Montag, 27. Juli 2015

Nicht-Kaufverhalten
















Protest-Anmelder rührt sich nicht mehr

Der Familiensteller-Leser, der gegen die vorübergehende Löschung dieses blogs protestiert hat, rührt sich nicht mehr. Von seiner Buchbestellung per mail will er offenbar nichts mehr wissen, obwohl die ganz konkret ist, ich damit nun zu einem Anwalt gehen und den Verlust einklagen könnte, doch solch einen Schritt scheint er nicht zu fürchten.

Ich habe zwei Broschüren über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlicht und eine über das Netzwerk des ehemaligen Leiters Ruthard Stachowske. Erschienen sind sie bei Lulu. Für die erste Broschüre gab es einige Ex-Klientinnen und Ex-Klienten, die diese Veröffentlichung direkt bei mir bestellten. Ich besorgte die bestellten Exemplare, bezahlte sie bei Lulu und brachte sie auf den Postweg zu den Bestellerinnen und Bestellern. Die beigefügten Rechnungen hielten die meisten wohl nur für eine Dekoration des Päckchens. Beglichen wurden sie bis heute nicht. Die Kosten blieben also an mir hängen.

Das ist nichts Neues für mich. 1986 gab ich im Eigenverlag eine Erzählung heraus, die sich in einer Kleinstadt zu einem Bestseller entwickelte. Diese Erzählung war nach wenigen Wochen vergriffen, ein Drittel der Bestellerinnen und Besteller vergaß das Bezahlen, so dass ich froh darüber sein konnte, die Druckkosten gerade so mit den Einnahmen gedeckt zu haben.

Ein Unterschied ist jedoch vorhanden: Um mein Geld geprellt worden bin ich, wenn es um die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geht, von Leuten, die froh darüber sind, dass es diese Einrichtung nicht mehr gibt. Warum sie mir dennoch schaden, ist ein Rätsel, das nur Leute wie der oben erwähnte Familiensteller-Leser lösen können.

Ich beende meine Ausführungen mit dem Hinweis, dass man meine Veröffentlichungen kinderleicht bei Amazon finden kann. Man müsste sie also nicht lange suchen. Man müsste sie aber auch bezahlen, denn Amazon kann sich eine Mahnabteilung leisten...

Wenn ich mich um die Skandale in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch so sehr gekümmert hätte, wie sich jetzt gewisse Zeitgenossinnen und Zeitgenossen um mich kümmern, hätte ich keine finanziellen Engpässe und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gäbe es noch, die nur so lange existieren konnte, weil die Mehrzahl drinnen und draußen immer schön weggeschaut hat.

Siehe auch: Eine schlechte Entscheidung 

Weitere Berichte

Meine Bücher zum Thema: "Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch: Familienorientierte Drogentherapie?", "Meine Tante und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch" und "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" Hier klicken

  

Kommentare:

  1. Ihre Broschüre "Meine Tante und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch" wirft ein Schlaglicht auf das Elend der Kinder- und Jugendhilfe. Trotzdem haben Sie den Humor nicht verloren. Alle Achtung!

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  2. Vielen Dank für Ihren Kommentar und vielen Dank, dass Sie meine Broschüre gelesen haben. Was Stachowske und Sobot über Klientinnen und Klienten zusammengestammelt haben, hätte eigentlich jedes Gericht und jedes Jugendamt wachrütteln müssen. Dieses Gestammel diente auch nur einem Zweck: Die Leute möglichst lange in der Einrichtung festhalten. Der neue Geschäftsführer tut derweil so, als sei nie etwas Schlimmes passiert. Sogar mehrere neue Stellenangebote hat er Stachowske gemacht. Unglaublich. Doch Stachowske nahm keins der Angebote an. Der blieb Überzeugungstäter.

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