20. Februar 2012
Schickt kein Taxi nach Wilschenbruch
Nächste Woche wird der Arbeitsgerichtsprozess Ruthard Stachowse ./. Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg fortgesetzt. Dem Vernehmen nach werden dem fristlos entlassenen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch zwei weitere Kündigungen serviert. Die nimmt der dann auf die Rückhand und schlägt sie schon einmal per Return zum Landesarbeitsgericht, wo das Match irgendwann im Herbst 2012 in einer anderen Liga fortgesetzt wird.
Auch ein Verfahren, das 2010 vor dem Landgericht in Hamburg stattgefunden hat, ist mittlerweile in einer Endlosschleife. Vor den Schranken dieses Gerichtes wurde mir seinerzeit von Stachowske eine Behauptung untersagt, die inzwischen auch von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg für wahr gehalten wird. Mit der neuen Geschäftsführerin kamen neue Einsichten, die Ruthard Stachowske möglicherweise zu der Ansicht verleitet haben, er müsse per neuem Anwalt Anfang Februar 2012 einen Gerichtsvollzieher zu mir schicken, um Kosten wegen dieses Verfahrens einzustreichen, die in dieser Höhe schon lange - und schon bald gar nicht mehr vorhanden sind.
4837,27 Euro war Anfang Februar 2012 Stachowskes Forderung. Sogleich wurden neuer und alter Anwalt - Stand 20. Februar 2012, denn bei dem fristlos Entlassenen weiß man nie, wer ihn morgen vertritt - mit Protestnoten versorgt, auf die der alte Anwalt gar nicht und der neue Anwalt irritiert reagierte. Der Gerichtsvollzieher blickte schon bald auch nicht mehr durch, denn er hatte Anrufe bekommen, in denen ihm bedeutet wurde, man werde die Sache nicht auf sich beruhen lassen. Still ruhte anschließend der See, berichtete mir dieser Gerichtsvollzieher am Donnerstag voriger Woche. Sein für heute angekündigtes zweites Kommen strich er erst einmal aus seinem Terminkalender.
Zwischenzeitlich schredderte die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ein Hilfeersuchen für einen Sorgerechtsfall - und gab dafür "wichtige Gründe" an. Handeln dürfte es sich dabei um betriebsinterne. Mit der neuen Mutter step blieben die bekannten Wehwehchen.
Die sich auch bis zum Landgericht in Lüneburg ausbreiteten. Kaum hatte ich Stachowske verklagt, weil der mich laut eidesstattlicher Versicherung der neuen Geschäftsführerin als pädophil diffamiert haben soll, stritt der fristlos entlassene Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch alles ab und erkundigte sich nun bei Gericht, wann er diese Behauptung aufgestellt haben soll. Diese Anfrage hat sich möglicherweise mit einem Schriftsatz von uns überschnitten, so dass uns neuerdings das Landgericht von Lüneburg mit der Vermutung verwirrt, wir hätten eine Frist versäumt.
Was ich auch nicht weiß: Wie geht es eigentlich Dario Fo? Für die Groteske "Sucht - Hilfe, bekomme ich in Wilschenbruch ein Taxi zum Flughafen?" bekäme der bestimmt zum zweiten Mal den Nobelpreis. Ich sehe sie schon im Dämmerlicht der Bühne von links nach rechts und von rechts nach links huschen: Einen Honorarprofessor, der vergeblich Titel-Urkunden sucht, weil sie kurz zuvor von einer Putzfrau an einen Zufallsbekannten verschenkt worden sind, der in einer Bühnenecke im Scheinwerferkegel steht und alle fünf Minuten ruft "Der Laden gehört mir", weswegen er im zweiten Akt versehentlich für einen Experten gehalten wird, der kurz vor Schluss des letzten Aktes in einer Sänfte zur Bühnenmitte getragen wird, wo er seufzend in sich zusammensinkt und auf Knien die Putzfrau anfleht, die Titel-Urkunden zurückzunehmen, denn er sei Richter sowohl am Arbeits- als auch am Landgericht von Lüneburg, was er jedoch Sekunden später nicht mehr beweisen kann, denn von einem Reißwolf ist alles vernichtet worden, was auf seine Existenz hindeuten könnte...Allein zurück bleibt die Putzfrau, die vom Publikum mit Beifall so lange umrauscht wird, bis auch sie keine Drogen mehr benötigt.
"Hier endet euer Prinzip der Hoffnung" (Ruthard Stachowske) Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 2014 geschlossen worden.
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Montag, 20. Februar 2012
Freitag, 7. Oktober 2011
Das Ende einer Psycho-Sekte
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Was nun?
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Die Zeiten ändern sich?
Jana besucht endlich die Schule
Die Löschung
Zwei im Gleichschritt
Wieder verliert er
Bruchlandung auch bei Staatsanwaltschaft
Stachowske klagt
Gegen fristlose Kündigung
Kammerverhandlung verschoben
5. Juli 2011
Ruthard Stachowske ist entlassen worden!
Das Ende eines Sonnenkönigs
No victory, Ruthard
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30. September 2011, 12.30 Uhr, Hamburger Landgericht, mündliche Verhandlung
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Lesen oder nicht lesen?
22. Dezember 2009
Ein selbst ernannter "Redakteur"?
Nach einer Klageandrohung vom 28. Mai 2009 und einer Unterlassungserklärung hat mich nun per mail-Anhang die zweite Unterlassungserklärung ereilt. Darin lässt Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske über seinen Anwalt behaupten, er habe ein Verbot erwirkt. Das ist mir neu. Außerdem geht dieser Jurist davon aus, dass ich solche Schreiben schon gar nicht mehr lese. Ist etwas Wahres dran: Ich überfliege sie nur noch.
Eine Passage ist mir aber geradezu in mein Energiefeld gesprungen: Dort steht, ich sei ein selbst ernannter "Redakteur". Nun kann man nicht von jedem Anwalt und von jedem Philosophen erwarten, dass sie wissen, was ein Redakteur ist, aber ich probiere es trotzdem einmal - und zwar so einfach wie möglich.
Bei einem Fachzeitschriftenverlag in Isernhagen bei Hannover, bei einer Lokalzeitung und bei einer Hamburger Nachrichtenagentur habe ich vom 1. Oktober 1979 bis zum 31. Dezember 1980 ein Volontariat gemacht. In dieser Zeit besuchte ich auch ein sechswöchiges Seminar an der Hamburger Akademie für Publizistik mit namhaften Referenten. Ein Beispiel.
Anschließend wurde ich von dem Fachzeitschriftenverlag als Redakteur übernommen, neun Monate später war ich Chefredakteur. Nebenbei arbeitete ich weiter für die Hamburger Nachrichtenagentur. 1984 und 1985 wechselte ich zu einer Lokalzeitung, war dort Lokalchef und stellvertretender Chef vom Dienst. Weitere Stationen: freier Mitarbeiter bei "Bild" Hannover und verantwortlicher Redakteur von Wochenzeitungen in Burgdorf bei Hannover und in Wilhelmshaven.
Ist das genug Redakteur - oder darf es noch ein bisschen mehr sein? Bei Elisabeth Noelle-Neumann habe ich übrigens Publizistik studiert.
23. Dezember 2009
Selbst ernannter "Redakteur" bekommt Post
Wieder ist mir bestätigt worden, dass Wertsachen beim Verlassen der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nicht herausgerückt worden sind. Die Zahl derjenigen, die das berichten, steigt also weiter.
Auf dem Postweg ist die Unterlassungserklärung noch nicht angekommen.
28. Dezember 2009
Brief bald wieder in Eingangskörbchen von Dr. S.
Als selbst ernannter "Redakteur" muss man schließlich nicht jede Unterlassungserklärung eines Anwaltes lesen. Deshalb habe ich die Annahme abgelehnt.
Der Prozess
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Analyse eines Anwaltsschreibens (I)
Die ersten drei Fragen
„Unserer Mandantin ist im vorliegenden Fall daran gelegen, dass keine weiteren unerlaubten Äußerungen über sie im Internet erscheinen“, schreibt ein Anwalt aus Uelzen an den Betreiber von www.sajonara.de Daraufhin sind in diesem Portal meine Beiträge über die Therapeutische Gemeinschaft (TG) Wilschenbruch deaktiviert worden. Aus dem Internet verschwunden sind die angeblich „unerlaubten Äußerungen“ aber nicht. Sie stehen weiterhin in meinem blog http://familiensteller.blogspot.com. Erste Frage an die Jugendhilfe Lüneburg als Betreiberin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch: Warum soll nur Sajonara eine Unterlassungserklärung unterschreiben, warum ich nicht?
„Seit Wochen veröffentlichen Sie auf www.sajonara.de unerlaubte Äußerungen Ihres Mitarbeiters Heinz-Peter Tjaden“, schreibt dieser Anwalt zudem. Zweite Frage: siehe erste Frage.
„Unsere Mandantin und die TG Wilschenbruch verfügen über einen exzellenten Ruf in Fachkreisen“, steht auch in diesem Anwaltsschreiben. Falls auch Jugendämter zu den Fachkreisen gezählt werden, verweise ich auf die mail, die ich am 27. August 2009 vom Lüneburger Jugendamt bekommen habe.
Der Text: „Sehr geehrter Herr Tjaden,
Ihre an Frau O. persönlich gerichtete Anfrage ist an mich weitergeleitet worden. Frau O. befindet sich zur Zeit im Jahresurlaub. Am 4. 9. 2009 wird sie wieder im Dienst sein. Ich gehe davon aus, dass sie sich dann mit der von Ihnen angesprochenen Thematik befassen und auf Ihre e-mail vom 26. 8. antworten wird. Ich darf Sie bis dahin um Geduld bitten.
Mit freundlichem Gruß
Horst-Günter K.
Hansestadt Lüneburg.“
Seither warte ich darauf, dass Frau O. meine Anfrage beantwortet. Schwer sein kann das bei einer Einrichtung mit einem „exzellenten Ruf“ doch wohl kaum. Dritte Frage: Warum also schweigt das Jugendamt von Lüneburg?
veröffentlicht am 7. Oktober 2009
„Unserer Mandantin ist im vorliegenden Fall daran gelegen, dass keine weiteren unerlaubten Äußerungen über sie im Internet erscheinen“, schreibt ein Anwalt aus Uelzen an den Betreiber von www.sajonara.de Daraufhin sind in diesem Portal meine Beiträge über die Therapeutische Gemeinschaft (TG) Wilschenbruch deaktiviert worden. Aus dem Internet verschwunden sind die angeblich „unerlaubten Äußerungen“ aber nicht. Sie stehen weiterhin in meinem blog http://familiensteller.blogspot.com. Erste Frage an die Jugendhilfe Lüneburg als Betreiberin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch: Warum soll nur Sajonara eine Unterlassungserklärung unterschreiben, warum ich nicht?
„Seit Wochen veröffentlichen Sie auf www.sajonara.de unerlaubte Äußerungen Ihres Mitarbeiters Heinz-Peter Tjaden“, schreibt dieser Anwalt zudem. Zweite Frage: siehe erste Frage.
„Unsere Mandantin und die TG Wilschenbruch verfügen über einen exzellenten Ruf in Fachkreisen“, steht auch in diesem Anwaltsschreiben. Falls auch Jugendämter zu den Fachkreisen gezählt werden, verweise ich auf die mail, die ich am 27. August 2009 vom Lüneburger Jugendamt bekommen habe.
Der Text: „Sehr geehrter Herr Tjaden,
Ihre an Frau O. persönlich gerichtete Anfrage ist an mich weitergeleitet worden. Frau O. befindet sich zur Zeit im Jahresurlaub. Am 4. 9. 2009 wird sie wieder im Dienst sein. Ich gehe davon aus, dass sie sich dann mit der von Ihnen angesprochenen Thematik befassen und auf Ihre e-mail vom 26. 8. antworten wird. Ich darf Sie bis dahin um Geduld bitten.
Mit freundlichem Gruß
Horst-Günter K.
Hansestadt Lüneburg.“
Seither warte ich darauf, dass Frau O. meine Anfrage beantwortet. Schwer sein kann das bei einer Einrichtung mit einem „exzellenten Ruf“ doch wohl kaum. Dritte Frage: Warum also schweigt das Jugendamt von Lüneburg?
veröffentlicht am 7. Oktober 2009
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Montag, 29. Juni 2009
Jugendhilfe Lüneburg schaltet Anwalt ein
Zwei Kommentare - ein Brief von einem Anwalt
Die Jugendhilfe Lüneburg, die seit 1993 die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch betreibt, hat schon einmal juristische Geschütze in Stellung gebracht. Nach der Veröffentlichung von zwei kritischen Kommentaren über diese Einrichtung, die sich der Drogentherapie widmet, kündigte der Leiter eine "vehemente" Verfolgung seiner Interessen an. Die Kommentare sollten bis zum 4. Juni 2009 wieder gelöscht werden.
Doch Heinz-Peter Tjaden als blog-Betreiber von http://kinderunwohl.blogspot.com dachte gar nicht daran. Für die nach seiner Auffassung vertane Zeit für eine Stellungnahme, für Recherchen und Telefonate schickte er der Jugendhilfe Lüneburg eine Rechnung, die an jenen Anwalt weiter geleitet wurde.
Da die Lüneburger nicht zahlten, reichte Tjaden inzwischen beim Lüneburger Amtsgericht Zahlungsklage ein. Dafür sind erst einmal 75 Euro fällig. Sobald die bezahlt sind, wird die Klage an die Jugendhilfe Lüneburg weiter geleitet.
Das Schreiben des Anwaltes der Jugendhilfe Lüneburg
Veröffentlicht am 20. Juni 2009
Siehe auch "Was ist Schmähkritik"?
Die Jugendhilfe Lüneburg, die seit 1993 die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch betreibt, hat schon einmal juristische Geschütze in Stellung gebracht. Nach der Veröffentlichung von zwei kritischen Kommentaren über diese Einrichtung, die sich der Drogentherapie widmet, kündigte der Leiter eine "vehemente" Verfolgung seiner Interessen an. Die Kommentare sollten bis zum 4. Juni 2009 wieder gelöscht werden.
Doch Heinz-Peter Tjaden als blog-Betreiber von http://kinderunwohl.blogspot.com dachte gar nicht daran. Für die nach seiner Auffassung vertane Zeit für eine Stellungnahme, für Recherchen und Telefonate schickte er der Jugendhilfe Lüneburg eine Rechnung, die an jenen Anwalt weiter geleitet wurde.
Da die Lüneburger nicht zahlten, reichte Tjaden inzwischen beim Lüneburger Amtsgericht Zahlungsklage ein. Dafür sind erst einmal 75 Euro fällig. Sobald die bezahlt sind, wird die Klage an die Jugendhilfe Lüneburg weiter geleitet.
Das Schreiben des Anwaltes der Jugendhilfe Lüneburg
Veröffentlicht am 20. Juni 2009
Siehe auch "Was ist Schmähkritik"?
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