Ist 13-Jähriger in Flensburg?
Die Geschichte beginnt in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG). Im Jahre 2000 flüchtet eine Mutter aus der Einrichtung, sie kehrt mit ihrer Mutter zurück, will ihr Baby abholen. Der Junge ist weg. Der damalige TG-Leiter Ruthard Stachowske sagt: "Du siehst dein Kind nie wieder."
In diesen Tagen ist dieses Kind aus einem Heim in Eckernförde abgehauen. Mit einem Kumpel, der wieder zurück ist. "Die Leute sind mir zu gefährlich", soll er gesagt haben. "Die Leute" sind nach seinen Angaben Jugendliche aus Flensburg, die sich auf dem Alten Friedhof treffen. Denen soll sich der 13-Jährige angeschlossen haben.
Der Junge ist bei Pflegeeltern aufgewachsen. Als 11-Jähriger setzte er sich in das Auto seiner Pflegeeltern und kurvte damit durch Langwedel. Nach dieser Spritztour wurde er in ein Heim in Delmenhorst gebracht. Dort war er nicht lange. Als ich zu diesem Heim fuhr, hatte er die Einrichtung schon wieder verlassen.
Zuständig war bis dahin das Jugendamt in Verden. Die Mutter musste immer schön draußen bleiben. An so genannten "Hilfeplangesprächen" wurde sie nur auf schriftlichem Wege beteiligt. Wenn der Junge keine Lust auf solche Gespräche hatte, musste er nicht dabei sein. Ende Februar 2012 wurde die Akte vom Familiengericht in Verden geschlossen. Vorher hatte ich die damalige Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden, in den Fall eingeschaltet. Dass sie der Mutter helfen wollte, durfte nicht bekannt werden. Deswegen schredderte sie ein Dokument für die Familiengerichtsverhandlung in Verden.
Dann schien die Geschichte doch noch ein gutes Ende zu nehmen. Der Junge kam in eine Einrichtung im nördlichen Schleswig-Holstein. Doch auch dort machte er sich immer wieder aus dem Staub. Die Mutter musste wieder schön draußen bleiben, nur einmal durfte sie ihren Jungen sehen, der schließlich in ein Heim in Eckernförde gebracht wurde.
Wenn der Junge unterwegs war, rief er seine Mutter an. Stets wollte er nur weg - raus aus dem Heim. Auch am 4. August 2013 bekam die Mutter einen Anruf von ihrem Sohn. Mitten in der Nacht. Danach ist er mit einem Kumpel nach Flensburg getürmt. Die Flucht war schon länger geplant.
Aus Flensburg meldete er sich gestern bei seiner Pflegemutter in Langwedel: "Ich gehe nicht zurück." Die Mutter wurde zu einem Gespräch ins Heim gebeten. Dort erfuhr sie von der neuerlichen Flucht ihres Kindes. Warum so spät?
Das "Flensburger Tageblatt" weiß nichts über "gefährliche Jugendliche" auf dem Alten Friedhof. Die Anlage ist 200 Jahre alt, der Park liegt mitten in der Stadt, dort gibt es Museen, zwei große Schulen. Auch im Polizeibericht der vergangenen Tage gibt es keine Hinweise auf steigende Jugendkriminalität.
Der Heimleiter aus Eckernförde hat mir einen Rückruf versprochen. Auf den warte ich noch. Wo ist dieser 13-Jährige, dessen Lebenslauf von Ruthard Stachowske umgeschrieben worden ist?
Stachowske - der Mann mit den Bibelkenntnissen
15. August 2013
Der Junge ist wieder da
Der 13-Jährige ist in Flensburg gefunden und ins Heim in Eckernförde zurückgebracht worden. Hat mir der Heimleiter soeben telefonisch mitgeteilt. Jetzt sollen gemeinsam Lösungen gesucht werden, um dem Jungen zu helfen, der "schwer traumatisiert" sei. Bei den Erfahrungen, die der 13-Jährige beginnend in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gemacht hat, verwundert das nicht. Ich darf den Heimleiter jederzeit anrufen, wenn ich das Gefühl habe, dass er weitere Informationen benötigt.
"Hier endet euer Prinzip der Hoffnung" (Ruthard Stachowske) Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 2014 geschlossen worden.
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Donnerstag, 15. August 2013
Mittwoch, 18. April 2012
Kunstwerk der Woche
Und wieder hat Stachowske Recht
Aus dem Kind dieser Mutter konnte nichts werden, außer: Die erste 7-Jährige, die mit mir gemeinsam ein Buch veröffentlicht hat. Als es um die Rückkehr ihres Bruders ging, schredderte die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ein Dokument. Das war kein Kunststück, aber dieses Werk...
Der Link zum Buch
Der Link zum e-book
Dort ist der Bruder der kleinen Künstlerin: Wichernstift in Ganderkesee
Nächstes Bilderbuch geplant
Die Struwwelpetra
Treibt Unfug mit modernen Medien
Und wieder hat Stachowske Recht
Aus dem Kind dieser Mutter konnte nichts werden, außer: Die erste 7-Jährige, die mit mir gemeinsam ein Buch veröffentlicht hat. Als es um die Rückkehr ihres Bruders ging, schredderte die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ein Dokument. Das war kein Kunststück, aber dieses Werk...
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| Das Cover des Mathe-Bilderbuches |
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Die Struwwelpetra
Treibt Unfug mit modernen Medien
Dienstag, 6. März 2012
Bibel umschreiben
6. März 2012
Gibt es auch eine Neue-Wichernstift-Übersetzung?
Sehr geehrte Frau Eifert,
vielen Dank für Ihre mail. Ihr Auftraggeber ist also das Jugendamt von Verden auch wenn es um ein Gespräch mit einem Seelsorger und mit dem Leiter der Wohngruppe geht, in der seit dem 13. Februar 2012 ein Zwölfjähriger lebt, der seiner Mutter als Säugling weggenommen worden ist? Haben Sie nicht zur Kenntnis genommen, dass die Richterin das von Ihnen in Ihrer mail erwähnte Fax als "dubios" eingestuft hat? Bei einem Anhörungstermin, in Anwesenheit einer Mitarbeiterin des Jugendamtes von Verden. Die zuständige "fallführende Fachkraft" Angelika Bittner-Lohmann war allerdings nicht anwesend. Abwesend ist sie wohl auch immer gewesen, wenn sie eine mail von mir bekam. Beantwortet hat sie jedenfalls keine.
Im Internet behaupten Sie, dass Sie sich am Menschenbild der Bibel und am Auftrag Jesu orientieren. Soll ich jetzt annehmen, dass Sie wie die Zeugen Jehovas mit der Neue-Welt-Übersetzung ebenfalls eine eigene Bibelübersetzung haben, die sich Neue-Wichernstift-Übersetzung nennt? Wenn Ihr Auftraggeber offenbar immer wieder versagt, ändert das nichts an Ihrem Verhalten? Wenn Sie sich um ein Kind kümmern, kümmern Sie sich nicht auch darum, was und warum etwas schiefgelaufen sein könnte?
Warum holen Sie keine eigenen Informationen ein? Warum tun Sie genau das, was immer wieder geschieht: Will jemand helfen, lässt man ihn am langen Arm verhungern. Und den Auftrag dafür haben Sie von Jesus? Hat der etwa gesagt: "Was du dem geringsten Jugendamt tust, tust du auch unserer gGmbH?"
Nach meinen Informationen ist der Junge, um den es hier geht, auch schon aus Ihrer Einrichtung ausgerissen. Ein paar Wochen zuvor fuhr er mit dem Auto seiner Pflegeeltern durch Langwedel. Worauf warten Sie jetzt noch? Dass sich der Junge in einen Zug setzt und in Bayern aufgelesen wird? Lesen Sie ihm dann nach seiner Rückkehr die Geschichte von der Ehebrecherin vor, die in der Neue-Wichernstift-Übersetzung so endet: "Hätte sie ein Jugendamt als Auftraggeber gehabt, wäre sie jetzt fein raus"?
Siehe auch
Gibt es auch eine Neue-Wichernstift-Übersetzung?
Sehr geehrte Frau Eifert,
vielen Dank für Ihre mail. Ihr Auftraggeber ist also das Jugendamt von Verden auch wenn es um ein Gespräch mit einem Seelsorger und mit dem Leiter der Wohngruppe geht, in der seit dem 13. Februar 2012 ein Zwölfjähriger lebt, der seiner Mutter als Säugling weggenommen worden ist? Haben Sie nicht zur Kenntnis genommen, dass die Richterin das von Ihnen in Ihrer mail erwähnte Fax als "dubios" eingestuft hat? Bei einem Anhörungstermin, in Anwesenheit einer Mitarbeiterin des Jugendamtes von Verden. Die zuständige "fallführende Fachkraft" Angelika Bittner-Lohmann war allerdings nicht anwesend. Abwesend ist sie wohl auch immer gewesen, wenn sie eine mail von mir bekam. Beantwortet hat sie jedenfalls keine.
Im Internet behaupten Sie, dass Sie sich am Menschenbild der Bibel und am Auftrag Jesu orientieren. Soll ich jetzt annehmen, dass Sie wie die Zeugen Jehovas mit der Neue-Welt-Übersetzung ebenfalls eine eigene Bibelübersetzung haben, die sich Neue-Wichernstift-Übersetzung nennt? Wenn Ihr Auftraggeber offenbar immer wieder versagt, ändert das nichts an Ihrem Verhalten? Wenn Sie sich um ein Kind kümmern, kümmern Sie sich nicht auch darum, was und warum etwas schiefgelaufen sein könnte?
Warum holen Sie keine eigenen Informationen ein? Warum tun Sie genau das, was immer wieder geschieht: Will jemand helfen, lässt man ihn am langen Arm verhungern. Und den Auftrag dafür haben Sie von Jesus? Hat der etwa gesagt: "Was du dem geringsten Jugendamt tust, tust du auch unserer gGmbH?"
Nach meinen Informationen ist der Junge, um den es hier geht, auch schon aus Ihrer Einrichtung ausgerissen. Ein paar Wochen zuvor fuhr er mit dem Auto seiner Pflegeeltern durch Langwedel. Worauf warten Sie jetzt noch? Dass sich der Junge in einen Zug setzt und in Bayern aufgelesen wird? Lesen Sie ihm dann nach seiner Rückkehr die Geschichte von der Ehebrecherin vor, die in der Neue-Wichernstift-Übersetzung so endet: "Hätte sie ein Jugendamt als Auftraggeber gehabt, wäre sie jetzt fein raus"?
Siehe auch
Wichernstift
22. Februar 2012
Offene mail an Einrichtung in Ganderkesee
"Seit mehr als sechzig Jahren gilt unsere diakonische Arbeit Menschen in Not. Dabei orientieren wir uns an dem Menschenbild der Bibel und dem Auftrag Jesu. Folglich bilden Werte wie Mitmenschlichkeit, Zuwendung, Humanität und christliche Nächstenliebe die Grundlage unseres Handelns. Ziel unserer täglichen Arbeit ist deshalb, dass die Menschen, die von uns betreut werden, eine positive Entwicklung nehmen." Steht auf der Startseite Ihrer Einrichtung, zu der auch eine Klinik, eine Schule, eine Kirche und ein Hotel gehören.
In einer Wohngruppe Ihres Stiftes lebt seit wenigen Wochen ein Junge, der übermorgen 12 Jahre alt wird. Der Kleine hat im Januar 2012 mit dem Auto seiner Pflegeeltern eine Spritztour durch Langwedel gemacht. Dass sich der Junge seitdem in Ganderkesee aufhält, weiß die Mutter erst seit heute. Sie hat es bei einer Anhörung erfahren, die vor dem Familiengericht in Verden stattfand.
Der Mutter weggenommen wurde dieses Kind am 28. April 2000. Eine wesentliche Rolle hat dabei die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gespielt. Die wurde bis Anfang Juli 2011 von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske geleitet. Fristlos entlassen worden ist er nach Angaben seiner Arbeitgeberin wegen Untreue und Unterschlagung.
Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 1993 gegründet worden. Bis zur fristlosen Entlassung von Stachowske wurden unzählige Familien zerstört. Stachowske vertritt die Theorie, dass drogenabhängige Kinder auch drogenabhängige Eltern und drogenabhängige Großeltern haben. Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin dieser Einrichtung hat seit Anfang 2011 mit Gisela van der Heijden eine neue Geschäftsführerin, die sich energisch von Stachowskes Methoden distanziert. Die neue Geschäftsführerin und ich haben deshalb vor der heutigen Anhörung vor dem Familiengericht in Verden ein Fax an die Richterin geschickt, das nach Angaben der Mutter von der Richterin jedoch als "dubios" eingestuft wurde. Dieses Fax gebe ich Ihnen in der Anlage zur Kenntnis.
Das Familiengericht von Verden will sich der Angelegenheit erst wieder am 11. Juli 2012 widmen. Eine so lange Wartezeit halten die Mutter, die Ihren Jungen seit sechs Jahren nicht mehr gesehen hat, und ich für unzumutbar. Deshalb bitte ich Sie um einen Gesprächstermin mit dem Leiter der Wohngruppe und mit einem Seelsorger Ihrer Gemeinde. Als Wilhelmshavener wohne ich sozusagen "um die Ecke"...
Ein Partner des Jugendamtes von Verden
6. März 2012
Sehr geehrte Frau van der Heijden,
Sehr geehrter Herr Tjaden,
bezugnehmend auf Ihre email (und die Faxmitteilung) vom 22. Februar 2012 teilen wir mit, dass unser Auftraggeber und somit Vertragspartner der örtliche Träger der öffentliche Jugendhilfe ist. Wir bitten Sie also mit dem örtlich zuständigen Jugendamt den Kontakt zu suchen.
Unserem Vertragspartner wurde Ihre email (und unsere Antwort darauf) nachrichtlich übermittelt.
Wichernstift Jugendhilfe gGmbH
Wichernstift Wohn- und Tagesgruppen gGmbH
Miriam Eifert
-Bereichsleitung-
Siehe auch
Offene mail an Einrichtung in Ganderkesee
"Seit mehr als sechzig Jahren gilt unsere diakonische Arbeit Menschen in Not. Dabei orientieren wir uns an dem Menschenbild der Bibel und dem Auftrag Jesu. Folglich bilden Werte wie Mitmenschlichkeit, Zuwendung, Humanität und christliche Nächstenliebe die Grundlage unseres Handelns. Ziel unserer täglichen Arbeit ist deshalb, dass die Menschen, die von uns betreut werden, eine positive Entwicklung nehmen." Steht auf der Startseite Ihrer Einrichtung, zu der auch eine Klinik, eine Schule, eine Kirche und ein Hotel gehören.
In einer Wohngruppe Ihres Stiftes lebt seit wenigen Wochen ein Junge, der übermorgen 12 Jahre alt wird. Der Kleine hat im Januar 2012 mit dem Auto seiner Pflegeeltern eine Spritztour durch Langwedel gemacht. Dass sich der Junge seitdem in Ganderkesee aufhält, weiß die Mutter erst seit heute. Sie hat es bei einer Anhörung erfahren, die vor dem Familiengericht in Verden stattfand.
Der Mutter weggenommen wurde dieses Kind am 28. April 2000. Eine wesentliche Rolle hat dabei die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gespielt. Die wurde bis Anfang Juli 2011 von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske geleitet. Fristlos entlassen worden ist er nach Angaben seiner Arbeitgeberin wegen Untreue und Unterschlagung.
Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 1993 gegründet worden. Bis zur fristlosen Entlassung von Stachowske wurden unzählige Familien zerstört. Stachowske vertritt die Theorie, dass drogenabhängige Kinder auch drogenabhängige Eltern und drogenabhängige Großeltern haben. Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin dieser Einrichtung hat seit Anfang 2011 mit Gisela van der Heijden eine neue Geschäftsführerin, die sich energisch von Stachowskes Methoden distanziert. Die neue Geschäftsführerin und ich haben deshalb vor der heutigen Anhörung vor dem Familiengericht in Verden ein Fax an die Richterin geschickt, das nach Angaben der Mutter von der Richterin jedoch als "dubios" eingestuft wurde. Dieses Fax gebe ich Ihnen in der Anlage zur Kenntnis.
Das Familiengericht von Verden will sich der Angelegenheit erst wieder am 11. Juli 2012 widmen. Eine so lange Wartezeit halten die Mutter, die Ihren Jungen seit sechs Jahren nicht mehr gesehen hat, und ich für unzumutbar. Deshalb bitte ich Sie um einen Gesprächstermin mit dem Leiter der Wohngruppe und mit einem Seelsorger Ihrer Gemeinde. Als Wilhelmshavener wohne ich sozusagen "um die Ecke"...
Ein Partner des Jugendamtes von Verden
6. März 2012
Sehr geehrte Frau van der Heijden,
Sehr geehrter Herr Tjaden,
bezugnehmend auf Ihre email (und die Faxmitteilung) vom 22. Februar 2012 teilen wir mit, dass unser Auftraggeber und somit Vertragspartner der örtliche Träger der öffentliche Jugendhilfe ist. Wir bitten Sie also mit dem örtlich zuständigen Jugendamt den Kontakt zu suchen.
Unserem Vertragspartner wurde Ihre email (und unsere Antwort darauf) nachrichtlich übermittelt.
Wichernstift Jugendhilfe gGmbH
Wichernstift Wohn- und Tagesgruppen gGmbH
Miriam Eifert
-Bereichsleitung-
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