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"Landeszeitung für die Lüneburger Heide",
5. Februar 2013 - oder: Die Konzepte kommen und gehen,
anonyme Briefe bleiben bestehen. Die stammen allerdings
nicht immer - wie von Serdar Saris vorgegaukelt - von
Dritten, sondern oft auch direkt aus der Einrichtung. So
soll auch die Geschäftsführerin weggemobbt worden sein. |
Wie meine Freundin Marion
"Er ist wieder da, wieder hier, alle Leute in der Stadt haben ihn gesehn, was ist nur geschehn", erinnere ich mich an einen Schlager, den ich als Auszubildender bei den Olympia-Werken in Wilhelmshaven gemocht habe, weil die Sängerin so hieß wie meine Freundin, die stets atemberaubend kurze Röckchen trug. Noch weniger trug eine Zeitlang ein Sozialpädagoge aus Lüneburg, als er von seiner Chefin fristlos entlassen worden war. Dieser Sozialpädagoge allerdings war auf andere Weise atemberaubend als meine Freundin während meiner Lehrjahre. Ging aus den Schilderungen seiner Chefin hervor. Wenige Wochen nach der fristlosen Kündigung ihres ins Aus Gestellten versicherte sie mir, dass sie zwei Fahrkarten gekauft habe, um ins Ausland zu entschwinden. Sie entschwand jedoch nicht, sondern machte sich wiederum einige Wochen später in Deutschland auf die Suche nach einem neuen Job. Zwischendurch wollte sie sich ihren Doktor-Titel wieder holen, der jetzt wahrscheinlich der Bundesbildungsministerin abhanden gekommen ist.
Ebenfalls auf andere Weise als meine Freundin aus meiner Lehrzeit atemberaubend war die Einrichtung, in der dies alles geschah. Die stellte den fristlos entlassenen Sozialpädagogen noch bloßer als er eh schon war. Geklaut habe der nahezu wie ein Rabe, alles, was in der Einrichtung nicht niet- und nagelfest gewesen sei, habe der wegschleppen lassen. Besonders einen Betonring. Worüber sich seine nun ehemalige Chefin am meisten erregte (wenn sie nicht gerade Fahrkarten für Auslandsreisen kaufte), denn dieser Betonring war nach ihren Angaben von dem von ihr ins Aus Gestellten in dem ihm eigenen Garten verbuddelt worden. Die Erregung war verständlich. Denn Verbuddeltes ist schwer wieder zu finden. Wie so manche Akte aus der Einrichtung, deren Reste von dieser Chefin mit mehreren Schlössern vor dem endgültigen Verschwinden gesichert wurden. Wie sie nach getaner Sicherungsverwahrung sogleich mehreren Leuten mitteilte. Fortan schredderte sie selbst. Aber nur aus wichtigen Gründen. Wie sie mir unverzüglich verriet.
Da kam also kaum noch etwas weg - nur die Kündigungsgründe für den ins Aus Gestellten. Die hatte man so zusammengetragen, dass sie für die Einrichtung gerade noch tragbar waren. Wer sagt schon die Wahrheit, wenn nur noch Halbwahrheiten und Lügen die Existenz sichern, für deren Fortbestand nun eine Einrichtung aus Hannover sorgte, die sich eine Zeit lang großer Beliebtheit erfreut hatte, weil man in ihr leicht an Dinge herankam, die außerhalb nur heimlich besorgt werden konnten. Was der damals dafür Verantwortliche damit erklärte, dass man nun aber wirklich und wahrhaftig mit ganzer Kraft...
Den ins Aus Gestellten zurückholen werde. Denn diese Kündigung konnte man sich nun wirklich in mehrfacher Hinsicht nicht mehr leisten. Insbesondere finanziell. Der Trick ist bemerkens- aber nur bedingt nachahmenswert: Man schmeiße so lange Geld seines Arbeitgebers aus dem Fenster, bis man selbst hinausgeworfen wird. Stellt der Arbeitgeber anschließend fest, dass er inzwischen so klamm ist, dass er sich nicht einmal mehr eine Abfindung leisten kann, hat man den Job wieder. Nur woanders.
Deswegen darf dieser Sozialpädagoge zukünftig den Wagen waschen, den er früher selbst gefahren hat. Damit wird die Einrichtung sicherlich gut fahren, denn mittlerweile haben alle, die das wollen, erfahren, dass man sich nur dann in diese Einrichtung begeben sollte, wenn man sehr großen Wert auf schlechte Erfahrungen legt, die ich mit meiner Freundin während meiner Lehrzeit nur gemacht habe, wenn sie Hosen trug...
Sollte nun jemand meinen, dass da etwas nicht stimmen könne, dann gilt das keinesfalls für diese Geschichte. Denn was in Lüneburg geschieht, kann man sich gar nicht ausdenken. Das muss man trotzdem nicht unbedingt erlebt haben.
Schwamm drüber - wie auch über dies?
Leserbrief an die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" zu obigem Bericht
Entweder zitieren Sie den neuen Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg stets unvollständig - oder er zeigt ein erschreckendes Verhalten. Glaubt man Ihren Berichten, dann geht es Serdar Saris stets nur um finanzielle Altlasten, nie um menschliche, die in unzähligen zerstörten Familien bestehen. Um die habe auch ich mich gekümmert.
Wenn es denn auch noch unablässig um "Internet-Kampagnen" gegen die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg geht, sollten Sie doch nicht verschweigen, dass die hätten vermieden werden können. Was aber geschah? Die Teilnahme an einem klärenden Gespräch mit Betroffenen wurde 2009 abgelehnt, keine meine Fragen wurde beantwortet. Statt dessen wurde ich mit Klagen überhäuft. Damit ist der wieder eingestellte Sozialpädagoge Ruthard Stachowske oft auf der Nase gelandet, weil er log, bis sich die Balken bogen. Alles mit Segen der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Seine Therapiemethoden konnte er von zweifelhaften vor Gericht nicht abgrenzen.
Als die Geschäftsführerin Gisela van der Heijden - nach ihren Angaben auch wegen Psychoterror aus dem Umfeld der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg - aufgegeben hatte, wollte ich Kontakt aufnehmen mit Serdar Saris. Der warf sogleich in Hannover Automaten an, die mir vorgefertigte Abwesenheitsmeldungen lieferten. Die Buchhaltung der Sucht- und Jugendhilfe beendete einen Anruf von mir abrupt - und das nach fast einem Jahr Beratung der Einrichtung, für die ich bezahlt werden sollte. Was mir Gisela van der Heijden schriftlich versprochen hatte, denn sie brauchte meine Hilfe als Redakteur, der sich intensiv mit der Einrichtung beschäftigt hatte.
Ruthard Stachowske als ehemaliger Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch belog die Öffentlichkeit sogar auf den offiziellen Internet-Seiten der Einrichtung. Die Geschäftsführerin versicherte mir daraufhin schriftlich, dass dies nie wieder geschehen werde. Davon will Serdar Saris nichts wissen? Auch von dem Leid, das es dort gegeben hat, will er nichts hören? Hauptsache, die Kasse stimmt - und Leute wie ich haben sich gekümmert? Ist Serdar Saris wirklich so kaltschnäuzig?