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Montag, 22. April 2013

Die Sammelklage

Eine Mutter flüchtet zu Fuß nach Hamburg

Zu Recht von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske begeisterte Anhänger haben in einem anonymen blog bereits bedauert, dass aus mir nie ein erfolgreicher Journalist mit toller Villa geworden ist. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut. Doch auch einem erfolglosen Journalisten kann gar Wundersames geschehen. So habe ich eine Zeitlang für eine Hamburger Nachrichtenagentur gearbeitet, die ihren Sitz in einer kleinen Straße in Bahnhofsnähe hatte.

Seit gestern Abend weiß ich, in dieser Straße befindet sich auch die Kanzlei eines Anwaltes, der dafür gesorgt hat, dass eine Mutter, die 2006 in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch war, ihren Jungen wiederbekam. Dieser Mutter hatte Stachowske ihren Angaben zufolge das prächtige Angebot gemacht, sechs Jahre in der Einrichtung bleiben zu dürfen. Was aber machte die? Sie haute ab, weil sie aus unerfindlichen Gründen Therapie mit körperlicher und psychischer Gewalt für unangemessen hielt. Sie legte bei ihrer Flucht die Strecke von Lüneburg nach Hamburg zu Fuß zurück.

Diese Therapieflüchtige ist - berichtet sie - bereit, allen, die eine Sammelklage gegen die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch planen, mit schriftlichen Unterlagen zu helfen. Das hat sie auch schon einer Mutter mitgeteilt, die ebenfalls aus dieser Einrichtung geflüchtet ist und nun klagen will.

Weitere Informationen (auch über die Unterlagen dieser Mutter aus Hamburg): Heinz-Peter Tjaden (erfolgloser Journalist), tjadenheinzpeter@live.de

Neue dreiste Lügen auf Stachowske-Seiten
Weitergeleitet an die Staatsanwaltschaft
Ermittlungsverfahren laufen

Donnerstag, 17. Mai 2012

Neue Einrichtung? (II)

Das Schweigen gegen Kinder

"ich glaube nicht, dass G.vd H befugt ist, Unterlagen aus der Tg an dritte weiterzuleiten, auch wenn das für viele Klienten mehr als erfreulich gewesen wäre! :-)))
Gelungen ist, von wem auch immer, bei uns eine Spaltung hervorzurufen."

Schreibt ein Kommentator zu meinem Beitrag "Neue Einrichtung?" Als Lästermaul könnte ich nun antworten, dass jemand diese Unterlagen anonym ins Netz stellen könnte. Wie das mit anderen Dokumenten geschehen ist. Gäbe es deswegen erneut Strafanträge, würde deshalb die Polizei Nachforschungen anstellen und der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) einen Besuch abstatten, könnte der neue TG-Leiter sagen: "Ich kann Ihnen leider nicht helfen. Die Dokumente kann jeder gestohlen haben." Wie das bei der Suche nach den anonymen Dokumenten-Veröffentlichern nach Angaben der Polizei geschehen ist. Wäre ich der TG-Leiter gewesen, hätte ich gesagt, durchsuchen sie, was sie wollen, nehmen sie mit, was sie brauchen. Dann hätte ich der Polizei noch Tipps gegeben.

Ein aktueller Fall: In einem Portal wird scharfe Kritik an zwei Zahnärzten aus Hannover geübt. Jemand reagierte darauf mit einem Portal, das dem anderen gleicht wie ein Ei dem anderen. In dieser Portal-Kopie werden zwei unbescholtene Zahnärzte angegriffen. Als Urheber vermutet die Staatsanwaltschaft die beiden Zahnärzte, die wahrscheinlich zu Recht kritisiert werden. Niemand behindert die Staatsanwaltschaft bei ihrer Arbeit, die davon ausgeht, dass sie die Urheber finden wird...

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gesagt: "Kindeswohl geht vor Datenschutz." Außerdem geht es nicht um die Weiterleitung von Unterlagen an Unbefugte, sondern an Betroffene. Nicht nur das zuständige Jugendamt verweigert dem Anwalt der Mutter bis heute Akteneinsicht, die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg mauert ebenfalls. Sie schweigt. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass sich im Archiv der Einrichtung Ergüsse einer dafür hinlänglich bekannten Mitarbeiterin befinden, die vom Jugendamt nicht zu den Akten genommen worden sind.

Jetzt bricht die Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe ihr Schweigen in vermeintlich eigener Sache. Mails schreiben kann sie also...Ihr erklärtes Ziel: "Tjaden muss gestoppt werden."

Das hat sie auch schon auf andere Weise versucht. Mit freien Erfindungen gegenüber meinem Anwalt beispielsweise. Wenn sie da nur etwas missverstanden haben sollte, hätte sie sich direkt an mich wenden sollen statt Dritte zu irritieren. Doch das ist nicht das einzige Vorkommnis dieser Art.

Die in dem Kommentar beklagte Spaltung kann ich nicht erkennen. Mit vielen Ehemaligen habe ich Kontakt bei Facebook, einige haben das TG-Thema abgehakt, dann geht es noch um die Rückkehr von Kindern, während wieder zwei Kinder von ihrer Mutter getrennt worden sind...