanz", sagt der Richter über Ruthard Stachowske. Die Anwältin von Serdar Saris macht einen etwas beschämten Eindruck: "Damit habe ich nichts zu tun." Außerdem sei Serdar Saris erst seit 2012 Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. In jenem Jahr ist seine Vorgängerin Gisela van der Heijden gen Bayerischem Roten Kreuz in Erding entfleucht und geistert nun als Unfähige durch den Gerichtssaal in Lüneburg.

Im Oktober 2014 ist Ruthard Stachowske auf eigenen Wunsch freigestellt worden, ohne Bezüge, er leidet unter Diabetes. Ende 2014 klagt er gegen die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. "Das hat uns überrascht", sagt die Anwältin von Serdar Saris. Von Mobbing (in den Jahren 2011 und 2012) sei bis dahin nie die Rede gewesen. In der Klageschrift gebe es Ungereimtheiten, sie sei "nur wenig nachvollziehbar". Erstaunt ist die Anwältin von Serdar Saris angeblich auch darüber, dass der "Name Tjaden auftaucht".

Ruthard Stachowske verzieht keine Miene, seine Anwältin schweigt, Serdar Saris sinkt immer weiter in sich zusammen. 11 562 Euro will Ruthard Stachowske haben, weitere Forderungen stehen im Raum, der Richter würde am liebsten eine Gesamtlösung vorschlagen, "eine vierstellige symbolische Summe", doch: "Damit habe ich meine Probleme." Eines der Probleme: Die Forderungen von Ruthard Stachowske könnten verjährt sein, denn: "Auch bei Mobbing gilt eine Verjährung von sechs Monaten."

Der Richter unterbricht die Verhandlung, schlägt Gespräche vor, "von mir aus auch im Richterzimmer". Stachowske diskutiert mit seiner Anwältin vor einem Aufzug, Serdar Saris mit seiner Anwältin im Treppenhaus nebenan. Ich spreche die beiden im Treppenhaus kurz an, sie haben keine Zeit für mich. Serdas Saris geht wenig später mit seiner Anwältin zu Stachowske und Anwältin, ein paar Worte, ein kurzer Aufenthalt im Gerichtssaal.

Serdas Saris fährt mit seiner Anwältin vom Parkplatz, Stachowske steht mit seiner Anwältin vor dem Gerichtsgebäude. Ein Taxi kommt. Sie steigen ein. Die Verhandlungen beginnen?

Ruthard Stachowske I

Gegen diese Broschüre ist Stachowske erfolglos vor Gericht gezogen - auf Kosten der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg und somit der Beitragszahler für die Rentenversicherung, die diese Einrichtung finanziert haben Hier klicken

Dienstag, 3. Juli 2012

Verschoben

Neuer Termin vor dem Arbeitsgericht in Lüneburg

Glaubt man den Aussagen der Beteiligten, dann kann sich die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg eine Abfindung für den ehemaligen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, Ruthard Stachowske, nicht leisten. Jedenfalls nicht die, die er gern hätte. Die Geschäftsführerin, die Stachowske entlassen hat, trat gestern in Bayern einen neuen Job an. Dass sie die Sucht- und Jugendhilfe wieder verlassen werde, kündigte sie bereits im vorigen Jahr an. Nach ihren Angaben tobte hinter den Kulissen ein Nerverkrieg, geriet sie zwischen die Fronten.

Nach Auskunft des Lüneburger Arbeitsgerichtes ist der dritte Termin in Sachen Stachowske gegen Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg inzwischen vom 26. Juli 2012 auf den 23. August 2012, 10 Uhr, verschoben worden (Az. 94/12 und 95/12).

Siehe auch

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Vertagt

Stachowske (links) verlässt das Gerichtsgebäude.








27. Oktober 2011
Arbeitsgerichts-Vorhang wieder zu - viele Fragen offen

Wenn Ruthard Stachowske ein vorzügliches Zeugnis haben will. Bekommt er. Wenn die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg alle Vorwürfe gegen den ehemaligen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) zurücknehmen soll. Macht sie. Doch eins kommt nicht infrage: eine Rückkehr von Stachowske. Das hat heute vor dem Lüneburger Arbeitsgericht der Jugendhilfe-Anwalt klar gemacht: "Herr Stachowske betritt nie, nie wieder das Gebäude."

Drei Dutzend Zuhörerinnen und Zuhörer, Presse- und NDR-Vertreter haben im Sitzungssaal 1 die erste Verhandlung verfolgt. Ruthard Stachowske klagt gegen seine Kündigung, die Anfang Juli 2011 ausgesprochen worden ist. Inzwischen gibt es drei weitere Kündigungen, im Gerichtssaal überreichte der Jugendhilfe-Anwalt die fünfte.

Der jüngste Kündigungsgrund: Ruthard Stachowske soll für eine Wasserpumpe in seinem Garten Ersatzteile gekauft haben, die er der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zweimal in Rechnung stellte.

Die Lüneburger Arbeitsrichterin Kriesten geht von einer langen Dauer des Rechtsstreites aus, der sogar zumindest in die zweite Instanz gehen könnte. Ihr Versuch, beide Parteien an einen Verhandlungstisch zu bringen, ist vorerst gescheitert.

Vieles bleibt nach dem ersten Termin undurchsichtig. Ruthard Stachowske arbeitet seit 1984 für die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, seit 1993 als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Zuletzt hat er 6665 Euro brutto monatlich verdient. Möglicherweise macht ihn sein Arbeitsvertrag unkündbar. Zumindest bei ordentlichen Kündigungen.

Der Hamburger Anwalt von Ruthard Stachowske fordert die Rücknahme aller Kündigungen und die Wiedereinstellung seines Mandanten, der im Gerichtssaal recht schweigsam gewesen ist. Auch zu der Tatsache, dass die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg bei der Sparkasse drei Konten hat, die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch dagegen zwei bei der Volksbank, sagte Stachowske nichts.

Eines dieser Volksbank-Konten spielte eine wichtige Rolle, als die Strafgelder erörtert wurden, die Klientinnen und Klienten für Fehlverhalten zahlen mussten. Die sollen in Briefumschläge gesteckt und im Büro der TG-Buchhaltung abgegeben worden sein. Diese Stachowske-Behauptung konterte der Jugendhilfe-Anwalt mit einem Konto-Auszug der Volksbank. Verbucht worden war eine vierstellige Summe mit dem Vermerk "Konsequenzgeld".

Hat Ruthard Stachowske Privatreisen als Dienstfahrten abgerechnet? war eine weitere Verhandlungsfrage. Auch sie wurde noch nicht eindeutig beantwortet.

Arbeitsrichterin Kriesten hat noch viel Aufklärungsarbeit vor sich. Das jedenfalls steht fest.

Dienstag, 20. September 2011

Ich sprüh´s...

20. September 2011
...auf jede Wand

Neue Therapeuten braucht eine neue Drogentherapieeinrichtung in Lüneburg. Die alte erzittert offenbar in ihren Grundfesten. Angeblich ist Ruthard Stachowske ante portas. Für den bevorstehenden Arbeitsgerichtsprozess soll der sich gut gewappnet haben. Dem Vernehmen nach hat er alle Kündigungsgründe in einer Erwiderung zerschmettert. Mit Hausordnungen anderer Einrichtungen wies er angeblich darauf hin, dass sein System keinesfalls einmalig ist.

Da mir die Kündigungsgründe unbekannt sind, kann ich sie aus Informationen nur per Hand verlesen. Dabei denke ich manchmal, dass ich mich wohl verlesen haben muss. Beispielsweise bei der Nachricht, die Rentenversicherung fordere jetzt auch die Entlassung von H. G., ehemals Stellvertreterin von Ruthard Stachowske.

Das wäre zwar konsequent, würde bedeuten: Stachowske kann gar nicht mehr ante portas sein. Oder kann sich jemand vorstellen, dass die Rentenversicherung erfreut über seine Rückkehr wäre? Wenn die nun auch H. G. weg haben will, wohl kaum.

Sind die Informationen zutreffend, muss man dem Arbeitsgericht doch nur noch verklickern, dass die Rentenversicherung offenbar weder mit Stachowske als Wieder-Leiter noch mit H. G. als Wieder-Stellvertreterin einverstanden wäre. Ginge Stachowske also aus dem Arbeitsgerichtsverfahren als Sieger hervor, käme nach den Gesetzen der Logik sofort jemand und würde die Tür von außen abschließen.

Inzwischen soll die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung den Anwalt gewechselt haben. Ist das so, dann sollte der die Argumentationsweise wechseln. Fest steht: Stachowske und sein Team haben Behörden getäuscht, Jugendämter hinters Licht geführt. Das lässt sich lückenlos belegen. Bezahlt wird die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch für Therapien. Dazu hat zumindest eine Richterin festgestellt: "Eine tatsächliche Therapie gibt es gar nicht."

Die Rentenversicherung sollte mal genau nachschauen, wer wie lange in der Therapeutischen Gemeinschaft gewesen ist und wo die Klientinnen und Klienten Hilfe bekommen haben. So schwer kann das nicht sein...

Donnerstag, 11. August 2011

Die Löschung

11. August 2011
Kündigung angenommen?

Nun steht auf den Institutsseiten von Ruthard Stachowske, er sei von 1993 bis Juli 2011 Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) gewesen. Außerdem ist der 54-Jährige Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule in Dresden. Für die ist er noch TG-Leiter.

Und wie vertreibt sich Stachowske die Zeit bis zum Arbeitsgerichtsprozess am 27. Oktober 2011? U. a. mit einem Vortrag, den er am 23. September 2011 hält. Thema: "Werden die Missetaten der Väter heimgesucht bis ins dritte und vierte Glied? – Drogenabhängigkeit und Familiengeschichte".

Co-Referentin ist Heidrun Girrulat aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, Veranstalterin die Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation mit Sitz in Göttingen. Die arbeitet mit der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin zusammen. Dort widmet man sich auch den Folgen des Nationalsozialismus für Holocaust-Täter und Holocaust-Opfer. Eine der Thesen lautet, dass noch viele Mauern bis zur Integration eingerissen werden müssen.


Alice Salomon war eine liberale Sozialreformerin, die 1938 Deutschland verlassen musste und 1948 in New York starb. Auch mit einer deutschen Briefmarke wurde ihr Wirken gewürdigt.
Ruthard Stachowske und Heidrun Girrulat passen dazu? Schaut man sich ihr Vortragsthema an, dann stellt man erst einmal fest: Ist biblisch angehaucht. Auch in der Lutherbibel aus dem Jahre 1912 ist von "Missetaten der Väter" die Rede, die bis ins dritte  und vierte Glied verfolgt werden sollen (2 Mo 20.5). Dabei geht es allerdings um die, "die Gott hassen".
 
Zweitens ist hinlänglich bekannt, dass Ruthard Stachowske seinen Vorträgen gern Bibelzitate voranstellt. Was allerdings nicht bedeutet, dass er deswegen stichhaltige Thesen aufstellt. Statt dessen fälscht er Familiengeschichten, die so aussehen müssen: Opa süchtig, Vater süchtig, Sohn süchtig.
 
Diese These ist wissenschaftlich so unhaltbar wie gestern der Treffer von Mario Götze gegen Brasilien. Sie diente zu Stachowskes TG-Zeiten aber einem Zweck: der Zerstörung von Familien, die entweder zementiert oder herbeigeführt werden sollte.
 
Argumentiert jemand mit wirren Thesen, verwirrt er sich und andere auch mit anderen Thesen. So hat sich Ruthard Stachowske dermaleinst vorgenommen: "Jetzt untersuche ich die Nazi-Vergangenheit von Gebäuden."
 
Dass Heidrun Girrulat Gleichschritt hält, kann leicht bewiesen werden: Auch sie propagiert die Energiefeldtherapiemethode, die allerdings in der TG nicht mehr angewendet werden darf. Dann macht sie es eben in ihrer Praxis.
 
Und wie Ruthard Stachowske jetzt aufgefallen sein muss, dass er die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch nicht mehr leitet, ist Heidrun Girrulat jetzt aufgefallen, dass sie auf ihren Praxis-Seiten einen falschen Link zum Institut von Ruthard Stachowske gesetzt hat. Wurde von ihr geändert, damit auch jede und jeder erfahre, dass sie zwar aktuell nicht mehr in der TG, aber anderweitig mit Ruthard Stachowske zusammenarbeitet: in einem Indien-Verein als Vorsitzende (Stachowske ist Geschäftsführer), im Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT) und bei Vortragsveranstaltungen.
 
Deswegen ist Heidrun Girrulat auch keine liberale Sozialreformerin wie Alice Salomon, sondern derzeit Statthalterin von Ruthard Stachowske in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Die Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung nimmt´s hin. Wahrscheinlich aus Kostengründen. Noch eine Entlassung scheint man sich nicht leisten zu können.
 
Wie jedoch Stachowske damit der Rücken gestärkt wird, beweist die Tatsache, dass der immer mehr von einem Erfolg vor dem Arbeitsgericht in Lüneburg ausgeht. Hoffentlich hört der jetzt nicht auch noch die Geschichten, die über den neuen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch kursieren. Sonst wird die Arbeitsgerichtsverhandlung am 27. Oktober 2011 zu einer Komödie, die in die Justizgeschichte eingeht.
 
Wer ein Kapitel beenden und ein neues aufschlagen will, muss anders handeln. Denn Ruthard Stachowske hat schon bewiesen, dass er in jede offene Flanke stößt. Wenn die Jugendhilfe Lüneburg so alt aussehen möchte wie gestern Brasilien gegen Deutschland, ergötzt sich einer.
 
 
 

Mittwoch, 10. August 2011

Die Reform

10. August 2011
In einer Einrichtung im Belauerungszustand

"Referenten: Heidrun Girrulat, Dr. Ruthard Stachowske, Dr. Rudolf Kaufmann." Steht auf den Internet-Seiten der Volkshochschule von Bremen. Seit geraumer Zeit.

Darum geht es: "Systemische Familienberatung nach Rudolf Kaufmann

Kompetenzerweiterung für die Arbeit mit Familien

Eine berufsbegleitende Fortbildung für alle, die in sozialen Arbeitsfeldern mit Familien oder Teilfamilien zu tun haben."

Die Teilnahmegebühr beträgt 1 650 Euro. Geplant sind sechs Seminare. Los geht es am 2. März 2012. Verlinkt ist diese Veranstaltungsankündigung mit den Internetseiten des Institutes von Ruthard Stachowske, der sich am 27. Oktober 2011 vor dem Arbeitsgericht in Lüneburg gegen seine fristlose Entlassung als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) wehrt.

Heidrun Girrulat muss sich nicht arbeitsrechtlich wehren. Die ist weiterhin in der TG, war dort Stellvertreterin von Stachowske. Hält sozusagen die Stellung. Wird wohl als ahnungs- und somit schuldlos eingestuft. Von der Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

Bescheinigen muss man Stachowske und Girrulat: Mit Teilfamilien haben die Erfahrung. Sie haben in der TG so manche Familie geteilt. Aber was man Stachowske zum Vorwurf machen muss, muss man nicht unbedingt seiner Stellvertreterin ebenfalls vorwerfen?

Nun wissen aber auch alle Eingeweihten: Der Belauerungszustand hat begonnen, wobei Stachowske den Vorzug besitzt, dass seine Teil-Familien-Expertin noch an der Quelle sitzt und sich dort viele Informationen angeln kann, die für ihren ehemaligen Chef wichtig sein könnten.

Macht sie nicht? Die ist loyal? Die hält zur Jugendhilfe Lüneburg? Die stellt sich jetzt ihrer Verantwortung und geht als Verantwortungsstellerin systemisch in Sack und Asche? Wer´s glaubt...Dann hätte die sich inzwischen als Referentin von der Veranstaltung an der Volkshochschule von Bremen verabschiedet.

Heidrun Girrulat will aber ihr Netzwerk nicht zerfleddern. Zu dem gehören ihren eigenen Internetseiten zufolge sowohl die Volkshochschule in Bremen als auch das Institut von Ruthard Stachowske, der dort auch Rudolf Kaufmann zu seinem Team zählt.

Den Belauerungszustand dominiert offenbar Stachowske. Da sich zudem in der TG nicht viel ändert, nennt man das Reform im heutigen Sinne...




Mittwoch, 3. August 2011

Vertagt

3. August 2011 (13 Uhr)
Und dann auch noch im Internet versagt

Die Brille lustig halb auf der Nase grüßt Ruthard Stachowske von den Internetseiten seines Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT). Darüber freuen sich sicherlich H. G. und A. S., die in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) arbeiten. Schließlich arbeitet er im IMFT nicht nur mit H. G. zusammen, sondern auch in der TG. Dort sogar noch mit A. S. Denn er leitet die TG. Behauptet er immer noch auf seinen Institutsseiten.

Damit daran keine Zweifel aufkommen, hat er die Behauptung,  er sei weiterhin TG-Leiter, verlinkt. Dieser Link führt zu den offiziellen Internet-Seiten der Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung. Nun ist es nicht mehr weit bis zu den offiziellen Internet-Seiten der TG. Dort werden uns "Infos von A-Z" angeboten. Ein weiterer Klick und wir landen bei "Grundwerte unserer Arbeit". Die laut Internet-Info immer noch von Ruthard Stachowske geprägt werden. Geworben wird auch für eine Fachtagung, die 2009 stattgefunden hat.

Ideengeber war Ruthard Stachowske, zu den Referentinnen gehörte zweimal A. S. Auf den offiziellen Internetseiten der TG erfährt man auch, dass die Tagungsergebnisse in einem Buch zusammengefasst worden sind. Hat man noch Fragen dazu, kann man ein Kontaktformular nutzen. Die Fragen landen bei der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch - die diese an Stachowskes Privatadresse weiterleitet, weil er fristlos entlassen worden ist?

Kehren wir auf die Seiten des Instituts für mehrgenerationale Forschung und Therapie zurück, finden wir dort ebenfalls ein Foto von H. G. mit Angaben zu ihrer Arbeit.  Die erledigt sie nicht nur in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, sondern auch außerhalb. Infos darüber bekommt man auch von ihr per Klick. Auf ihren Seiten verrät sie ihr Netzwerk. Dazu gehört das Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie. Stachowske lässt grüßen. Mit lustiger Brille halb auf der Nase...

Und was lernen wir daraus? Einerseits führen alle Wege nach Rom, andererseits führen die hier beschriebenen Internet-Wege stets zu den offiziellen Seiten der Jugendhilfe Lüneburg und der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

Wäre ich Anwalt von Stachowske, hätte ich für den geplanten Arbeitsgerichtsprozess Screenshots. Ich bin sicher; Hat er! Allerdings muss er sich ein wenig gedulden. Denn der Arbeitsgerichtsprozess findet nicht - wie geplant - am 13. Oktober 2011 statt. Die Vorsitzende Richterin der 4. Kammer des Lüneburger Arbeitsgerichtes hat am 1. August 2011 diesen Beschluss verkündet: "In dem Rechtsstreit Prof. Dr. Stachowske ./. Jugendhilfe Lüneburg gGmbH wird der Termin vom 13. 10. 2011 auf Antrag des Beklagtenvertreters aufgehoben.

Neuer Termin zur Kammerverhandlung wird im vermuteten Einverständnis der Parteien bestimmt auf Donnerstag, den 27. Oktober 2011, 12.30 Uhr, Sitzungssaal 1, in 21337 Lüneburg, Adolph-Kolping-Str. 2.

Zu diesem Termin wird hiermit umgeladen.

Die Anordnung des persönlichen Erscheinens bleibt aufrechterhalten. (Az. 4 Ca 220/11)"

Den Antrag, der zu diesem Beschluss geführt hat, stellte also die Jugendhilfe Lüneburg.

Bei Facebook darf ich mich schon gar nicht mehr anmelden. Tue ich es doch, hagelt es Fragen von Ex-Klientinnen, Ex-Klienten und weiteren Betroffenen. Die verstehen gar nichts mehr, denn einige von ihnen sind die gleichen Internet-Wege gegangen wie ich.

Die müssten eigentlich schon seit Wochen ins Nirwana der virtuellen Welt führen. Hätte keine Viertelstunde gedauert. Eigene Seiten wieder aus dem Netz nehmen, hat mein Neffe schon in Minutenschnelle geschafft, als er zehn Jahre alt gewesen ist.

Dem Vernehmen nach heißt der neue Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch Wilfried Osterkamp-Andresen. Der soll es mit A. S. und H. G. als Stachowske-Anhängerinnen schwer haben. Was niemanden wundern sollte, denn die müssen sich doch geradezu schlapp darüber lachen, dass Internet-offiziell immer noch Ruthard Stachowske die Einrichtung leitet...Während Wilfried Osterkamp-Andresen offiziell noch gar nicht vorgestellt worden ist.

Auch das muss man sich einmal vorstellen...Dann stellen Sie sich auch noch vor, was Sie entdecken, wenn Sie bei http://www.ehs-dresden.de/ die Dozentinnen und Dozenten aufrufen...Ruthard Stachowske ist an dieser Hochschule Honorarprofessor - und leitet den dortigen Angaben zufolge - die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch!

Der Rektor der Hochschule ist von mehreren Seiten auf die fristlose Kündigung hingewiesen worden, was aber nichts an dieser Eintragung änderte.

Das muss man sich einmal vorstellen...

3. August 2011 (19.16 Uhr)
Geht doch!

Jetzt sind die hier aufgezählten Verlinkungen auf den offiziellen Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) verschwunden.  Auf Stachowskes Institutsseiten steht zwar immer noch, dass er die TG leitet. Aber so kennen wir ihn...Wenn der jemandem die Hand gibt, gilt: Anschließend die Finger zählen.

Wie perfide das System dieses Herrn gewesen ist, zeigt auch eine Wortmeldung, die mich gestern bei Facebook erreicht hat. On war ein Mädchen, das in der TG des Herrn Stachowske so wenig Bildung wie möglich genoss - auch dieses Mädchen entwickelt sich nun wesentlich besser als von dem Schwindel-TG-Leiter vorhergesagt.

Warum der Klienten, Klientinnen und deren Kinder mies gemacht hat? Ganz einfach: Je schlechter die Beurteilungen, desto mehr Geld...

Seine TG-Stellvertreterin H. G. machte daraus sogar noch ein lukratives Nebengeschäft.  Sie bot zumindest einem Klienten Hilfe außerhalb der TG an. Der ging auf diesen Vorschlag ein und bezahlte dafür.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Stachowske klagt

28. Juli 2011
Gegen fristlose Kündigung/13. Oktober 2011, 9.45 Uhr

Beim Arbeitsgericht in Lüneburg geht eine Frau an den Apparat. Meldet sich mit: "Lüneburg." So heißt nicht nur die Stadt, in der sie arbeitet, so heißt auch sie. Deshalb wird sie ihren Familiennamen niemals vergessen können. Sollte das doch einmal der Fall sein, müsste sie nur auf das Ortseingangsschild schauen...

Auch sonst liebt man in dieser Stadt die Einfachheit bei der Lösung möglicher Probleme. Leitet dort jemand eine Einrichtung, in der auch Kinder betreut werden, arbeitet die Ehefrau im Jugendamt. Ist die Leiterin dieser Behörde nicht an ihrem Arbeitsplatz, ist sie möglicherweise mit dem Leiter dieser Einrichtung auf Vortragsreise.

Den Oberbürgermeister interessiert das alles nicht. Der kann sich schließlich nicht um jede und jeden der 71 000 Einwohnerinnen und Einwohner kümmern.  Außerden sind die Begrüßung der Schwalben mit Nistplätzen im Frühjahr und jetzt ein Balkon- und Giebelwettbewerb verständlicherweise wichtiger als das Wohl von Kindern.

Dennoch sind wir dem Leiter einer Lüneburger Einrichtung vor über zwei Jahren aufs Dach gestiegen. Die nennt sich Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch und hätte nach unserer Auffassung eigentlich Therapeutische Gemeinheit Wilschenbruch heißen müssen.

Die Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin dieser Einrichtung hat den Leiter der Einrichtung nicht nur machen lassen, sie hat ihn dem Vernehmen nach auch noch mit fast 100 000 Euro für Prozesse gegen Kritikerinnen und Kritiker versorgt.

Dann kam ene neue Geschäftsführerin. Die entließ den Leiter dieser Einrichtung am 4. Juli 2011 fristlos. Dagegen wehrt er sich - wie zu erwarten war.

Also fragte ich das Lüneburger Arbeitsgericht nach dem Verhandlungstermin. Den bekam ich heute schriftlich: 13. Oktober 2011. Da in diesem Schreiben die Uhrzeit fehlte, rief ich das Gericht an, hatte erst Frau Lüneburg am Apparat, dann den zuständigen Rechtspfleger. Der gab mir mit 9.45 Uhr die fehlende Information, wies mich aber zugleich darauf hin, dass ich um den 10. Oktober 2011 noch einmal anrufen sollte, weil sich der Termin noch verschieben könne (Az. 4 Ca 220/11).

Kammerverhandlung vertagt