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Donnerstag, 20. Juni 2013

Illegale Seiten

Mehr kann die Staatsanwaltschaft nicht tun

Im Netz stehen Dokumente und Schriftsätze aus der von Serdar Saris, ehemals Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover, geleiteten Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Verleumdet werden ehemalige Klientinnen, in Gefahr gebracht werden Kinder, die in dieser Einrichtung gewesen sind. Dass Serdar Saris, der auch Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover ist, das nicht kümmert, wissen wir bereits. Der tut nichts gegen diese illegalen Seiten. Die Staatsanwaltschaft von Lüneburg dagegen hat es versucht.

Auf meinen Antrag hin (für die Internet-Adresse wird mein Name missbraucht) erreichte die Staatsanwaltschaft mit einer Verfügung die Löschung der Seiten. Dann zogen die kriminellen Elemente mit ihren Seiten erst in die Schweiz und dann nach Ungarn um. Dazu teilt mir die Staatsanwaltschaft heute mit, dass die Firma Google eigenen Angaben zufolge nichts mehr tun könne. Wolle ich eine Löschung erreichen, müsse ich mich an die ausländischen Ermittlungsbehörden wenden. Die Geschädigten könnten sich auch an Google wenden.

NZS 1107 UJs 20502/12

Donnerstag, 28. Juni 2012

In eigener Sache (III)

Das Schweigen von Serdar Saris

Der neue Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Serdar Saris, reagiert nicht auf meine Hinweise, als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover und als Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover verspricht er zwar im Internet Rückrufe, wenn man diesen Wunsch äußert, doch darauf warte ich seit zwei Tagen.

Das Spiel, das ich befürchtet habe, hat begonnen. Gestern waren die Seiten mit gefälschten und erpressten Dokumenten aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gesperrt, heute ist das blog wieder vollständig da. Mit Namen von Kindern, Verfahrenspflegern, Richtern, Jugendamtsmitarbeitern, mit Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten. Der Internet-Weg für Mobbing und Stalking wird also wieder frei gemacht.

Die Internet-Veröffentlichungen orientieren sich an der Art und Weise, wie sich der ehemalige Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, Ruthard Stachowske, vor dem Landgericht in Hamburg verteidigt hat. Bei dieser Taktik ist er vom Sucht- und Jugendhilfe-Vorsitzenden Winfried Harendza unterstützt worden. Dass er Stachowske Rückendeckung gab, bestätigte Harendza in einem Gespräch mit der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide". Sollte sich der Sucht- und Jugendhilfe-Vorsitzende nie die Schriftsätze von Stachowske angeschaut haben, wäre das merkwürdig, denn auch die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ist gegen mich als Klägerin aufgetreten. Die juristischen Niederlagen kosteten die Einrichtung mehrere 10 000 Euro.

Nicht veröffentlicht werden in diesem blog die Stellungnahmen von Experten, die für eine Rückkehr von Kindern zu ihren Familien sorgten, die bohrenden Fragen eines Jugendamtes, das endlich wissen wollte, wie sich die Therapie eines Kindes gestaltet, bis eine Richterin festgestellt hat, dass eine "tatsächliche Therapie" gar nicht stattfindet.

Die Rückzahlungsforderungen, die Kostenträger anmelden könnten, dürften in die Millionen gehen. Aber wer stellt schon solche Forderungen, wenn man - wie die Rentenversicherung Braunschweig-Hannover jahrelang mitgemacht oder weggeschaut hat?  Der Mitarbeiter Wigand taucht sogar in den Zeugenlisten von Ruthard Stachowske und der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg auf...

Wie groß mag die kriminelle Energie von Leuten sein, die mit manipulierten Internet-Veröffentlichungen Kinder in Gefahr bringen? Was muss noch geschehen, damit die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg endlich geschlossen wird und jemand in einer öffentlichen Erklärung Tacheles redet?

Wer hier klickt, jagt dieses blog wieder zumindest weit nach hinten