Montag, 14. November 2011

Die Psycho-Sekte

14. November 2011
Stachowske-System frisst sich wie ein Geschwür in die Jugendhilfe Lüneburg

Jetzt soll ich die therapeutische Leitung angreifen. Steht in einem Kommentar, den ich hier nicht veröffentliche, weil er Begriffe enthält, die Ruthard Stachowske zum nächsten Gang zum Gericht veranlassen könnten. Hingewiesen werde ich auch darauf, dass zum engeren Team des fristlos Entlassenen eine ehemalige Klientin gehört hat. Weiß ich.

Schon denke ich daran, dass der Vereinsvorstand Winfried Harendza gegenüber der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" behauptet hat, Stachowske sei die Beschäftigung von ehemaligen Patienten untersagt gewesen. Dass zum Leitungs-Trio der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch eine Ex-Klientin gehörte, hat dieser Vereinsvorstand bis dahin nicht mitbekommen?

Ich bin Vorsitzender oder Vorstandsmitglied mehrerer Vereine gewesen. Hätte sich in einem dieser Vereine auch nur annähernd das ereignet, was in der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg geschehen ist, wäre ich zurückgetreten. Zeigt: Wer sich mit dem Stachowske-System beschäftigt, betritt eine Parallelwelt. Dieses System hat sich wie ein Geschwür in die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gefressen.

Wie krank dieses System ist, zeigen jetzt auch die Schmutzfink-Seiten mit Dokumenten über Ex-Klientinnen. Die würden Betroffene bis heute nicht kennen, wenn nicht der Anwalt von Ruthard Stachowske in einem Schriftsatz vom 8. November 2011 auf diese Seiten aufmerksam gemacht hätte.

In diesem Schriftsatz weist der Anwalt des fristlos Entlassenen auf einen Kommentar hin, der im Jahre 2009 auf meinen Seiten erschienen ist. Behauptet wurde seinerzeit, zu den Kommentatoren gehörten auch verurteilte Kinderpornografen. Von mehreren Personen ist nicht mehr die Rede, nur noch von einer Person. Ich habe die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg darauf hingewiesen, eine Kopie dieser mail bekam jenes Teammitglied, das im Jahre 2001 in diesem Fall eine wichtige Rolle gespielt hat.

Solche Widerlichkeiten gehören zu dem Stachowske-System der Angst, Erniedrigung und Einschüchterung, der Tatsachenverdrehung und der Lügen. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Wenn jemand Druck ausübt, kann er nur erfolgreich sein, wenn sich jemand diesem Druck beugt. Offenbar führt Drogenkonsum auch dazu, dass Stoppschilder beseitigt werden, die man eigentlich haben sollte, wenn es um die eigene Familie, um Freunde und Bekannte geht.

Auch da weiß ich, wovon ich rede. Ich bin als Kind mehrmals in der Woche mitgeschleppt worden in die Neuapostolische Kirche. Doch bei widerlichen Predigten habe ich auf Durchzug geschaltet, ich ließ mir nicht einreden, dass ich etwas Besseres sei als die anderen und deswegen Katastrophen entginge, die dieser Erde in sehr naher Zukunft bevorstehen. Heute steht fest: Diese Katastrophen hat es nicht gegeben. Diese Welt  ist nicht vernichtet worden.

Eine Mutter, die nur kurze Zeit in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gewesen ist, schrieb vor Jahren an Ruthard Stachowske, dass sie in seiner Einrichtung Robotern begegnet sei, die alles vermissen ließen, was wichtig sei: Solidarität, gegenseitige Unterstützung, Gegenwehr.

Ruthard Stachowske hatte kein Interesse an der Förderung solcher Eigenschaften, der folgte seinem Fixierbild: Hier geblieben. Draußen kommt ihr nicht zurecht. Denen da draußen, die das Geld für sein System locker machten, erzählte er, er mache eine familienorientierte Drogentherapie.

Eine Studie über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch könnte zu interessanten Ergebnissen führen. Dabei müssten aber alle mitwirken. Auch die Geldgeber. Und für die Studie müsste man selbst Geld haben. Und Zeit.

Lange streiten kann man sich darüber, wie man Menschen wieder auf die Beine stellt, wie man Kinder zu selbstbewussten Persönlichkeiten macht. So aber geht es nicht: Mein Neffe sitzt neben mir und sagt, er gehe davon aus, dass ich noch nie einen Fehler gemacht hätte. Daraufhin habe ich meinen Neffen gefragt, ob er mich für einen Idioten hält. Wenn er erst so viele Fehler gemacht hätte wie ich, dürfe er auf das Thema zurückkommen.

Hätte ich damals die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch schon gekannt, hätte ich möglicherweise hinzugefügt, dass es reicht, wenn es in Lüneburg eine fehlerlose, über alles erhabene Person gebe, die immer im Recht ist und seit 1993 nichts dazulernen will...

Zu einem hat die Veröffentlichung der Schmutzseiten geführt: Alle Betroffenen sind zur Polizei gegangen. Geht doch: an einem Strang ziehen.

So fing es in diesem Jahr an: Kaum war die neue Geschäftsführerin da, begann Ruthard Stachowske damit, mich zu verleumden. Er behauptete einer eidesstattlichen Versicherung zufolge, dass ich pädophil sei. Soll bei ihm so eine Art Standardvorwurf sein...

Kommentare:

  1. Standartvorwurf: pädophil?
    Dazu sollte man mal Psichiater und Psychologen befragen, was das auf sich haben könnte?

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  2. Die bräuchten dann wahrscheinlich nur einen Spiegel mitbringen.

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  3. sie stellen hier interessante aspekte in den raum. bei einer studie dürfte es keine denkverbote geben. denn die frage bleibt: warum haben sich einige schnell auf die hinterbeine gestellt, fanden dann schnell hilfe bei behörden - und andere nicht. je weiter weg klienten gelebt haben, desto größer waren ihre chancen. wohnort nahe an lüneburg war wie in einem spinnennetz gefangen sein. was mag da alles bei kindesentzug hinter den kulissen gelaufen sein, wenn die frau des ehemaligen leiters im jugendamt arbeitet, anthroposophie hineinspielt und esoterische kreise...

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  4. So weit weg sind wir nicht angesiedelt und haben die Kinder wieder.
    Die Ausführungen des Stachowske haben bei Fachleuten derzeit keine Relevanz gehabt.
    Das Jugendamt hat einen eindeutigen Rüffel vom Richter erhalten.
    Selbst die Pflegeeltern in dem Heim, wo die Kinder ein Jahr lang untergebracht waren haben mit dem Kopf geschüttelt....als wir die Kinder dort für immer nach Hause geholt haben.
    Sie wurden nach Verbringen in das Heim von Stachowske noch instruiert!!!!!....die haben dankend abgelehnt.
    So viel Mühe hat er sich gemacht, persönlich alles in Tüten zu packen...hat ihm nichts genützt.
    ER wußte ganz genau, dass diese Familie wieder zusammen finden kann.
    Und nun so eine widerwärtig-bösartige Rache-Attacke aus seinem Dunstkreis(?) gegenüber Kinder, die er doch angeblich vor den Erwachsenen schützen will.
    Derart schräges Gedankengut, wie es dort in der Einrichtung ,,entwickelt´´ wurde, gehört m.E. dahin vergraben wo es sehr, sehr warm ist.

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  5. was sagt ihr zu H.L.????? mal ganz ehrlich!

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  6. Heinz-Peter Tjaden

    Wen meinen Sie mit H. L.? Und wer sind Sie? Falls Sie irgendeinen Bezug zu den Schmutzseiten herstellen wollen, dann merken Sie sich: Die dort veröffentlichten Dokumente sind entweder erpresst oder gefälscht worden, anderes wurden von Experten - nicht Sozialpädagogen - widerlegt. Heute habe ich mit einem Kind telefoniert, das laut Stachowske niemals würde lernen können. Nun darf dieses Kind eine Klasse überspringen und hat sich bei mir darüber beschwert, dass es nicht zwei sind.

    Ja, das ist fürwahr ein Skandal. Auch Kinder widerlegen die Theorien von Stachowske. In Iserlohn wollte der Sozialpädagoge wieder Erschreckendes an die Frau und den Mann bringen - warum macht er das nicht an der Evangelischen Hochschule Dresden. Das sind doch seine Rest-Verbündeten.

    Also dürfen bei Stachowskes Vorträgen keine Kinder im Hörsaal sitzen, die jemals in der Lüneburger Psycho-Sekte gewesen sind. Die lachen den Sozialpädagogen glatt aus. Hört man dann bis Leipzig. Wie peinlich wäre das denn...

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  7. H.L. und andere auch, wären besser nicht in die Therapeutische Wohngemeinschaft Lüneburg unter der damaligen Leitung eines Sozoialpädagogen gegangen.
    Dann hätten sie sich Nötigung, Erpressung, Gemeinheiten in übelster Form erspart.

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  8. H.L. unklar, kenne zwei, eine davon ist eine Mutter, die nicht mehr da ist, die andere "arbeitet" wie soll es auch anders sein, obwohl es ja nie niemand wusste, als EX-Klientin in der TG, soviel zu Veränderungen, ich bin es echt leid, soviel wird geschrieben, aber leider nichts geändert, warum merkt sich das keiner?

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  9. H at E r jetzt n I emand mehr zum K ommandi E ren, L ässt kein´ von U ns es T ränen rühren.
    Z um Wohl der Kinder, M eine Güte, t A t er es N ie N icht was er schrieb.

    Dies ist ein blöder Reim, ich weiß.
    Einige Tasten hakten....so ein Sche....

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  10. Guten Morgen,
    den Vorwurf, ich würde nicht wissen worum es hier geht, habe ich mir zum Herzen genommen und bin in den letzten Tagen einwenig durch die Jahre und durchs Netz gesurft. Nun bin ich verwirrter als vorher. Es gibt da ein paar Dinge die ich nicht verstehe, vieleicht können Sie mir ja helfen.
    1. Ein paar von mir gelesenen Unterlagen (betr. H.L.) stammen aus der Zeit vor der Therapie.
    Frage: Warum wird da nicht das Jugendamt und Gericht verklagt, wenn es doch alles erpresst wurde.
    oder Frage: Wie hat Hr. Stachowske das hinbekommen. Hat er schon im Vorfeld die Sachen manipuliert um eine neue Klientin zu bekommen?
    2. Die selbe Frage hab ich mir auch bei den Unterlagen U.S.(die hier nur indirekt kommuniziert wird) gefragt. Wenn das alles erpresst wurde, wie hat Hr.St. es hinbekommen ihren Mann zur selben Aussage zu bewegen? Wäre ich F.S. gewesen dann hätte ich mich dagegen gewehrt und meine Ex Frau entmündigen lassen.
    3. Ich habe fast alle Unterlagen auch auf Ihren Seiten entdeckt. Zwar in anonymer Version aber ganz klar die selben Unterlagen.
    Sie werden meine Verwirrung verstehen und können mich ja vieleicht aufklären. Darüber wäre ich sehr dankbar, ich würde gern erstmal verstehen bevor ich mir ein Urteil bilde...

    MfG
    ein Leser

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