Dienstag, 6. März 2012

Bibel umschreiben

6. März 2012
Gibt es auch eine Neue-Wichernstift-Übersetzung?

Sehr geehrte Frau Eifert,

vielen Dank für Ihre mail. Ihr Auftraggeber ist also das Jugendamt von Verden auch wenn es um ein Gespräch mit einem Seelsorger und mit dem Leiter der Wohngruppe geht, in der seit dem 13. Februar 2012 ein Zwölfjähriger lebt, der seiner Mutter als Säugling weggenommen worden ist? Haben Sie nicht zur Kenntnis genommen, dass die Richterin das von Ihnen in Ihrer mail erwähnte Fax als "dubios" eingestuft hat? Bei einem Anhörungstermin, in Anwesenheit einer Mitarbeiterin des Jugendamtes von Verden. Die zuständige "fallführende Fachkraft" Angelika Bittner-Lohmann war allerdings nicht anwesend. Abwesend ist sie wohl auch immer gewesen, wenn sie eine mail von mir bekam. Beantwortet hat sie jedenfalls keine.

Im Internet behaupten Sie, dass Sie sich am Menschenbild der Bibel und am Auftrag Jesu orientieren. Soll ich jetzt annehmen, dass Sie wie die Zeugen Jehovas mit der Neue-Welt-Übersetzung ebenfalls eine eigene Bibelübersetzung haben, die sich Neue-Wichernstift-Übersetzung nennt? Wenn Ihr Auftraggeber offenbar immer wieder versagt, ändert das nichts an Ihrem Verhalten? Wenn Sie sich um ein Kind kümmern, kümmern Sie sich nicht auch darum, was und warum etwas schiefgelaufen sein könnte?

Warum holen Sie keine eigenen Informationen ein? Warum tun Sie genau das, was immer wieder geschieht: Will jemand helfen, lässt man ihn am langen Arm verhungern. Und den Auftrag dafür haben Sie von Jesus? Hat der etwa gesagt: "Was du dem geringsten Jugendamt tust, tust du auch unserer gGmbH?"

Nach meinen Informationen ist der Junge, um den es hier geht, auch schon aus Ihrer Einrichtung ausgerissen. Ein paar Wochen zuvor fuhr er mit dem Auto seiner Pflegeeltern durch Langwedel. Worauf warten Sie jetzt noch? Dass sich der Junge in einen Zug setzt und in Bayern aufgelesen wird? Lesen Sie ihm dann nach seiner Rückkehr die Geschichte von der Ehebrecherin vor, die in der Neue-Wichernstift-Übersetzung so endet: "Hätte sie ein Jugendamt als Auftraggeber gehabt, wäre sie jetzt fein raus"?

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1 Kommentar:

  1. der bezug zur bibel ist doch wohl nur ein werbespruch...

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