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Freitag, 26. August 2016

Ein schöner Tag

Wurde verspeist.
Herzlichen Glückwunsch!
Mond für 18-Jährige nicht mehr gefährlich

16. August 2016. Die 18 Kerzen sind erloschen, die Torte gegessen, die Sektgläser geleert: Eine junge Frau, die als Kind glücklicherweise nicht in der 2014 geschlossenen Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) verkümmert ist, weil Jugendamt und Gericht schnell durchschauten, dass der damalige TG-Leiter Ruthard Stachowske (immer noch Honorarprofessor der Evangelischen Hochschule Dresden) und seine rechte Klienten-Vorführ-Hand Arnhild S. (heute Landesbetrieb für Erziehung und Beratung in Hamburg) ihre Sprechblasen nur mit Unsinn füllen konnten, wurde gestern von ihrer Familie gefeiert. Wäre es seinerzeit nach Ruthard Stachowske und Arnhild S. gegangen, hätte das Geburtstagskind bis zum 14. Lebensjahr in der TG bleiben müssen.

Zu diesem vergeblichen Zwecke dichteten Stachowske und Arnhild S. Mutter und Kind eine "Geheimsprache" an, die nach Arnhilds Auffassung sogar den Mond zu einer Gefahr machte. Als sie dann vor Gericht erschien, um wie immer und stets Stachowskes Mission zu erfüllen, blamierte sie sich derart, dass die gestern als Geburtstagskind Gefeierte die TG schnell wieder verlassen durfte, zumal ein Experte das TG-Geschwafel als das entlarvte, was es immer gewesen ist: Geschwafel zum Zwecke der Verlängerung der Verweildauer von Eltern und Kindern. 

Gewicht verleihen wollte Stachowske seinen irrsinnigen Ausführungen damals auch mit einem Titel, den er später zurückgeben musste, weil er sich diesen Titel gar nicht verdient hatte. Ähnlich kreativ ist bis heute Arnhild S. Insider wissen, wer gemeint ist - und sollten einmal den Lebenslauf lesen, den die rechte Klienten-Vorführ-Hand von Stachowske auf den landesbetrieblichen Seiten hinterlassen hat, als sei sie eine Verwandte der SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Hinz aus Essen. Einige kommen aus dem Märchenerzählen nicht wieder heraus. Was Arnhild S. dermaleinst gemacht hat, möchte sie nun als "Krisenmanagement" verstanden wissen. Au weia. 

Deswegen hat der Chef von Arnhild S. heute von mir eine mail bekommen, in der ich auch auf diesen Beitrag hingewiesen habe. Wenn seine Reaktion der Wahrheitsfindung dient, würde mich das freuen...

Ich gebe mir da immer große Mühe, was allerdings einigen nicht gefällt...

Vor fünf Jahren geflüchtet
Wieder ein Geburtstag
Hier klicken 

Samstag, 26. Juli 2014

Aus gegebenem Anlass

Foto: Tjaden



















Kinder halten mich für einen Übeltäter

26. Juli 2014. Diese Aussagen stammen von der ehemaligen Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden: Aus der inzwischen geschlossenen Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch sind vor drei Jahren Dokumente gestohlen worden. Van der Heijden ließ sich damals von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern versichern, dass sie mit diesem Diebstahl nichts zu tun haben. Nur die Mitarbeiterin Arnhild Sobot verweigerte diese Versicherung. Das hat mir auch die Polizei von Lüneburg erzählt.

Wenige Tage später bekam ich in einem anonymen Kommentar die Mitteilung, dass nun belastende Dokumente über ehemalige Klientinnen und Klienten im Netz stünden. Für dieses anonyme blog wurde mein Name missbraucht. Er wurde in die blog-Adresse eingebaut. Mit Hilfe der Polizei von Lüneburg gelang uns eine Sperrung in Deutschland und in der Schweiz. Gegen den anschließenden Umzug nach Ungarn konnte google angeblich nichts mehr unternehmen.

Nun geschieht das, was ich befürchtet habe: Kinder einer ehemaligen Klientin, mit der Stachowske von Anfang an nicht zurecht kam, weil sie wissen wollte, was er eigentlich macht, haben Probleme bekommen. Außerdem vermuten diese Kinder, dass ich hinter dem anonymen blog stecke, weil sie in der Adresse meinen Namen lesen. Der neue Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Serdar Saris, weiß von diesem blog. Meines Wissens unternimmt er nichts. Ein Einschreiben mit Rückschein von mir in dieser Sache hat Serdar Saris ungelesen zurückgehen lassen. Diese Tatsache allein hätte eigentlich zu seiner sofortigen Entlassung als Geschäftsführer führen müssen.

Mit einigen Tricks haben es die anonymen blogger inzwischen geschafft, im Netz auch wieder Dokumente auftauchen zu lassen, die vorübergehend nicht mehr aufgerufen werden konnten. Über mich sind sogar neue Lügen hinzu gekommen. Für die Kostenträger kann das nur bedeuten: Keinen Cent mehr für die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg!

Herr Saris, behauptet wird von diesen anonymen bloggern sogar, dass meine dritte Ehefrau gegen mich hetzt. Als sie das getan haben soll, ist sie bereits tot gewesen. Ich habe deswegen Strafantrag gestellt. Das Ermittlungsverfahren wurde von der Lüneburger Staatsanwaltschaft zu den Akten gelegt, bis es neue Hinweise gibt. (Az. NZS 1207 UJs 16940/14)

Herr Saris, Ihr Angestellter Ruthard Stachowske (Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule ehs-Dresden) behauptete auf seinen Internet-Seiten, ich hätte etwas mit der Kinderporno-Industrie zu tun! Hier klicken

Herr Saris, Ihr öffentlich verbreitetes Märchen, die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch sei an einem veralteten Konzept gescheitert und müsse deshalb geschlossen werden, zumal die Kostenträger ein neues Konzept nicht akzeptieren würden, mögen Leute geglaubt haben, die sich die Hose mit der Kneifzange anziehen, aber doch niemand, dem bekannt ist, dass diese Einrichtung finanziell lange erfolgreich war, weil sie Klientinnen und Klienten über Jahre ohne sinnvolle Therapie, dafür aber mit Psychoterror festhielt.

Dann flog der Laden auf, und der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, Ruthard Stachowske, war vor dem Landgericht in Hamburg überhaupt nicht in der Lage, seine Therapiemethoden zu erklären. Deshalb wurden sie auch von Ihrer Vorgängerin auf Anordnung der Kostenträger im Jahre 2011 verboten.

Dieses Verbot führte zu wütenden Reaktionen von Stachowske und des damaligen  Arztes der Einrichtung. Sie vermuteten in Briefen und mails an Ihre Vorgängerin, ich könnte bei diesem Verbot die Finger im Spiel gehabt haben. Das stimmt! Irgendwie bin ich sogar der stolze Vater dieses Verbotes. Was Stachowske bis heute natürlich nicht verwunden hat. Zumal ich alle Vorgänge in meiner Broschüre "Meine Tante und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch" veröffentlicht habe, einschließlich eines Gespräches mit einem Jugendamtsmitarbeiter aus Lüneburg, aus dem klar hervorgeht, dass diese Behörde alles gedeckt hat, was Stachowske machte - und das sogar noch nach dem Verbot seiner Methoden.

Die oben erwähnten Kinder wissen inzwischen, dass ich mit dem anonymen blog nichts zu tun habe. Sie müssen nun nur noch die Begriffe Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch und Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gegenüber möglichst vielen erwähnen, dann erledigt sich auch der Rest. Das beruhigt mich. Wenn sie auch noch berichten könnten, dass nicht nur die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch, sondern auch die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg geschlossen worden ist, wäre das natürlich auch nicht schlecht.

Wie Serdar Saris auf diesen Beitrag reagieren wird, ist mir klar. Gar nicht. Ist das den Kostenträgern auch klar?

Liebe Kostenträger, hingehen und schließen:

Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gemeinnützige GmbH
Dahlenburger Landstr. 150, 21337 Lüneburg

Tel.: 04131 / 8561-0
Fax.: 04131 / 8561-20

e-mail: mail@sucht-und-jugendhilfe.de
Internet: www.sucht-jugendhilfe.de

Bankverbindung: Bank für Sozialwirtschaft AG, Konto: 945 8800, BLZ: 251 205 10 & Sparkasse Lüneburg, Konto: 54577, BLZ.: 240 501 10
Gesellschafter: Step gGmbH
Geschäftsführer: Serdar Saris
Eintrag im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg (Handelsregisterblatt HRB 200 105). Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß §§ 51 ff. Abgabenordnung und ist daher von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit. Freistellungsbescheid vom Finanzamt Lüneburg, Steuernummer 33/270/03116.

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV: Geschäftsführer Serdar Saris.

Dienstag, 19. Februar 2013

Ich hoffe

Die Zeit geht nie vorbei

Ist der Titel eines Videos, das eine 14-Jährige ins Netz gestellt hat. Damit meint sie ihre Schulzeit.  Veröffentlicht hat sie fröhliche Bilder. Die sich Ruthard Stachowske als ehemaliger Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch und seine ehemaligen Führungskräfte Arnhild Sobot und Heidrun Girrulat eigentlich anschauen müssten. Anschließend wäre eine Entschuldigung fällig.

Dieses Mädchen ist einige Wochen in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gewesen. Die Mutter holte ihre Tochter mit Hilfe des Jugendamtes und des Familiengerichtes dort heraus. Was Stachowske, Sobot und Girrulat rückgängig machen wollten. Dazu dachten sie sich allerlei Gefahren aus, die dem Kinde angeblich drohten, wenn es die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch verließe. Doch das Jugendamt verließ sich schon nicht mehr darauf, dass dem Geschwafel sozialpädagogisch Verwirrung Stiftender irgendeine Bedeutung beizumessen ist. Zumal dieses Geschwafel aus einem Schreibautomaten kam. Das nächste Kind, die gleiche Diagnose...

Zugegeben: Wer von sich selbst abschreibt, ist kein Plagiator. Er ist Duplikator. Der erfindet immer nur, der erfindet sich nie neu. Die gleiche Wirkung hat Rauschgift. Der Mensch wird eindimensional. Die Gedanken kennen nur noch eine Richtung. Das Sein hängt an einem seidenen Faden. Bis dieser seidene Faden im schlimmsten Fall auf einer Bahnhofstoilette reißt. Oder sich gewisse Leute dieses Sein unter den Nagel reißen. Wofür die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch nur ein Beispiel ist.

Der Weg aus der Sucht ist steinig und erfordert Kraft. Die nur wenige aus sich selbst beziehen. Selbst wieder auf die Beine kommen wollen, ist übrigens in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch streng verboten gewesen und wurde hart bestraft. Mit Kindesentzug. Mit Isolation. Mit Geschrei. Mit Gewalt. Mit weiteren Strafen. Wer sich so was ausdenkt, der darf gar nicht zur Kenntnis nehmen, dass es solche Kinder gibt, wie die eingangs erwähnte 14-Jährige. Ich kenne viele davon.

Während man auf die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch einige Zeilen aus einem Gedicht von Erich Kästner münzen könnte.

Was euch misslang, wird uns gelingen.
Das Ziel, das wir erreichen werden, heißt:
Die Welt zu ihrem Glück zu zwingen!

Was sollen denn die Güte und der Geist,
wenn sich ihr Wesen nur an denen,
die selber gut und weise sind, erweist?

Das Glück der Welt, das wir so sehr ersehnen,
wird durch die Sehnsucht nicht erreicht.
Das Glück der Menschheit kostet Blut und Tränen!

Der Chronist resümiert:

Du liebst die Menschen nicht. Du hast es leicht.

Das ganze Gedicht hier lesen

Freitag, 13. Juli 2012

Therapiekette Niedersachsen

Für die Zukunft bestens gerüstet - aber das Personal kennt man nicht?

"Die Therapiekette Niedersachsen ist deutschlandweit der größte Zusammenschluss ambulanter, teil-/außerstationärer und stationärer Beratungs- und Rehabilitationseinrichtungen für Menschen mit Suchtproblemen. Seit mehr als drei Jahrzehnten bietet dieses Netzwerk, in dem rechtlich selbstständige, aber allesamt gemeinnützige Träger über ihre eigenen Grenzen hinaus zusammenarbeiten, professionelle Hilfen an. Die Arbeit der Therapiekette Niedersachsen hat in den letzten 20 Jahren einen erheblichen Wissenszuwachs und ein differenziertes Spektrum von Behandlungsstrategien entwickelt. Dabei hat sich das Hilfsangebot im Laufe der Jahre zunehmend diversifiziert. Der Therapiekette Niedersachsen ist es gelungen, im großen Flächenland Niedersachsen für den größten Teil der Hilfesuchenden wohnortnah ein differenziertes und effektives Beratungs- und Behandlungssystem aufzubauen. Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass die nahtlose Kooperation und Verzahnung zwischen ambulanten. Teil-/außerstationären und stationären Leistungen gewährleistet werden. Die Organisationsstruktur ermöglicht intensive Abstimmungsprozesse in allen Tätigkeitsfeldern der niedersächsischen Suchtkrankenhilfe. Darüber hinaus haben die beteiligten Suchthilfeträger gemeinsam verbindliche Beratungs- und Behandlungsstandards entwickelt. Die TKN ist somit gut gerüstet für zukünftige Anforderungen in der Suchtkrankenhilfe."

Klingt einfach nur gut. Zuständig ist der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V., Fachbereich Sucht, Sankt-Viti-Straße 22, 29525 Uelzen. Im Vorstand sitzen Cornelia Rundt und Sebastian Böstel.

Glücklicherweise gehören dieser Paritätische Wohlfahrtsverband und die Therapiekette Niedersachsen nicht auch noch zur Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, denn sonst wären Mitteilungen zu befürchten, in denen Philipp Rösler als aktueller Bundesgesundheitsminister auftaucht. Der ist bekanntermaßen seit Mai 2011 nicht mehr in diesem Amt.

Fast genauso lange nicht mehr im Amt ist Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch unter dem Dach der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Dennoch wird er auf den Internet-Seiten der Therapiekette Niedersachsen immer noch als Chef dieser Einrichtung geführt. Weitere wichtige Teammitglieder sind demnach Arnhild Sobot (Mutter/Eltern-Kind) und Christa Tunder (Ledige).

Die Anmerkung, dass Arnhild Sobot auch zu der Zeit, als sie noch in der Einrichtung gearbeitet hat, nie für Mutter/Eltern-Kind zuständig war, sondern für Mutter/Eltern sehen Kind nie wieder, wäre zwar zutreffend, tut hier aber nichts zur Sache. Arnhild Sobot arbeitet nicht mehr in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Das Gleiche gilt für Christa Tunder. Zu der schweigt des Schreibers Höflichkeit.

Wie gut gerüstet eine Therapiekette sein mag, wenn sie nicht einmal das Personal kennt, sei dahingestellt.  Vor langer Zeit habe ich diesen Paritätischen Wohlfahrtsverband angerufen. Meine Gesprächspartnerin plauderte munter mit mir, berichtete, dass der Vorstand immer unterwegs und deswegen für mich nicht erreichbar sei, als ich ihr verriet, dass ich Redakteur bin, fiel ihr die Kinnlade herunter. Sie behauptete, ich hätte sie getäuscht. Ob die damals nicht anwesenden Vorstandsmitglieder auf der Suche nach Ruthard Stachowske waren, ist mir nicht so bekannt wie der Therapiekette Niedersachsen alles andere auch nicht...

In einer mail habe ich Aufklärungsarbeit geleistet und Platz für einen Glückwunsch ist auch noch: Eine ehemalige Klientin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, die Arnhild Sobot bei einem Jugendamt so lange wie möglich madig gemacht hat, wurde heute Großmutter!

Therapiekette Niedersachsen (II): Briefbogen ohne Anschrift, Telefon- und Faxnummer

Montag, 28. November 2011

Kinder in der TG (II)

28. November 2011
Vor Rückkehr muss vieles bedacht werden

Die Zahl der Kommentare, die ich nicht veröffentlicht habe, liegt bei fast 100. Auf der Halde ruht nun auch die Meinungsäußerung eines Neunmalklugen, der darauf hinweist, dass es in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) mehr als zwei Kinder gibt, die aus der Einrichtung geholt werden müssen.

Erstens: Momentan geht es um zwei Kinder. Da macht man nicht schnipp und die Kleinen sind zu Hause. Vieles muss vorbereitet und bedacht werden. Ein Teil der Familie lebt in Münster. Kämen die Kinder dort hin und würden Probleme auftauchen, die den Methoden des fristlos entlassenen TG-Leiters Ruthard Stachowske geschuldet sind, müsste damit gerechnet werden, dass vom dortigen Jugendamt nach Schema F gehandelt wird: Die Familie bekommt Hilfe, dann dichtet man Probleme zusammen wie "verzerrte Wahrnehmung der Wirklichkeit", "mangelndes Einfühlungsvermögen" und "mangelnde Kooperationsbereitschaft", schaltet das Familiengericht von Münster ein und die Kinder werden der Familie wieder weggenommen. Der anschließende Kampf um die Kleinen würde Jahre dauern. So mancher Jugendamtsmitarbeiter in Münster kann das Wort "Hilfeplan" nicht einmal buchstabieren...

Zweitens: Münster scheidet also aus, so lange niemand weiß, wie es diesen beiden Kindern nach über fünf Jahren Stachowske-System geht. Könnte sein, dass die Kleinen Glück gehabt haben. Aber wer weiß das schon?

Drittens: Also müssen die Kinder in eine Stadt mit funktionierender Jugendhilfe und mit einem Jugendamt, das kompetent ist. Die Möglichkeit besteht. Diese Möglichkeit muss genutzt werden.

Viertens: Wäre es natürlich toll, wenn die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch inzwischen ein Verein aus einem Guss wäre. Ist er aber nicht. In der TG arbeiten immer noch Stachowske-Verbündete. Die haben bis zur fristlosen Entlassung von Ruthard Stachowske alles nachgeplappert, was denen von ihm vorgebetet worden ist.

Ironisch anmerken könnte man jetzt noch, dass die immer noch in der TG arbeitende "Therapeutin" Arnhild Sobot gut in das Jugendamt von Münster passen würde. Diese Behörde wirft Müttern gern vor, dass sie um ihre Kinder kämpfen und dies auch ihren Kindern sagen - wie Sobot, die einem Kind aus der TG einen Brief der Mutter nicht ausgehändigt hat, weil dort drin stand "Du bist bald wieder bei mir." Woher ich das weiß? Arnhild Sobot hat das zu Protokoll gegeben! Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über?

Übrigens: Diese Mutter hat Recht behalten.

Freitag, 18. November 2011

Dreckspatzen II

18. November 2011
Was stimmt denn nun?

Noch einmal: Auf den Schmierfinkseiten über ehemalige Klientinnen und andere Betroffene der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) werden "Dokumente" veröffentlicht, die entweder erpresst worden sind oder auf merkwürdige Art zustande kamen.

Das stelle ich mir einschneidend vor: Eine Mutter nimmt alles durcheinander, Drogen, Alkohol, ihr Kreislauf streikt, die Wohnung brennt in der Nacht vom 9. auf den 10. Mai 2007, ihre Kinder sind in höchster Gefahr. Sie kann gerade noch Alarm schlagen, kommt dann ins Krankenhaus. Dazu gibt es laut Schmierfinken-Veröffentlichung einen Vermerk des Jugendamtes von Wolfsburg vom 15. Mai 2007. Diesen Vermerk kenne ich nicht, ist nicht in den kopierten Unterlagen zu diesem Fall, die mir vorliegen.

Dafür habe ich einen Brief, den Arnhild Sobot als "Diplom-Sozialpädagogin/Suchttherapeutin VDR", Dr. Volkhard Lechner als "Facharzt Neurologie, Psychiatrie" und Dr. Ruthard Stachowske als "Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch/Psychologischer Psychotherapeut, approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Familientherapeut" am 4. Januar 2008 unterschrieben haben. Die Paginierung des Wolfsburger Jugendamtes beginnt bei 281 und endet bei 295.

Gerichtet ist das Schreiben an eine Rechtsanwältin aus Bienenbüttel, die in jenen Jahren für Stachowske aktiv geworden ist, wenn die Zerstörung von Familien zementiert werden sollte. Betroffene nennen sie die "Scheidungsanwältin der TG".

Stachowske, Lechner und Sobot trugen in diesem Brief alles zusammen, was ihnen nach einer Niederlage vor dem Familiengericht in Wolfsburg am 20. Dezember 2007 noch einfiel, um die Trennung des Kindes von seiner Mutter aufrechtzuerhalten. Die Rechtsanwältin wurde für einen Widerspruch gegen den Gerichtsbeschluss gefüttert.

Zu diesem Widerspruch ist es meines Wissens nicht gekommen, weil das Familiengericht von Wolfsburg längst zu dem Schluss gekommen war, dass Stachowske sich lieber auf schreckliche Nachrichten über Kindestötungen verließ als auf konkrete Angaben zum Fall.

In dem Schreiben an die Rechtsanwältin aus Bienenbüttel immerhin festgehalten wird von Stachowske, Lechner und Sobot, dass die Mutter laut Jugend- und Drogenberatungsstelle Wolfsburg vom 22. Mai 2007 seit dem 27. April 2007 abstinent sei.  Einen einzigen Ausrutscher habe es allerdings gegeben.

Nirgendwo in diesem Brief taucht eine Notiz des Jugendamtes von Wolfsburg auf, die mit dem 15. Mai 2007 datiert ist. Die Rede ist auf Seite 2 zwar von einem Feuerwehreinsatz, der laut Stachowske, Lechner und Sobot notwendig gewesen sein soll, weil die Mutter "Alkohol und Tabletten zu sich genommen (hatte), in deren Folge sie das Bewusstsein verlor und auf die Intensivstation des Klinikums Wolfsburg gebracht werden musste". Wann das gewesen sein soll, geht aus dem Schreiben nicht eindeutig hervor. Verwiesen wird auf einen "Vermerk des Allgemeinen Sozialdienstes Jugendamt Wolfsburg vom 18. 5. 2007".

Erwähnt wird in diesem Zusammenhang ein Lebenslauf, den die Mutter am 16. Mai 2007 geschrieben haben soll. Die Mutter wird am 2. Juli 2007 in die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch aufgenommen und ergreift am 24. September 2007 die Flucht. Sofort geht sie zum Jugendamt in Wolfsburg...Kurz vorher ist diese Mutter von Arnhild Sobot bei dieser Behörde angeschwärzt worden.

Auf den Schmierfink-Seiten erstunken und erlogen ist auch die Behauptung, ich hätte aus diesem Fall meine Broschüre "Meine Tante und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch" gemacht, der NDR habe die Unterlagen kopiert und "keinen Fernsehbericht" daraus gemacht. Der NDR kennt diese Unterlagen nicht.

Falls man mich nun fragen sollte, warum Stachowske fristlos entlassen worden ist, Sobot aber nicht - und Lechner nicht mehr da ist, aber Girrulat - die Frage kann ich nicht beantworten...

Intensive Suche nach Schmutzfinken

Dreckspatzen

18. November 2011
Wippen auf der Verleumdungsleitung

Jetzt wippen die Dreckspatzen auf der Verleumdungsleitung und schlagen so wild mit den Stachowske-Flügeln, dass ein Kommentator heute Morgen Fragen an mich gerichtet hat, um nicht den Halt zu verlieren. Die Fragen beziehen sich auf eine Meinungsäußerung, die ich gar nicht veröffentlicht habe. Er schreibt an sich selbst. Der Mann scheint sehr verwirrt zu sein.

Fakt ist: Die Rechtsabteilung von google beschäftigt sich seit gestern mit der Veröffentlichung von "Dokumenten" über Ex-Klientinnen der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch unter Leitung von Ruthard Stachowske und mit der Veröffentlichung von "Dokumenten" über weitere Betroffene in einem google-blog, das seit Oktober 2011 im Netz ist.

Stachowskes Anwalt führte dieses blog vor dem Hamburger Landgericht am 8. November 2011 schriftlich in ein Verfahren ein. Untersagt werden soll dem fristlos entlassenen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch die Behauptung, ich hätte mich mit Eltern verbunden, die ihren Kindern sexuelle oder schwere körperliche Gewalt angetan haben. Mit den im Internet veröffentlichten "Dokumenten" will der Anwalt von Stachowske beweisen, dass dieser Vorwurf zutreffend ist. Wird ihm nicht gelingen...Denn: Eine Mutter hat er bereits wieder aus dem Verfahren genommen, diese Mutter ersetzte er mit einer Mutter, deren Fall ich gar nicht kenne und mit der ich auch nie gesprochen habe. Mit der kann ich mich also gar nicht verbunden haben.

Den im Internet veröffentlichten Schmutz habe ich nur überflogen, dann informierte ich die Betroffenen, die erstatteten in den vergangenen Tagen Strafanzeige. Zur Polizei ging auch die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

Der Kommentator von heute Morgen beschäftigt sich erneut mit einer Mutter aus Wolfsburg.  Den Fall H. L. habe ich in diesem blog vor zwei Jahren ausführlich geschildert. Die Namen der betroffenen Kinder verschwieg ich selbstverständlich. Ich gehöre nicht zu den Dreckspatzen. Die Mutter war mit der Veröffentlichung ihres Namens einverstanden.

Veröffentlicht worden ist auf den Schmutzseiten im Oktober 2011 auch eine Notiz des Wolfsburger Jugendamtes, die sich nicht in den Unterlagen befindet, die mir vorliegen. Für die Kinder von H. L. soll demnach im Mai 2007 höchste Gefahr bestanden haben. Alle mir vorliegenden Dokumente, die ich aus dem Wolfsburger Jugendamt bekommen habe, tragen die Unterschrift des zuständigen Jugendamtmitarbeiters. Die im Netz veröffentlichte Notiz trägt keine.

Jetzt nehmen wir trotzdem einmal an, dass diese Gefahr tatsächlich bestanden hat. Dann erkläre man mir mal dies: Vor dem Familiengericht in Wolfsburg findet am 20. Dezember 2007 eine Verhandlung statt.  Ein vom Gericht bestellter Experte hat ein Gutachten über H. L. und ihre Familie erstellt. Dieser Gutachter spricht auch mit Ruthard Stachowske und berichtet anschließend der Familienrichterin: "Konkretisierungen der verschiedenen Bedenken erfolgen nicht." Das hält die Richterin am 21. Dezember 2007 in einer Verfügung fest, die dazu führt, dass die Tochter von H. L. die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch verlassen darf.

Außerdem notiert diese Richterin, dass auch sie den Eindruck habe, dass Stachowske einerseits der Mutter H. L. "erhebliche Vorwürfe" mache, dabei aber "z. T. ebenfalls unkonkret" bleibe. Statt dessen stelle er "eine Verbindung zu den Vorfällen aus der Presse (Bremen etc.)" her. Kennen wir aus Stachowskes Vorträgen...

Ein Gutachter und eine Richterin aus Wolfsburg sind also zu einem vernichtenden Urteil über Stachowske gekommen, bis zur Rückkehr der Tochter zu H. L. verging nicht mehr viel Zeit.

Vertreten worden ist die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch am 20. Dezember 2007 vor dem Familiengericht in Wolfsburg von Arnhild Sobot, die zum engeren Führungszirkel gehört hat. Muss man festhalten: Kaum hat Sobot Wolfsburg verlassen, ist das Kind von H. L. wieder in Wolfsburg...

Bei der Mutter, die von dem Kommentator heute Morgen ebenfalls erwähnt worden ist und die kurz vorher vom Anwalt von Ruthard Stachowkse in das Verfahren vor dem Hamburger Landgericht eingeführt wurde, geht es möglicherweise um eine derart wilde Geschichte, dass ich erst einmal Heidrun Girrulat, die es zu Stachowske-Zeiten zur stellvertretenden Leiterin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gebracht hat, per mail gefragt habe, ob sie die ihr unterstellte unrühmliche Rolle tatsächlich gespielt hat. Bis heute schwieg Girrulat dazu...

Sollte ich mich in dem Kommentator von heute Morgen täuschen, möge er sich zu erkennen geben. Ich bekomme zurzeit so viele Kommentare, die derart merkwürdig sind, dass ich sie gar nicht erst veröffentliche...Jedenfalls nicht hier, allenfalls in meiner Broschüre "Meine Tante..."

Dreckspatzen II

Freitag, 7. Oktober 2011

Sprachmüll V

7. Oktober 2011
Überdeutliche Lügen einer überdeutlichen Lügnerin/Versuch einer Deutung

Der Junge der heutigen Anruferin ist 11 Jahre alt, die Mutter war im Jahre 2000 in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG), der Kleine kam kurz nach der Geburt in eine Pflegefamilie, die behauptete über die Mutter, sie sei tot. Kürzlich erzählte dieser Junge, dass er nun Gott kennenlernen und "verkündigen" solle. Das ist: Sprachgebrauch der Zeugen Jehovas.

Jede Sekte entwickelt eine eigene Sprache, erschwert so die Kommunikation der Mitglieder mit der Außenwelt. Ist zu Zeiten von Ruthard Stachowske auch in der TG so gewesen. Abgeladen wurde Sprachmüll aber nicht nur in der Einrichtung, sondern auch bei Jugendämtern.

Jedes Werk hat irgendwann seinen Meister gefunden, wie Ruthard Stachowske und die TG-Sozialpädagogin Arnhild Sobot mit diesen Zeilen über eine Mutter: "Zum Störungsbild der Mutter ist ergänzend darauf hinzweisen, dass wir auf Grund der Erkenntnis und diagnostischem Prozess davon ausgehen..." Erst ist die Erkenntnis und dann der Prozess, der zu einer Annahme führt?

Wollten sich Stachowske und Sobot für ein solches Gefasel entschuldigen, könnten sie sich nur auf Fusel berufen. Sehr tief in Glas geschaut haben müssten die beiden dann aber auch vor diesem Absatz: "Im Verhalten der Mutter fiel besonders auf, dass sie in einer überdeutlichen Weise ´gelogen hat´. Für dieses Verhalten, das wir als Lüge bezeichnen, gibt es in der internationalen Krankheitsklassifikation keinen eigenständigen Krankheitswert, gleichzeitig war jedoch deutlich, dass die Mutter in der Alltagsrealität kaum sicher zu begleiten war, weil vieles von ihrem Verhalten ´auf Lügen aufgebaut war´ und sie in einem komplexen ´Lügengebilde´ gelebt hat."

Wenn das keine Sätze voller Weisheit sind! Eine Mutter lügt in überdeutlicher Weise, macht sich also der überdeutlichen Lüge schuldig und lebt deswegen überdeutlich in einem Lügengebilde, das überdeutlich auf Lügen aufgebaut ist. Überdeutlich wird da: Wären Sobot und Stachowske freie Mitarbeiter einer Zeitung, würden die Zeilengeld schinden, bis der Verlag pleite ist.

Was aber ist des Pudels Kern gewesen? Immer wieder schmuggelte diese Mutter Handys in die Einrichtung, hielt so Kontakt mit ihrem Freund und bereitete ihre Flucht vor. Die gelang. Deswegen waren Sobot und Stachowske stinkig. Wie Sobot und Stachowske immer stinkig waren, wenn Kinder und Eltern wieder zueinander fanden trotz der vielen Hindernisse, die sie aufgebaut hatten, trotz der vielen Lügen, die sie Behörden erzählt hatten, trotz Psychoterror, auf den die beiden spezialisiert sind.

Die Mutter, die heute angerufen hat, nimmt seit elf Jahren keine Drogen mehr: "Das habe ich geschafft, weil ich das schaffen wollte. Dazu braucht man keine Therapie."

Dienstag, 4. Oktober 2011

Sprachmüll III

4. Oktober 2011
In der TG müssen Kinder erst einmal zusammenbrechen

Vor Familiengerichten wird es schnell unübersichtlich: Auf der einen Seite sitzen die Eltern mit Anwalt oder Beistand, auf der anderen Seite sitzen das Jugendamt und ein vom Gericht bestellter Verfahrensbeistand, der die Interessen der Kinder vertreten soll. Noch unübersichtlicher wird es, wenn sich die Eltern um die Kinder streiten. Wenn es dann noch einen Gutachter gibt, kann das juristische Tauziehen Jahre dauern. Funken schließlich noch der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske und die Sozialpädagogin Arnhild Sobot dazwischen, kann man nur hoffen, dass eine Richterin oder ein Richter die Übersicht behält.

Faustregel in Familiensachen scheint zu sein: Der Verfahrensbeistand glaubt allen, nur den Eltern nicht. Dafür vertiefen sich diese Leute gar nicht lange in eine Familiengeschichte. Dazu fehlt ihnen die Zeit, manchmal auch das Interesse.

Nun zum Fall: Ein Kind ist noch in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG), die Mutter wieder draußen. Der gerichtliche Verfahrensbeistand des Kindes unterhält sich auch mit Arnhild Sobot. Die berichtet: Das Kind stürzt sich auf jeden Fremden, befindet sich ansonsten in einer "Warteposition". Das kennt man in der TG. Diese Phase dauert ein halbes Jahr. Dann bricht das Kind zusammen! Und öffnet sich! Da die Mutter davon ausgeht, dass ihr Kind schon bald wieder bei ihr sein wird, wird das Kind wahrscheinlich länger als sechs Monate in der "Warteposition" verharren. Einen Brief der Mutter hat man dem Kind nicht ausgehändigt, weil "Du bist bald bei mir!" drin steht.

Die Zerstörung von Familien hat zu Zeiten von Stachowske also zum System gehört, die Behauptung, man mache eine familienorientierte Drogentherapie war eine Werbe-Lüge. Ist Arnhild Sobot von dem Verfahrensbeistand richtig zitiert worden, dann wird von ihr die Stachowske-TG auch noch als Seelenmord-Anstalt für Kinder entlarvt. Menschen, die so lange zuschauen, bis ein Kind zusammenbricht, sollten sich nicht Pädagogen nennen dürfen. Die haben in einer therapeutischen Einrichtung nichts zu suchen. Kostenträger, aufgepasst: Für Kinder in der Stachowske-TG gab es im ersten halben Jahr laut Sobot keine Therapie. Wofür habt ihr dann bezahlt?

In dem Gespräch mit diesem Verfahrensbeistand soll Arnhild Sobot auch noch gesagt haben: "Eine normale Erziehungsberatung ist mit einem solchen Fall überfordert, da die Mutter aufgrund von Zeichen und verschlüsselten Nachrichten in der Lage ist, das Kind unauffällig unter Druck zu setzen."

Klingt nicht nur nach einer neuen Verschwörungstheorie, ist auch eine, in die Sobot und Stachowske wenige Wochen später auch noch das Familiengericht einbauen. Plötzlich heißt es für die beiden: "Wir allein gegen alle."

Dabei haben Mutter und Kind nur Glück gehabt. Die Richterin lässt sich nicht kopfscheu machen, ein Gutachter leistet hervorragende Arbeit und betont ausdrücklich, dass er die Mutter-Kind-Beziehung nicht am Best-Zustand, sondern am Genug-Zustand gemessen hat.

Deshalb sind in diesem Fall auch wenige Monate Kind in der TG genug, das Kind wechselt erst die Einrichtung, kehrt dann ins Elternhaus zurück.

Da dieses Kind nicht bis zum Zusammenbruch in dieser Einrichtung gewesen ist, endete die Geschichte gut. Trotz Verfahrensbeistand, der seinerzeit diese Empfehlung gab: "Ein Verbleib des Kindes in der Einrichtung ist unumgänglich."

Inzwischen habe ich erfahren, dass es aktuell eine Mutter in der TG gibt, deren Kinder die Einrichtung gewechselt haben. Da Stachowske nicht mehr da ist, darf auf eine schnelle Familienzusammenführung gehofft werden. Dazu muss nur Sobot von dem Fall ferngehalten werden...

Sprachmüll IV: Flucht trotz engmaschiger Kontrollen

Montag, 3. Oktober 2011

Sprachmüll II

3. Oktober 2011
Jugendamtsmitarbeiter schaltet Telefon ab

Zum hoch qualifizierten Personal der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) gehört die Sozialpädagogin Arnhild Sobot. Naheliegender Spitzname "Nervensäge". Die hat in Telefonaten mit einem Jugendamtsmitarbeiter so lange an dessen Nerven gesägt, bis der in einen Telefonstreik trat.

Das Faxgerät dieses Jugendamtsmitarbeiters jedoch funktionierte immer noch und spuckte eines Tages eine "Risikomitteilung" aus. In der teilten Ruthard Stachowske und Sobot mit, dass es um das Wohl eines Kindes schlecht bestellt sei, weil sich dieses Kind in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch befinde. Das hatten sie zwar nicht so gemeint - aber so geschrieben.

Da Sobot und Stachowske total von der Fax-Rolle waren, spielten ihre weiteren Ausführungen für den Jugendamtsmitarbeiter keine Rolle mehr. Behauptungen über die Mutter rauschten an ihm nur noch vorbei. Wie in einem Rausch reihten Sobot und Stachowske einen Vorwurf an den anderen und starteten sogar den Versuch, geplante Maßnahmen des Jugendamtes als nicht geplant darzustellen.

So verschwende niemand auch nur einen Gedanken an einen Besuchskontakt zwischen Eltern und Kind. Verschwendete das Jugendamt aber doch. Begleitet wurde dieser Kontakt von einer Erzieherin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Er fand in Lüneburg statt.

Die Therapiedauer für Eltern und Kind veranschlagten Sobot und Stachowske in diesem Fax auf mindestens zwei Jahre, Sobot schlug wenig später vor einem Familiengericht mit absoluter Unkenntnis über die TG-Methoden auf. Daraufhin schlug die Richterin die Akte zu, das Jugendamt holte das Kind aus der TG.

Als dieses Fax den Jugendamtsmitarbeiter ereilte, hatte die Familienrichterin bereits einen unabhängigen Gutacher eingeschaltet. Was Sobot und Stachowske wohl auf die Palme gebracht hatte. Sie hielten die hausgemachten Diagnosen immer noch für zutreffend und beriefen sich dabei auf ein "differenziertes Aufnahmeverfahren, soweit dies möglich war".

So weit mir bekannt ist, heißt "differenziert" immer noch "differenziert", also ins Detail gehend. So weit das möglich war, ist da nicht. In der TG aber wohl...

Sprachmüll III: Wie funktioniert die TG? Gespräch mit Arnhild Sobot
Sprachmüll IV: Flucht trotz engmaschiger Kontrollen

Sonntag, 2. Oktober 2011

Sprachmüll

2. Oktober 2011
Von hochstapelnden Verbalakrobaten

"Wie dringend diese komplexe und geheimnisvolle Interaktion zu entschüsseln ist, ist durch die Kinder begründet." Hat der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske im Oktober 2009 in einem Beitrag für die "Deutsche Hebammenzeitschrift" geschrieben. Was aber will er den Hebammen damit sagen? Doch wohl dies: "Lasst Kindern Zeit, wenn sie sich mit einem Problem herumschlagen. Irgendwann rücken die mit der Sprache heraus." Dann aber würde jeder Zeitschriftenmacher abwinken: "Das drucke ich nicht. Das weiß doch jeder."

Ruthard Stachowske aber will gedruckt werden. Gehört werden will er auch. Schafft er mit Sprachmüll. Bis man diese verbalen Abfallberge wieder abgetragen hat, trägt der sich schon in die nächste Referentenliste ein. Und erschreckt weitere sozialpädagogische und jugendamtliche Zuhörerinnen und Zuhörer mit entsetzlichen Fällen. Doch immer noch kann alles gut werden. Mit der Langzeittherapie, die er als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) angeboten hat. Die ist besser als jedes Methadonprogramm, verklickerte er Radio Bremen kurz vor seiner fristlosen Entlassung.

Am 4. Januar 2008 ist Stachowske sogar noch "Psychologischer Psychotherapeut - Approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut - Familientherapeut" gewesen. Steht in einer Stellungnahme, die zudem Arnhild Sobot als "Diplom-Sozialpädagogin - Suchttherapeutin (VDR)" und Dr. Volkhard Lechner als "Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie" unterschrieben haben. Offiziell führt Stachowske von den hier aufgezählten Titeln nur noch den Titel "Familientherapeut", auf die Zusammenarbeit mit Lechner hat die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch inzwischen verzichtet. Sobot ist noch in der TG.

Schaun mer mal uns den Sprachmüll an, den dieses Trio seinerzeit produziert hat, weil ein Familiengericht anders entschied als von Sobot, Lechner und Stachowske erwartet. Die Mutter, um die es hier ging, war aus der TG wieder abgehauen, ihr Kind war nicht mehr lange dort.

Stachowske und Sobot hatten sich bereits am 26. Oktober 2007 in einem Brief an das zuständige Jugendamt als Sprachmüll-Experten erwiesen: "...dass von sehr deutlichen Rückkoppelungsprozessen dieses elterlichen Störungsbildes auf den Sozialisationsprozess der Tochter auszugehen ist." Klingt nach Nürnberger Trichter. Die Mutter wirft ihr Störungsbild bei der Tochter oben rein und schon wird aus dem Kind nichts mehr.

"Darüber hinaus haben wir mit großem Fragezeichen wahrgenommen, dass ihre Arbeitszeiten unmittelbar vor ihrer Aufnahme in unserer Einrichtung in einer Nachtbar so waren, dass sie in der Nacht gearbeitet hat, um am Tag nicht zu arbeiten", wuchs der verbale Abfallberg in diesem Schreiben dieser beiden Experten für Nachtbars und andere Arbeitszeiten. Oben drauf kam noch dieser Sprachmüll: "Wir haben uns sehr wohl gefragt, welche Art von Gastronomie dies sein kann, wenn dort bis in den frühen Morgen hinein Frau...tätig war."

Was sollte das denn bedeuten? Dass diese Mutter mit ihrem Störungsbild per Rückkoppelungsprozess nicht nur die Zukunft ihrer Tochter, sondern auch den Ruf einer Kneipe zerstörte? Müsste man jetzt Stachowske und Sobot verteidigen, könnte man nur auf verminderte Zurechnungsfähigkeit plädieren.

Auch Dr. Volkhard Lechner als Dritter im Schriftstellerbunde machte am 4. Januar 2008 aus dem Verbalmüll keine sprachlichen und wissenschaftlichen Diamanten. Bei der Tochter beklagten Sobot, Stachowske und Lechner "eine nicht vorhandene Begrenzungsfähigkeit im Rahmen von Körper- und Intimkontakten zu ihr nicht näher bekannten Erwachsenen". Damals war dieses Mädchen neun Jahre alt und angeblich auch noch ängstlich und depressiv...

Derartige Ungereimtheiten bot dieses Trio damals als "fachspezifische Erkenntnisse" an, die vom Familiengericht angeblich nicht ausreichend gewürdigt worden waren. Also schlussfolgerten Sobot, Stachowske und Lechner, "dass es zu keiner Abwendung des ´unverschuldeten elterlichen Versagens´ durch einen dem Störungsbild der Kindesmutter angemessenen Prozess kommen wird und somit das Kind im Verlaufe ihrer Lebensentwicklung von diesem Status der Kindesmutter mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiterhin betroffen bleiben wird."

Vielleicht auch deswegen hatte wenig später ein Diplom-Psychologe, der ein Gutachten über die Familie erstellte, Fragen an Stachowske. Antworten blieb der Sozialpädagoge schuldig, vermerkte die Familienrichterin in einer Protokollnotiz. Was Stachowske zu erzählen habe, seien lediglich Schauergeschichten.

Und was ist aus Mutter und Kind geworden? Eine kleine, glückliche Familie. Wer hätte das gedacht? Sobot, Stachowske und Lechner nicht...Darf man also getrost festhalten: Experten sind das nicht.

Sprachmüll II

Samstag, 28. November 2009

Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch (XVI)

Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen. Eine Therapeutin blickt sorgenvoll zum Himmel. Nirgendwo eine Wolke. Sie muss vorsichtig sein. Sehr vorsichtig. Lauert die Gefahr im Wald? Kommt sie von der Straße? Wann taucht diese 42-Jährige auf? Ist wieder ihr Freund dabei?

Diese Szene ist frei erfunden. Solche Szenen spielen sich in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nicht ab. Aber: Überraschungen gibt es. Eine ist am 2. Juni 2007 in der Einrichtung aufgetaucht. Sie heißt: Heike L. Wohnt in Südniedersachsen. Hat eine Tochter. Damals neun Jahre alt.

Ein gutes Vierteljahr später ist jene Therapeutin immer noch von den Socken. Socken, hat sie inzwischen gelernt, steht für Zigaretten. Wenn also Heike L. zu ihrer Tochter sagt „Bring mir mal ´nen Paar Socken mit“ meint sie Zigaretten. Das berichtet die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch dem Jugendamt einer südniedersächsischen Stadt, diese Behörde leitet diese Information am 6. November 2007 an das Amtsgericht weiter und beklagt sich wie die Einrichtung darüber, dass diese „Geheimsprache“ zwischen Mutter und Tochter „es Außenstehenden schwierig macht, Einblick in die Kommunikation zu erhalten, was ´versteckte Mitteilungen oder Anweisungen´ angeht.“

Heike L. hat die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch am 24. September 2007 wieder verlassen. Einen Tag später klingelt beim Jugendamt das Telefon. Besagte Therapeutin bittet um Rückruf. Bekommt sie und sagt: „Frau L. ist sehr gerissen und sehr raffiniert. So etwas hat die Einrichtung noch nicht erlebt.“ Die besteht da immerhin schon seit 14 Jahren.

„Mit normalen Mitteln der Beweisführung“ sei dieser Mutter nicht beizukommen, ohne Drogen auskommen, werde sie allenfalls zwei bis drei Wochen. Dazu Heike L., heute 44 Jahre alt: „Ich bin immer noch clean.“

Für Professor Dr. Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ist am 25. Oktober 2007 noch mehr klar. Die Mutter lügt. Das schreibt er dem Jugendamt der südniedersächsischen Stadt. Die Tochter müsse in der Einrichtung bleiben. Seine erste Begründung für „ein Risiko des Kindeswohls“ ist in diesem Schreiben: „…die Kenntnis des Kindes nach der, da es seit dem 1. August 2007 im Rahmen einer stationären Jugendhilfemaßnahme in unserer Einrichtung untergebracht ist.“

Nicht nur an diesem Satz hat man lange herumzuknabbern, wie dieser Professor eine Abschiedsszene schildert, ist ebenfalls schwer einzuordnen: „Die Kindesmutter hat am 24. September 2007 entgegen dem ärztlichen und therapeutischen Rat die medizinische Rehabilitationsmaßnahme frühzeitig abgebrochen, sie hat sich von einem ´fremden Mann´ aus der Einrichtung abholen lassen und hat ihrer Tochter noch mit auf den Weg gegeben, sie möge jeden Abend zum Mond schauen, die Mama schaut auch zum Mond und dann weißt du, dass ich an dich denke.“

Klingt rührend. Dennoch lautet der nächste Satz des Professors: „Die Kindesmutter Frau Heike L. hat sich durch ein komplexes Störungsbild ausgezeichnet.“ Während sich die Therapeutin fragt: Wenn Socken für Zigaretten steht, wofür steht dann Mond?

veröffentlicht am 30. August 2009