Posts mit dem Label Familiengericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Familiengericht werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 15. April 2013

Stachowske lügt weiter

Stellungnahme eines Experten zu dem Gefasel von Stachowske.
So hat Stachowske seinerzeit sein Gefasel unterschrieben!

 

Der dreisteste Sozialpädagoge Deutschlands

Den ersten Beitrag, den Ruthard Stachowske auf seinen Seiten über meine angeblichen Beziehungen zu Eltern veröffentlicht hat, die ihren Kindern Schlimmes angetan haben sollen, löschte dieser Sozialpädagoge sofort wieder, weil ich gegen ihn Strafantrag gestellt hatte. Dieser Beitrag liegt der Staatsanwaltschaft von Lüneburg vor, das Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.

Auch den Beitrag, den dieser dreisteste Sozialpädagoge Deutschlands jetzt veröffentlicht hat, werde ich an die Staatsanwaltschaft von Lüneburg weiterleiten. Dieser Mann verdreht so tollkühn die Tatsachen, dass man sich fragen muss, was ihn antreibt.

Fakt ist: Auf den offiziellen Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlichte Stachowske diese Behauptung, als Gisela van der Heijden 2011 gerade Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg geworden war. Als ich sie darüber informierte, ließ sie diesen Beitrag sofort löschen und entzog Stachowske, der damals noch die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch leitete, die Zugangsberechtigung für das Internet. Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg hat mir auch offiziell versichert, dass diese Behauptung nie wieder aufgestellt werde.

Daran will sich Ruthard Stachowske offenbar nicht halten, obwohl er weiter Angestellter der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ist. Erst startete er vor dem Hamburger Landgericht gegen den ausdrücklichen Willen seiner Arbeitgeberin einen Alleingang, bei dem er die Geschichte einer Mutter einführte, die ich gar nicht kannte. Diese Frau ist in der Tat 2005 von einem Gericht in Hannover verurteilt worden, erfuhr ich, als im Oktober 2011 anonym aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gestohlene Dokumente veröffentlicht wurden. Für diese Veröffentlichung wurde mein Name missbraucht, das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft von Lüneburg in dieser Sache ist noch nicht abgeschlossen.

Und nun hören Sie mal zu, Herr Stachowske, Sie Lügner! Wenn Sie immer noch Probleme damit haben, dass ich mit einer zweiten Mutter ihr System entlarvt habe, dann ist das fürwahr Ihr Problem. Ihr unglaubliches Gefasel, das Sie auch noch mit der Behauptung zu untermauern suchten, Sie seien approbierter psychologischer Psychotherapeut für Erwachsene (!) liegt mir in schriftlicher Form vor. Das zuständige Jugendamt und das Familiengericht sind auf Ihre Lügen nicht hereingefallen. Sie gaben der Mutter das Kind wieder, als ein Experte festgestellt hatte, dass ihr Geschwafel völlig haltlos ist (siehe Bilder oben). Als dieser Gutachter Sie anrief, sollen Sie nur herumgestottert haben. Steht in einer Aktennotiz des Familiengerichtes. Das Jugendamt schaltete das Fax-Gerät ab, weil es Ihre Ergüsse nicht mehr ertrug. Diese Behörde stellte der Mutter und mir auch alle Schriftstücke zu diesem Fall zur Verfügung!

Fürwahr, Ihr neuer Beitrag ist teuflisch aufgebaut. Erst erzählen Sie einem Publikum, das Ihnen hoffentlich nicht mehr zuhört, dass Sie 1993 mit der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gegründet haben, dann führen Sie eine wissenschaftliche Grundlagenarbeit zum Thema "Kinder - Familie - Sucht" ein, von der Sie weder verraten, wer die gemacht hat, noch wo sie entstanden ist, und dann berichten Sie über Schicksale von Kindern, die Schlimmes erlebt haben. Schon weiß niemand mehr, worüber Sie schreiben. Über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch? Über wissenschaftliche Untersuchungen woanders? Und schon landen Sie bei Eltern und Kindern, mit denen Sie angeblich "Ermittlungsbehörden Vorfälle zur Kenntnis gebracht haben, bei denen Kleinkinder, Kinder und Jugendliche durch sexuelle Gewalt, sexuellen Missbrauch oder die Produktion von Internetpornografie mit Kindern zum Teil schwer traumatisiert" worden sind. Dabei hüten Sie sich vor der Behauptung, dass es sich dabei um Eltern und Kinder aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gehandelt hat. Sie legen aber diesen Schluss nahe.

Herr Stachowske, reicht es nicht, dass Sie nicht zum ersten Mal auf eine höchst unappetitliche Weise ehemalige Schutzbefohlene in den Dreck ziehen? Müssen Sie der Öffentlichkeit auch noch unter Beweis stellen, dass Sie nicht alle Tassen im Schrank haben, wenn Sie immer wieder behaupten, ich hätte mich mit solchen Leuten verbunden?

Wenn ich Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg wäre, hätte ich keine Angst - wie Gisela van der Heijden seinerzeit - vor Ihrem Psychoterror. Ich würde Ihnen den Stuhl so weit von Lüneburg entfernt vor die Tür stellen, dass Sie den Film "So weit die Füße tragen" ein zweites Mal drehen könnten!  Unter Verfolgungswahn leiden Sie ja jetzt schon...

Ein Mann wie Sie ist eine Schande für den Berufsstand der Sozialpädagogen. Wie Sie wissen, ist im Februar 2011 aus Ihrer Einrichtung ein Kind abgehauen. Dieses Kind packte vor der Flucht seine Schulsachen ein, weil es endlich etwas lernen wollte. Das hat es getan! Das ist nur eins von unzähligen Beispielen für die Verhältnisse in Ihrer Psychosekte, die Sie Anfang Juli 2011 verlassen mussten...Haben Sie auch das noch nicht zur Kenntnis genommen?

Stachowske lügt weiter (II): Auftrags-Cyber-Stalking?

Siehe auch: Der Strafantrag





Freitag, 18. November 2011

Dreckspatzen

18. November 2011
Wippen auf der Verleumdungsleitung

Jetzt wippen die Dreckspatzen auf der Verleumdungsleitung und schlagen so wild mit den Stachowske-Flügeln, dass ein Kommentator heute Morgen Fragen an mich gerichtet hat, um nicht den Halt zu verlieren. Die Fragen beziehen sich auf eine Meinungsäußerung, die ich gar nicht veröffentlicht habe. Er schreibt an sich selbst. Der Mann scheint sehr verwirrt zu sein.

Fakt ist: Die Rechtsabteilung von google beschäftigt sich seit gestern mit der Veröffentlichung von "Dokumenten" über Ex-Klientinnen der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch unter Leitung von Ruthard Stachowske und mit der Veröffentlichung von "Dokumenten" über weitere Betroffene in einem google-blog, das seit Oktober 2011 im Netz ist.

Stachowskes Anwalt führte dieses blog vor dem Hamburger Landgericht am 8. November 2011 schriftlich in ein Verfahren ein. Untersagt werden soll dem fristlos entlassenen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch die Behauptung, ich hätte mich mit Eltern verbunden, die ihren Kindern sexuelle oder schwere körperliche Gewalt angetan haben. Mit den im Internet veröffentlichten "Dokumenten" will der Anwalt von Stachowske beweisen, dass dieser Vorwurf zutreffend ist. Wird ihm nicht gelingen...Denn: Eine Mutter hat er bereits wieder aus dem Verfahren genommen, diese Mutter ersetzte er mit einer Mutter, deren Fall ich gar nicht kenne und mit der ich auch nie gesprochen habe. Mit der kann ich mich also gar nicht verbunden haben.

Den im Internet veröffentlichten Schmutz habe ich nur überflogen, dann informierte ich die Betroffenen, die erstatteten in den vergangenen Tagen Strafanzeige. Zur Polizei ging auch die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

Der Kommentator von heute Morgen beschäftigt sich erneut mit einer Mutter aus Wolfsburg.  Den Fall H. L. habe ich in diesem blog vor zwei Jahren ausführlich geschildert. Die Namen der betroffenen Kinder verschwieg ich selbstverständlich. Ich gehöre nicht zu den Dreckspatzen. Die Mutter war mit der Veröffentlichung ihres Namens einverstanden.

Veröffentlicht worden ist auf den Schmutzseiten im Oktober 2011 auch eine Notiz des Wolfsburger Jugendamtes, die sich nicht in den Unterlagen befindet, die mir vorliegen. Für die Kinder von H. L. soll demnach im Mai 2007 höchste Gefahr bestanden haben. Alle mir vorliegenden Dokumente, die ich aus dem Wolfsburger Jugendamt bekommen habe, tragen die Unterschrift des zuständigen Jugendamtmitarbeiters. Die im Netz veröffentlichte Notiz trägt keine.

Jetzt nehmen wir trotzdem einmal an, dass diese Gefahr tatsächlich bestanden hat. Dann erkläre man mir mal dies: Vor dem Familiengericht in Wolfsburg findet am 20. Dezember 2007 eine Verhandlung statt.  Ein vom Gericht bestellter Experte hat ein Gutachten über H. L. und ihre Familie erstellt. Dieser Gutachter spricht auch mit Ruthard Stachowske und berichtet anschließend der Familienrichterin: "Konkretisierungen der verschiedenen Bedenken erfolgen nicht." Das hält die Richterin am 21. Dezember 2007 in einer Verfügung fest, die dazu führt, dass die Tochter von H. L. die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch verlassen darf.

Außerdem notiert diese Richterin, dass auch sie den Eindruck habe, dass Stachowske einerseits der Mutter H. L. "erhebliche Vorwürfe" mache, dabei aber "z. T. ebenfalls unkonkret" bleibe. Statt dessen stelle er "eine Verbindung zu den Vorfällen aus der Presse (Bremen etc.)" her. Kennen wir aus Stachowskes Vorträgen...

Ein Gutachter und eine Richterin aus Wolfsburg sind also zu einem vernichtenden Urteil über Stachowske gekommen, bis zur Rückkehr der Tochter zu H. L. verging nicht mehr viel Zeit.

Vertreten worden ist die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch am 20. Dezember 2007 vor dem Familiengericht in Wolfsburg von Arnhild Sobot, die zum engeren Führungszirkel gehört hat. Muss man festhalten: Kaum hat Sobot Wolfsburg verlassen, ist das Kind von H. L. wieder in Wolfsburg...

Bei der Mutter, die von dem Kommentator heute Morgen ebenfalls erwähnt worden ist und die kurz vorher vom Anwalt von Ruthard Stachowkse in das Verfahren vor dem Hamburger Landgericht eingeführt wurde, geht es möglicherweise um eine derart wilde Geschichte, dass ich erst einmal Heidrun Girrulat, die es zu Stachowske-Zeiten zur stellvertretenden Leiterin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gebracht hat, per mail gefragt habe, ob sie die ihr unterstellte unrühmliche Rolle tatsächlich gespielt hat. Bis heute schwieg Girrulat dazu...

Sollte ich mich in dem Kommentator von heute Morgen täuschen, möge er sich zu erkennen geben. Ich bekomme zurzeit so viele Kommentare, die derart merkwürdig sind, dass ich sie gar nicht erst veröffentliche...Jedenfalls nicht hier, allenfalls in meiner Broschüre "Meine Tante..."

Dreckspatzen II

Freitag, 25. Februar 2011

Bildergeschichte



25. Februar 2011
Verleumdungen - Vermutungen - Versäumtes


Immer wieder behauptet Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, in seiner Einrichtung werde eine vorzügliche Arbeit gemacht. Dazu eine Bildergeschichte:


26. Oktober 2007: Schreiben an ein Jugendamt.









Eine Mutter, die aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nach wenigen Wochen wieder abgehauen ist, will ihre Tochter zurück. Ruthard Stachowske verdächtigt sie der "Semi-Prostitution", weist aber auch darauf hin, dass er keine "Detailkenntnisse über die Infrastruktur der Stadt habe, in der die Mutter lebe. Er stellt also ohne jeden Beweis eine Behauptung in den Raum.

4. Januar 2008: Stachowske schreibt an seine Anwältin.
Er will einen Widerspruch.











Vor dem Familiengericht hat am 20. Dezember 2007 eine Verhandlung stattgefunden. Die Therapeutische Gemeinschaft verlor. Das geht offenbar nicht in den Kopf von Ruthard Stachowske.


21. Dezember 2007: Notiz der Familienrichterin






Ruthard Stachowske muss die Mutter schon ganz schön wüst verleumdet haben, wenn eine Familienrichterin solch eine Notiz macht. Was hat diese Mutter beispielsweise mit dem entsetzlichen Kevin-Fall aus Bremen zu tun?


21. Dezember 2007: Notiz der Familienrichterin




Auch das notiert die Familienrichterin. Keine konkrete Therapie mit dem Mädchen. Und wieviel Geld hat dafür die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch bekommen?

So unterschreibt er heute nicht mehr...















So unterschreibt Ruthard Stachowske heute nicht mehr, weil wegen der Approbation nachgehakt worden ist...

Das Mädchen ist längst wieder zuhause, gesund und munter. Wie viele andere Kinder auch, denen Stachowske eine schlechte Zukunft prophezeit hat.

P. S. Falls notwendig, die Bilder mit der linken Mousetaste vergrößern.

Donnerstag, 10. Februar 2011

So wird das gemacht

10. Februar 2011
Schweigen ist Jugendhilfe-Gold

"Das Schweigen" ist ein Film von Ingmar Bergman. Aber kein Film über die Jugendhilfe Lüneburg und die unter diesem Dach angesiedelte Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch.

Als sich bei mir Anfang des Jahres die neue Jugendhilfe-Geschäftsführerin Gisela van der Heijden gemeldet hat und mir ein Gesprächsangebot machte, dachte ich, das Schweigen ende. Ist wohl ein Irrtum gewesen.

Der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft (TG) Wilschenbruch bleibt derweil ein Hinter-den-Kulissen-Spezialist, der den Arbeitgeber eines Kritikers anruft oder sich eine private mail beschafft, die an eine mit der TG befreundete Einrichtung gerichtet ist. Die bekommt er auch noch...

Wie von der Rentenversicherung eine Bestätigung, dass es sich bei seiner Einrichtung um eine Fachklinik bzw. ein Fachkrankenhaus handelt. Aber: Hat schon mal jemand gehört, dass Patientinnen und Patienten ein Krankenhaus renovieren? Auch ist mir noch nie zu Ohren gekommen, dass nachts Medikamente von medizinischen Laien verabreicht werden.

Und: Reagiert jemand auf solche Informationen? Pustekuchen! So mancher erklärt sich das so: "Was ehemals Drogensüchtigen passiert, dafür interessiert sich doch niemand."

Stimmt fast.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Die TG u. a. und Jugendämter

2. Dezember 2010
Immer nur Kritik an Jugendämtern?

Als Patenonkel zweier Kinder bin ich am Montag von einer Familienrichterin gleich wieder aus dem Gerichtssaal entfernt worden. Das geschah in Münster. Meine Ablehnung als Beistand einer Mutter hatte diese Richterin auch mit meinen Internet-Veröffentlichungen begründet. Das Jugendamt von Münster entschied am 19. Oktober 2010: "Der Tjaden muss draußen bleiben." Weil ich kritisch über Jugendämter berichte...

Dabei berichte ich gar nicht immer kritisch über Jugendämter. Das Jugendamt von Wolfsburg habe ich doch ausdrücklich gelobt. Ein Mitarbeiter ist zwar kurze Zeit auf die Äußerungen der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch hereingefallen, aber dann bekamen sie doch die Kurve zum Kindeswohl. Fortan konnte sich der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch die Finger wund schreiben. An seine Fantasiegebilde glaubte niemand mehr. Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch erkannt bedeutete fortan Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gebannt.

Heute habe ich schon wieder einen Brief von Ex-Klientinnen und Ex-Klienten dieser Einrichtung bekommen. Berichtet wird mir von einer in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nach Jahren "regulär beendeten" Therapie. Diese Therapie habe dazu geführt: "Wir mussten eine Therapie von der Therapie machen."

Warum sowas den Kostenträgern nicht zu teuer ist, wird mir immer ein Rätsel bleiben - und das - so die Briefschreiber - als "Oskar Schindler der Ex-Klientinnen und Ex-Klienten" der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

Angekündigt worden sind mir bereits weitere Erfahrungsberichte. In denen wird wohl kaum etwas grundsätzlich anderes stehen als in den bisherigen Berichten...Vergleiche mit Oskar Schindler allerdings sind nicht erforderlich.

Weitere Jugendämter, die ich positiv gewürdigt habe, kann das Jugendamt von Münster spielend leicht im Internet finden...

Und weiterhin gelobt wird von mir jedes Jugendamt, das möglichst schnell die Wilschenbrucher Spiele wieder für beendet erklärt. Wäre fast schon ein olympischer Gegen-Gedanke: Nicht dabei sein ist wichtig...

Dienstag, 6. April 2010

Schmerzfreie Einrichung

11. März 2010
Wo ist diese Mutter eigentlich wirklich?

Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch, eine Einrichtung der Jugendhilfe Lüneburg, hat vor Monaten der Internet-Öffentlichkeit vorgejammert, sie sei Opfer von Cyberstalking  und Psychoterror. Gemeint sind damit kritische Berichte über einige Methoden, die dort Ehemaligenberichten zufolge angewendet werden: Trennung der Kinder von ihren Müttern, die Zerstörung von Partnerschaften, die Isolation von Patienten, die wegen angeblichen Fehlverhaltens in "Klausur" geschickt werden und dort bis zu drei Monate verbringen, in dieser Zeit ihre Kinder nicht einmal grüßen dürfen.

Verlinkt wurden auf den von Matthias Lange, Geschäftsführer der Jugendhilfe Lüneburg, verantworteten Seiten sogar Kripo-Informationen über Cyberstalking, als seien die Kritikerinnen und Kritiker Belästiger, die in Wilschenbruch herumlungern oder täglich anrufen.

Als Belästiger wurden in diesem Blog der Therapeutischen Gemeinschaft auch Großeltern und Eltern diffamiert, die seit Monaten keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter und ihrer Enkelin hatten. Bis es zu einer Gerichtsverhandlung kam. Zwei Tage später machte sich diese Mutter mit ihrem Kind aus dem Staub, ist wieder bei ihrer Familie, weil ihr vor Gericht die Augen geöffnet wurden. Das ist einige Monate her!

Ist das etwa Anlass für die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch, endlich einen Bericht aus dem Netz zu nehmen, der angeblich auf Schilderungen dieser Mutter beruht? Keinesfalls. Leserinnen und Leser des Beitrages müssen den Eindruck haben, diese Mutter und ihr Kind seien noch in der Einrichtung. Offenbar gelten in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nicht einmal die einfachsten Regeln des Anstandes und der Ehrlichkeit. Die Bitte, diesen Beitrag zu löschen, wird ignoriert.

Schon allein diese Tatsache wirft ein Licht auf diese Einrichtung, dass eigentlich alles andere im Dunkeln bleiben könnte. Dies zu wissen, müsste jedem reichen, um zu sagen: Von denen lasse ich die Finger! Die akzeptieren doch nicht einmal eine freie Entscheidung, sondern tun gegenüber der Öffentlichkeit so, als habe es diese nie gegeben.

Eine freie Entscheidung des Leiters der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ist es gewesen, mehrere mit Abmahnungen, Unterlassungserklärungen, einstweiligen Verfügungen, Klagen und merkwürdigen Briefen zuzupflastern. Drei Termine gibt es deswegen bereits vor dem Landgericht in Hamburg. Werden die etwa abgewartet? Auch keinesfalls. Zwischenzeitliche Erfolge, die gar keinen Bestand haben müssen, nutzt der Leiter der Einrichtung für Auffordeungen, doch schon einmal den Gerichtsvollzieher loszuschicken, um Forderungen einzutreiben, die nach dem 20. April 2010 - also nach den Widerspruchsverfahren - möglicherweise gar nicht existent sind.

So benimmt sich niemand, der sich seiner Sache sicher ist. Nun beschäftigt sich auch das Bundesjustizministerium mit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Werden auch diese Nachforschungen als Psychoterror eingestuft?

Sonntag, 6. Dezember 2009

Schöne Kooperation?

23. November 2009
Krankes Kind? Fröhliches Kind?

Die Mutter hat nach knapp drei Monaten die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch wieder verlassen. Ihr bescheinigt Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske einen Monat später eine „komorbide Störung“, bedeutet: Sie ist nicht nur drogenabhängig, sondern weist weitere Krankheits- und Störungsbilder auf. Dazu gehört laut Auffassung von Stachowske Hysterie.


Das Kind ist noch in der Einrichtung, ihm bescheinigt der Professor der Philosophie eine Persönlichkeit mit diffusen Grenzen. Zwei Jahre später wisse er mehr. Ein Experte ist schneller, das Gericht entscheidet anders, als Stachowske sich das wünscht. Daran ändern auch schriftliche Endlos-Ergüsse nichts mehr.

Knapp zwei Monate später will das Jugendamt das Zeugnis des Kindes sehen, außerdem soll der Leiter der Einrichtung mitteilen, welche Untersuchungen bislang stattgefunden haben.

Darauf reagiert Stachowske mit einem „Kurzbericht“: Das Kind wird in der Einrichtung gefördert, besucht die Grundschule und ist bisher zweimal getestet worden. Viel ist das nicht nach acht Monaten Aufenthalt in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, der Professor bittet um noch mehr Zeit: „Dieses alles verlangt eine andere Zeitperspektive als, vermuten wir, Sie erhofft haben.“

Da vermutet Stachowske richtig. Das Jugendamt entscheidet: Das Kind kommt in eine Einrichtung am Wohnort der Mutter. Fazit der Behörde: „(Wir sind) mit der Zusammenarbeit unzufrieden.“

Kaum ist das Kind in der neuen Einrichtung, äußert sich die Leiterin nahezu begeistert über den kleinen Gast. Auch ein Kinderarzt stellt fest: Dieses Kind ist fröhlich und freundlich „mit schöner Kooperation“.

„Schöne Kooperation“ - dieses Lob bekommt die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch von keinem der Beteiligten…Wenn sich Stachowske durchgesetzt hätte, wäre das Kind heute noch in Wilschenbruch. Gut für Mutter und Kind: Es ist anders gekommen. Das Kind ist wieder zuhause.

Samstag, 28. November 2009

Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch (XXX)

8. November 2009
Von Beiträgen, die sich reduzieren

1989 hat Jaecki Schwarz mit Herzrasen in einem Hof gesessen, ihm war schlecht, er bekam keine Luft - Alkoholprobleme hatten den „Polizeiruf“-Kommissar eingeholt, in einem Krankenhaus in Weißensee machte er Entzug, erzählt der Schauspieler heute in „Bild am Sonntag“: „Fünf Wochen später war die Therapie abgeschlossen…“

Hätte Jaecki Schwarz 20 Jahre nach der Maueröffnung diese Alkoholprobleme und würde sich in die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch begeben, könnte er Weihnachten möglicherweise feststellen: „Zu meinen Kollegen habe ich den Kontakt abgebrochen. Im Februar soll mit mir die erste Einzeltherapie gemacht werden. An dem ganzen Schlamassel scheint meine Urgroßmutter väterlicherseits schuld zu sein.“

Denn: Der Leiter der Einrichtung schwört auf mehrgenerationale Therapie. Klingt nach erziehungswissenschaftlichem Mittelalter. Seinerzeit haben sich die Experten darüber gestritten, ob Verhalten ererbt oder angelernt ist. Zeitschriften wurden mit diesem Streit gefüllt, irgendwie einigte man sich darauf, dass Kinder von ihren Eltern etwas mitbekommen, das andere stamme aus dem weiteren sozialen Umfeld. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern…

Vorhang zu und alle Fragen offen? Auch für Ruthard Stachowske. Der weiß manchmal sogar, dass Suchtfamilienkinder sechsmal so gefährdet sind wie andere Kinder. Dann wieder gesteht er in einem Vortrag, dass er nichts weiß. Kenne ich von der Uni. Auch ich habe Sozialwissenschaften studiert. Kaum hatten wir eine Studie intus, gab es die nächste mit gegenteiligen Ergebnissen. Schließlich brach ich dieses Studium ab und konzentrierte mich auf Volkswirtschaftslehre.

In einem Brief merkt dieser Professor an, dass die Lüge wissenschaftlich nicht in den Griff zu bekommen sei - dafür hat die Einrichtung jetzt ein eigenes blog. Dort bedankt man sich seit Freitag für Unterstützung in der Auseinandersetzung mit - notfalls auch zweimal lesen - „Verschwörungstheoretikern“. Die alle gegen sich wähnen: angefangen bei der Lüneburger Lokalzeitung bis hin zu Familiengerichten und Therapeuten.

Damit will sich die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch fortan abfinden. Wenn der Realitätsverlust in dieser Einrichtung nämlich weiter um sich greift, ist anderes auch nicht mehr möglich. Tatsache ist und bleibt: Die Landeszeitung hat einen Kommentar veröffentlicht, der niemals hätte erscheinen dürfen, ob die Staatsanwaltschaft das auch so sieht, bleibt abzuwarten, der Leiter der Einrichtung hat eine Materialsammlung über Ex-Patienten anlegen lassen, mit der er die Staatsanwaltschaft mobilisieren wollte, was zweimal gelungen ist - ein drittes oder viertes Mal könnte für die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch verheerend werden.

Auch das stimmt: Das Jugendamt von Lüneburg hat manchmal viel zu spät auf dem Absatz kehrt gemacht - das ist dieser Behörde vom Familiengericht mehr als einmal bestätigt worden. Andere Jugendämter sind da schon viel weiter, so mancher Therapeut inzwischen auch und Drogenberatungsstellen ebenfalls. Andere werden folgen, sie bitten um Amtshilfe.

In dem blog der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch steht seit Freitag auch, dass sich die „merkwürdigen Beiträge“ über diese Einrichtung „deutlich reduziert“ hätten. Des Merkens würdig sind diese Veröffentlichungen fürwahr, sie haben sich aber nicht von selbst reduziert. Geht gar nicht, weil Beiträge das gar nicht können. Formulierungsvorschlag: „Sie sind reduziert worden.“ Mit Hilfe eines Anwaltes, der mit Unterlassungserklärungen und Einstweiligen Verfügungen nur so um sich gewedelt hat, bis einige Blogbetreiber verschnupft waren.

Hätte dieser Anwalt im Namen seiner Mandantin vor Gericht beweisen müssen, was er im Namen seiner Mandantin behauptet, hätte er Prozessgeschichte geschrieben. Ausverkauftes Haus! Genau das aber will die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch vermeiden. Nichts anderes ist des Pudels Kern…