Rüder Umgangston
Mond, der, laut „Bild“-Zeitung seit dem 21. Juli 1969 ein Ami, Durchmesser 3476 Kilometer
Mond, der, von Wanne-Eickel, Lied von Friedel Hensch und den Cypris aus dem Jahre 1962
Mond, der, von Wilschenbruch, Bestandteil einer Geheimsprache zwischen Heike Lemeter und ihrer Tochter, diffus
Meint auch Professor Dr. Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch am 26. Oktober 2007 in einer Stellungnahme gegenüber dem Jugendamt einer südniedersächsischen Stadt: „Frau Lemeter hat, nachdem sie an einer Operation im Lüneburger Krankenhaus teilgenommen hat, unvermittelt die Behandlung abgebrochen, hat sich mit ihrer Tochter sehr diffus verabredet („schau jeden Abend auf den Mond, ich tue dies auch, dann wissen wir beide, dass wir zusammen gehören“), hat sich dann verabschiedet und ist vom Hof gegangen, um in Auto mit Wolfsburger Kennzeichen zu steigen, dass sie vorher anstelle eines Taxis organisiert hat. Seitdem gibt es nur noch kurze briefliche Kontakte zwischen Frau Lemeter und uns bzw. Frau Lemeter und ihrer Tochter.“
Zumindest einen Brief aber hat die Tochter von Heike Lemeter nie bekommen. Steht in einer gerichtlichen Notiz vom 24. November 2007. Jene Therapeutin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, die sich ebenfalls über die „Geheimsprache“ beschwert hat, soll demnach zu Protokoll gegeben haben: „In der letzten Zeit habe sich (die Tochter) in der Einrichtung ganz gut eingelebt. Jedoch stände das Kind stets in einer Art Warteposition, da sie nicht wisse, wie lange sie dort bleiben werde und von der Mutter zu hören bekäme, ´ich hole dich da raus´. So sei auch letzte Woche ein Brief der Mutter gekommen, in dem sie geschrieben habe, ´Du bist bald bei mir´. Leider hätten sie den Brief nicht (an die Tochter) weitergeben können, da sich die Situation der ´Warteposition´ sonst verschlimmern würde.“
Nicht erwähnt wird von dieser Therapeutin ein Brief, den die Einrichtung von Heike Lemeter bekommen hat. Er beginnt so: „Ich habe die Einrichtung verlassen, weil ich mit dem, was im Hause so abläuft, nicht klar komme. Die Leute (Klienten) sind wie Roboter, da ist kein Zusammenhalt. Es wird schlecht geredet, viele Drogengespräche und Abhetzerei. Ich bin am Dienstag zu meiner Anwältin gegangen und habe dort versucht, ein normales Gespräch anzufangen. Da erst ist mir richtig bewusst geworden, wie man in drei Monaten richtig verrückt werden kann. Ich bin froh, diese Einrichtung verlassen zu haben.“ Und er endet so: „Anschreien werde ich auch nicht mehr dulden.“
Über den Umgangston in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch beklagen sich viele: Teammitglieder und Patienten. Dazu schreibt die Anwältin von Heike Lemeter am 20. November 2007 an das Amtsgericht: „Ferner kam die Kindesmutter nicht damit zurecht, dass die zu therapierenden Bewohner von dem Pflegepersonal, auch von dem Arzt, äußerst herablassend und beleidigend behandelt werden. So äußerte sich Herr Dr. Ruthard Stachowske, der den vorliegenden Bericht über die Kindesmutter gefertigt hat, einmal gegenüber einem Mitpatienten, der sich gerade eine Zigarette drehte, des Inhalts, er solle sich keine dicke Zigarette drehen. Drehe er sich eine Zigarette oder einen Schwanz. Ferner kam es regelmäßig vor, dass der Arzt Herr Stachowske die Bewohner als ´menschliche Drecksäue´ bezeichnete oder ihnen vorwarf, sie sollten nicht so ´hinterfotzig reden´.“
Davon lenkt der Leiter der Einrichtung ab. Professor Dr. Ruthard Stachowske schreibt am 17. Dezember 2007 an das Gericht: „Die Anwältin von Frau Lemeter zitiert Einzelheiten aus Therapiesitzungen, in denen Klienten in Therapieprozessen in einer sehr deutlichen Weise über sich, ihr familiäres und soziales Klima sowie über Lebenskonflikte berichtet haben.“
veröffentlicht am 31. August 2009
"Hier endet euer Prinzip der Hoffnung" (Ruthard Stachowske) Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 2014 geschlossen worden.
Posts mit dem Label Umgangston werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Umgangston werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 28. November 2009
Abonnieren
Posts (Atom)