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Donnerstag, 1. November 2012

Ministerin besucht WiKi

Familien säuberlich auseinander genommen

Die niedersächsische Familienministerin hat gestern die Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) besucht. Geschäftsführer ist Matthias Lange. Den nenne ich seit über drei Jahren Matti. Weil: Anfang September 2009 bewegte ich meinen wunderschönen Terrierkörper nach Lüneburg. Damals war Matti Geschäftsführer der ebenfalls wunderschönen Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die unter ihrem Dach eine prima Psycho-Sekte beherbergte. So manche Familie wurde in diese tolle Herberge gelockt und dort fein säuberlich auseinander genommen. Plötzlich waren die Kinder weg.

Weitere Informationen

Sonntag, 27. November 2011

Kinder in der TG

27. November 2011
Kommentator sollte endlich Informationen liefern

Immer wieder weist hier ein Kommentator darauf hin, dass noch Kinder aus der Stachowske-Ära in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch sind. Weiß ich. Dann regt er sich darüber auf, dass es nicht nur zwei seien. Gemach.

Gerüchteweise ist mir zu Ohren gekommen, dass die Einrichtung einen neuen Leiter haben soll. Der müsste also eigentlich schon an Familienzusammenführungen arbeiten, wenn sie denn möglich sind. Sind sie nicht möglich, müsste er für die Kinder eine andere Einrichtung suchen, in denen die Kleinen  besser aufgehoben sind als in einer Drogentherapieeinrichtung.

Nun zu den beiden Kindern. Ich kenne nicht jede Leidensgeschichte. Aber diese kenne ich. Deswegen habe ich bei Facebook Kontakt aufgenommen mit der Familie. Die hat sich erst einmal darüber gewundert, dass eine Rückkehr möglich sein soll. Ein Bekannter der Familie hat´s auch sogleich bestritten.

Von den Stachowske-Methoden Betroffene wissen demnach gar nicht, was sich in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch getan hat. Nach der Kontaktaufnahme mit dieser Familie habe ich mich bei der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg nach näheren Einzelheiten über die beiden Kinder erkundigt. Dort kannte man nicht einmal die Namen! Aber immerhin versprach man mir Recherchen - und zwar bis Freitag.

Samstag bekam ich die Mitteilung, dass eine Rückkehr möglich sei. Die Familie müsse nur aktiv werden. Daraus schloss ich sogleich, dass der neue Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch wohl nur ein Gerücht sein kann. Denn: Warum hat der nicht längst alle Kinder zusammengerufen? Dann hätte er die Kleinen fragen können, wie lange sie schon in Wilschenbruch sind und wo die Familie lebt. Anschließend hätte er die Familien informieren können. Das nächste Gespräch wäre eins mit allen Familienmitgliedern gewesen. Themen hätten sein müssen: Wer hat welche Rechte? Wer hat das Aufenthaltsbestimmungsrecht? Wer entscheidet darüber, welche Bildung die Kinder bekommen? Welches Jugendamt ist zuständig? Welches Familiengericht? Kann man bei Gericht eine Verfügung beantragen, mit der eine Rückkehr der Kinder möglich wird?

Akten aus der Therapeutischen Gemeinschaft schmuggeln, scheint möglich zu sein, wenn man die ins Netz stellen will, um Ex-Klientinnen und Betroffene zu diffamieren, Akten sichten, um das Stachowske-Knäuel zu entwirren aber nicht? Oder schaut man nicht in die Akten, weil dort immer wieder die gleichen Namen auftauchen? Will man die Augen verschließen vor all den Entsetzlichkeiten, die in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch geschehen sind?

Also, lieber Kommentator, wie heißen die Kinder? Was wissen Sie über die Kleinen, über Mütter und Väter? Wie könnte man die erreichen?

Kinder in der TG (II)

Dienstag, 4. Oktober 2011

Sprachmüll III

4. Oktober 2011
In der TG müssen Kinder erst einmal zusammenbrechen

Vor Familiengerichten wird es schnell unübersichtlich: Auf der einen Seite sitzen die Eltern mit Anwalt oder Beistand, auf der anderen Seite sitzen das Jugendamt und ein vom Gericht bestellter Verfahrensbeistand, der die Interessen der Kinder vertreten soll. Noch unübersichtlicher wird es, wenn sich die Eltern um die Kinder streiten. Wenn es dann noch einen Gutachter gibt, kann das juristische Tauziehen Jahre dauern. Funken schließlich noch der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske und die Sozialpädagogin Arnhild Sobot dazwischen, kann man nur hoffen, dass eine Richterin oder ein Richter die Übersicht behält.

Faustregel in Familiensachen scheint zu sein: Der Verfahrensbeistand glaubt allen, nur den Eltern nicht. Dafür vertiefen sich diese Leute gar nicht lange in eine Familiengeschichte. Dazu fehlt ihnen die Zeit, manchmal auch das Interesse.

Nun zum Fall: Ein Kind ist noch in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG), die Mutter wieder draußen. Der gerichtliche Verfahrensbeistand des Kindes unterhält sich auch mit Arnhild Sobot. Die berichtet: Das Kind stürzt sich auf jeden Fremden, befindet sich ansonsten in einer "Warteposition". Das kennt man in der TG. Diese Phase dauert ein halbes Jahr. Dann bricht das Kind zusammen! Und öffnet sich! Da die Mutter davon ausgeht, dass ihr Kind schon bald wieder bei ihr sein wird, wird das Kind wahrscheinlich länger als sechs Monate in der "Warteposition" verharren. Einen Brief der Mutter hat man dem Kind nicht ausgehändigt, weil "Du bist bald bei mir!" drin steht.

Die Zerstörung von Familien hat zu Zeiten von Stachowske also zum System gehört, die Behauptung, man mache eine familienorientierte Drogentherapie war eine Werbe-Lüge. Ist Arnhild Sobot von dem Verfahrensbeistand richtig zitiert worden, dann wird von ihr die Stachowske-TG auch noch als Seelenmord-Anstalt für Kinder entlarvt. Menschen, die so lange zuschauen, bis ein Kind zusammenbricht, sollten sich nicht Pädagogen nennen dürfen. Die haben in einer therapeutischen Einrichtung nichts zu suchen. Kostenträger, aufgepasst: Für Kinder in der Stachowske-TG gab es im ersten halben Jahr laut Sobot keine Therapie. Wofür habt ihr dann bezahlt?

In dem Gespräch mit diesem Verfahrensbeistand soll Arnhild Sobot auch noch gesagt haben: "Eine normale Erziehungsberatung ist mit einem solchen Fall überfordert, da die Mutter aufgrund von Zeichen und verschlüsselten Nachrichten in der Lage ist, das Kind unauffällig unter Druck zu setzen."

Klingt nicht nur nach einer neuen Verschwörungstheorie, ist auch eine, in die Sobot und Stachowske wenige Wochen später auch noch das Familiengericht einbauen. Plötzlich heißt es für die beiden: "Wir allein gegen alle."

Dabei haben Mutter und Kind nur Glück gehabt. Die Richterin lässt sich nicht kopfscheu machen, ein Gutachter leistet hervorragende Arbeit und betont ausdrücklich, dass er die Mutter-Kind-Beziehung nicht am Best-Zustand, sondern am Genug-Zustand gemessen hat.

Deshalb sind in diesem Fall auch wenige Monate Kind in der TG genug, das Kind wechselt erst die Einrichtung, kehrt dann ins Elternhaus zurück.

Da dieses Kind nicht bis zum Zusammenbruch in dieser Einrichtung gewesen ist, endete die Geschichte gut. Trotz Verfahrensbeistand, der seinerzeit diese Empfehlung gab: "Ein Verbleib des Kindes in der Einrichtung ist unumgänglich."

Inzwischen habe ich erfahren, dass es aktuell eine Mutter in der TG gibt, deren Kinder die Einrichtung gewechselt haben. Da Stachowske nicht mehr da ist, darf auf eine schnelle Familienzusammenführung gehofft werden. Dazu muss nur Sobot von dem Fall ferngehalten werden...

Sprachmüll IV: Flucht trotz engmaschiger Kontrollen