Posts mit dem Label Kindesentzug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kindesentzug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 6. März 2012

Wichernstift

22. Februar 2012
Offene mail an Einrichtung in Ganderkesee

"Seit mehr als sechzig Jahren gilt unsere diakonische Arbeit Menschen in Not. Dabei orientieren wir uns an dem Menschenbild der Bibel und dem Auftrag Jesu. Folglich bilden Werte wie Mitmenschlichkeit, Zuwendung, Humanität und christliche Nächstenliebe die Grundlage unseres Handelns. Ziel unserer täglichen Arbeit ist deshalb, dass die Menschen, die von uns betreut werden, eine positive Entwicklung nehmen." Steht auf der Startseite Ihrer Einrichtung, zu der auch eine Klinik, eine Schule, eine Kirche und ein Hotel gehören.

In einer Wohngruppe Ihres Stiftes lebt seit wenigen Wochen ein Junge, der übermorgen 12 Jahre alt wird. Der Kleine hat im Januar 2012 mit dem Auto seiner Pflegeeltern eine Spritztour durch Langwedel gemacht. Dass sich der Junge seitdem in Ganderkesee aufhält, weiß die Mutter erst seit heute. Sie hat es bei einer Anhörung erfahren, die vor dem Familiengericht in Verden stattfand.

Der Mutter weggenommen wurde dieses Kind am 28. April 2000. Eine wesentliche Rolle hat dabei die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gespielt. Die wurde bis Anfang Juli 2011 von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske geleitet. Fristlos entlassen worden ist er nach Angaben seiner Arbeitgeberin wegen Untreue und Unterschlagung.

Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 1993 gegründet worden. Bis zur fristlosen Entlassung von Stachowske wurden unzählige Familien zerstört. Stachowske vertritt die Theorie, dass drogenabhängige Kinder auch drogenabhängige Eltern und drogenabhängige Großeltern haben. Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin dieser Einrichtung hat seit Anfang 2011 mit Gisela van der Heijden eine neue Geschäftsführerin, die sich energisch von Stachowskes Methoden distanziert. Die neue Geschäftsführerin und ich haben deshalb vor der heutigen Anhörung vor dem Familiengericht in Verden ein Fax an die Richterin geschickt, das nach Angaben der Mutter von der Richterin jedoch als "dubios" eingestuft wurde. Dieses Fax gebe ich Ihnen in der Anlage zur Kenntnis.

Das Familiengericht von Verden will sich der Angelegenheit erst wieder am 11. Juli 2012 widmen. Eine so lange Wartezeit halten die Mutter, die Ihren Jungen seit sechs Jahren nicht mehr gesehen hat, und ich für unzumutbar. Deshalb bitte ich Sie um einen Gesprächstermin mit dem Leiter der Wohngruppe und mit einem Seelsorger Ihrer Gemeinde. Als Wilhelmshavener wohne ich sozusagen "um die Ecke"...

Ein Partner des Jugendamtes von Verden

6. März 2012

Sehr geehrte Frau van der Heijden,

Sehr geehrter Herr Tjaden,

bezugnehmend auf Ihre email (und die Faxmitteilung) vom 22. Februar 2012 teilen wir mit, dass unser Auftraggeber und somit Vertragspartner der örtliche Träger der öffentliche Jugendhilfe ist. Wir bitten Sie also mit dem örtlich zuständigen Jugendamt den Kontakt zu suchen.

Unserem Vertragspartner wurde Ihre email (und unsere Antwort darauf) nachrichtlich übermittelt.

Wichernstift Jugendhilfe gGmbH
Wichernstift Wohn- und Tagesgruppen gGmbH
Miriam Eifert
-Bereichsleitung-

Siehe auch

Freitag, 24. Februar 2012

Die Zombies

24. Februar 2012
Kinder grüßen nicht - beantworten keine Fragen

Ein jüngst in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) gedrehtes Video zeigt Kinder, die auf den Betrachter wie Zombies wirken. Ein "Zeit"-Artikel aus dem Jahre 2009 drängt sich ins Gedächtnis. Die Kleinen reagieren nicht auf  Fragen, eine Mutter sagt: "Die dürfen sie auch nicht beantworten." Drohungen gebe es immer noch. Wie zu Zeiten von Ruthard Stachowske, der die Einrichtung bis zum 4. Juli 2011 geleitet hat. Kinder seien in der Einrichtung, dann wieder für ein paar Tage in irgendeiner Außenwohnung der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch: "Widerspricht jemand, wird ihm mit Kindesentzug gedroht."

Den Schriftverkehr mit Jugendämtern führt weiterhin die Sozialpädagon A. S., die sich auch schon in der Ära von Stachowske so manche irrwitzige Stellungnahme geleistet hat. Hört man ihre aktuellen Texte, fallen einem viele Kinder ein, die inzwischen wieder zuhause sind und sich prächtig entwickeln, während ihres Aufenthaltes in der TG angeblich aber unter so vielen Störungen gelitten haben, dass einem angst und bange hätte werden müssen.

Eine Leserin und Betroffene, die heute dieses blog im Netz entdeckt hat, soll in Tränen ausgebrochen sein. "Da hat sich überhaupt nichts geändert", sei ihr Kommentar gewesen. Ungestörte Gespräche mit Familienmitgliedern könnten nicht geführt werden, "weil immer jemand dabei ist".

Wieder droht einer Mutter der Sorgerechtsentzug während ihres TG-Aufenthaltes. Ein Jugendamt steuert auf dieses Ziel zu, lässt weitere Familienmitglieder nicht ins Hilfesystem - Begründung: "Die sind nicht in der Lage, die Kinder von ihrer Mutter fernzuhalten." Und so was geschieht immer noch in einer Einrichtung, die angeblich familienorientiert arbeitet?

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Kindesentzug

1. Dezember 2011
In Lüneburg/Ein Modell für Deutschland?

"Die Leitung hat gewechselt." Der Mann bleibt gelassen. Ruthard Stachowske ist nicht mehr Chef der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Hat dieser Mann längst abgehakt. Geleitet wird die Einrichtung jetzt von Wilfried Osterkamp-Andresen. Ist ein Mann mit Stallgeruch der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg und Betriebsratsvorsitzender. Der bestimmt also die Personalpolitik mit. Beunruhigt unseren Mann überhaupt nicht. Denn: "Kinder sind noch in der Einrichtung." Und die bleiben dort, bis sie 14 sind. Er muss es wissen, denn er ist...

Weiterlesen in meiner Broschüre "Meine Tante und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch"

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Ihr Kinderlein...

12. Oktober 2011
...seid schon bald in Pflegefamilien

Putzen bis Ruthard Stachowske kommt. So hat dieser Sozialpädagoge als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch Mütter beschäftigt. Vor den Kontrollgängen zog er im Jahre 2000 weiße Handschuhe an, fuhr mit dem Zeigefinger über die gereinigten Flächen. Blieb der Stoff nicht weiß, begann die Putzerei von vorne.

"Auf den Armaturen durfte nicht einmal ein Wasserfleck sein", berichtet eine Mutter. Jeder Tropfen hat seinerzeit Ruthard Stachowske die Therapeuten-Laune verdorben.

Doch das Jahr 2000 geht möglicherweise nicht nur als Putzfimmel-Periode in die Geschichte der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ein. Nach mir bisher vorliegenden Berichten sind seinerzeit vielen Müttern Kleinkinder entzogen worden. Die landeten in Pflegefamilien.

Auch damals schon war Ruthard Stachowske offenbar sehr erfinderisch, wenn es darum ging, Mütter in schlechtes Licht zu rücken. Dazu eine Mutter: "Ich habe meinem Baby die Nahrung gegeben, die ich von der Einrichtung bekam. Trotzdem behaupteten die, ich würde mein Kind nicht richtig ernähren."

Das Kind dieser Mutter ist auch heute noch in einer Pflegefamilie, das Jugendamt von Verden beschäftigt sich mit dem Fall, bekommt von mir aktuelle Informationen mit Kopie an die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung.

Wird Zeit, dass sich was dreht...

Dienstag, 6. September 2011

Der Fragesteller

6. September 2011
Bekommt trotz Energiefeldtherapie Antworten

Immer wieder fragt hier ein ehemaliger Mitarbeiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, was dieser Einrichtung eigentlich vorgeworfen wird. Was er auf diesen Seiten entdecke, seien lediglich Anekdoten. Der muss also bei einer Energiefeldtherapiestunde von H. G. einen Kurzschluss-Schaden erlitten haben.

Dennoch sollen hier die Vorwürfe noch einmal zusammengefasst werden, die während der Amtszeit des Sozialpädagogen Ruthard Stachowske erhoben worden sind:

1. Etikettenschwindel. Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch wirbt mit familienorientierter Drogentherapie. Zerstört aber Familien, zerschmettert Beziehungen.

2. Täuschung von Behörden. Mit Pseudo-Diagnosen ist die Aufenthaltsdauer von Klientinnen und Klienten verlängert worden, manchmal bis zum point of no return in ein selbstbestimmtes Leben.

3. Freiheitsberaubung. Gelegentlich hat ein Widerwort gereicht, schon wurden Klientinnen weggesperrt, durften ihre Kinder nicht mehr sehen.

4. Fahrlässigkeit: Klientinnen haben nachts Medikamente von unqualifiziertem Personal bekommen.

5. Menschenverachtung: Klientinnen sind dermaßen wüst beschimpft worden, dass Gossensprache einer Untertreibung gleicht.

6. Lügen: Ruthard Stachowske hat in juristischen Verfahren dem Landgericht Hamburg gegenüber Behauptungen über mich aufgestellt, die erstunken und erlogen waren.

7. Missachtung der Rechte von Kindern: Kinder sind nicht nur von ihren Familien getrennt worden, sie mussten sich auch schockierende Gespräche anhören. Kindern wurde das Recht auf angemessene Bildung verweigert. Kinder wurden tätlich angegriffen.  Kinder wurden von Klienten betreut, die dazu überhaupt nicht geeignet sind.

8. Betrug. Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch hat Geld kassiert für Hilfsmaßnahmen, die nie geleistet worden sind.

9. Anwendung von Schwindel-Methoden: Bei der auch so schon unzulänglichen Therapie sind auch noch Methoden angewendet worden, die von Experten als Humbug eingestuft werden. Angeblich ist das in Rücksprache mit der Rentenversicherung geschehen, die dazu Stellung nehmen sollte.

10. Unzulässige Einmischung in das Privatleben: Paare mussten sich Sex genehmigen lassen. Zu diesem Zweck soll nach Aussagen der Stachowske-Mitarbeiterin A. S. das Jugendamt von Lüneburg ein "Beziehungszimmer" genehmigt haben.

11. Dubiose Zusammenarbeit mit dem Jugendamt von Lüneburg: Diese Behörde hat entweder weggesehen oder bewusst mitgewirkt. Die Indizien sprechen für eine bewusste Zusammenarbeit. Das weiß der Oberbürgermeister der Stadt. Hat ihn aber nicht gekümmert.