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Dienstag, 5. Juli 2011

Sprachlos in Reppenstedt

5. Juli 2011
Statt:  Schlaflos in Seattle

Kündigung im Energiefeld: Ruthard Stachowske ist nicht mehr Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, obwohl er Gerichten versichert hat, er wende nur anerkannte Therapiemethoden an.

Das sieht inzwischen auch seine Arbeitgeberin anders. Sie ist ebenfalls der Meinung, dass es sich bei der Energiefeldtherapiemethode um Humburg handelt, dass man Mütter und Kinder nicht anschreien sollte.

Auf der nach oben hin offenen Stachowske-Skala ist aber offenbar noch mehr geschehen. Zum einen soll es Heinzelmännchen in seiner Einrichtung gegeben haben, die vor seinem Haus den Schnee wegschippten, ihm Holz lieferten  und so mancherlei für den Garten. Die ihn und seine Stellvertreterin durch die Gegend kutschierten.

Jeder hier geäußerte Verdacht scheint sich nun zu bestätigen. Die Zerstörung von Familien ist da nur ein Erscheinungsbild von vielen Szenen, die an die Möwen in "Findet Nemo!" erinnern: "Meins. Meins. Meins." Fertig gewesen ist der Sonnenkönig von Wilschenbruch. In seinem Schatten lagerten treu ergebene Teammitglieder, das Jugendamt von Lüneburg, befreundete Einrichtungen und die Kontrollbehörden. Auch die Medien bekamen nur die Pressetermine für  die positive Außendarstellung mit. Und der Oberbürgermeister von Lüneburg hörte gar nicht erst hin,

Nun hat Stachowske seine Papiere bekommen. Etwas Gutes steht nicht drin...

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