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Dienstag, 20. September 2011

Ich sprüh´s...

20. September 2011
...auf jede Wand

Neue Therapeuten braucht eine neue Drogentherapieeinrichtung in Lüneburg. Die alte erzittert offenbar in ihren Grundfesten. Angeblich ist Ruthard Stachowske ante portas. Für den bevorstehenden Arbeitsgerichtsprozess soll der sich gut gewappnet haben. Dem Vernehmen nach hat er alle Kündigungsgründe in einer Erwiderung zerschmettert. Mit Hausordnungen anderer Einrichtungen wies er angeblich darauf hin, dass sein System keinesfalls einmalig ist.

Da mir die Kündigungsgründe unbekannt sind, kann ich sie aus Informationen nur per Hand verlesen. Dabei denke ich manchmal, dass ich mich wohl verlesen haben muss. Beispielsweise bei der Nachricht, die Rentenversicherung fordere jetzt auch die Entlassung von H. G., ehemals Stellvertreterin von Ruthard Stachowske.

Das wäre zwar konsequent, würde bedeuten: Stachowske kann gar nicht mehr ante portas sein. Oder kann sich jemand vorstellen, dass die Rentenversicherung erfreut über seine Rückkehr wäre? Wenn die nun auch H. G. weg haben will, wohl kaum.

Sind die Informationen zutreffend, muss man dem Arbeitsgericht doch nur noch verklickern, dass die Rentenversicherung offenbar weder mit Stachowske als Wieder-Leiter noch mit H. G. als Wieder-Stellvertreterin einverstanden wäre. Ginge Stachowske also aus dem Arbeitsgerichtsverfahren als Sieger hervor, käme nach den Gesetzen der Logik sofort jemand und würde die Tür von außen abschließen.

Inzwischen soll die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung den Anwalt gewechselt haben. Ist das so, dann sollte der die Argumentationsweise wechseln. Fest steht: Stachowske und sein Team haben Behörden getäuscht, Jugendämter hinters Licht geführt. Das lässt sich lückenlos belegen. Bezahlt wird die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch für Therapien. Dazu hat zumindest eine Richterin festgestellt: "Eine tatsächliche Therapie gibt es gar nicht."

Die Rentenversicherung sollte mal genau nachschauen, wer wie lange in der Therapeutischen Gemeinschaft gewesen ist und wo die Klientinnen und Klienten Hilfe bekommen haben. So schwer kann das nicht sein...

Donnerstag, 4. August 2011

Wieder verliert er

4. August 2011
Juristische Bruchlandung auch bei Staatsanwaltschaft

Zivilrechtlich bekommt Ruthard Stachowske schon lange keine juristische Schnitte mehr. Also muss sich der ehemalige Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gefagt haben: Wozu gibt es Staatsanwälte?

Sogleich gab er sich die Antwort: Die gibt es für Strafanzeigen gegen Heinz-Peter Tjaden. Das hat sich vor langer Zeit auch schon einmal die Neuapostolische Kirche gedacht, die gegen jedes meiner Bücher über Sekten strafrechtlich vor- und einging.

Ging jetzt auch Ruthard Stachowske. Sein Vorwurf, ich hätte mich der Beleidigung schuldig gemacht, wurde von der Staatsanwaltschaft in Lüneburg nicht geteilt. Deswegen teilte sie mit: Es gibt nicht einmal einen Anfangsverdacht, dass Tjaden so etwas getan haben könnte.

Staatsanwälte stellen scheint für Ruthard Stachowske noch schwerer zu sein als Familien stellen.

Mittwoch, 3. August 2011

Vertagt

3. August 2011 (13 Uhr)
Und dann auch noch im Internet versagt

Die Brille lustig halb auf der Nase grüßt Ruthard Stachowske von den Internetseiten seines Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT). Darüber freuen sich sicherlich H. G. und A. S., die in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) arbeiten. Schließlich arbeitet er im IMFT nicht nur mit H. G. zusammen, sondern auch in der TG. Dort sogar noch mit A. S. Denn er leitet die TG. Behauptet er immer noch auf seinen Institutsseiten.

Damit daran keine Zweifel aufkommen, hat er die Behauptung,  er sei weiterhin TG-Leiter, verlinkt. Dieser Link führt zu den offiziellen Internet-Seiten der Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung. Nun ist es nicht mehr weit bis zu den offiziellen Internet-Seiten der TG. Dort werden uns "Infos von A-Z" angeboten. Ein weiterer Klick und wir landen bei "Grundwerte unserer Arbeit". Die laut Internet-Info immer noch von Ruthard Stachowske geprägt werden. Geworben wird auch für eine Fachtagung, die 2009 stattgefunden hat.

Ideengeber war Ruthard Stachowske, zu den Referentinnen gehörte zweimal A. S. Auf den offiziellen Internetseiten der TG erfährt man auch, dass die Tagungsergebnisse in einem Buch zusammengefasst worden sind. Hat man noch Fragen dazu, kann man ein Kontaktformular nutzen. Die Fragen landen bei der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch - die diese an Stachowskes Privatadresse weiterleitet, weil er fristlos entlassen worden ist?

Kehren wir auf die Seiten des Instituts für mehrgenerationale Forschung und Therapie zurück, finden wir dort ebenfalls ein Foto von H. G. mit Angaben zu ihrer Arbeit.  Die erledigt sie nicht nur in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, sondern auch außerhalb. Infos darüber bekommt man auch von ihr per Klick. Auf ihren Seiten verrät sie ihr Netzwerk. Dazu gehört das Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie. Stachowske lässt grüßen. Mit lustiger Brille halb auf der Nase...

Und was lernen wir daraus? Einerseits führen alle Wege nach Rom, andererseits führen die hier beschriebenen Internet-Wege stets zu den offiziellen Seiten der Jugendhilfe Lüneburg und der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

Wäre ich Anwalt von Stachowske, hätte ich für den geplanten Arbeitsgerichtsprozess Screenshots. Ich bin sicher; Hat er! Allerdings muss er sich ein wenig gedulden. Denn der Arbeitsgerichtsprozess findet nicht - wie geplant - am 13. Oktober 2011 statt. Die Vorsitzende Richterin der 4. Kammer des Lüneburger Arbeitsgerichtes hat am 1. August 2011 diesen Beschluss verkündet: "In dem Rechtsstreit Prof. Dr. Stachowske ./. Jugendhilfe Lüneburg gGmbH wird der Termin vom 13. 10. 2011 auf Antrag des Beklagtenvertreters aufgehoben.

Neuer Termin zur Kammerverhandlung wird im vermuteten Einverständnis der Parteien bestimmt auf Donnerstag, den 27. Oktober 2011, 12.30 Uhr, Sitzungssaal 1, in 21337 Lüneburg, Adolph-Kolping-Str. 2.

Zu diesem Termin wird hiermit umgeladen.

Die Anordnung des persönlichen Erscheinens bleibt aufrechterhalten. (Az. 4 Ca 220/11)"

Den Antrag, der zu diesem Beschluss geführt hat, stellte also die Jugendhilfe Lüneburg.

Bei Facebook darf ich mich schon gar nicht mehr anmelden. Tue ich es doch, hagelt es Fragen von Ex-Klientinnen, Ex-Klienten und weiteren Betroffenen. Die verstehen gar nichts mehr, denn einige von ihnen sind die gleichen Internet-Wege gegangen wie ich.

Die müssten eigentlich schon seit Wochen ins Nirwana der virtuellen Welt führen. Hätte keine Viertelstunde gedauert. Eigene Seiten wieder aus dem Netz nehmen, hat mein Neffe schon in Minutenschnelle geschafft, als er zehn Jahre alt gewesen ist.

Dem Vernehmen nach heißt der neue Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch Wilfried Osterkamp-Andresen. Der soll es mit A. S. und H. G. als Stachowske-Anhängerinnen schwer haben. Was niemanden wundern sollte, denn die müssen sich doch geradezu schlapp darüber lachen, dass Internet-offiziell immer noch Ruthard Stachowske die Einrichtung leitet...Während Wilfried Osterkamp-Andresen offiziell noch gar nicht vorgestellt worden ist.

Auch das muss man sich einmal vorstellen...Dann stellen Sie sich auch noch vor, was Sie entdecken, wenn Sie bei http://www.ehs-dresden.de/ die Dozentinnen und Dozenten aufrufen...Ruthard Stachowske ist an dieser Hochschule Honorarprofessor - und leitet den dortigen Angaben zufolge - die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch!

Der Rektor der Hochschule ist von mehreren Seiten auf die fristlose Kündigung hingewiesen worden, was aber nichts an dieser Eintragung änderte.

Das muss man sich einmal vorstellen...

3. August 2011 (19.16 Uhr)
Geht doch!

Jetzt sind die hier aufgezählten Verlinkungen auf den offiziellen Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) verschwunden.  Auf Stachowskes Institutsseiten steht zwar immer noch, dass er die TG leitet. Aber so kennen wir ihn...Wenn der jemandem die Hand gibt, gilt: Anschließend die Finger zählen.

Wie perfide das System dieses Herrn gewesen ist, zeigt auch eine Wortmeldung, die mich gestern bei Facebook erreicht hat. On war ein Mädchen, das in der TG des Herrn Stachowske so wenig Bildung wie möglich genoss - auch dieses Mädchen entwickelt sich nun wesentlich besser als von dem Schwindel-TG-Leiter vorhergesagt.

Warum der Klienten, Klientinnen und deren Kinder mies gemacht hat? Ganz einfach: Je schlechter die Beurteilungen, desto mehr Geld...

Seine TG-Stellvertreterin H. G. machte daraus sogar noch ein lukratives Nebengeschäft.  Sie bot zumindest einem Klienten Hilfe außerhalb der TG an. Der ging auf diesen Vorschlag ein und bezahlte dafür.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Stachowske klagt

28. Juli 2011
Gegen fristlose Kündigung/13. Oktober 2011, 9.45 Uhr

Beim Arbeitsgericht in Lüneburg geht eine Frau an den Apparat. Meldet sich mit: "Lüneburg." So heißt nicht nur die Stadt, in der sie arbeitet, so heißt auch sie. Deshalb wird sie ihren Familiennamen niemals vergessen können. Sollte das doch einmal der Fall sein, müsste sie nur auf das Ortseingangsschild schauen...

Auch sonst liebt man in dieser Stadt die Einfachheit bei der Lösung möglicher Probleme. Leitet dort jemand eine Einrichtung, in der auch Kinder betreut werden, arbeitet die Ehefrau im Jugendamt. Ist die Leiterin dieser Behörde nicht an ihrem Arbeitsplatz, ist sie möglicherweise mit dem Leiter dieser Einrichtung auf Vortragsreise.

Den Oberbürgermeister interessiert das alles nicht. Der kann sich schließlich nicht um jede und jeden der 71 000 Einwohnerinnen und Einwohner kümmern.  Außerden sind die Begrüßung der Schwalben mit Nistplätzen im Frühjahr und jetzt ein Balkon- und Giebelwettbewerb verständlicherweise wichtiger als das Wohl von Kindern.

Dennoch sind wir dem Leiter einer Lüneburger Einrichtung vor über zwei Jahren aufs Dach gestiegen. Die nennt sich Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch und hätte nach unserer Auffassung eigentlich Therapeutische Gemeinheit Wilschenbruch heißen müssen.

Die Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin dieser Einrichtung hat den Leiter der Einrichtung nicht nur machen lassen, sie hat ihn dem Vernehmen nach auch noch mit fast 100 000 Euro für Prozesse gegen Kritikerinnen und Kritiker versorgt.

Dann kam ene neue Geschäftsführerin. Die entließ den Leiter dieser Einrichtung am 4. Juli 2011 fristlos. Dagegen wehrt er sich - wie zu erwarten war.

Also fragte ich das Lüneburger Arbeitsgericht nach dem Verhandlungstermin. Den bekam ich heute schriftlich: 13. Oktober 2011. Da in diesem Schreiben die Uhrzeit fehlte, rief ich das Gericht an, hatte erst Frau Lüneburg am Apparat, dann den zuständigen Rechtspfleger. Der gab mir mit 9.45 Uhr die fehlende Information, wies mich aber zugleich darauf hin, dass ich um den 10. Oktober 2011 noch einmal anrufen sollte, weil sich der Termin noch verschieben könne (Az. 4 Ca 220/11).

Kammerverhandlung vertagt

Freitag, 17. Juni 2011

Anzeigen weg

17. Juni 2011
Psychosekte bekommt keine neuen Mitglieder mehr

Schon einmal hat der Psychosektierer Ruthard Stachowske die Anzeigen auf meinen google-Seiten wegklicken lassen. Das erzählen ehemalige Mitglieder dieser Psychosekte, die nach ihren Angaben dazu angehalten worden sind. Jetzt sind die Anzeigen ein zweites Mal verschwunden.

Doch zurzeit verschwindet noch mehr. Beispielsweise der Anwalt von Ruthard Stachowske, der am 1. Juli 2010 in einer Klageschrift schrieb: "Die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover ist Trägerin der "TG Wilschenbruch". Sie und das Landesamt für Jugend und Familie prüfen die Einrichtung regelmäßig. Für den jeweiligen Bereich sind Betriebsgenehmigungen ausgestellt. Die Prüfergebnisse sind stets exzellent..."

Weil niemand genau hingeschaut hat,  kann man jetzt feststellen. Das scheint nun auch die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover einzusehen. Sie schickt erst einmal keine neuen Klientinnen und Klienten mehr in die Menschenverachtungs-Mühle von Stachowske, G. und S. Weitere Familien zerstören, geht also nicht mehr.

Geklärt werden muss jetzt noch, welche Rolle das Jugendamt von Lüneburg gespielt hat. Die Leiterin dieser Behörde taucht mit Ruthard Stachowske in Referentenlisten von Vortragsveranstaltungen auf. Hat sie auch gewusst, dass so manche Mutter bei Eintritt in diese Psychosekte eine so genannte "freiwillige Sorgerechtsverzichtserklärung" unterschrieben hat? Hat sie diese illegale Praxis gedeckt? Oder ist auch sie von Ruthard Stachowske hinters Sekten-Licht geführt worden?

Was sonst noch geschieht, verrate ich noch nicht. Viele wissen es bereits...

Dienstag, 15. März 2011

Abgehauen



27. Februar 2011
Polizei sucht eine 13-Jährige

Zoe hat am Abend des 19. Februar ihre Siebensachen gepackt. Dann verschwand sie aus einer therapeutischen Einrichtung in Lüneburg. Berichten die Medien. Steht im Polizeibericht.

Zoe ist aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch abgehauen, behauptet ein Insider. Sie sei dort schlecht behandelt worden. Die 13-Jährige habe sogar behauptet: "Ein Pädagoge hat mich angefasst."

Die Polizei vermutet, dass Zoe bei einem "flüchtigen Bekannten" im Raum Lüneburg Unterschlupf gefunden hat. Eine telefonische Anfrage beantwortet ein Beamter um 12.40 Uhr so: "Das Mädchen ist immer noch verschwunden." Dass die 13-Jährige aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ausgerissen ist, will er nicht bestätigen: "Wenn Sie was wissen, dann rufen Sie doch die Einrichtung an."

27. Februar 2011, 13.05 Uhr
Inzwischen weiß...

...ich, dass dieses Mädchen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ausgebüxt ist. Richtig liegt die Polizei auch mit der Vermutung, dass die 13-Jährige keinem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Es geht Zoe gut.

28. Februar 2011, 10.53 Uhr
Keine Suche nach der Kleinen?

Mein bisheriger Eindruck: Die Lüneburger Polizei sucht nicht besonders intensiv nach der 13-Jährigen. Mit der Information, dass es der Kleinen gut geht, scheint man im Revier zufrieden zu sein. Dafür kann man sich bei der Lüneburger Polizei nur bedanken...

2. März 2011
Findet Zoe!

In der Therapeutischen Gemeinschaft (TG) Wilschenbruch gibt es eine Frau für das Grobe. Nennen wir sie A. S. Ruthard Stachowske hat also sozusagen immer ein As im Ärmel. Dieses As telefoniert nun herum, will wissen, was Ex-Klienten über den Verbleib der 13-Jährigen wissen. Doch: Sie erfährt nichts. Stachowske soll derweil die Parole ausgegeben haben: "Mit dem Tjaden dürft ihr nicht sprechen." Wie will er das verhindern? Ich bin doch gar nicht in seiner Anstalt.

TG könnte übrigens für "Tränen getrocknet" stehen. In diese sollen gelegentlich sogar weibliche Teammitglieder ausbrechen, wenn sich Stachowske wieder einmal in seinen Methoden vertut und eine Mutter madig macht.

Eine vorzügliche Arbeit?

3. März 2011
Polizei hat beruhigende Informationen

"Wir schließen ein Gewaltverbrechen aus", erklärt Kai Richter. Der Sprecher der Polizei Lüneburg weiter: "Sie hat ihre Therapie aus freien Stücken verlassen."

Wie berichtet, wird das Mädchen seit einer Woche vermisst. ...In einem Internet-Blog schreibt der Kritiker der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch: "Es geht Zoe gut."(chh)

Berichtet das Hamburger Abendblatt

3. März 2011
Mail an den Polizeisprecher von Lüneburg

Laut "Hamburger Abendblatt" sollen Sie gesagt haben, dass die 13-Jährige ihre Therapie auf "freiwilliger Basis" beendet habe. Da muss sich doch jede Leserin und jeder Leser fragen, warum die Polizei dann nach ihr sucht.

Den Informationen zufolge, die ich inzwischen habe, war die Kleine schon 2007 in der Einrichtung, die angeblich eine familienorientierte Therapie macht. Auch ihre beiden Schwestern sollen dort gewesen sein. Die Mutter habe derweil eine Entgiftungskur in einer Klinik in Lüneburg gemacht. Anschlließend wollte sie ebenfalls in die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch. Davon habe sie aber abgesehen, weil sie zwischenzeitlich Informationen über diese Einrichtung bekommen habe.

Normalerweise läuft es dann so: Ist die Mutter nicht oder nicht mehr in der Einrichtung, behält der Leiter die Kinder. Dazu bedient er sich - ich habe das in meinem blog dokumentiert - auch dreistester Lügen.

Ich versuche gerade herauszufinden, ob die beiden Schwestern von Zoe immer noch in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch sind. Was macht eigentlich ein Kind mehrere Jahre in einer Drogentherapieeinrichtung und was wird dort therapiert?

4. März 2011
Dringende Warnung an Zoes Familie

Von einer Wilhelmshavener Polizeikommissarin habe ich heute erfahren, wo verschiedene Familienmitglieder von Zoe wohnen. Eins davon wohnt demnach in Münster. Dringende Warnung: Mit der Kleinen in Münster unter keinen Umständen zum Jugendamt gehen! Falls die Familie Hilfe braucht, sucht sie, wo ihr wollt, nur nicht bei dieser Behörde!

6. März 2011
Unter der Obhut des Jugendamtes von Lüneburg

Die Lüneburger Polizei hat mir inzwischen gesagt, dass sich Zoe unter der Obhut des Jugendamtes von Lüneburg befinde. Das bekomme nun alle mails, die ich schreibe. Montag um 11 Uhr bin ich bei der Wilhelmshavener Polizei. Die will nur ein Lebenszeichen von Zoe.

7. März 2011
Mail an die Polizei von Lüneburg

Sehr geehrter Herr Richter,

ich habe soeben bei der Wilhelmshavener Polizei meine Aussage gemacht. Als ich darauf hinwies, dass mich Herr Stachowske vor dem Verschwinden von Zoe auch schon verklagt hat, antwortete die Polizeikommissarin: "Das weiß ich."

Ich hoffe nun, dass Herr Stachowske nicht auch noch - wie im Internet auf den Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch geschehen - behauptet hat, er habe alle Verfahren gegen mich "eindeutig" gewonnen. Das wäre nicht wahr.

Einen Ordnungsmittelantrag, in dem ich von Herrn Stachowske sogar als "Prozessbetrüger" bezeichnet werde, hat sein Anwalt vorige Woche zurückgezogen. Vorher war diesem Anwalt vom Gericht mitgeteilt worden, der Antrag sei aussichtslos.

Dann verklagte mich Herr Stachowske wegen meiner Kritik an seinen Therapiemethoden. Dazu sagte der Richter am 21. Januar 2011, diese Klage sei ihm bislang zu dürftig und werde deswegen - wenn nichts Handfestes mehr komme - am 25. März 2011 von ihm zurückgewiesen.

Außerdem weise ich darauf hin, dass ich keinesfalls Mütter aus der TG berate, die ihren Kinder schwere körperliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch angetan haben. Das könnte ich gar nicht - das habe ich mit dem Team von Herrn Stachowske gemein.

Ich fahre jetzt nach Münster und hoffe, dass sich Zoes Mutter dort meldet.

9. März 2011
Kein Treffen in Münster

Zu einem Treffen mit der Mutter von Zoe in Münster ist es nicht gekommen. Inzwischen wurde mir mitgeteilt, dass sie gar nicht in dieser Stadt wohnt.

13. März 2011
Weitere Familienmitglieder melden sich

Bei mir haben sich weitere Familienmitglieder gemeldet. Das Wichtigste ist: Der Kleinen geht es gut. Das Zweitwichtigste ist: Sie muss nicht in die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch zurückkehren. Daran wird gerade gearbeitet. Zoe hat übrigens vor der Flucht gesagt: "Jetzt fassen sie mich auch noch an!"

Außerdem erzählte mir ein Freund der Familie: "Bevor sie abgehauen ist, hat sie auch alle ihre Schulsachen eingepackt. Zoe will endlich etwas lernen..."

Ein weiteres Familienmitglied fragt sich: "Warum merkt eigentlich niemand, was in dieser Einrichtung los ist?" Diese und anderen Fragen haben gestern mein Anwalt und ich an die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen gerichtet. Kopien bekamen mehrere Organisationen. Auch die Evangelische Hochschule für soziale Arbeit zu Dresden hat das Schreiben bekommen. Dort ist Ruthard Stachowske Honorarprofessor.

Dreht sich die Schweigespirale weiter?

15. März 2011
Aus dem Polizeibericht der Lüneburger Polizei

Die Polizei hat den Aufenthaltsort der seit Ende Februar vermissten 13-Jährigen ermittelt.


Das Mädchen war in den Abendstunden des 19. Februar 2011 mit gepackten Sachen aus einer Therapeutischen Einrichtung in Lüneburg verschwunden.

Für weitere Maßnahmen wurde das zuständige Jugendamt eingeschaltet.

Ein Mädchen flüchtet

27. Februar 2011

Polizei sucht eine 13-Jährige

Zoe hat am Abend des 19. Februar ihre Siebensachen gepackt. Dann verschwand sie aus einer therapeutischen Einrichtung in Lüneburg. Berichten die Medien. Steht im Polizeibericht.

Zoe ist aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch abgehauen, behauptet ein Insider. Sie sei dort schlecht behandelt worden. Die 13-Jährige habe sogar behauptet: "Ein Pädagoge hat mich angefasst."

Die Polizei vermutet, dass Zoe bei einem "flüchtigen Bekannten" im Raum Lüneburg Unterschlupf gefunden hat. Eine telefonische Anfrage beantwortet ein Beamter um 12.40 Uhr so: "Das Mädchen ist immer noch verschwunden." Dass die 13-Jährige aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ausgerissen ist, will er nicht bestätigen: "Wenn Sie was wissen, dann rufen Sie doch die Einrichtung an."

27. Februar 2011, 13.05 Uhr
Inzwischen weiß...

...ich, dass dieses Mädchen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ausgebüxt ist. Richtig liegt die Polizei auch mit der Vermutung, dass die 13-Jährige keinem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Es geht Zoe gut.

28. Februar 2011, 10.53 Uhr
Keine Suche nach der Kleinen?

Mein bisheriger Eindruck: Die Lüneburger Polizei sucht nicht besonders intensiv nach der 13-Jährigen. Mit der Information, dass es der Kleinen gut geht, scheint man im Revier zufrieden zu sein. Dafür kann man sich bei der Lüneburger Polizei nur bedanken...

2. März 2011
Findet Zoe!

In der Therapeutischen Gemeinschaft (TG) Wilschenbruch gibt es eine Frau für das Grobe. Nennen wir sie A. S. Ruthard Stachowske hat also sozusagen immer ein As im Ärmel. Dieses As telefoniert nun herum, will wissen, was Ex-Klienten über den Verbleib der 13-Jährigen wissen. Doch: Sie erfährt nichts. Stachowske soll derweil die Parole ausgegeben haben: "Mit dem Tjaden dürft ihr nicht sprechen." Wie will er das verhindern? Ich bin doch gar nicht in seiner Anstalt.

TG könnte übrigens für "Tränen getrocknet" stehen. In diese sollen gelegentlich sogar weibliche Teammitglieder ausbrechen, wenn sich Stachowske wieder einmal in seinen Methoden vertut und eine Mutter madig macht.

Eine vorzügliche Arbeit?

3. März 2011
Polizei hat beruhigende Informationen

"Wir schließen ein Gewaltverbrechen aus", erklärt Kai Richter. Der Sprecher der Polizei Lüneburg weiter: "Sie hat ihre Therapie aus freien Stücken verlassen."

Wie berichtet, wird das Mädchen seit einer Woche vermisst. ...In einem Internet-Blog schreibt der Kritiker der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch: "Es geht Zoe gut."(chh)

Berichtet das Hamburger Abendblatt

3. März 2011
Mail an den Polizeisprecher von Lüneburg

Laut "Hamburger Abendblatt" sollen Sie gesagt haben, dass die 13-Jährige ihre Therapie auf "freiwilliger Basis" beendet habe. Da muss sich doch jede Leserin und jeder Leser fragen, warum die Polizei dann nach ihr sucht.

Den Informationen zufolge, die ich inzwischen habe, war die Kleine schon 2007 in der Einrichtung, die angeblich eine familienorientierte Therapie macht. Auch ihre beiden Schwestern sollen dort gewesen sein. Die Mutter habe derweil eine Entgiftungskur in einer Klinik in Lüneburg gemacht. Anschlließend wollte sie ebenfalls in die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch. Davon habe sie aber abgesehen, weil sie zwischenzeitlich Informationen über diese Einrichtung bekommen habe.

Normalerweise läuft es dann so: Ist die Mutter nicht oder nicht mehr in der Einrichtung, behält der Leiter die Kinder. Dazu bedient er sich - ich habe das in meinem blog dokumentiert - auch dreistester Lügen.

Ich versuche gerade herauszufinden, ob die beiden Schwestern von Zoe immer noch in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch sind. Was macht eigentlich ein Kind mehrere Jahre in einer Drogentherapieeinrichtung und was wird dort therapiert?

4. März 2011
Dringende Warnung an Zoes Familie

Von einer Wilhelmshavener Polizeikommissarin habe ich heute erfahren, wo verschiedene Familienmitglieder von Zoe wohnen. Eins davon wohnt demnach in Münster. Dringende Warnung: Mit der Kleinen in Münster unter keinen Umständen zum Jugendamt gehen! Falls die Familie Hilfe braucht, sucht sie, wo ihr wollt, nur nicht bei dieser Behörde!

6. März 2011
Unter der Obhut des Jugendamtes von Lüneburg

Die Lüneburger Polizei hat mir inzwischen gesagt, dass sich Zoe unter der Obhut des Jugendamtes von Lüneburg befinde. Das bekomme nun alle mails, die ich schreibe. Montag um 11 Uhr bin ich bei der Wilhelmshavener Polizei. Die will nur ein Lebenszeichen von Zoe.

7. März 2011
Mail an die Polizei von Lüneburg
Sehr geehrter Herr Richter,

ich habe soeben bei der Wilhelmshavener Polizei meine Aussage gemacht. Als ich darauf hinwies, dass mich Herr Stachowske vor dem Verschwinden von Zoe auch schon verklagt hat, antwortete die Polizeikommissarin: "Das weiß ich."

Ich hoffe nun, dass Herr Stachowske nicht auch noch - wie im Internet auf den Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch geschehen - behauptet hat, er habe alle Verfahren gegen mich "eindeutig" gewonnen. Das wäre nicht wahr.

Einen Ordnungsmittelantrag, in dem ich von Herrn Stachowske sogar als "Prozessbetrüger" bezeichnet werde, hat sein Anwalt vorige Woche zurückgezogen. Vorher war diesem Anwalt vom Gericht mitgeteilt worden, der Antrag sei aussichtslos.

Dann verklagte mich Herr Stachowske wegen meiner Kritik an seinen Therapiemethoden. Dazu sagte der Richter am 21. Januar 2011, diese Klage sei ihm bislang zu dürftig und werde deswegen - wenn nichts Handfestes mehr komme - am 25. März 2011 von ihm zurückgewiesen.

Außerdem weise ich darauf hin, dass ich keinesfalls Mütter aus der TG berate, die ihren Kinder schwere körperliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch angetan haben. Das könnte ich gar nicht - das habe ich mit dem Team von Herrn Stachowske gemein.

Ich fahre jetzt nach Münster und hoffe, dass sich Zoes Mutter dort meldet.

9. März 2011
Kein Treffen in Münster

Zu einem Treffen mit der Mutter von Zoe in Münster ist es nicht gekommen. Inzwischen wurde mir mitgeteilt, dass sie gar nicht in dieser Stadt wohnt.

13. März 2011
Weitere Familienmitglieder melden sich

Bei mir haben sich weitere Familienmitglieder gemeldet. Das Wichtigste ist: Der Kleinen geht es gut. Das Zweitwichtigste ist: Sie muss nicht in die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch zurückkehren. Daran wird gerade gearbeitet. Zoe hat übrigens vor der Flucht gesagt: "Jetzt fassen sie mich auch noch an!"

Außerdem erzählte mir ein Freund der Familie: "Bevor sie abgehauen ist, hat sie auch alle ihre Schulsachen eingepackt. Zoe will endlich etwas lernen..."

Ein weiteres Familienmitglied fragt sich: "Warum merkt eigentlich niemand, was in dieser Einrichtung los ist?" Diese und anderen Fragen haben gestern mein Anwalt und ich an die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen gerichtet. Kopien bekamen mehrere Organisationen. Auch die Evangelische Hochschule für soziale Arbeit zu Dresden hat das Schreiben bekommen. Dort ist Ruthard Stachowske Honorarprofessor.

Dreht sich die Schweigespirale weiter?

15. März 2011
Aus dem Polizeibericht der Lüneburger Polizei

Die Polizei hat den Aufenthaltsort der seit Ende Februar vermissten 13-Jährigen ermittelt.

Das Mädchen war in den Abendstunden des 19. Februar 2011 mit gepackten Sachen aus einer Therapeutischen Einrichtung in Lüneburg verschwunden.

Für weitere Maßnahmen wurde das zuständige Jugendamt eingeschaltet.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Gericht verspotten?

24. Februar 2011
Juristischer Hohlkörper mit Steinen aus Glashaus

Was wollen die Jugendhilfe Lüneburg, Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch und ihr Anwalt denn jetzt? Den Vorsitzenden Richter Andreas Buske am Hamburger Landgericht verspotten?

24 Seiten füllt der Jugendhilfe-Anwalt mit der vom Gericht geforderten Stellungnahme, um der Klage gegen mich doch noch Substanz zu verleihen. Entstanden ist ein Hohlkörper für den Stachowske alle paar Absätze bezeugen will, dass es sich keinesfalls um einen Hohlkörper handelt.

Als Beweis dafür, dass Familiengeschichte durchaus eine Rolle bei der eigenen Persönlichkeitsentwicklung spielt, wird John F. Kennedy herangezogen. Über dessen Familiengeschichte gäbe es unzählige Aufsätze. Über Ufos auch...

Heftig kritisiert wird in diesem Schriftsatz der Psycho-Guru Bert Hellinger. Zweifellos zu Recht. Aber wer im Therapie-Glashaus sitzt, sollte nicht mit juristischen Steinen werfen. So lastet der Jugendhilfe-Anwalt Hellinger die Missachtung von Persönlichkeitsrechten an. Und was sind immer und immer wieder dokumentierte Demütigungen von Klientinnen und Klienten in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch? Und was sind geradezu wirre Begründungen für die Behauptung, einer Mutter müsse das Kind entzogen werden?

Und dann kommen die Jugendhilfe Lüneburg, Stachowske und der Anwalt wieder mit einem hoch qualifizierten Team, das sich laufend weiter bildet. Worin denn? In Energiefeldtherapie, die in der Einrichtung nach eigenen Angaben mit Erfolg angewendet wird? Und zwar seit 2002.

Geradezu erpicht ist die Jugendhilfe Lüneburg auf meine Einnahmen aus google-Anzeigen. Dem Hamburger Landgericht wird vorgegaukelt, dass die irgendwie immens sind, weil ich laufend Stachowske in die journalistische Pfanne haue.

Gemach: Im Netz gibt es von mir über 30 blogs. Über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gibt es zwei.

Da mache ich doch einen außergerichtlichen Vergleichsvorschlag: Die Jugendhilfe Lüneburg bekommt Werbeeinnahmen für diese beiden blogs, ich bekomme das Geld, das die Therapeutische Gemeinschaft für ein Kind bekommt. Dass 14 von ihnen von Ex-Klienten betreut werden, das jedenfalls hat niemand bestritten. Auch zum Team gab es keine Stellungnahme.

Business as usual...

Montag, 27. Dezember 2010

Für tot erklärt

27. Dezember 2010
Wie bekommt diese Mutter ihr Kind zurück?

"Therapeutische Gemeinschaft, das ist nicht nur ein Name, sondern ein Prinzip. Anders als in einer Klinik oder bei einer ambulanten Therapie organisieren die Klienten in Wilschenbruch den Haushalt überwiegend selbstständig, üben quasi Alltag im geschützten Raum", hat am 24. März 2004 in der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" gestanden.

Seither standen einige ehemalige Klientinnen und Klienten vor Gericht, wurden vom Leiter der Einrichtung überwiegend vergeblich mit Strafbefehlen verfolgt. Zwischendurch wurde in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch geklopft, denn dort ist die Energiefeldtherapiemethode eine Methode, die angeblich zu großen Erfolgen führt. Wissenschaftler bestreiten zwar, dass dies stimmen kann, aber wen kümmert das schon? Im nächsten Jahr das Hamburger Landgericht. Denn dann sind die Therapiemethoden von Ruthard Stachowske (Leiter der Einrichtung) juristisches Thema. Mir als Beklagtem ist für diese Auseinandersetzung Prozesskostenhilfe gewährt worden. Bedeutet: Meine Erfolgsaussichten sind nicht schlecht.

Eine Niederlage von Ruthard Stachowske müsste eigentlich fast schon zwangsläufig sein, denn wieder berichtet mir eine Mutter: "Von Therapie habe ich nicht viel gemerkt." Dafür aber habe der Leiter der Einrichtung dem Jugendamt Lügen erzählt. Ist zehn Jahre her. Und jetzt hat ihr Sohn zum ersten Mal angerufen. Der lebt in einer Pflegefamilie, wird dort - erzählt er am Telefon - geschlagen und: "Bald muss ich eine Lehre über Gott machen. Das macht meine Pflegemutter. Die weiß, wie das geht."

Der Junge, der ihr vor zehn Jahren weggenommen worden ist, will wieder zur Mutter. Über die von der Pflegemutter behauptet worden sein soll, sie sei tot. "Ich fühle mich total machtlos den Ämtern und der Pflegefamilie gegenüber. Der Junge wurde mir über Jahre verwehrt", sagt diese Mutter. "Was kann ich tun?" fragt sie.










 

Montag, 19. April 2010

Auf Lüneburg-Seiten

17. April 2010
Wieder ein Missverständnis

"Dies war das am schwersten zu verstehende Muster. Ohne dass uns dies zu Beginn der Mehrgenerationentherapie bewusst war, wurde in den Therapien deutlich, dass wir wiederholt Enkelinnen und Enkel von z.T. großen Nazi-Tätern in Therapieprozessen begleitet haben. Mühsam habe ich verstehen müssen, dass die Folgen des 2. Weltkrieges eben nicht im Mai 1945 beendet waren, sondern dass in Deutschland und anderen Ländern das Grauen des 2. Weltkrieges weiterlebte. Es gab Familiensysteme, in denen Kinder von Tätern des 2. Weltkrieges wiederum Kinder von Opfern des 2. Weltkrieges geheiratet haben."

So ist Ruthard Stachowske, Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, von einer Infostelle aus der Schweiz zitiert worden. Dieses Muster und zwei weitere gebe es für Drogenfamilien.

Ein Blogbetreiber übernahm diese Information und bekam deswegen Post von Stachowskes Anwalt. Darin hieß es, dass der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch eine solche Theorie nicht kenne. Deswegen werde sie von Stachowske auch nicht vertreten. Da ich noch nie an den Worten dieses Professors gezweifelt habe, zog ich daraus den Schluss: Die Infostelle aus der Schweiz hat Stachowske falsch zitiert.

Dieser Vorwurf ist nun auch den Machern der offiziellen Lüneburg-Seiten zu machen. Die berichteten gestern über eine Patenschaft der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch für ein Ehrenmal, die sich seit zehn Jahren bewährt habe. Der wiederum Missverstandene wurde in diesem Beitrag so erwähnt: "Dr. Ruthard Stachowske, Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft, kannte die grausige Geschichte und die Gedenkstätte, als er in seiner täglichen Arbeit immer deutlicher feststellte, welchen Einfluss nicht bewältigte Familiengeschichten aus der Nazizeit bei der Entstehung von Drogensucht haben."

Da "Familiengeschichten aus der Nazizeit" Bestandteil der drei Muster wären und der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch laut Anwaltsschreiben keines dieser Muster kennt, müssen auch die Macher der offiziellen Lüneburg-Seiten irgend etwas falsch verstanden haben.

Dienstag, 6. April 2010

Schmerzfreie Einrichung

11. März 2010
Wo ist diese Mutter eigentlich wirklich?

Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch, eine Einrichtung der Jugendhilfe Lüneburg, hat vor Monaten der Internet-Öffentlichkeit vorgejammert, sie sei Opfer von Cyberstalking  und Psychoterror. Gemeint sind damit kritische Berichte über einige Methoden, die dort Ehemaligenberichten zufolge angewendet werden: Trennung der Kinder von ihren Müttern, die Zerstörung von Partnerschaften, die Isolation von Patienten, die wegen angeblichen Fehlverhaltens in "Klausur" geschickt werden und dort bis zu drei Monate verbringen, in dieser Zeit ihre Kinder nicht einmal grüßen dürfen.

Verlinkt wurden auf den von Matthias Lange, Geschäftsführer der Jugendhilfe Lüneburg, verantworteten Seiten sogar Kripo-Informationen über Cyberstalking, als seien die Kritikerinnen und Kritiker Belästiger, die in Wilschenbruch herumlungern oder täglich anrufen.

Als Belästiger wurden in diesem Blog der Therapeutischen Gemeinschaft auch Großeltern und Eltern diffamiert, die seit Monaten keinen Kontakt mehr zu ihrer Tochter und ihrer Enkelin hatten. Bis es zu einer Gerichtsverhandlung kam. Zwei Tage später machte sich diese Mutter mit ihrem Kind aus dem Staub, ist wieder bei ihrer Familie, weil ihr vor Gericht die Augen geöffnet wurden. Das ist einige Monate her!

Ist das etwa Anlass für die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch, endlich einen Bericht aus dem Netz zu nehmen, der angeblich auf Schilderungen dieser Mutter beruht? Keinesfalls. Leserinnen und Leser des Beitrages müssen den Eindruck haben, diese Mutter und ihr Kind seien noch in der Einrichtung. Offenbar gelten in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nicht einmal die einfachsten Regeln des Anstandes und der Ehrlichkeit. Die Bitte, diesen Beitrag zu löschen, wird ignoriert.

Schon allein diese Tatsache wirft ein Licht auf diese Einrichtung, dass eigentlich alles andere im Dunkeln bleiben könnte. Dies zu wissen, müsste jedem reichen, um zu sagen: Von denen lasse ich die Finger! Die akzeptieren doch nicht einmal eine freie Entscheidung, sondern tun gegenüber der Öffentlichkeit so, als habe es diese nie gegeben.

Eine freie Entscheidung des Leiters der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ist es gewesen, mehrere mit Abmahnungen, Unterlassungserklärungen, einstweiligen Verfügungen, Klagen und merkwürdigen Briefen zuzupflastern. Drei Termine gibt es deswegen bereits vor dem Landgericht in Hamburg. Werden die etwa abgewartet? Auch keinesfalls. Zwischenzeitliche Erfolge, die gar keinen Bestand haben müssen, nutzt der Leiter der Einrichtung für Auffordeungen, doch schon einmal den Gerichtsvollzieher loszuschicken, um Forderungen einzutreiben, die nach dem 20. April 2010 - also nach den Widerspruchsverfahren - möglicherweise gar nicht existent sind.

So benimmt sich niemand, der sich seiner Sache sicher ist. Nun beschäftigt sich auch das Bundesjustizministerium mit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Werden auch diese Nachforschungen als Psychoterror eingestuft?

Dienstag, 2. Februar 2010

Tagebuch III

2. Februar 2010
Nur ohne Sohn aus der Einrichtung

Nach elf Monaten beendet Simone B. ihren Aufenthalt in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Ihren Sohn will sie mitnehmen. Darf sie nicht: "Das Schlimmste war, ich sollte Merlin sagen, dass ich gehe. Er war völlig verstört."

In einer norddeutschen Großstadt kümmern sich Experten um sie, hören ihr zu, das Erstaunliche sei für sie gewesen: "Sie haben mir geglaubt." Das Jugendamt stellt Besuchskontakte mit Merlin her. Alle zwei Wochen fährt Simone B. nach Lüneburg.

Nach vier Monaten findet sie eine Pflegefamilie für ihren Sohn. Ein Jahr dauert die Nachsorge: "Dann konnte ich endlich wieder mit Merlin in einer eigenen Wohnung leben. Ich bin nie wieder rückfällig geworden."

Das Gespräch ist beendet, Simone B. sagt noch: "Ich bin bereit, vor Gericht auszusagen."