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Dienstag, 23. April 2013

Erste Hinweise

Prolog für alle, die nicht alles noch einmal lesen wollen

Im Netz werden unter Missbrauch meines Namens Dokumente veröffentlicht, die aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch stammen. Das erste Mal ist das im Oktober 2011 geschehen. Dagegen gingen mein Anwalt und ich mit Unterstützung der damaligen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden und der Polizei von Lüneburg vor. Die Beiträge, die wir gesperrt haben wollten, wurden gesperrt. Inzwischen sind die anonymen Veröffentlichungen in die Schweiz umgezogen.

Dazu wurde mir in einem Hilfeforum jetzt mitgeteilt:

Warum wird mein Blog zu einer länderspezifischen URL weitergeleitet?

Frage: Warum wird die URL geändert?
Antwort: In den nächsten Monaten wird die Website-Adresse eines Blogs, das Sie lesen, möglicherweise zu einer länderspezifischen Domain weitergeleitet. Ein Beispiel: Sie halten sich in Australien auf und lesen das Blog [Blogname].blogspot.com. Dann werden Sie möglicherweise zu [Blogname].blogspot.com.au weitergeleitet. Die länderspezifische Domain sollte dem Land entsprechen, in dem Sie sich zurzeit aufhalten.

Frage: Was ist der Grund für die Änderung?
Antwort: Auf diese Weise möchten wir die Unterstützung für lokales Content Management verbessern. Wenn wir einen Antrag auf Entfernung aufgrund einer Verletzung lokaler Gesetze erhalten, stehen diese Inhalte möglicherweise keinen Lesern mehr zur Verfügung, die sich in der Domain befinden, in welcher die betreffenden Gesetze gelten. Dieses Update ist im Sinne unserer Haltung gegenüber freier Meinungsäußerung und fragwürdigen Inhalten, die sich nicht geändert hat.

Frage: Wo wird diese Änderung umgesetzt?
Antwort: Wir führen diese Änderung stufenweise ein, sodass in den nächsten Monaten länderspezifische Domains in weiteren Ländern eingerichtet werden.

Frage. Benachrichtigt Google die Blog-Inhaber, wenn Inhalte entfernt werden?
Antwort: Ja. Wenn Inhalte aus einem Blog entfernt werden, werden der Autor und etwaige Kontenadministratoren per E-Mail informiert und erhalten eine Nachricht über ihr Blogger-Dashboard.

Frage: Was sieht der Leser, wenn ein Post aus einem Blog entfernt wurde?
Antwort: Wenn Inhalte aus irgendeinem Grund aus einem Blog entfernt werden, wird jedem Leser, der darauf zugreifen möchte, die Nachricht angezeigt, dass der betreffende Inhalt entfernt wurde. Außerdem wird eine Kopie von jedem Entfernungshinweis bezüglich Blogger-Inhalten an das Chilling-Effects-Projekt für die Veröffentlichung auf deren Website gesendet. Zudem veröffentlichen wir die Anzahl der Anträge auf Entfernung seitens der Regierung und die Art der betreffenden Inhalte zweimal jährlich in unserem Transparenzbericht.

Frage. Können Nutzer außerhalb der USA immer noch auf die .com-Domains der Dienste zugreifen?
Antwort. Ja, wir gestatten es jedem Nutzer, die .com-Version eines Blogs bei Blogger durch Eingeben von "http://[Blogname].blogspot.com/ncr" aufzurufen – diese URL führt grundsätzlich immer zur .com-Version des Blogs. Der Zusatz "ncr" (no country redirect, keine länderspezifische Weiterleitung) verhindert vorübergehend, dass wir Leser zu der lokalen Version des Blogs weiterleiten.

Frage: Wie kann ich dieses Prinzip auf die URL eines einzelnen Posts und nicht des gesamten Blogs anwenden?
Antwort: Fügen Sie "/ncr/" gleich nach der länderspezifischen Domain an, um auf einen bestimmten Post zuzugreifen. Ein Beispiel: "[Blogname].blogspot.com.au/Beispielseite" sollte als "[Blogname].blogspot.com.au/ncr/Beispielseite" eingegeben werden.

Frage: Wie wirkt sich die Änderung auf mein Blog aus?
Antwort: Blog-Inhaber werden keine sichtbaren Unterschiede in ihrem Blog bemerken, aber den Lesern fällt möglicherweise eine länderspezifische Domain auf, die sich danach richtet, aus welchem Land sie auf das Blog zugreifen. Blog-Autoren bzw. -Inhaber verwalten und bearbeiten ihre Inhalte weiterhin über Blogger.com. Wenn wir Inhalte entfernen, die gegen lokale Gesetze verstoßen, dann tun wir dies nur für die jeweilige länderspezifische Domain.

Frage: Was geschieht, wenn ich eine benutzerdefinierte Domain habe?
Antwort: Benutzerdefinierte Domains sind von dieser Änderung nicht betroffen.

Frage: Wirkt sich dies auf die Suchmaschinenoptimierung in meinem Blog aus?
Antwort: Nach der Änderung werden Blogspot-Inhalte von Crawlern unter vielen verschiedenen Domains gefunden. Das Bereitstellen duplizierter Inhalte unter verschiedenen Domains kann Auswirkungen auf Suchergebnisse haben. Wir setzen jedoch alles daran, negative Auswirkungen zu vermeiden, wenn Blogspot-Inhalte unter mehreren Domains bereitgestellt werden.

Ende des Beitrags

Besonders spannend finde ich die Antwort auf die vierte Frage. Blogbetreiber werden also auch per mail über die Sperrung von Beiträgen informiert. Außerdem hinterlässt jeder Spuren im Netz. Die Spuren, die anonyme Nutzer hinterlassen, ergeben irgendwann einen Trampelpfad, der zu ihnen führt. Nach dem Ausschlussprinzip hätte schon 2011 die Suche in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch beginnen müssen. Der Nachfolger von Ruthard Stachowske hat die Polizei aber mit einer merkwürdigen Begründung ("Die Dokumente kann jeder aus der Einrichtung gestohlen haben.") abgespeist. Dass er damit jedem Teammitglied und jedem Schutzbefohlenen die Fähigkeit zu einer Straftat unterstellte, ist gelinde gesagt unappetitlich. Zu jener Zeit wurde der Stachowske-Nachfolger zudem auf Schritt und Tritt beobachtet, wo der sich wann mit wem traf, konnte man im Netz nachlesen. Was sein Verhalten noch seltsamer erscheinen lässt. Denn er hätte auch ein persönliches Interesse daran haben müssen, dass anonyme Blogbetreiber erwischt werden.

Dazu noch einmal ein Link zu einem meiner Beiträge: Die "Erntehelfer"

Epilog

Derzeit organisiere ich für die Tochter einer ehemaligen TG-Klientin eine Lesung. Anschließend gehen wir in Hooksiel lecker essen. Die Spaghetti sponsert uns die Besitzerin eines Cafés und Bistros, die jährlich so manchen Euro als Spende für einen Kindergarten und für die Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) locker macht. WiKi-Geschäftsführer ist Matthias Lange, der vor zwei Jahren als Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg entlassen wurde. Was für ein Zufall?

Der Link zu diesem Café und Bistro

  

Donnerstag, 7. März 2013

An die Staatsanwaltschaft

Von Lüneburg zu Az. NZS 1107 UJs 20502/12

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe soeben festgestellt, dass die unter... gelöschten Dokumente, in denen auch die Namen von Kindern stehen, unter...wieder hochgeladen worden sind bzw. nach und nach wieder hochgeladen werden sollen. Behaupten jedenfalls die anonymen blogbetreiber.

Ich bitte Sie um sofortige Wiederaufnahme des Ermittlungsverfahrens. An den in diesem blog veröffentlichten Behauptungen über mich habe ich mich nie gestört. Dass aber Kinder in Gefahr gebracht werden, halte ich weiterhin für einen unglaublichen Skandal.

Falls die blogbetreiber meinen sollten, dass sie mit ihrem Vorgehen der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg bzw. dem ehemaligen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, Ruthard Stachowske, nützen, dann sollte ihnen von allen Seiten – also auch von der Einrichtung und von Stachowske – klar gemacht werden, dass dies ein krankhafter Trugschluss ist. Unterbleibt diese Distanzierung, die es von der ehemaligen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden noch gegeben hat, dann spricht das für sich selbst. Neuer Geschäftsführer ist Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover.


 

Dienstag, 14. August 2012

Zu den Akten gelegt

Burgdorfer Umschau, März oder
April 2004, Herausgeber: Paul Rohde,
damals noch CDU-Ratsherr in Burgdorf





















Wiederaufnahme bei neuen Anhaltspunkten

Die Staatsanwaltschaft von Lüneburg hat das Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt erst einmal zu den Akten gelegt. Der Tatvorwurf lautet "Verstoß gegen das Landesdatenschutzgesetz". Dabei geht es um Dokumente, die im Oktober 2011 unter Missbrauch meines Namens anonym ins Netz gestellt worden sind. Die veröffentlichten Schriftstücke stammen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch und sind dort gestohlen worden. Genannt worden sind sogar die Namen und Adressen von Kindern.

Das Ermittlungsverfahren kann jederzeit wieder aufgenommen werden, teilt mir die Staatsanwaltschaft (Az. NZS 1107 UJs 20502/12) mit. Dazu reichen diesem Schreiben zufolge "Anhaltspunkte, die zur Ermittlung des Täters führen könnten".

Solche "Anhaltspunkte" liegen mir inzwischen vor. Denn im Netz gibt es eine zweite anonyme Veröffentlichung. Die ist u. a. verlinkt mit dem oben abgebildeten Artikel aus der "Burgdorfer Umschau". Herausgeber des inzwischen eingestellten Magazins war der damalige CDU-Ratsherr Paul Rohde aus Burgdorf. Ruthard Stachowske, ehemals Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, wendete sich mit diesem Bericht an das Hamburger Landgericht, um ein Verfahren gegen mich zu gewinnen. Dass Rohde diesen Artikel an Stachowske weitergeleitet hat, bestritt er auf Nachfrage nicht. Außerdem legte Stachowske dem Gericht die Dokumente vor, die anonym im Netz gelandet waren. In diesem Zusammenhang behauptete er, das anonyme blog nie geöffnet zu haben.

In meinem Strafantrag, den ich nun an die Staatsanwaltschaft Lüneburg schicken werde, zähle ich Hinweise auf, die auf einen schlampigen Umgang mit Akten in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch hindeuten und schildere, was geschehen kann, wenn man nicht locker lässt. Dann schickt die ehemalige Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden, schon nach dem ersten Pieps eine mail an die Polizei von Lüneburg.

Und wer ist Paul Rohde? Der hat 1988 in Burgdorf die Wochenzeitung "Neue Woche" gegründet. Nach der Scheidung von der Verlegerin bekam er eine Abfindung in sechsstelliger Höhe und schied aus dem Verlag aus. Ich übernahm in der Redaktion seine Nachfolge, die Abfindung mussten wir erst einmal erwirtschaften.

Zum 31. März 2003 beendete ich meine Tätigkeit für die "Neue Woche" und zog am 23. Dezember 2003 nach Wilhelmshaven, wo wir im Juni 2004 die Wochenzeitung 2sechs3acht4 gründeten. Als Rohde seine Zeilen veröffentlichte, befanden wir uns in der Gründungsphase, ich war weder wohnungslos noch Sozialhilfeempfänger. Die Geschichte über meine Internet-Seiten hatte sich Rohde ebenfalls frei ausgedacht, ich wohnte in der von-Münnich-Straße 27, hätte also diese Adresse im Impressum dieser "Internet-Zeitung" nennen können. Außerdem hatte ich Burgdorf als zweiten Wohnsitz behalten. Auch diese Adresse hätte ich verwenden können.




















Freitag, 10. August 2012

Im Wald (VIII)

Arzt findet Berichte über Patienten in seiner Personalakte

Mit einem Strafantrag habe ich vor einigen Wochen erreicht, dass die Staatsanwaltschaft von Lüneburg weiter ermittelt, wer unter Missbrauch meines Namens im Oktober 2011 erpresste und gefälschte Dokumente ins Netz gestellt hat, die aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gestohlen worden sind. Dagegen hätte ich gar nichts unternommen, wenn nicht auch die Namen von Kindern genannt worden wären.

Aufgebaut ist das blog in einer Fälschungsart, die an Meldungen des "Neuen Deutschland" über das Geschehen in der Bundesrepublik Deutschland erinnert. Was dort "Fakten" genannt wird, hält keiner Prüfung stand. Angemerkt wird beispielsweise, dass ich nirgendwo im Netz nähere Angaben über meinen Lehrabschluss gemacht hätte. Das hole ich hiermit nach: Ich habe bei den Olympia-Werken in Roffhausen Industriekaufmann gelernt, die Lehre beendete ich mit der Note "sehr gut". In der schriftlichen Prüfung schnitt ich mit den Noten 1-1-1-1-2 ab, in der mündlichen mit 1. Zwei Jahre später wurde ich Europasieger in einem Berufswettkampf - und zwar auf lokaler Ebene mit 97 von 100 möglichen Punkten, auf Landesebene mit 98 von 100 möglichen Punkten, auf Bundesebene mit 99 von 100 möglichen Punkten, auf Europaebende mit 98 von 100 möglichen Punkten. Darüber berichtete auch die "Tagesschau"...

Was mich aber nicht loslässt, ist die Frage, wie aus einer stationären Therapieeinrichtung Berichte über Patientinnen und Patienten gestohlen werden können. Wie nachlässig sind die aufbewahrt worden? Dazu ist mir eine mail zugespielt worden, die am 1. Juni 2011 um 20.11 Uhr von einem Lüneburger Arzt verfasst worden ist, der einmal in der Woche Visite in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch machte. Er schrieb damals an die Geschäftsführerin Gisela van der Heijden: "Bei der Durchsicht meiner Personalakte ist mir aufgefallen, dass eine Nummerierung der Seiten nicht vorgenommen worden ist. Soweit ich weiß ist das vorgeschrieben. Ferner fand ich zu meinem großen Erstaunen in der Akte Berichte über Patienten, die dort überhaupt nicht hin gehören."

An der Echtheit dieser mail kann kein Zweifel bestehen. Und bei Gisela van der Heijden haben nicht die Alarmglocken geschrillt? Sie sorgte nicht sofort dafür, dass so etwas oder noch Schlimmeres nie wieder würde passieren können? Weitere Fragen habe ich dazu nicht...


Montag, 9. Juli 2012

Klauen kann jeder

Lüneburger Polizei ist verwundert

Die Polizei von Lüneburg gibt den Fall wieder ab an die Staatsanwaltschaft von Lüneburg. Recherchiert worden ist, weil aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch im vorigen Jahr Schriftstücke über Ex-Klientinnen und Ex-Klienten gestohlen worden sind. Die könne jeder gestohlen haben, habe jeder Verantwortliche aus der Einrichtung der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gesagt, berichtet heute die Lüneburger Polizei. Einig sind wir uns: "Eine Einrichtung, aus der jeder Dokumente stehlen kann, hätte längst geschlossen werden müssen." Was noch vorhanden ist, wurde angeblich so weggeschlossen, dass sich niemand mehr nach Belieben bedienen kann, wenn er jemanden in die Pfanne hauen will.

Möglicherweise ebenfalls verschwunden ist auch eine Mahnung, die ich der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg geschickt habe. Nach einem missglückten gerichtlichem Mahnbescheid treffe ich die Vorbereitungen für eine Zahlungsklage. Die Kosten betragen 302,50 Euro. Inzwischen sind mir 30 Euro gespendet worden. Die Überweisung einer zweiten Spende in Höhe von 20 Euro ist mir heute vom Mahngericht in Uelzen bestätigt worden. Sie stammt aus Bremen, die dritte noch nicht bestätigte aus dem Ruhrgebiet.

Nun klau mir bloß niemand die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg samt Therapeutischer Gemeinschaft Wilschenbruch. Ich hoffe, dass zumindest dies nicht alle können...

Genug geheult

Neues Spiel

Dienstag, 26. Juni 2012

In eigener Sache (II)

Dokumentendiebe haben google-Schuss nicht gehört

Von den ersten Seiten über Ex-Klientinnen und Ex-Klienten, ihre Kinder, Verfahrenspfleger, Familienrichter und Jugendämter, die ich vor wenigen Stunden aufgerufen habe, gibt es bei google nur noch Rudimente. google hat die Veröffentlichung der gefälschten und erpressten Dokumente gestoppt. Sie sind hoffentlich endgültig aus dem Netz verschwunden. Googelt man allerdings die Namen, die noch im Netz stehen, erfährt man die Adressen und sogar die Telefonnummern von Verfahrensbeteiligten. Die sind darüber offenbar von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg nie informiert worden. Was da noch immer über mich steht, interessiert mich nicht die Bohne, soll aber wohl der Internet-Öffentlichkeit per Klicks erhalten bleiben, so dass auch andere Zusammenhänge und der Bezug zu Kindern herstellbar bleibt. Deswegen bleiben Gegen-Klicks auf die Seiten meines Jagdterriers Mike Tjaden wichtig. Der freut sich über jeden Besuch.

Blogs, die später dazu kamen, sind weiterhin nicht nur von google zensiert, sondern vollständig im Netz, mit meinen Anmerkungen von gestern habe ich hoffentlich erreicht, dass es dabei bleibt. Warum zwischenzeitlich wieder der Name eines Kindes hoch geklickt worden ist, gehört wohl zu den Geheimnissen jener, die Schriftsätze von Verfahrensbeteiligten aus einer Einrichtung stehlen und mit allen Namen, Adressen und Telefonnummern veröffentlichen. Glücklicherweise ist deswegen kein Kind behelligt worden, was von den Dokumentendieben billigend in Kauf genommen worden wäre.

Hätte man die Dokumentendiebe finden können? Der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg wäre das wahrscheinlich möglich gewesen, wenn sie sich mit allen Betroffenen kurzgeschaltet hätte. Dann hätte man feststellen können, wer beispielsweise eine Stellungnahme eines Verfahrensbeistandes bekommen hat.  Das sind das zuständige Familiengericht, das zuständige Jugendamt, der oder die Anwälte und die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg.

Die von den Dokumenendieben aufgestellte Behauptung, ich hätte Ähnliches getan wie sie, gehört zu den Lügen, die inzwischen zur Geschichte der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gehören. Aber diese Diebe haben nicht einmal den Schuss von google gehört, sonst hätten sie das gesamte blog gelöscht.

Das hoffentlich nicht exportiert worden ist und von einem anderen Server aus hin und wieder ins Netz gestellt wird. Die Möglichkeit besteht. Die Frage bleibt: Warum habe ich das blog gestern aufrufen können?

Freitag, 13. Januar 2012

Seligpreisung

13. Januar 2012
Die Armen im Geiste

"Selig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich" ist ein oft missverstandener Satz aus der Bergpredigt. Denn er bedeutet keinesfalls, dass die Doofen von Gott  und Jesus besonders gemocht werden. Wie es zudem mit Leuten ist, die sich im Internet selbst schreiben, wäre schon ein theologisches Seminar wert. Ein theo-logisches. Kein esoterisches. Die Volkshochschule von Lüneburg scheidet als Veranstaltungsort demzufolge aus. Dort gibt es inzwischen so viele Energiefelder eines Diplom-Theologen aus den USA, dass kein Platz für Referenten und Zuhörer bleibt, die etwas Sinnvolles lehren oder lernen wollen.

Nun zu einem gar merkwürdigen Selbstgespräch im Internet. Da fragt jemand einen Mann, mit dem ich in ständigem Kontakt stehe, ob die Beziehung zu mir erkaltet sei. Meines Wissens ist dieser Mann zurzeit erkältet. Aber das tut hier nichts zur Sache. Denn es ist etwas gar Peinliches geschehen.

Jemand hat ins Internet Dokumente gestellt, die aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG)stammen. Einige sind vom damaligen TG-Leiter Ruthard Stachowske erpresst worden. Sie müssen gestohlen worden sein. Deshalb hat auch die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung Strafantrag gestellt.

Nun versuchen die anonym Armseligen, mir die Veröffentlichung anzulasten. Wäre das ernst gemeint, hätten sie gegen mich längst Strafantrag gestellt. Auch Betroffene wissen, was da im Internet verborgen wird. Niemand hat mich in Verdacht, dass ich zu derart ungeheuerlichem Tun in der Lage wäre. Gleiches gilt für die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg und für jenen erkälteten (nicht erkalteten) Mann.

Und Stachowske will plötzlich mit diesen anonymen Veröffentlichungen auch nichts mehr zu tun haben. Erst hat er seinen Anwalt alle dort platzierten Dokumente dem Landgericht Hamburg vorlegen lassen, jetzt schreibt er: "Ich habe bis heute den Link noch nicht geöffnet."

Der Richter wird Ruthard Stachowske darauf vielleicht noch ansprechen, denn Andreas Buske hat die für heute geplante Beschlussverkündung auf den 27. Januar 2012 verschoben. Der fristlos entlassene TG-Leiter verkündet derweil auf seinen Seiten: "In der juristischen Auseinandersetzung mit den Stalkern habe ich die für mich wichtigen juristischen Klärungen u. a. durch Entscheidungen des Landgerichts Hamburg und des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg erreichen können."

Für ihn sind die Dinge also geklärt, weil er ein Verfahren nach dem anderen krachend verloren hat? Das ist das Schlimme: Da setze ich mich seit über zweieinhalb Jahren kritisch mit diesem Sozialpädagogen auseinander und kein einziges Mal hat sich jemand mit Intelligenz, Witz und Ironie aúf seine Seite geschlagen.

Man, ist das in der Bibel eine Bergpredigt - oder Hügelgefasel?

Siehe auch

Montag, 21. November 2011

Dreckspatzen III

21. November 2011
Intensive Suche nach Schmutzfinken

Wie schnell reagiert google, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen der Schmutzseiten, auf denen "Dokumente" über Ehemalige und über Betroffene veröffentlicht werden? Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) hat zwei Anwälte eingeschaltet. Einer tritt google auf die Füße, der andere der Staatsanwaltschaft von Lüneburg.

Derweil müssen TG-Mitarbeiter und ehemalige TG-Mitarbeiter eidesstattlich versichern, dass sie mit dem blog, in dem sogar die Namen von Kindern stehen, nichts zu tun haben. Eingeschaltet worden ist auch der Datenschutzbeauftragte und das Landesjugendamt.

An die Akten von Klienten und Ex-Klienten kommt in der Einrichtung nur noch ein Mitarbeiter heran, das Schloss zum Aktenlager ist ausgetauscht worden. Demnächst geschieht noch mehr für den Schutz vor Dreckspatzen, die offenbar über eine hohe kriminelle Energie verfügen.

Sollten die Schmutzfinken Spuren hinterlassen haben, werden sie gefunden.

Dreckspatz IV