Posts mit dem Label Verleumdung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Verleumdung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 3. April 2023

Leserbrief

Scharfe Kritik nicht von, sondern an Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover

An Volker Macke, Leiter der "Asphalt"-Redaktion, Betr. "Scherbengericht" in der März-Ausgabe 

"Laute Misstöne deuten jetzt an: Das Ordnungsdezernat der Stadt (Hannover) hat die ausgeschlossen, um die es geht. Und die, die sonst für sie da sind." Schreiben Sie und meinen Obdachlose und Rauschgiftsüchtige, für die es einen neuen Treffpunkt geben soll einerseits und u. a. die Step gGmbH Hannover mit Serdar Saris an der Spitze andererseits, den Sie als Step-Chef mit diesen Worten zitieren: "Die Stadt hatte sich für einen halbjährigen Planungsprozess unter strikter Geheimhaltung entschieden, unter Ausschluss der Hilfeträger, das muss man akzeptieren. Gut ist das aber nicht."

Hört, hört, hat dieser Mann doch selbst vor gut zehn Jahren vieles getan, was man allerdings niemals akzeptieren sollte. Als die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg mit der skandalösen Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) ins Schlingern geriet, kletterte er 2012 an Bord und ließ sich das Schiff schließlich schenken. Dem 2011 entlassenen TG-Leiter Ruthard Stachowske, dem Klientinnen und Klienten Demütigungen und andere üble Methoden vorgeworfen hatten und dem das Familiengericht Wolfsburg 2008 ankreidete, "keine tatsächliche Drogentherapie zu machen" unterbreitete er Stellenangebote. 

Bis dahin hatte ich unzählige Hilferufe bekommen, ich kümmerte mich als Redakteur und privat um die Probleme der Eltern, Väter und Mütter, denen man offenbar grundlos die Kinder weggenommen hatte, obwohl die Einrichtung mit "familienorientierter Drogentherapie" warb. Zwischenzeitlich war ich sogar Berater der damaligen Geschäftsführerin, das gefiel Ruthard Stachowske ganz und gar nicht, einer eidesstattlichen Erklärung ihrerseits zufolge verleumdete mich der TG-Leiter kurz vor seiner Entlassung als Kinderschänder.

2014 war Schluss mit dem nun auch Step-Etikettenschwindel, zu dem Serdar Saris beharrlich schwieg. Die Stadt Lüneburg trat an Serdar Saris heran und fragte ihn, ob sie die ehemalige TG Wilschenbruch als Flüchtlings- oder Kinderheim nutzen könne. Doch die Step gGmbH sprach lieber mit Spekulanten, der Gebäudemanager der Step gGmbH kanzelte mich am Telefon ab, als ich ihn nach den Gründen für dieses Verhalten fragte. Serdar Saris schickte einen Brief von mir ungelesen wieder zurück. Im Netz tauchten anonyme blogs mit wüsten Beschimpfungen auf. Das alles kümmerte Serdar Saris ganz und gar nicht. Das muss man weder akzeptieren noch gut finden. Geheim halten sollte man es auch nicht. 

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Strafantrag

Wegen Beihilfe zur Verleumdung
Ich habe heute Strafantrag gegen den Geschäftsführer des Portals „issue“ wegen Beihilfe zur Verleumdung gestellt. Hauptsitz des Unternehmens ist Kopenhagen, in Berlin gibt es eine Filiale. Trotz mehrfacher Aufforderungen wird von „issue“ weiterhin ein Beitrag veröffentlicht, in dem meine Familie mich angeblich schwer beschuldigt. So soll ich Kontakt zu pädophilen Kreisen haben und ein übler Kinderschänder sein. Als Quellen für diese frei erfundenen Behauptungen werden blogs genannt, die ebenfalls anonym ins Netz gestellt worden sind (und zwar nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland). Die Verleumder berufen sich also auf sich selbst.

Samstag, 6. Juli 2019

Leserbrief

Rechtliche Schritte

Sehr geehrter Herr Tjaden, ich war bei Herrn Stachowske in psychotherapeutischer Behandlung und bin dadurch auf sie gekommen. Ich leite gerade rechtliche Schritte gegen den Herrn Stachowske ein und würde mich gerne mit ihnen in Verbindung setzen!

Über eine Rückmeldung von ihnen würde ich mich sehr freuen!


Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt



Montag, 12. September 2016

Berufungsverhandlung

Vor dem Oldenburger Landgericht/Als Ruthard Stachowske in Verleumder-Hochform war

10. Mai 2016. Anfang 2011 hat Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch Gefahr für seinen Job gewittert. Seine Chefin war damals gerade Gisela van der Heijden (heute Bayerisches Rotes Kreuz Erding) geworden, die sich wegen meiner Berichte in diesem blog mit mir treffen wollte. Nach ihren Angaben wollte Stachowske sie von diesem Gespräch abbringen, indem er mich als "pädophil" verleumdete. Mit diesem Versuch scheiterte er. Gisela van der Heijden und ich sprachen persönlich miteinander, Anfang Juli 2011 wurde Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch fristlos entlassen. Schon vorher hatte er im Netz behauptet, ich hätte mich mit "Müttern verbunden", die ihren Kindern Gewalt angetan hätten. Diese Lüge wurde ihm vom Landgericht Hamburg verboten, Gisela van der Heijden erklärte alle juristischen Auseinandersetzungen für beendet und beugte sich dem Beschluss des Hamburger Landgerichtes.

Ruthard Stachowske jedoch kümmerte sich nicht um die Willenserklärung seiner Chefin, obwohl er sich vor dem Lüneburger Arbeitsgericht gegen seine fristlose Entlassung wehrte. Er zog mit mir vor das Hamburger Landgericht, verleumdete zwei Ex-Klientinnen, um mich und die Mütter in Misskredit zu bringen. Stachowske durfte weiter behaupten, ich hätte mich "mit Müttern verbunden", die ihren Kindern Gewalt angetan hätten. Erfolgreich war er aber nur mit einer Geschichte, die ich gar nicht kannte. Stachowske durfte nach diesem Teil-Erfolg also weiter verbreiten, was seine Arbeitgeberin, die zu jenem Zeitpunkt schon zur Step gGmbH Hannover gehörte, nicht mehr verbreiten wollte.

2014 wurde die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geschlossen, jemand zeigte mich an, weil ich mir in dem erwähnten Verfahren angeblich Prozesskostenhilfe erschlichen hatte. Der Prozess fand am 1. Dezember 2015 vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht statt. Derlei Ungemach wurde mir vorher in anonymen Briefen ankündigt. Als Absender erfand man einen Sohn von mir, auch meine verstorbene Ehefrau Angelika gehörte angeblich zu den Absendern. Siehe http://margaretenstrasse29.wordpress.com

Ich gab vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht klein bei, weil es mir erst einmal um Informationen über den Strafantrag ging. Die Berufungsverhandlung findet am 10. Juni, 10.30 Uhr, vor dem Oldenburger Landgericht statt. Ich habe das Gericht gebeten, mir endlich zu verraten, von wem der Strafantrag stammt...Gisela van der Heijden werde ich als Zeugin laden lassen. Die Verhandlung ist öffentlich.

Stachowske (immer noch Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden) hat 2011 übrigens auch behauptet, ich sei ein Verbündeter der Kinderporno-Industrie... 

Dokumente hier klicken  

15. Mai 2016. Schreiben an das Oldenburger Landgericht Hier klicken 

27. Mai 2016. Bis heute weiß ich nicht, wer das Strafverfahren gegen mich ins Rollen gebracht hat. Vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven verweigerte die Staatsanwältin eine entsprechende Auskunft, meinem schriftlichen Auskunftsverlangen entsprach das Gericht bis heute nicht, auch das Berufungsgericht schwieg bis heute. Beide Gerichte wissen, dass ich auch schon anonyme Briefe bekommen habe, einer ist sogar vor dem Haus, in dem ich wohne, abgelegt worden. Kann so was Gerichten und der Staatsanwaltschaft völlig gleichgültig sein? Ich werde die Verhandlung am 10. Juni platzen lassen, wenn man mich weiter in der Luft hängen lässt.


9. Juni 2016
Mail vom Oldenburger Landgericht

Sehr geehrter Herr Tjaden,

ich hoffe, dass ich sie auf diesem Wege erreiche und nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom 08.06.2016. Soweit sie um eine Bahnfahrkarte bitten, wenden Sie sich bitte an ihr Heimatgericht. In der Sache weise ich Sie noch einmal darauf hin, dass in der morgigen Hauptverhandlung nur noch über die Höhe des einzelnen Tagessatzes verhandelt wird. Für eine Protokolländerung ist kein Raum. Sowohl die zuständige Richterin als auch die Protokollbeamtin haben die Richtigkeit des Protokolls, das volle Beweiskraft entfaltet, bestätigt.

Soweit Sie in Ihrem Schreiben vom 15.05.2016 angegeben haben, dass sie ihre Berufung zurückziehen, wenn es nur noch um einen beschränkten Einspruch geht, ist diese Erklärung aus meiner Sicht nicht ausreichend. Eine Rücknahme eines Rechtsmittels darf nicht unter einer Bedingung stehen, sondern muss unmissverständlich und eindeutig sein. Vor diesem Hintergrund habe ich Ihnen auf Ihr Schreiben mitgeteilt, dass ihr Rechtsmittel tatsächlich beschränkt ist. Eine unbedingte Rücknahmeerklärung ist darauf nicht erfolgt.

Sofern Sie im Hinblick auf meinen Hinweis tatsächlich ihre Berufung zurücknehmen wollen, so müssen Sie eine entsprechende Erklärung abgeben. In diesem Fall bitte ich Sie, im Laufe des heutigen Tages per Fax (0441 220 2428) eine entsprechende eindeutige unterschriebene Erklärung zu übersenden. Eine Rücknahme per E-Mail ist formunwirksam! Sollte eine solche Erklärung per Fax hier eingehen, würde ich das Verfahren abschließen und den morgigen Termin aufheben. Anderenfalls gehe ich davon aus, dass sie zum morgigen Hauptverhandlungstermin erscheinen werden.

Diese mail habe ich kurz nach 19 Uhr vom Oldenburger Landgericht bekommen. Die Bahn-Fahrkarte habe ich vor Wochen beantragt und gestern deswegen noch einmal nachgehakt. Zum Burgwedeler Amtsgericht kann ich morgen gar nicht mehr gehen, weil ich schon vor Öffnung des Gerichtes im Zug sitzen müsste. Auf meinen Antrag auf Protokolländerung für die Verhandlung vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht bekam ich bis heute keine schriftliche Antwort der Wilhelmshavener Richterin. In einem Zwischenbescheid des Oldenburger Landgerichtes hieß es lediglich, die Richterin habe mündlich gegenüber dem Landgericht Stellung genommen. Der Antragsteller war aber ich! Außerdem hieß es im letzten Schreiben des Oldenburger Landgerichtes, es sei davon auszugehen, dass es nur noch um eine eingeschränkte Berufung gehe. Die hatte ich abgelehnt. 

Ich habe die mail beantwortet. Ich forderte vom Landgericht Oldenburg noch einmal die Bekanntgabe des Strafanzeigenerstatters. Da es bei der Lüneburger Staatsanwaltschaft immer noch ein ruhendes Ermittlungsverfahren wegen anonymer blogs gibt, habe ich alternativ um Mitteilung an diese Staatsanwaltschaft gebeten. Die Lüneburger Staatsanwaltschaft habe ich inzwischen mit weiteren Informationen versorgt, da im Netz weitere anonyme blogs aufgetaucht sind. Von mir informiert wurde auch der stellvertretende Oldenburger Landgerichts-Direktor.

Selbstverständlich könnte ich morgen um 9 Uhr zum Burgwedeler Amtsgericht gehen, mir eine Fahrkarte geben lassen - aber die müsste für eine Rakete sein...  

Die Geschichte der anonymen Briefe 


Was immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.

- Erich Kästner

Übrigens: Paypal hat mir heute vermehrte Angriffe auf mein Konto gemeldet, weil ich die Möglichkeit von Spenden veröffentlicht habe. Hier klicken 

Falsche Fax-Nummer

10. Juni 2016-11 Uhr (eine halbe Stunde nach Beginn der Hauptverhandlung). Soeben habe ich eine weitere mail vom Oldenburger Landgericht bekommen. Damit ich kein Säumnisurteil bekomme, hätte ich vor der Verhandlung ein von mir unterschriebenes Fax an das Gericht schicken müssen. Doch die in der ersten mail angegebene Faxnummer ist falsch gewesen. Lesen Sie die mail doch selbst:


Sehr geehrter Herr Tjaden,

In Bezug auf ihre Ankündigung, dass Sie heute ihre Berufung zurücknehmen, weise ich darauf hin, dass eine solche Erklärung hier vor dem Hauptverhandlungstermin um 10:30 Uhr eingehen muss. Anderenfalls würde bei Ihrem Nichterscheinen Ihre Berufung durch Urteil verworfen werden. Aus meiner Sicht ist mein Schreiben vom 19. 5. 2016, in dem ich erneut darauf hingewiesen habe, dass der Einspruch wirksam beschränkt sein dürfte, eindeutig. Von hier aus wurde zu keinem Zeitpunkt die Wirksamkeit dieser Beschränkung angezweifelt. Frau Gubernatis hat ihre fernmündliche Mitteilung inzwischen schriftlich bestätigt und eine Erinnerung daran bekundet, dass Sie Ihren Einspruch auf die Höhe des einzelnen Tagessatzes beschränkt hätten. Dies hat die Protokollführerin bestätigt.

Die verspätete Behandlung ihres Fahrtkostenerstattungsantrags bedaure ich. Im Hinblick auf ihre ausdrückliche Ankündigung in Ihrem Schreiben vom 15.05.2016 bin ich davon ausgegangen, dass Sie im Anschluss an mein Schreiben vom 19. 5. 2016 Ihre Berufung zurücknehmen werden.

Auf ihre inhaltliche Anfrage teile ich Ihnen mit, dass der Verfahrensgegenstand ein sogenanntes Offizialdelikt ist. Dies bedeutet, dass es keines Strafantrags bedarf. Im vorliegenden Fall gab es einen anonymen Hinweis, auf den die Staatsanwaltschaft dann von Amts wegen die Ermittlungen aufgenommen hat.

Zu meinem Bedauern ist mir auch noch aufgefallen, dass die Ihnen mitgeteilte Faxnummer falsch ist (Hervorhebung von mir). Richtigerweise ist ihr Fax zu richten an die Nr. 0441 220 2480. Ich hoffe das Sie diese E-Mail noch zur Kenntnis nehmen können und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen
Tim Deuster
Vorsitzender Richter am Landgericht
18. kleine Strafkammer
Landgericht Oldenburg
Tel.: 0441/220-2428

Mail an die Nordwest-Zeitung, Redaktion Oldenburg

Sehr geehrter Herr Westerhoff

Falls Sie eine bissige Glosse über das Oldenburger Landgericht schreiben wollen, dann hätten Sie dazu jetzt eine gute Gelegenheit. Heute um 10.30 Uhr sollte vor diesem Gericht eine Verhandlung gegen mich stattfinden. Gestern teilte mir der Richter mit, dass ich den Termin mit einem unterschriebenen Fax noch canceln könne. Heute bekam ich von ihm die Nachricht, dass ich mit einem Säumnisurteil rechnen müsse, wenn mein Fax nicht vor der Verhandlung ankäme. Diese mail erreichte mich eine halbe Stunde nach Verhandlungsbeginn. Der Richter nannte mir eine neue Faxnummer, die von gestern sei falsch gewesen. Wann teilt mir dieser Richter mit, dass es das Landgericht von Oldenburg gar nicht mehr gibt? Auch sonst leistet sich dieses Gericht in diesem Verfahren viel Merkwürdiges.

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
0152/34577775
Bruder von Joachim Tjaden 

Die mails finden Sie auf familiensteller.blogspot.de

10. Juni 2016-11.38 Uhr. Die mail an den NWZ-Redakteur Jürgen Westerhoff habe ich soeben auch an das Oldenburger Landgericht geschickt - mit dieser Anmerkung: "Die Leute, die mir anonyme briefe schicken, die sogar schon vor meinem  Haus gewesen sind, die anonyme blogs ins netz stellen, bis endlich ein Verrückter glaubt, was sie über mich behaupten, werden sich nun einen Ast lachen und sich bestärkt fühlen. Dafür danke ich Ihnen! Alles dazu finden Sie in der Akte.

Anmerkung: In der Verhandlung vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht habe ich die Vertreterin der Staatsanwaltschaft Oldenburg gefragt, ob ich von Ruthard Stachowske angezeigt worden bin. Das verneinte sie ganz entschieden. Wie konnte sie das, wenn der "Hinweis" anonym war?

Wer schreibt, der bleibt (Richter)

10. Juni 2016-12.16 Uhr. Die nächste mail vom Gericht:


Sehr geehrter Herr Tjaden,

es ist jetzt 11:15 Uhr. Soeben hat in ihrer Sache der Hauptverhandlungstermin stattgefunden. Vor dem Hintergrund, dass sie angekündigt haben, heute Ihre Berufung zurückzunehmen und ich Ihnen vor allem versehentlich eine falsche Faxnummer mitgeteilt habe, haben wir aus Gründen der Fairness davon abgesehen, Ihr Rechtsmittel durch Urteil zu verwerfen. Ich gehe davon aus, dass nunmehr entsprechend Ihrer Ankündigung im Laufe des Tages das von Ihnen angekündigte Schreiben hier eingeht.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Tim Deuster
Vorsitzender Richter am Landgericht
18. kleine Strafkammer
Landgericht Oldenburg
Tel.: 0441/220-2428

Fax ist weg

Burgdorf-11. Juni 2016. "Was kann ich für Sie tun?", fragt die Mitarbeiterin des Schreibwarenladens. "Ein Fax wegschicken", antworte ich. Damit ist seit gestern die Gerichts-Geschichte beendet. Das erste Kapitel schrieb der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske oder ein früheres Teammitglied aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch mit einem anonymen "Hinweis". Dazu hat das Oldenburger Landgericht ein paar Hinweise von mir bekommen.

Nun widme ich mich wieder meiner internetten Zeitung www.burgdorferkreisblatt.de 

Das Chaos - die Kosten

16. Juni 2016. Nun werde ich für das Chaos auch noch zur Kasse gebeten. Der schriftliche Beschluss des Oldenburger Landgerichtes lautet: "Die Kosten der Berufung einschließlich seiner eigenen notwendigen Auslagen werden nach Rücknahme des Rechtsmittels dem Angeklagten auferlegt." (Az. 18 Ns 121/16) Soll ich auch das für fair halten?

Im Sand verlaufen

12. September 2016. Stillschweigend und ohne jede Begründung verläuft dieses Verfahren im Sande. Inzwischen sind mir die Kosten für die erste Instanz erstattet worden. Was in diesem Verfahren geschehen ist, wollen wohl alle vergessen. Und das wäre gut so, denn gegen die Leute, die mich immer wieder anonym anschwärzen, wird inzwischen strafrechtlich ermittelt.

Siehe auch "Die Jura-Schnecke"  



Sonntag, 14. Februar 2016

Weiteres blog

Foto: Heinz-Peter Tjaden


Weiteres blog
Ruthard Stachowske soll mich verleumdet haben/Ein Netzwerk

Kommentar bei Wordpress
Stammt er von dem anonymen blogger?

Erst rät mir jemand zur Vorsicht, nun meldet mir mein Provider einen Angriff auf meinen Computer. Jemand wollte meine Daten stehlen. Die speichere ich aber regelmäßig auf einer mobilen Festplatte. Angriffe auf meinen Computer sind also völlig sinnlos - sie ähneln Therapiemethoden, die ich hier beschrieben habe...

25. September 2015. Das Verleumder-System, das nun der Step gGmbH Hannover zugerechnet werden muss, funktioniert immer noch. User finden die gefälschten blogs, glauben den Unfug und sorgen für Probleme. Und wer interessiert sich überhaupt nicht dafür? Der step-Geschäftsführer Serdar Saris, der solche Hinweise nicht einmal liest. Briefe schickt er ungelesen zurück, bei mails schmeißt er Automaten an. Hier klicken 

9. Oktober 2015: Aus TG Wilschenbruch soll Flüchtlingsheim werden Hier klicken

Dienstag, 29. Juli 2014

Nach meiner Rückkehr

Gutes Motto. 


















Für diese Bohne interessieren sich nun viele

Über 25 Jahre lang bin ich in und um Hannover Lokalredakteur gewesen, habe mitgewirkt bei Sendungen für den Evangelischen Kirchenfunk, die "Evangelische Zeitung" druckte einige meiner Berichte. Seit meiner Rückkehr treffe ich auch viele Regionalpolitiker, die sich darüber freuen, dass ich wieder da bin. Mein Ruf ist so gut, daran hat sich auch schon die Neuapostolische Kirche die Zähne ausgebissen. Bei Begegnungen werde ich natürlich auch gefragt, wie es mir in den vergangenen Jahren so ergangen ist. Einiges haben meine Freunde und Bekannten inzwischen aus meiner Broschüre "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger für Burgdorf" erfahren. Wenn sie dann auch noch hören, dass ich nicht nur von einem Angestellten der Step gGmbH Hannover und von anonymen bloggern verleumdet worden bin, sondern dass dazu der Geschäftsführer Serdar Saris als ehemaliger Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Regionsversammlung Hannover schweigt, dann werden besonders die Regionalpolitiker hellhörig. Das i-Tüpfelchen bildet die Abfuhr, die mir dermaleinst der Gebäudemanager der Step gGmbH Hannover erteilt hat, als er mir am Telefon bestätigte, dass er für die Therapiekette Niedersachsen zuständig gewesen ist und sogleich per mail hinzufügte, dass er sich für meine Probleme nicht die Bohne interessiere...Hier klicken 

Mittwoch, 8. Januar 2014

EHS-Anfrage

Was tun Sie gegen Angriffe auf die Wissenschafts-Freiheit?

Evangelische Hochschule Dresden (EHS)

Rektor
Professor Dr. Holger Brandes

Korektor
Professor Dr. Marcus Hußmann

Wissenschaftsministerium Sachsen

Sehr geehrte Herren,

die Freiheit der Wissenschaft ist ein in Artikel 5 des Grundgesetzes geschütztes Grundrecht. Angriffe auf dieses Grundrecht und jede Einflussnahme, die zu einer Einschränkung dieses Grundrechtes führen, müssen also als verfassungswidrig eingestuft und scharf verurteilt werden.

Zu den EHS-Honorarprofessoren gehört Herr Ruthard Stachowske aus dem niedersächsischen Reppenstedt, der solche Angriffe zumindest auf seinen privaten Internetseiten www.ruthardstachowske.de in aller Schärfe geißelt. In diesem Zusammenhang weist er erst einmal auf seine großen wissenschaftlichen Erfolge hin. So schreibt er als offenbar einerseits anerkannter, andererseits aber auch kritisierter Wissenschaftler, der sich auf das Thema Drogen spezialisiert hat: 

"Darüber hinaus habe ich 2006 für eine Expertenanhörung der damaligen Bundesdrogenbeauftragten, Frau Sabine Bätzing in Berlin, erstmals die Ergebnisse der wissenschaftlichen Auswertung von ca. 100 Schwangerschaftsverläufen abhängigkeitskranker Frauen vorgestellt."

Im Folgenden weist Herr Stachowske darauf hin, dass seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu einer Kampagne gegen ihn als Person und als Wissenschaftler geführt haben. Geradezu erschreckend wirkt dieser Satz auf seinen Internet-Seiten www.ruthardstachowske.de:


"Es ist klar, dass dies sowohl Kinderpornografen als auch der schulmedizinischen Lobby ein Dorn im Auge sein muss."

Folgerichtig vermutet Herr Stachowske seine Gegner, die zu üblen Methoden greifen, in diesen Lagern. 

Sicherlich sind Sie mit mir der Auffassung, dass Sie in einer solchen Situation Ihren Honorarprofessor unterstützen müssen, damit er irgendwann wieder seine wissenschaftliche Freiheit genießen kann. 

Darum meine Fragen: Was tun Sie, um Herrn Stachowske zu helfen?

Stellt die Evangelische Hochschule Dresden eigene Recherchen an?

Werden auch andere EHS-Professorinnen und EHS-Professoren solchen Angriffen ausgesetzt?

Gibt es Ermittlungen von Staatsanwälten gegen Kinderpornografen und Schulmediziner, die unter dem Verdacht stehen, dass sie sich an solchen Verleumdungskampagnen gegen Herrn Stachowske und/oder andere EHS-Professoren beteiligen?

Ich bedanke mich für Ihre Antworten und verbleibe mit dem Hinweis, dass ich diese Anfrage auf http://familiensteller.blogspot.com veröffentliche.

Gestatten Sie mir bitte abschließend noch den Hinweis, dass die Behauptungen, die Herr Stachowske auf seinen Seiten über mich aufstellt, frei erfunden sind. Seine Arbeitgeberin hat sich davon auch distanziert. Ich füge meinem Schreiben eine entsprechende Abschlusserklärung bei.

Die Abschlusserklärung

Hier anklicken: Im Netz veröffentlichte Beschlüsse


Mittwoch, 15. Mai 2013

Der verleumdet mich auch

Dieses Einschreiben hat Serdar Saris von der Step gGmbH
Hannover zurückgehen lassen. Ich schalte deswegen die
Staatsanwaltschaft von Lüneburg ein. Mehr hier

 

















Hamburger Landgericht hat mich verurteilt
Diese Gegendarstellung muss ich veröffentlichen
Hier lesen

Ein Jagdterrier namens Mike Tjaden

Die Verbündeten von Stachowske versuchen geradezu verzweifelt, anonyme blogs bei google nach oben zu jagen, in denen Kinder verleumdet werden. Dafür wird mein Name missbraucht. Die Staatsanwaltschaft von Lüneburg ermittelt deswegen wieder einmal. Dabei gibt es jemanden, der mich wirklich gar trefflich verleumdet. Und das seit dem 17. April 2013 unter einer First Level Domain. Wer die missbraucht, macht sich strafbar.

Adressat für Strafanträge bei solchen Missbrauchsfällen ist für meinen Jagdterrier Mike Tjaden ab sofort die Step gGmbH in Hannover. Mike lässt solche Ausreden, wie die von Wilfried Osterkamp-Andresen als Nachfolger von Ruthard Stachowske in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG), die ins Netz gestellten Dokumente könne jeder aus der TG gestohlen haben, nicht gelten. Das kann der zwar der Lüneburger Polizei erzählen, nicht aber einem Jagdterrier wie Mike Tjaden. Der geht davon aus, dass die Dokumente gar nicht gestohlen worden sind, sondern den anonymen bloggern auf andere Weise zugänglich gemacht wurden...

Zu diesen anonym veröffentlichten Dokumenten gehört auch ein Zeitungsartikel aus dem Jahre 2006. Die anonymen blogger zitieren daraus den Satz, dass die Ermittlungsbehörden damals auf einer Internet-Seite von mir eine "eindeutig kinderpornografische Datei" gefunden hätten. Das hat diese Zeitung nach einem Freispruch des Burgdorfer Amtsgerichtes am Gründonnerstag 2006 geschrieben. Das Hildesheimer Landgericht stellte ein halbes Jahr später fest, dass diese Datei nicht kinderpornografisch war. Sie hatte sich auf der Festplatte eines Computers befunden, den ich gebraucht kaufte. In dieser Verhandlung riet der Richter dem hannoverschen Staatsanwalt: "Lassen Sie endlich den Tjaden in Ruhe!" Anschließend wurde ich von der Staatsanwaltschaft Hannover belogen, inzwischen bin ich im Besitz der Akte. Was in dieser Akte steht, habe ich auf http://staatsanwaltschafthannover.blogspot.com veröffentlicht.

Der Link zu den Seiten von Mike Tjaden

Mail an die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter Missbrauch meines Namens werden weiterhin Dokumente aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch veröffentlicht. Keine einzige Geschichte wird korrekt erzählt. Seit heute ist TjadenLeaks eine First Level Domain, die ich mir gesichert habe. Ich werde jeden Missbrauch juristisch verfolgen lassen. Sorgen Sie also dafür, dass dieses anonyme blog, das inzwischen in die Schweiz abgewandert ist, sofort gesperrt wird.

Die deutsche Fassung wurde von meinem Anwalt und mir mit Unterstützung Ihrer damaligen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden gesperrt. Ich fordere von Ihnen das gleiche Vorgehen. Sollte dieses anonyme blog am 24. April 2013 noch im Netz sein, stelle ich Strafantrag gegen Sie wegen Duldung von Straftaten.



Dienstag, 26. März 2013

Strafantrag

Gegen Ruthard Stachowske

Ich stelle hiermit Strafantrag gegen
Ruthard Stachowske, S...e 2, 21391 R...,

wegen übler Nachrede, Verleumdung, Rufmord und aller weiteren möglichen Straftaten.

 Begründung

Ruthard Stachowske, bis Anfang Juli 2011 Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, jetzt Adaption der  Sucht- und  Jugendhilfe  Lüneburg , beschäftigt sich in einem aktuellen Beitrag auf seinen Internet-Seiten mit dem Thema „Hintergründe der Internet-Kampagne  gegen meine Arbeit und meine Person“ (Anlage 1).
Unter „Ereignisse“ widmet sich Stachowske der Rolle, die ich angeblich bei dieser Kampagne spiele. So sollen sich bei mir „Personen, die hiernach strafrechtlich wegen des Missbrauchs eigener Kinder belangt wurden“ gemeldet haben.

Das ist schlicht unwahr. Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Arbeitgeberin von Ruthard Stachowske hat dazu in einer Abschlusserklärung (Anlage 2) versichert, dass sie eine solche Behauptung weder verbreiten werde noch verbreiten lasse.  Diese Erklärung stammt vom 24. Juni 2011 und ist unterschrieben von der damaligen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden. Ihr  Nachfolger ist Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover, den ich gestern über die Veröffentlichung von Ruthard Stachowske informiert habe. Der neue Geschäftsführer sorgt hoffentlich für eine Löschung. Sonst verstieße er gegen die Abschlusserklärung. Für diesen Fall stelle ich gegen ihn ebenfalls Strafantrag.
Einleitend erwähnt Ruthard Stachowske ausdrücklich die Jugendhilfe Lüneburg (jetzt Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg) und die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch. Stachowske schreibt in seinem Beitrag nirgendwo, dass er diese Einrichtung nicht mehr leitet. Außenstehende müssen also den Eindruck gewinnen, er spräche im Namen der Einrichtung oder mit deren Einwilligung.

Im dritten Absatz des Kapitels „Ereignisse“ zieht Stachowske Parallelen zu zwei „Tatort“-Krimis, die in Hannover spielen. Dabei geht es um Korruption, Zwangsprostitution, Menschenhandel und Mord. Die Erwähnung meines Namens in diesem Zusammenhang erfüllt die eingangs erwähnten Straftatbestände. Das gilt auch für die von Stachowske vermutete oder für möglich gehaltene Unterstützung der Kampagnen gegen ihn durch die Kinderporno-Industrie.

Die Erwähnung von Rechtsstreitigkeiten ist ebenfalls verwunderlich. Stachowske hat diese Auseinandersetzungen begonnen. So ließ er mir bereits im Mai 2009 mit Klage drohen, bevor ich auch nur eine Zeile über seine Einrichtung geschrieben hatte. Über diese Klageandrohung verfasste ich einen ironischen Beitrag, der zu unzähligen Anrufen Betroffener führte. Zwei Ex-Klientinnen organisierten deshalb ein Treffen Ehemaliger, das Anfang September 2009 in Lüneburg stattfand. Auch der damalige Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Matthias Lange, und Stachowske wurden dazu eingeladen. Sie kamen nicht. Statt dessen wurden wir von Mitarbeiterinnen der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch fotografiert, wenn wir das Lokal verließen.
Im letzten Absatz seines Beitrages versucht sich Stachowske als Verschwörungstheoretiker. Zu den Verschwörern könnte aus seiner Sicht auch die Kinderporno-Industrie gehören. Mit der ich angeblich etwas zu tun haben könnte.

Die in diesem Beitrag enthaltene Beleidigung von Ex-Klientinnen und Ex-Klienten mit ihren Kindern ist ebenfalls unerträglich. Stachowske hat Mütter in der Einrichtung isoliert, er hat sie von ihren Kindern getrennt, er hat Kinder in Pflegefamilien untergebracht, er hat die Kinder, die ich kenne, nie angemessen gefördert.
Alle Mütter, Väter und Eltern, die ich beraten habe, bekamen ihre Kinder wieder. Sie entwickeln sich prächtig, vergessen die Erlebnisse in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Dazu sind gelegentlich auch Anschlusstherapien erforderlich gewesen.

Kinderpornografie, Kindesmissbrauch und sexueller Missbrauch sind derart schwere Verbrechen, dass ich es mir nicht gefallen lassen muss, in diesem Zusammenhang  genannt zu werden.

Lange Antwort

 

 

 

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Verleumdung

Burgdorfer Umschau, Frühjahr 2004



















Quo vadis, Wilhelmshavener Kinderhilfe?

Falls Matthias Lange als Geschäftsführer der Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) morgen den Brief an alle WiKi-Eltern abschicken darf, den er gestern seiner Sekretärin diktiert hat, dann ist klar, dass der Vorstand dafür grünes Licht gab. In diesem Schreiben wird eine von Lange entlassene Erzieherin, die er wieder einstellen musste, diffamiert. Den Brief verfasste der WiKi-Geschäftsführer, obwohl der Vorstand der Erzieherin versichert hatte, sie könne ab Montag wieder in Ruhe arbeiten.

Kennengelernt habe ich Matthias Lange als einen Zeitgenossen, der bis zu seiner Entlassung als Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg alles deckte, was der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch plante. Der überzog Betroffene mit Strafbefehlen, eine Mutter aus Wolfsburg und mich mit Abmahnungen und Klagen. Er erfand SMS, die er angeblich bekommen hatte und sammelte Material, das er für belastend hielt. Dazu gehörte der oben abgebildete Kommentar aus einem Burgdorfer Magazin, das von einem in der Kleinstadt bei Hannover wohnenden Verleumder herausgegeben wurde. 

Als dieser Beitrag erschien, war ich weder wohnungslos noch Sozialhilfeempfänger. Die Ermittlungen von zwei Staatsanwaltschaften gegen mich wegen dreier Domains waren ebenso frei erfunden wie die Einschaltung der Bezirksregierung. Ich hatte damals nicht einmal einen Computer, weil ich nach Wilhelmshaven umgezogen war und meine Habseligkeiten noch in Burgdorf bei Hannover lagerten. Mein Vater war damals schon sehr krank, deshalb wohnte ich vorübergehend bei meinen Eltern, damit sich meine Mutter nicht allein um meinen Vater kümmern musste. Dann fand ich die Wohnung, in der ich seit dem 15. April 2004 lebe. Wir gründeten die Wochenzeitung 2sechs3acht4, die wir auch im Internet präsentierten. Irgendwann im August 2004 setzte ein Unbekannter einen Link "Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven". 

Der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch hatte sich also einen merkwürdigen Verbündeten ausgesucht. Den obigen Beitrag las ich das erste Mal, als er einer Klageerwiderung hinzugefügt wurde. 

Wenn nun ein Kommentator die Vermutung äußert, dass sich Matthias Lange erst der Erzieherin und dann weiteren WiKi-Angestellten widmen wird,  falls er vom Vorstand nicht gestoppt wird, dann teile ich diese Befürchtung, die sich aus meinen Erfahrungen mit der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ergibt.  
Aus einer Klageschrift der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg.



 





+++Die Erzieherin hat die Verschickung des Schreibens von Matthias Lange per Unterlassungserklärung verhindert.+++

Freitag, 24. August 2012

Strafantrag (II)

Ich soll mich nun an Schiedsmann aus Kirchgellersen wenden

Die Staatsanwaltschaft von Lüneburg hat auch Punkt 2 meiner Strafanzeige abgehakt. Dabei ging es um die eidesstattlich versicherte Behauptung der ehemaligen Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden, der damalige Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, Ruthard Stachowske, habe im Januar und Februar 2011 behauptet, ich sei "pädophil". So was mache Stachowske gerne.

Da die Staatsanwaltschaft kein "öffentliches Interesse" erkannte, wurde das Ermittlungsverfahren eingestellt. Offen stehe mir jetzt der Gang zum Amtsgericht. Dazu wird angemerkt: "...dass die Privatklage in der Regel erst dann zulässig ist, wenn eine Verhandlung zur Beilegung des Streits (Schlichtungsverhandlung) bei dem Schiedsamt der Gemeinde, in der der Beschuldigte wohnt, erfolglos geblieben ist. Die Schlichtungsverhandlung kann schriftlich oder zu Protokoll des gemeindlichen Schiedsamtes beantragt werden."

Wäre sicherlich eine spannende Angelegenheit, denn vor dem Landgericht in Hamburg hat Stachowske behauptet, dass Gisela van der Heijden - jetzt Kreisgeschäftsführerin des Bayerischen Roten Kreuzes in Erding - nicht die Wahrheit sage. Das könnten mehrere Mitarbeiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch bezeugen.

Eine Schlichtungsverhandlung mit Ruthard Stachowske, Gisela van der Heijden und Mitarbeitern der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (die wahrscheinlich gar nicht mehr dort sind) könnte ein weiterer peinlicher Höhepunkt in der Geschichte einer peinlichen Einrichtung werden.

Das Lüneburger Amtsgericht hat mir soeben telefonisch mitgeteilt, dass der zuständige Schiedsmann Hans-Joachim Einfeldt aus Kirchgellersen sei. Ein Schiedsamt gebe es nicht. Diesem Schiedsmann habe ich soeben auf Band eine Nachricht hinterlassen.

Strafantrag (I): Keine tatsächlichen Anhaltspunkte



Freitag, 4. November 2011

Der Erzähler

4. November 2011
Noch ein paar Kampagnen?

Nun will hier jemand Geschichten über Ex-Klienten erzählen. Schreibt er in einem Kommentar. Nennt aber seinen Namen nicht. Hat er etwas zu verbergen? Und wem sollen solche Geschichten dienen? Ruthard Stachowske als fristlos entlassenem Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch etwa, der sich für Verleumdungskampagnen jeder Schmiererei bedient hat?

Aus dieser Einrichtung habe ich gerade erfahren: Als Anfang des Jahres die Geschäftsführung gewechselt hat, stand Stachowske immer wieder auf der Matte, um eine Kontaktaufnahme der neuen Leitung mit mir zu verhindern. In persönlichen Gesprächen und sogar per mail verbreitete er Artikel eines Schmierfinken aus Burgdorf, der beispielsweise über mich behauptet hat, ich sei wohnungslos.

Nun stolpert Stachowske über seine Lügen, fällt bei jeder Gerichtsverhandlung auf die Nase und sieht sich mehreren Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegenüber. Das will jemand mit Berichten über Ex-Klienten kontern?

Wer eine Einrichtung leitet, die Drogentherapie macht, muss schon damit rechnen, dass sich dort auch Leute in Behandlung begeben, die eine kriminelle Karriere hinter sich haben. Das muss man doch wohl kaum extra betonen und auch noch anonym dokumentieren.

Wenn mir aber Kinder erzählen, dass sie in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch mit Gestrauchelten an einem Tisch sitzen und sich Geschichten aus dem Drogenmilieu anhören mussten, dann fehlt mir dafür jedes Verständnis. Wenn diese Kinder dann auch noch berichten, dass dies als Strafe gedacht war, sagt das mehr über diese Einrichtung als den dafür Verantwortlichen angenehm sein kann.

Ebenso beredt sind die Kampagnen von Ruthard Stachowske. Wenn der eine seriöse Arbeit gemacht hätte, hätte er sie nicht nötig. Als Betriebsratsvorsitzender habe ich geplanten Kündigungen widersprochen, der fristlosen Kündigung von Stachowske jedoch hätte ich zugestimmt - und zwar schon vor vielen Jahren.

Der Kommentator, der hier Geschichten über Ex-Klienten ankündigt, sollte am 11. November 2011 zum Landgericht in Hamburg fahren. Die Verhandlung beginnt um 11.30 Uhr. Thema ist eine andere Verleumdungskampagne des fristlos Entlassenen...Die an diesem Tag beendet wird.

Das ist nicht die letzte Verhandlung...

Montag, 24. Oktober 2011

Evangelische Hochschule Dresden

21. Oktober 2011
Mail an den Rektor

Herrn Professor Dr.

Ralf Evers
Evangelische Hochschule Dresden

Sehr geehrter Herr Professor Dr. Evers,

dass auf den Internetseiten Ihrer Hochschule immer noch steht, Ruthard Stachowske leite die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch, nehme ich zur Kenntnis. Hinweise, dass Stachowske fristlos entlassen worden ist, ignorieren Sie eben...

Zur Kenntnis genommen habe ich jetzt, dass mich Ihr Honorarprofessor wieder einmal verleumdet. Er behauptet einer beeideten Zeugenaussage zufolge, ich sei pädophil. Dagegen werden wir juristisch vorgehen. Ruthard Stachowske verliert wohl gern Verfahren gegen mich.

Sie dagegen scheinen auch nicht verwundert darüber zu sein, dass Stachowske gegenüber dem Hamburger Landgericht seine Therapiemethoden nicht von dubiosen Methoden abgrenzen konnte. Fuchsteufelswild hat er mich wegen meiner Kritik verklagt, dann wurde er immer kleinlauter.

Ich berate gerade wieder zwei Mütter, die zu den Stachowske-Opfern gehören. Im Januar 2011 hat Stachowske übrigens behauptet, er werde von Cyberstalkern verfolgt und plane deswegen mit seinem Anwalt aus Uelzen Veranstaltungen und Fachaufsätze. Dieses Vorhaben ist inzwischen gescheitert. Der Anwalt aus Uelzen hat das Mandat niedergelegt, steht Stachowske also nicht mehr zur Verfügung...

Herzliche Gratulation zu diesem Honorarprofessor.

Mail an das Kultusministerium von Sachsen

Sehr geehrte Damen und Herren,


hinter mir liegen inzwischen viele juristische Auseinandersetzungen mit dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske, der bis Anfang Juli 2011 in Lüneburg die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geleitet hat und dann fristlos entlassen wurde.

Ruthard Stachowske, gegen den ich inzwischen die meisten Verfahren gewonnen habe, ist auch Honorarprofessor der Evangelischen Hochschule Dresden (EHS). Professor Dr. Ralf Evers als Rektor der Hochschule wurde mehrfach auf die fristlose Kündigung hingewiesen. Dennoch steht auf den EHS-Internetseiten immer noch, Stachowske leite die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch. Anfragen dazu werden von Herrn Evers ignoriert.

Jetzt wird auch noch beeidet, dass mich Stachowske als Kritiker seiner eher esoterischen Arbeit als pädophil verleumdet. Wir werden gegen diese dreiste Lüge juristisch vorgehen.

Ich frage mich, ob ein Verleumder ein würdiger Honorarprofessor einer Hochschule in Sachsen sein kann.

24. Oktober 2011
Mail vom Sächsischen Kultusministerium

Sehr geehrter Herr Tjadan,


ich habe Ihre E-Mail an das zuständige Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst weitergeleitet. Dieses Ministerium ist für Hochschulangelegenheiten zuständig. Unser Aufgabengebiet beschränkt sich hauptsächlich auf Schule, Kita und Sport.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Susann Mende
stellv. Pressesprecherin

Freitag, 7. Oktober 2011

Das Ende einer Psycho-Sekte

Reisekataloge von Spezialreiseveranstaltern mit Reiseangeboten aus den Niederlanden hier kostenlos anfordern.



Jetzt 107 Seiten

Das ist die sensationellste Preissenkung auf dem Buchmarkt: "Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch - oder Familienorientierte Drogentherapie?" kostet nicht mehr 251 000 Euro, sondern 10 Euro.

Zum Buch






Sprachmüll
Von hochstapelnden Verbalakrobaten

Staatsanwaltschaft
Ermittelt gegen Stachowske

Ein Lügenbold
Setzt Hoffnungen in Lügenbold aus Burgdorf

Erschreckend
Keine Wegweiser aus der Abhängigkeit

Ich sprüh´s
...auf jede Wand

Sommersonne
Stimmt, so wird das nichts

Kein A. S....
...im Ärmel

Keine Gegenwehr
Stachowske stellt Behauptung nicht wieder auf


Was nun?
Jugendhilfe Lüneburg am Scheideweg

Die Zeiten ändern sich?
Jana besucht endlich die Schule

Die Löschung
Zwei im Gleichschritt

Wieder verliert er
Bruchlandung auch bei Staatsanwaltschaft

Stachowske klagt
Gegen fristlose Kündigung
Kammerverhandlung verschoben

5. Juli 2011
Ruthard Stachowske ist entlassen worden!
Das Ende eines Sonnenkönigs

No victory, Ruthard
Now and ever
30. September 2011, 12.30 Uhr, Hamburger Landgericht, mündliche Verhandlung

Samstag, 16. Januar 2010

Familiensteller: Dies und jenes

Wo es langgeht bestimme ich

Während ein guter Psychotherapeut den Patienten dabei unterstützt, seinen eigenen Weg zu finden, und versucht, sich selbst überflüssig zu machen, ist es für Pseudotherapien typisch, dass der Anbieter bestimmt, wo es langgeht. Er weiß den rechten Weg, der Kunde muss ihm folgen wie einem Guru.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Buchbesprechung "Die Seelenpfuscher", 8. Januar 2010















Das Amtsgericht in
Burgdorf bei Hannover

21. August 2009

Verurteilte Kinderpornografen stecken dahinter?/Schmutziger Kommentar auf allen Seiten

Online Strafantrag gestellt

Die allgemeine Anzeige wurde erfolgreich versandt.

Dieser Vorgang hat folgende Online-Vorgangsnummer erhalten: 2009082100006660

Ihr zuständiger Sachbearbeiter wird sich in Kürze bei Ihnen melden. Sollten Sie online eine der Anzeigen ausgefüllt und versandt haben, wird Ihnen der Sachbearbeiter einen Strafantrag und ein Merkblatt 'Rechte und Pflichten des Anzeigenden im Strafverfahren' aushändigen bzw. zusenden. Stellen Sie im Nachhinein fest, dass Sie etwas vergessen haben, warten Sie bitte auf die Kontaktaufnahme Ihrer Polizei.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Ihre Polizei Niedersachsen

16. September 2009

P. S. Wer zu den Verleumdeten gehört, weiß ich. Sollte die Staatsanwaltschaft Anklage erheben (können), treten die Beschuldigten dem Verfahren bei. Das erspart den anschließenden zivilrechtlichen Weg. Die beiden Kommentatoren dürfen sich schon einmal auf hohe Schadenersatz- und Schmerzengeldforderungen einrichten. Wenn sie denn zu ermitteln sind.

Die Jugendhilfe Lüneburg hat sich bislang nicht distanziert...

Das Jugendamt: Die Nachricht vom 27. August

Sehr geehrter Herr Tjaden,

Ihre an Frau O. persönlich gerichtete Anfrage ist an mich weitergeleitet worden. Frau O. befindet sich zur Zeit im Jahresurlaub. Am 4. 9. 2009 wird sie wieder im Dienst sein. Ich gehe davon aus, dass sie sich dann mit der von Ihnen angesprochenen Thematik befassen und auf Ihre e-mail vom 26. 8. antworten wird. Ich darf Sie bis dahin um Geduld bitten.

Mit freundlichem Gruß
Horst-Günter K.
Hansestadt Lüneburg
Bereich Kinder und Familie

Bis dahin Geduld? Ist die Jugendamtsleiterin etwa nicht in der Lage, mir innerhalb von zehn Tagen zu antworten: "Wir arbeiten gut mit der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch zusammen, deshalb verstehen wir Ihre Kritik nicht"?


Bericht über eine Laufgruppe

Die Landeszeitung berichtet über die Laufgruppe der TG Wilschenbruch
Gegen eine Kommentatorin habe ich Strafantrag gestellt. Online-Nummer 2009092200007718


Hinter dem fünften Fenster von links sitzt eine Fotografin.
Foto: Heinz-Peter Tjaden

Download: Zivilklage und Strafantrag vom 6. September 2009

6. September 2009
Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch jetzt auch ein therapeutischer Fotoverein?

7. Oktober 2009
Jugendhilfe Lüneburg soll Stellung nehmen

Bei einem Treffen von Ehemaligen in Lüneburg hat die Therapeutische Gemeinschaft Fotos von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geschossen. Deswegen habe ich geklagt. Meine Klage ist inzwischen an die Beklagten weiter geleitet worden, teilt das Gericht mit (Gesch.-Nr. 39 C 472/09).

2. September 2009
Anrufer wollen einschüchtern

Nun bekommen Informanten Anrufe. Auch diese Einschüchterungsversuche habe ich der Staatswaltschaft gemeldet.

29. August 2009
Nur noch registrierte Nutzer dieses blogs dürfen kommentieren

Es reicht jetzt! Hier kommentieren Leute unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, tun so, als seien sie aktuelle oder ehemalige Patienten der TG Wilschenbruch. Unterzieht man diese Kommentare einer Prüfung, kommt man zu dem Schluss: Das stimmt nicht.

Sich registrieren ist kinderleicht - und verhindert weitgehend Verleumdungen aus anonymer Quelle. Ich lasse hier keine Leute in den Dreck ziehen!

Flugblatt zum Prozess am 3. August 2009 in Lüneburg

Dieses Buch wird kein Hit?
Schreiben an die Lüneburger Staatsanwaltschaft



Bettina Wegner (1979)

Sonntag, 6. Dezember 2009

Bewusste Täuschung

24. November 2009
Noch in der Einrichtung - oder doch nicht?

Noch einmal wiederholt und zum Mitschreiben: Auf die Kritik im Netz reagiert der Leiter der Einrichtung nicht nur mit Anwaltsschreiben in Fließbandproduktion, die Therapeutische Gemeinschaft hat auch ein neues blog ins Internet gestellt. Dort erscheinen Erfahrungsberichte. Wie glaubwürdig sind die eigentlich? Darf man die Einrichtung nicht fragen. Man bekommt keine Antwort.


Doch einen Bericht kann man auf den Prüfstand stellen. In dem steht: „Zur Zeit ist es auch so, dass ich wieder in einer ziemlichen Krise stecke und dafür wieder kämpfen muss, um da rauszukommen. Im Moment kommt von außerhalb ein starker Druck rein, es wird von meiner Familie bzw. meiner Mutter wie auch Schwestern usw. nicht akzeptiert, dass ich die Therapie mache und dass es mir dadurch einfach besser geht. Mit allen Mitteln wollen sie, dass ich in das alte Leben zurück komme, mit allen Mitteln.“

Frage: Klingt das so, als sei diese Mutter in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch? Frage für sich selbst beantworten, weiter lesen. Nächste Frage: Klingt das so, als werde auf diese Mutter von außen Druck ausgeübt? Frage für sich selbst beantworten, weiter lesen. Dritte Frage: Verbergen sich in diesen Zeilen schwere Vorwürfe gegen die eigene Familie? Frage für sich selbst beantworten, weiter lesen.

Nun darf gestaunt werden: Diese Mutter hat vor einigen Wochen mit ihrem Kind die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch verlassen, weil sie „es dort nicht mehr aushielt“. Eltern und Geschwister kümmern sich um sie, das Jugendamt hat eine Betreuerin eingesetzt und versichert: Der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch kann sagen was er will. Auf den hören wir nicht mehr.

Dennoch wird die Familie im blog der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch weiterhin - anonym - verleumdet. Die angebliche Verfasserin hat eigenen Angaben zufolge gar nicht gewusst, dass diese und weitere Zeilen im Netz stehen. Sie basieren auf einem privaten Brief, der mir vorliegt.

Fordert man die Einrichtung auf, diesen Bericht endlich zu löschen - bekommt man ebenfalls keine Antwort.

Samstag, 28. November 2009

Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch (XV)

Geringe Geldstrafe für Verleumdung

Ein umgekippter Laster mit Geflügel bei Ganderkese, die Autobahnen bei Bremen werden wohl nie fertig, auf dem Weg nach Lüneburg eine Baustelle nach der anderen - noch 30 Kilometer, hinein in die Stadt, stolz sind sie hier wohl auf Karstadt, überall Hinweisschilder, ein Parkhaus, rechts ran fahren, eine Passantin fragen: „Wie komme ich zum Amtsgericht?“

„Wenn Sie zu Fuß dahin wollen, kann ich Ihnen das leicht erklären“, sagt sie. „Wenn Sie mit dem Auto dahin wollen, dann nicht!“

Dann eben nicht mit dem Auto! Ein Spaziergang durch die wunderschöne Altstadt, herrliche Gassen, tolle Fassaden. Unglaublich viele Menschen in der Fußgängerzone. Derweil wird einem Ehemaligen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch der Prozess gemacht. Wegen Verleumdung des Leiters dieser Einrichtung. Der Angeklagte beantwortet die Fragen der Richterin mit Zeitverzögerung, ist schlecht vorbereitet, scheint keinen einzigen Beweis für seine Behauptungen zu haben. Er spricht leise, ist manchmal kaum zu verstehen.

Der Angeklagte bekommt seine Strafe. Die wird sogar noch halbiert. Mit Rücksicht auf seine finanziellen Verhältnisse: 150 Euro. „Diesen Prozess will ich haben", hat der Angeklagte vor der Verhandlung gesagt. Nach der Verhandlung fragt man sich: Warum?

Nach dem Bummel durch die Altstadt ein Milchkaffee. Mein Hund will unbedingt ins Wasser. Die Gäste amüsieren sich. Dann zurück nach Hause. Dieses Mal über Soltau. Die Brücke, die in den Lüneburger Stadtteil Wilschenbruch führt, ist gesperrt. Kann wieder geöffnet werden. Aber dieser Prozess wird wohl kaum der Grund für diese Sperrung gewesen sein.

Veröffentlicht am 2. August 2009