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Mittwoch, 23. Oktober 2019

Medium.com

Evan Williams.
Auch dieses Portal wird für Verleumdungen missbraucht
Evan Williams ist 47 Jahre alt und in den USA geboren, er entwickelte die Webseite blogger.com und nahm sie 2003 mit zu google. Bei google arbeitete er eineinhalb Jahre lang, dann entwickelte er die Software für Twitter. Im August 2012 gründete er Medium.com.
Ruthard Stachowke ist 62 Jahre alt und am Niederrhein geboren, er übernahm 1993 die Leitung der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG), die mit familienorientierter Drogentherapie warb, Anfang Juli 2011 bekam dieser Sozialpädagoge von der neuen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden die fristlose Kündigung, 2012 wurde die TG an die Step gGmbH Hannover verschenkt und 2014 geschlossen. Stachowske wehrte sich erfolgreich gegen die fristlose Kündigung, bekam von der Step gGmbH immer wieder Stellenangebote, nahm aber keins an.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Illegale Seiten

Mehr kann die Staatsanwaltschaft nicht tun

Im Netz stehen Dokumente und Schriftsätze aus der von Serdar Saris, ehemals Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, geleiteten Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Verleumdet werden ehemalige Klientinnen, in Gefahr gebracht werden Kinder, die in dieser Einrichtung gewesen sind. Dass Serdar Saris, der auch Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover ist, das nicht kümmert, wissen wir bereits. Der tut nichts gegen diese illegalen Seiten. Die Staatsanwaltschaft von Lüneburg dagegen hat es versucht.

Auf meinen Antrag hin (für die Internet-Adresse wird mein Name missbraucht) erreichte die Staatsanwaltschaft mit einer Verfügung die Löschung der Seiten. Dann zogen die kriminellen Elemente mit ihren Seiten erst in die Schweiz und dann nach Ungarn um. Dazu teilt mir die Staatsanwaltschaft heute mit, dass die Firma Google eigenen Angaben zufolge nichts mehr tun könne. Wolle ich eine Löschung erreichen, müsse ich mich an die ausländischen Ermittlungsbehörden wenden. Die Geschädigten könnten sich auch an Google wenden.

NZS 1107 UJs 20502/12

Dienstag, 23. April 2013

Erste Hinweise

Prolog für alle, die nicht alles noch einmal lesen wollen

Im Netz werden unter Missbrauch meines Namens Dokumente veröffentlicht, die aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch stammen. Das erste Mal ist das im Oktober 2011 geschehen. Dagegen gingen mein Anwalt und ich mit Unterstützung der damaligen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden und der Polizei von Lüneburg vor. Die Beiträge, die wir gesperrt haben wollten, wurden gesperrt. Inzwischen sind die anonymen Veröffentlichungen in die Schweiz umgezogen.

Dazu wurde mir in einem Hilfeforum jetzt mitgeteilt:

Warum wird mein Blog zu einer länderspezifischen URL weitergeleitet?

Frage: Warum wird die URL geändert?
Antwort: In den nächsten Monaten wird die Website-Adresse eines Blogs, das Sie lesen, möglicherweise zu einer länderspezifischen Domain weitergeleitet. Ein Beispiel: Sie halten sich in Australien auf und lesen das Blog [Blogname].blogspot.com. Dann werden Sie möglicherweise zu [Blogname].blogspot.com.au weitergeleitet. Die länderspezifische Domain sollte dem Land entsprechen, in dem Sie sich zurzeit aufhalten.

Frage: Was ist der Grund für die Änderung?
Antwort: Auf diese Weise möchten wir die Unterstützung für lokales Content Management verbessern. Wenn wir einen Antrag auf Entfernung aufgrund einer Verletzung lokaler Gesetze erhalten, stehen diese Inhalte möglicherweise keinen Lesern mehr zur Verfügung, die sich in der Domain befinden, in welcher die betreffenden Gesetze gelten. Dieses Update ist im Sinne unserer Haltung gegenüber freier Meinungsäußerung und fragwürdigen Inhalten, die sich nicht geändert hat.

Frage: Wo wird diese Änderung umgesetzt?
Antwort: Wir führen diese Änderung stufenweise ein, sodass in den nächsten Monaten länderspezifische Domains in weiteren Ländern eingerichtet werden.

Frage. Benachrichtigt Google die Blog-Inhaber, wenn Inhalte entfernt werden?
Antwort: Ja. Wenn Inhalte aus einem Blog entfernt werden, werden der Autor und etwaige Kontenadministratoren per E-Mail informiert und erhalten eine Nachricht über ihr Blogger-Dashboard.

Frage: Was sieht der Leser, wenn ein Post aus einem Blog entfernt wurde?
Antwort: Wenn Inhalte aus irgendeinem Grund aus einem Blog entfernt werden, wird jedem Leser, der darauf zugreifen möchte, die Nachricht angezeigt, dass der betreffende Inhalt entfernt wurde. Außerdem wird eine Kopie von jedem Entfernungshinweis bezüglich Blogger-Inhalten an das Chilling-Effects-Projekt für die Veröffentlichung auf deren Website gesendet. Zudem veröffentlichen wir die Anzahl der Anträge auf Entfernung seitens der Regierung und die Art der betreffenden Inhalte zweimal jährlich in unserem Transparenzbericht.

Frage. Können Nutzer außerhalb der USA immer noch auf die .com-Domains der Dienste zugreifen?
Antwort. Ja, wir gestatten es jedem Nutzer, die .com-Version eines Blogs bei Blogger durch Eingeben von "http://[Blogname].blogspot.com/ncr" aufzurufen – diese URL führt grundsätzlich immer zur .com-Version des Blogs. Der Zusatz "ncr" (no country redirect, keine länderspezifische Weiterleitung) verhindert vorübergehend, dass wir Leser zu der lokalen Version des Blogs weiterleiten.

Frage: Wie kann ich dieses Prinzip auf die URL eines einzelnen Posts und nicht des gesamten Blogs anwenden?
Antwort: Fügen Sie "/ncr/" gleich nach der länderspezifischen Domain an, um auf einen bestimmten Post zuzugreifen. Ein Beispiel: "[Blogname].blogspot.com.au/Beispielseite" sollte als "[Blogname].blogspot.com.au/ncr/Beispielseite" eingegeben werden.

Frage: Wie wirkt sich die Änderung auf mein Blog aus?
Antwort: Blog-Inhaber werden keine sichtbaren Unterschiede in ihrem Blog bemerken, aber den Lesern fällt möglicherweise eine länderspezifische Domain auf, die sich danach richtet, aus welchem Land sie auf das Blog zugreifen. Blog-Autoren bzw. -Inhaber verwalten und bearbeiten ihre Inhalte weiterhin über Blogger.com. Wenn wir Inhalte entfernen, die gegen lokale Gesetze verstoßen, dann tun wir dies nur für die jeweilige länderspezifische Domain.

Frage: Was geschieht, wenn ich eine benutzerdefinierte Domain habe?
Antwort: Benutzerdefinierte Domains sind von dieser Änderung nicht betroffen.

Frage: Wirkt sich dies auf die Suchmaschinenoptimierung in meinem Blog aus?
Antwort: Nach der Änderung werden Blogspot-Inhalte von Crawlern unter vielen verschiedenen Domains gefunden. Das Bereitstellen duplizierter Inhalte unter verschiedenen Domains kann Auswirkungen auf Suchergebnisse haben. Wir setzen jedoch alles daran, negative Auswirkungen zu vermeiden, wenn Blogspot-Inhalte unter mehreren Domains bereitgestellt werden.

Ende des Beitrags

Besonders spannend finde ich die Antwort auf die vierte Frage. Blogbetreiber werden also auch per mail über die Sperrung von Beiträgen informiert. Außerdem hinterlässt jeder Spuren im Netz. Die Spuren, die anonyme Nutzer hinterlassen, ergeben irgendwann einen Trampelpfad, der zu ihnen führt. Nach dem Ausschlussprinzip hätte schon 2011 die Suche in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch beginnen müssen. Der Nachfolger von Ruthard Stachowske hat die Polizei aber mit einer merkwürdigen Begründung ("Die Dokumente kann jeder aus der Einrichtung gestohlen haben.") abgespeist. Dass er damit jedem Teammitglied und jedem Schutzbefohlenen die Fähigkeit zu einer Straftat unterstellte, ist gelinde gesagt unappetitlich. Zu jener Zeit wurde der Stachowske-Nachfolger zudem auf Schritt und Tritt beobachtet, wo der sich wann mit wem traf, konnte man im Netz nachlesen. Was sein Verhalten noch seltsamer erscheinen lässt. Denn er hätte auch ein persönliches Interesse daran haben müssen, dass anonyme Blogbetreiber erwischt werden.

Dazu noch einmal ein Link zu einem meiner Beiträge: Die "Erntehelfer"

Epilog

Derzeit organisiere ich für die Tochter einer ehemaligen TG-Klientin eine Lesung. Anschließend gehen wir in Hooksiel lecker essen. Die Spaghetti sponsert uns die Besitzerin eines Cafés und Bistros, die jährlich so manchen Euro als Spende für einen Kindergarten und für die Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) locker macht. WiKi-Geschäftsführer ist Matthias Lange, der vor zwei Jahren als Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg entlassen wurde. Was für ein Zufall?

Der Link zu diesem Café und Bistro

  

Freitag, 8. Februar 2013

NZS 1107 UJs 20502/12

Dieses Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Lüneburg ruht nur

"Das Verfahren ist eingestellt worden, weil der Täter nicht ermittelt werden konnte.

Sollten sich nachträglich noch Anhaltspunkte ergeben, die zur Ermittlung der Täter führen könnten, wird das Verfahren wieder aufgenommen. Falls Ihnen entsprechende Hinweise bekannt werden, bitten wir, uns zu der obigen Geschäftsnummer zu benachrichtigen."

Hat mir die Lüneburger Staatsanwaltschaft am 10. August 2012 mitgeteilt. Dabei ging es um einen Strafantrag von mir gegen Unbekannt, weil jemand im Oktober 2011 ein anonymes blog ins Netz gestellt hatte. In die Internet-Adresse wurde mein Name eingebaut. Vor der Veröffentlichung hatte ich eine ebenfalls anonyme mail bekommen. Die klang sehr höhnisch.

Als ich die Seiten aufrief, bekam ich einen Schock. Veröffentlicht worden waren Schriftstücke aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, in denen auch die Namen von Kindern mit Adressen standen.   Schockiert war ebenfalls die ehemalige Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden. Die Dokumente seien gestohlen worden, berichtete sie mir. Sie berief eine Mitarbeiterversammlung ein, zu der eine Mitarbeiterin gar nicht erst erschien...

Mein Anwalt wendete sich an google, auch die Lüneburger Polizei schaltete sich ein. Es dauerte einige Wochen, bis die Polizei eine Löschung der Schriftstücke erreicht hatte, mit denen der damalige Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch schon zum Hamburger Landgericht geeilt war, um nach mehreren Niederlagen endlich einmal wieder einen Erfolg gegen mich zu erzielen. Dem Gericht versicherte Ruthard Stachowske, das blog mit diesen Schriftstücken  habe er nie geöffnet. Woher also hatte er diese Dokumente? Keine Frage. Die Antwort lautete: Von dem anonymen Blogbetreiber. Oder...? Gegen den Unsinn, der dort über mich verbreitet wurde, wehrte ich mich bewusst nicht. Ich verließ mich darauf, dass Eingeweihte sehr schnell die Mischung aus Tatsachen, Halbwahrheiten und Lügen erkennen würden. Die größte Lüge war, dass ich Vergleichbares auch schon getan hätte. Statt dessen richtete ich sofort das blog http://tjadenleaks.blogspot.com ein. Das schnell ein großer Erfolg wurde - und die Einträge aus dem anderen blog bei google auf hintere Ränge verwies.

Die Angst davor, dass ein Kind den Namen eines Mitschülers oder einer Mitschülerin googeln könnte und dann lesen würde, was dort über einen Schulfreund oder eine Schulfreundin stand, verließ mich lange nicht. Die Folgen hätten verheerend sein können. Wofür sich Stachowske in seinen Schriftsätzen an das Hamburger Landgericht nicht interessierte. Er distanzierte sich nicht von diesem blog.

Bei einem Telefongespräch, das ich 2012 mit der Lüneburger Polizei führte, erzählte mir die Ermittlerin, dass die Spur stets in Hamburg oder in den Niederlanden ende. Sie war ebenfalls fassungslos ob der kriminellen Energie dieses Dokumentendiebes, der nur aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg stammen konnte. Dafür sprach schon sein Hintergrundwissen über die neue Geschäftsführerin, den Betriebsratsvorsitzenden und das Stachowske-Team.

Vor Kurzem stieß ich auf einige Querverbindungen, die einen bestimmten Verdacht erhärteten. Ich schaltete einen Facebook-Freund ein, der eine merkwürdige Antwort bekam. Dass ich weitere Hinweise bekomme, ist wahrscheinlich. Der Widerling, der Kinder in Gefahr bringt, um Kritik an Stachowske abzubügeln, sollte erwischt werden. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt...Der anonyme Blogbetreiber muss Komplizen gehabt haben. Vielleicht bekommt einer von denen endlich einmal ein schlechtes Gewissen. Falls er eins hat...

Ein fürwahr lesenswertes blog
www.tjadenleaks.blogspot.com
Gegen den Verfasser plane ich keinen Strafantrag. Sonst läuft er mir weg...

Für Hinweisgeber: Die Adresse der Staatsanwaltschaft Lüneburg lautet: Postfach 2880, 21318 Lüneburg


Freitag, 25. Mai 2012

Gesagt - gelassen

Katastrophenbilanz einer Geschäftsführerin

Gisela van der Heijden ist seit fast eineinhalb Jahren Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) wurde Anfang Juli 2011 entlassen. Für die Zeit nach Ruthard Stachowske versprach Gisela van der Heijden:

- Einrichtung einer Hotline für alle Betroffenen

- Einschaltung der Jugendämter und der Familiengerichte zur Klärung noch offener Sorgerechtsfragen

- Einrichtung eines "Runden Tisches" zur Aufarbeitung der TG-Geschichte

- Ein Computerexperte beschäftigt sich auch mit der Frage, warum von meinen Seiten die google-Anzeigen verschwunden sind, mit denen ich einen Teil meiner Arbeit finanzierte

- Überprüfung der Abschlussrechnung des ehemaligen Anwaltes von Ruthard Stachowske und der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg nach der Beendigung aller juristischen Auseinandersetzungen mit einer Ex-Klientin und mit mir

- Verhinderung jeder Zwangsvollstreckungsmaßnahme gegen mich

Die Versprechen eins bis vier sind schnell wieder in Vergessenheit geraten, bei der Einhaltung der Versprechen fünf und sechs schlichen sich angeblich immer wieder Probleme ein, die ich im Alleingang lösen musste. Dabei ist mir zugute gekommen, dass sogar ein Gerichtsvollzieher, der von Stachowske losgeschickt wurde, nach gut zwei Monaten völlig entnervt war von Ankündigungen seitens der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Als ich bei ihm zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung über meine Vermögensverhältnisse erschien, sagte er nur: "Dass Sie die abgeben, kommt überhaupt nicht infrage."

Schuld sind für Gisela van der Heijden übrigens immer die anderen. In einer mail an so genannte Multiplikatoren verglich sie mich jüngst mit Stachowske. Das war nicht das erste Mal. Die Empfänger solcher mails sind verwundert - weil sie für einen derartigen Vergleich keinen Grund sehen. Nicht einmal das klappt: Auch Gisela van der Heijden kann meinen Ruf nicht beschädigen...

Derweil kommt mir Ruthard Stachowske mit den Web-Killern aus München. Die versprechen ihren Kunden, dass sie Web-Inhalte aus der google-Suchmaschine wieder entfernen können. Weiß ich besser. Als die Zeugen Jehovas ein Verbot meines blogs http://zeugenjehovas.blogspot.com anstrebten, rief mich ein google-Mitarbeiter an und sagte: "Ein Verbot kommt überhaupt nicht infrage. Das haben wir auch den Zeugen Jehovas geantwortet."

Falls also die Web-Killer von google überhaupt eine Antwort bekommen, dann diese. Nicht einmal blogs, in denen Ex-Klientinnen und Ex-Klienten der TG angegriffen und sogar die Namen ihrer Kinder veröffentlicht worden sind, wurden von google entfernt. Daran änderten auch Strafanträge nichts.

In das Schreiben der Web-Killer habe ich zwei Löcher zum Abheften reingehauen. Dann wackelt der Brief im Schnellhefter nicht...

Enttäuscht bin ich von den Anonym-Mädels und von den Anonym-Jungs, die voriges Jahr ein angeblich interaktives blog über mich gestartet haben. Der endete abrupt mit der Ankündigung, man werde nun eine meiner Frauen interviewen. Daraus wurde nichts. Ich hätte für diese Anonym-Mädels und Anonym-Jungs auch ein gutes Wort eingelegt, denn ohne ein solches würden Frauen, mit denen ich zusammen war, sagen: "Mit euch will ich nichts zu tun haben." Zumal eine von ihnen gerade sehr beschäftigt ist mit einer Ausstellung im Rathaus von Barsinghausen...Das Ausstellungsmotto lautet "Farbe bekennen". Derlei ist in der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg weitgehend unbekannt.

Die Web-Killer






Montag, 21. November 2011

Dreckspatzen III

21. November 2011
Intensive Suche nach Schmutzfinken

Wie schnell reagiert google, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen der Schmutzseiten, auf denen "Dokumente" über Ehemalige und über Betroffene veröffentlicht werden? Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) hat zwei Anwälte eingeschaltet. Einer tritt google auf die Füße, der andere der Staatsanwaltschaft von Lüneburg.

Derweil müssen TG-Mitarbeiter und ehemalige TG-Mitarbeiter eidesstattlich versichern, dass sie mit dem blog, in dem sogar die Namen von Kindern stehen, nichts zu tun haben. Eingeschaltet worden ist auch der Datenschutzbeauftragte und das Landesjugendamt.

An die Akten von Klienten und Ex-Klienten kommt in der Einrichtung nur noch ein Mitarbeiter heran, das Schloss zum Aktenlager ist ausgetauscht worden. Demnächst geschieht noch mehr für den Schutz vor Dreckspatzen, die offenbar über eine hohe kriminelle Energie verfügen.

Sollten die Schmutzfinken Spuren hinterlassen haben, werden sie gefunden.

Dreckspatz IV

Donnerstag, 17. November 2011

Das Eigentor

17. November 2011
Stachowskes hohe Wissenschaftlichkeit und Schrott aus Lüneburg

"Mit hoher Wissenschaftlichkeit hat der Lehrstuhlinhaber der Ev. Hochschule in Dresden, der als Drogentherapeut aber auch über eine langjährige praktische Erfahrung verfügt, gestern im Ratssaal des Rathauses zum Auftakt des Tages der offenen Tür der Anonymen Drogenberatung Iserlohn (Drobs) Zahlen und Fakten zur Situation von Kindern aus Suchtfamilien aufgeführt, was jeden im restlos gefüllten Ratssaal tief beeindruckt hat." Steht seit ein paar Tagen in einem Medienportal der WAZ-Gruppe.

Über die "hohe Wissenschaftlichkeit" von Stachowske soll hier nicht diskutiert werden. Doch: Anonyme Drogenberatung klingt gut. Und würde bedeuten: Wenn die Veranstalter als diskrete Berater gewusst hätten, dass aus dem Umkreis dieses "Lehrstuhlinhabers der evangelischen Hochschule Dresden" im Oktober 2011 Dokumente über Ex-Klientinnen und andere Betroffene ins Netz gestellt worden sind, wäre es bei konsequenter Einhaltung dieses Prinzips nie zu einer Einladung gekommen.

Das Publikum wäre wohl kaum "tief beeindruckt" gewesen, wenn es erfahren hätte, dass auf den besagten Seiten auch die Namen von Kindern veröffentlicht wurden. Außerdem verbreitete man den Schmutz unter meinem Namen. Da dachte ich mir: Ich verwirre die google-Suchmaschine und  veröffentliche ein blog mit gleichem Namen, in dem mein Hund Mike Tjaden über die schlechten Erfahrungen berichtet, die er angeblich mit mir macht. Dazu habe ich im Netz eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Die wurde sogleich von google gefunden und schob sich sofort vor die Schmutzseiten made by Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch zu Zeiten von Stachowske als am 4. Juli 2011 fristlos entlassenen Leiter dieser Einrichtung. Da sich zudem mehr Leserinnen und Leser für Mike Tjaden interessierten als für den Dreck aus Lüneburg, suchte google weiter. Und fand alle blogs, die es von mir im Internet gibt. Die sind nun in einer Übersicht zusammengefasst worden, die schon fast 5 000 Mal aufgerufen worden ist.

Kann allen, die im Netz gemobbt worden, durchaus zur Nachahmung empfohlen werden. Erscheint bei http://www.blogger.com/ Mist, kontert man den Mist mit einem blog, das den gleichen Namen trägt, bittet Freunde und Bekannte, den Link anzuklicken und schon verbreitet die google-Suchmaschine Schrott auf Plätzen, die kaum noch beachtet werden.

Montag, 19. Oktober 2009

Marc ist Marc?

19. Oktober 2009
Zähne knirschen im Kukident-Glas

„Ein die Religionsgemeinschaft ´Jehovas Zeugen in Deutschland´ vertretender Rechtsanwalt hat sich an Google wegen Ihres Blogs ´Vom Wachtturm herunter´, das sie unter der Adresse: zeugenjehovas.blogspot.com betreiben, gewandt und um Löschung der Domain gebeten. Für den Fall der Nichtlöschung hat die Religionsgemeinschaft rechtliche Schritte angedroht und eine klageweise Löschung der von Ihnen genutzten Domain in Aussicht gestellt.“


Diese mail habe ich am 12. Juni 2008 von google bekommen. Dann rief mich ein Mitarbeiter an, wir überlegten uns einen neuen Namen für meine Seiten. Dazu kam es aber nicht. Google entschied: „Wir warten die Klage ab.“ Das bekamen die Zeugen Jehovas schriftlich. Danach geschah nichts mehr. Mein blog behielt seinen Namen und ist weiter im Netz mit Neuigkeiten aus der religiösen und Psycho-Szene.

Auch familiensteller.blogspot.com ist seit fast fünf Monaten im Netz. Bei allen haben Anwälte der Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft (TG) Wilschenbruch auf der juristischen Matte gestanden. Meine Artikel verschwanden bei Sajonara, bei pressemitteilung.ws, bei Premium Presse und bei Readers Edition.

Bei google sind sie nicht verschwunden. Die haben nämlich noch Rückgrat und eine Rechtsabteilung, die nicht bei jedem Anwaltsschreiben das journalistische Weite suchen würde. Auch auf wagniskinder.de stehen meine Artikel weiterhin. Diese Seiten habe ich bei 1 und 1 eingerichtet und bezahle dafür. Käme die Jugendhilfe Lüneburg mit einem Anwalt, bekämen sie es mit mir zu tun.

Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch hat auf meine Berichte mit einem Gegen-Blog reagiert. Seitenpfleger ist ein gewisser Marc. Der steht nun einem Phänomen gegenüber. Kaum hat er eine positive Stellungnahme veröffentlicht, melden sich mehrere, die energisch Widerspruch anmelden. Der allerdings nicht im TG-blog veröffentlicht wird - sondern auf anderen Seiten.

Möglicherweise ist dieser Marc einfach nur zu beschäftigt mit privaten mails an Kritiker - oder er darf kritische Kommentare nicht frei schalten. Öffentlich diskutiert werden soll also offenbar gar nicht.

Nun ist im TG-Blog ein Erfahrungsbericht von jemandem erschienen, der sich ebenfalls Marc nennt. Der versichert: „PS: Meine Therapie habe ich 1989 (nicht in der TG Wilschenbruch) gemacht. Das ist also 20 Jahre her. Inzwischen ist sehr viel passiert, aber rückfällig bin ich nie geworden.“ Der Seitenpfleger jedoch lebt in einer Außenwohnung der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Also handelt es sich um zwei Marcs? Eher unwahrscheinlich.

Wer die Anwaltsschreiben kennt, die im Auftrag der Jugendhilfe Lüneburg verschickt werden, kann eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Diese Einrichtung knirscht mit Zähnen, die auf einem Nachttisch in einem Glas mit Kukident schwimmen. Das hat inzwischen wohl auch die Lüneburger Staatsanwaltschaft registriert. Denn: Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske als TG-Leiter hätte gerne eine Strafbefehl-Lawine losgetreten. Zwei Strafprozesse hat es gegeben - schon riss die geplante Serie, weil das Team von Stachowske Behauptungen zusammengetragen hatte, die einer Überprüfung nicht standhalten.


Unverdrossen behauptet die Jugendhilfe Lüneburg, sie habe einen „exzellenten Ruf“. Dazu gibt es nun auf familiensteller.blogspot.com eine Umfrage. Wie bewerten Betroffene die Arbeit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch?