"Hier endet euer Prinzip der Hoffnung" (Ruthard Stachowske) Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 2014 geschlossen worden.
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Montag, 27. Juli 2015
Nicht-Kaufverhalten
Protest-Anmelder rührt sich nicht mehr
Der Familiensteller-Leser, der gegen die vorübergehende Löschung dieses blogs protestiert hat, rührt sich nicht mehr. Von seiner Buchbestellung per mail will er offenbar nichts mehr wissen, obwohl die ganz konkret ist, ich damit nun zu einem Anwalt gehen und den Verlust einklagen könnte, doch solch einen Schritt scheint er nicht zu fürchten.
Ich habe zwei Broschüren über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlicht und eine über das Netzwerk des ehemaligen Leiters Ruthard Stachowske. Erschienen sind sie bei Lulu. Für die erste Broschüre gab es einige Ex-Klientinnen und Ex-Klienten, die diese Veröffentlichung direkt bei mir bestellten. Ich besorgte die bestellten Exemplare, bezahlte sie bei Lulu und brachte sie auf den Postweg zu den Bestellerinnen und Bestellern. Die beigefügten Rechnungen hielten die meisten wohl nur für eine Dekoration des Päckchens. Beglichen wurden sie bis heute nicht. Die Kosten blieben also an mir hängen.
Das ist nichts Neues für mich. 1986 gab ich im Eigenverlag eine Erzählung heraus, die sich in einer Kleinstadt zu einem Bestseller entwickelte. Diese Erzählung war nach wenigen Wochen vergriffen, ein Drittel der Bestellerinnen und Besteller vergaß das Bezahlen, so dass ich froh darüber sein konnte, die Druckkosten gerade so mit den Einnahmen gedeckt zu haben.
Ein Unterschied ist jedoch vorhanden: Um mein Geld geprellt worden bin ich, wenn es um die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geht, von Leuten, die froh darüber sind, dass es diese Einrichtung nicht mehr gibt. Warum sie mir dennoch schaden, ist ein Rätsel, das nur Leute wie der oben erwähnte Familiensteller-Leser lösen können.
Ich beende meine Ausführungen mit dem Hinweis, dass man meine Veröffentlichungen kinderleicht bei Amazon finden kann. Man müsste sie also nicht lange suchen. Man müsste sie aber auch bezahlen, denn Amazon kann sich eine Mahnabteilung leisten...
Wenn ich mich um die Skandale in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch so sehr gekümmert hätte, wie sich jetzt gewisse Zeitgenossinnen und Zeitgenossen um mich kümmern, hätte ich keine finanziellen Engpässe und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gäbe es noch, die nur so lange existieren konnte, weil die Mehrzahl drinnen und draußen immer schön weggeschaut hat.
Siehe auch: Eine schlechte Entscheidung
Weitere Berichte
Meine Bücher zum Thema: "Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch: Familienorientierte Drogentherapie?", "Meine Tante und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch" und "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" Hier klicken
Samstag, 28. November 2009
Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch (XI)
Hund beißt Energiefeld
Professor Dr. Ruthard Stachowske leitet nicht nur die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch - er hat auch ein Energiefeld. Hat jeder von uns. Frauen natürlich auch. Das wird schwer in Mitleidenschaft gezogen, wenn die Suppe anbrennt und der Göttergatte maulend vor der Glotze hockt. Bierflasche rechts - und dann verliert auch noch sein Lieblingsverein. Kaum noch zu reparieren. Aber therapieren kann man das Energiefeld. Lernt man in Seminaren des Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie (ImFT).
Ein Amerikaner muss schon dabei sein, wenn so was klappen soll, denn jenseits des Großen Teiches haben die kleinen US-Bürgerinnen und US-Bürger erst einen Therapeuten und werden dann getauft. Obama-Land wird laut Institutsseiten vertreten von: „Dr. Rudolf Kaufmann, Virginia, USA, Dipl. Theol, Dr. phil., Gründungsmitglied IFW Weinheim, Lehrtherapeut für Systemische Beratung und Familientherapie, der systemischen Theorie und ihrer Methoden. Dr. Kaufmann hat bereits in den 1950er-Jahren in den USA u.a. bei Virginia Satir studiert und lehrt dieses Wissen seit über 30 Jahren auch im deutschsprachigen Raum. Lehrtherapeut für die Emotional Freedom Technique/Energiefeld-Therapie (EFT), lebt in Virginia“ und kommt häufiger einmal nach Lüneburg.
Seit Alice Schwarzer muss selbstverständlich immer eine Frau dabei sein. Ist im Institut vorhanden mit der Diplom-Sozialpädagogin Heidrun Girrulat, die auch eine Ausbildung als Gestalt- und Familientherapeutin genossen hat.
Hinzu kommt: Professor Dr. Ruthard Stachowske, von dem inzwischen einige zu glauben scheinen, dass sie ihn kennen. Aller guten Dinge sind also ein Institut, zu dem Seminare gehören wie die Abseitsregel zum Fußballspiel. Ob allerdings auch das Energiefeld eines Spielers geschädigt wird, der immer so blöd in die Gasse läuft, dass ihm jedes Mal der Torschuss vor der Schiedsrichternase weg gepfiffen wird, scheint noch nicht erforscht zu sein.
Aber dies: Wir schreiben die 1980er-Jahre und ein klinischer Psychologe beschäftigt sich mit traumatischen Erlebnissen. Dann beißt ihn ein Hund. Kaputt ist danach nicht nur die Hose. Das Bein blutet. Möglicherweise bleibt eine Narbe zurück. Kommt auf die Größe des Hundes an. Doch dieser klinische Psychologe stellt noch mehr fest: nicht nur in ein paar Tagen eine Narbe am Bein, sondern auch im Energiefeld seines Körpers.
Nun müsste man meinen, dass Derartiges schnell wieder wissenschaftlich verworfen wird, doch auf den Institutsseiten wird statt dessen verkündet, dass die nach einem Hundebiss erforderliche Energiefeld-Therapie (EFT) in den 1990er-Jahren weiter entwickelt worden sei - und jetzt endlich auch in Lüneburg angekommen ist. Denn nach derlei Erkenntnissen richte man die eigene therapeutische Arbeit aus, steht ebenfalls auf den ImFT-Seiten.
Schön ist auch der Satz „So ist EFT eine in Europa noch junge Methode, die die 5 000 Jahre alten Erkenntnisse der Akupunktur in die Psychologie einbringt.“ Wo aber - fragt man sich da als Otto Normal-Hundebesitzer - sind eigentlich die Schmerzpunkte der Seele?
Als Journalist lernt man nebenbei geschrieben: „Hund beißt Mann“ ist keine Meldung, aber „Mann beißt Hund“. „Hund beißt Energiefeld“ sicher auch.
Veröffentlicht am 19. Juli 2009
Professor Dr. Ruthard Stachowske leitet nicht nur die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch - er hat auch ein Energiefeld. Hat jeder von uns. Frauen natürlich auch. Das wird schwer in Mitleidenschaft gezogen, wenn die Suppe anbrennt und der Göttergatte maulend vor der Glotze hockt. Bierflasche rechts - und dann verliert auch noch sein Lieblingsverein. Kaum noch zu reparieren. Aber therapieren kann man das Energiefeld. Lernt man in Seminaren des Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie (ImFT).
Ein Amerikaner muss schon dabei sein, wenn so was klappen soll, denn jenseits des Großen Teiches haben die kleinen US-Bürgerinnen und US-Bürger erst einen Therapeuten und werden dann getauft. Obama-Land wird laut Institutsseiten vertreten von: „Dr. Rudolf Kaufmann, Virginia, USA, Dipl. Theol, Dr. phil., Gründungsmitglied IFW Weinheim, Lehrtherapeut für Systemische Beratung und Familientherapie, der systemischen Theorie und ihrer Methoden. Dr. Kaufmann hat bereits in den 1950er-Jahren in den USA u.a. bei Virginia Satir studiert und lehrt dieses Wissen seit über 30 Jahren auch im deutschsprachigen Raum. Lehrtherapeut für die Emotional Freedom Technique/Energiefeld-Therapie (EFT), lebt in Virginia“ und kommt häufiger einmal nach Lüneburg.
Seit Alice Schwarzer muss selbstverständlich immer eine Frau dabei sein. Ist im Institut vorhanden mit der Diplom-Sozialpädagogin Heidrun Girrulat, die auch eine Ausbildung als Gestalt- und Familientherapeutin genossen hat.
Hinzu kommt: Professor Dr. Ruthard Stachowske, von dem inzwischen einige zu glauben scheinen, dass sie ihn kennen. Aller guten Dinge sind also ein Institut, zu dem Seminare gehören wie die Abseitsregel zum Fußballspiel. Ob allerdings auch das Energiefeld eines Spielers geschädigt wird, der immer so blöd in die Gasse läuft, dass ihm jedes Mal der Torschuss vor der Schiedsrichternase weg gepfiffen wird, scheint noch nicht erforscht zu sein.
Aber dies: Wir schreiben die 1980er-Jahre und ein klinischer Psychologe beschäftigt sich mit traumatischen Erlebnissen. Dann beißt ihn ein Hund. Kaputt ist danach nicht nur die Hose. Das Bein blutet. Möglicherweise bleibt eine Narbe zurück. Kommt auf die Größe des Hundes an. Doch dieser klinische Psychologe stellt noch mehr fest: nicht nur in ein paar Tagen eine Narbe am Bein, sondern auch im Energiefeld seines Körpers.
Nun müsste man meinen, dass Derartiges schnell wieder wissenschaftlich verworfen wird, doch auf den Institutsseiten wird statt dessen verkündet, dass die nach einem Hundebiss erforderliche Energiefeld-Therapie (EFT) in den 1990er-Jahren weiter entwickelt worden sei - und jetzt endlich auch in Lüneburg angekommen ist. Denn nach derlei Erkenntnissen richte man die eigene therapeutische Arbeit aus, steht ebenfalls auf den ImFT-Seiten.
Schön ist auch der Satz „So ist EFT eine in Europa noch junge Methode, die die 5 000 Jahre alten Erkenntnisse der Akupunktur in die Psychologie einbringt.“ Wo aber - fragt man sich da als Otto Normal-Hundebesitzer - sind eigentlich die Schmerzpunkte der Seele?
Als Journalist lernt man nebenbei geschrieben: „Hund beißt Mann“ ist keine Meldung, aber „Mann beißt Hund“. „Hund beißt Energiefeld“ sicher auch.
Veröffentlicht am 19. Juli 2009
Sonntag, 1. November 2009
Darum geht es
Aus Jugendamts-Dokumenten
und Akten der Staatsanwaltschaft
Glückwunsch! Lüneburger Jugendamt
gewinnt Kindesunwohl-Preis 2009!
+++Soeben erfolgreich verschickte Anfrage an die Redaktion von "Guinness Buch der Rekorde":
Gibt es im Guinness Buch der Rekorde auch Einträge, wie dieser sich geradezu anbietende?
Stachowske, Ruthard, Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, häufiger Gast bei Anwälten zur Formulierung von Unterlassungserklärungen, 2009 nach bisherigen Recherchen gerichtet an einen Redakteur in Wilhelmshaven, an eine Ex-Patientin, an vier Internet-Portale, außerdem Initiator von bis zu sechs Strafbefehlen, die bei der Staatsanwaltschaft in Lüneburg meistens nur gelagert werden, selten Klagender?
Antwort der Redaktion
Hallo Herr Tjaden,
einen derartigen Rekord gibt es bislang nicht. Grundsätzlich wäre
ich skeptisch zur Akzeptanz, da hier nicht wirklich eine eigene
Leistung und die Sinnhaftigkeit der Erklärungen zu erkennen ist.
Viele Grüße aus Hamburg
Der TG-Leiter
Blick in öffentliche Lebensläufe
Treffen im Frühjahr
Buch für Gäste
Zugeschickt von einem blog-Leser:
"Populanten von Domizilen mit transparenter, fragiler Außenstruktur sollten von der Umfunktionierung von gegen Deformation resistenter Materie zu Wurf-Projektilen Abstand nehmen."
In dieses Gästebuch geschrieben:
"Ist doch wirklich schön, eine TG Wilhelmshaven Selbsthilfegruppe gefunden zu haben."
Herrchen schreibt nicht nur viel - er geht auch oft mit mir raus.
Vierte Auflage "Drogentherapie
mit goldenem Kelch"
Hier bestellen
Wer klickt denn da?
Statt Trauer um Michael Jackson
Antrag beim Amtsgericht Lüneburg: Aufklärung genehmigen
Das juristische Sperrfeuer
In Lüneburg: Netzwerk frühe Hilfe...
Nachgehakt
Zwei Kommentare - ein Schreiben von einem Anwalt
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Betr. Jaecki Schwarz
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