Freitag, 8. Februar 2013

NZS 1107 UJs 20502/12

Dieses Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Lüneburg ruht nur

"Das Verfahren ist eingestellt worden, weil der Täter nicht ermittelt werden konnte.

Sollten sich nachträglich noch Anhaltspunkte ergeben, die zur Ermittlung der Täter führen könnten, wird das Verfahren wieder aufgenommen. Falls Ihnen entsprechende Hinweise bekannt werden, bitten wir, uns zu der obigen Geschäftsnummer zu benachrichtigen."

Hat mir die Lüneburger Staatsanwaltschaft am 10. August 2012 mitgeteilt. Dabei ging es um einen Strafantrag von mir gegen Unbekannt, weil jemand im Oktober 2011 ein anonymes blog ins Netz gestellt hatte. In die Internet-Adresse wurde mein Name eingebaut. Vor der Veröffentlichung hatte ich eine ebenfalls anonyme mail bekommen. Die klang sehr höhnisch.

Als ich die Seiten aufrief, bekam ich einen Schock. Veröffentlicht worden waren Schriftstücke aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, in denen auch die Namen von Kindern mit Adressen standen.   Schockiert war ebenfalls die ehemalige Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden. Die Dokumente seien gestohlen worden, berichtete sie mir. Sie berief eine Mitarbeiterversammlung ein, zu der eine Mitarbeiterin gar nicht erst erschien...

Mein Anwalt wendete sich an google, auch die Lüneburger Polizei schaltete sich ein. Es dauerte einige Wochen, bis die Polizei eine Löschung der Schriftstücke erreicht hatte, mit denen der damalige Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch schon zum Hamburger Landgericht geeilt war, um nach mehreren Niederlagen endlich einmal wieder einen Erfolg gegen mich zu erzielen. Dem Gericht versicherte Ruthard Stachowske, das blog mit diesen Schriftstücken  habe er nie geöffnet. Woher also hatte er diese Dokumente? Keine Frage. Die Antwort lautete: Von dem anonymen Blogbetreiber. Oder...? Gegen den Unsinn, der dort über mich verbreitet wurde, wehrte ich mich bewusst nicht. Ich verließ mich darauf, dass Eingeweihte sehr schnell die Mischung aus Tatsachen, Halbwahrheiten und Lügen erkennen würden. Die größte Lüge war, dass ich Vergleichbares auch schon getan hätte. Statt dessen richtete ich sofort das blog http://tjadenleaks.blogspot.com ein. Das schnell ein großer Erfolg wurde - und die Einträge aus dem anderen blog bei google auf hintere Ränge verwies.

Die Angst davor, dass ein Kind den Namen eines Mitschülers oder einer Mitschülerin googeln könnte und dann lesen würde, was dort über einen Schulfreund oder eine Schulfreundin stand, verließ mich lange nicht. Die Folgen hätten verheerend sein können. Wofür sich Stachowske in seinen Schriftsätzen an das Hamburger Landgericht nicht interessierte. Er distanzierte sich nicht von diesem blog.

Bei einem Telefongespräch, das ich 2012 mit der Lüneburger Polizei führte, erzählte mir die Ermittlerin, dass die Spur stets in Hamburg oder in den Niederlanden ende. Sie war ebenfalls fassungslos ob der kriminellen Energie dieses Dokumentendiebes, der nur aus der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg stammen konnte. Dafür sprach schon sein Hintergrundwissen über die neue Geschäftsführerin, den Betriebsratsvorsitzenden und das Stachowske-Team.

Vor Kurzem stieß ich auf einige Querverbindungen, die einen bestimmten Verdacht erhärteten. Ich schaltete einen Facebook-Freund ein, der eine merkwürdige Antwort bekam. Dass ich weitere Hinweise bekomme, ist wahrscheinlich. Der Widerling, der Kinder in Gefahr bringt, um Kritik an Stachowske abzubügeln, sollte erwischt werden. Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt...Der anonyme Blogbetreiber muss Komplizen gehabt haben. Vielleicht bekommt einer von denen endlich einmal ein schlechtes Gewissen. Falls er eins hat...

Ein fürwahr lesenswertes blog
www.tjadenleaks.blogspot.com
Gegen den Verfasser plane ich keinen Strafantrag. Sonst läuft er mir weg...

Für Hinweisgeber: Die Adresse der Staatsanwaltschaft Lüneburg lautet: Postfach 2880, 21318 Lüneburg


Kommentare:

  1. welchen weg die dokumente genommen haben, dürfte doch wohl klar sein. frau in tg - mann nicht mehr in der tg - noch ein mann nicht mehr in der tg...

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    1. Sind wir hier in einer Ratesendung?
      Meines Erachtens bedarf diese Aussage einer näheren Erläuterung.
      Gruß B.

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  2. stimmt. gegenüber der staatsanwaltschaft.

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    1. Na, da scheint ja jemand etwas zu wissen, möchte uns aber nicht teilhaben lassen. Dann doch oder besser gleich zur Staatsanwaltschaft damit.
      Gruß B.

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