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Sonntag, 14. Februar 2021

Geschafft!


Der neue Redaktionssitz. 
Foto: Tjaden
 Energiegeladen

Ich habe am 1. Februar 2021 mein Energiefeld auf die Insel  Madeira  verlagert und sprühe nun Funken in der Caminho do Areeiro de Baixo 5 C, Sao Martinho 9000-229 Funchal. 

Freitag, 28. Februar 2014

Bitte um Mithilfe (II)

Mike ist ganz Ohr und auch Telefon.


















Jagdterrier Mike Tjaden aus Wilhelmshaven überwacht Umfrage

17. Januar 2014. Die Familiensteller-Rundumnachrichten haben mit Mike Tjaden einen unbestechlichen Experten gefunden, der die Umfrage "Der SuHiLü-Hund soll heißen" überwacht und nach Umfrageschluss das Ergebnis bekannt gibt. Er wird sich dabei von niemandem bestechen lassen - außer mit: Bachblüten mit Leckerli-Geschmack, Aspirin in Fleischsoße und Energiefeld-Drink. Die Adresse für Bestechungs-Pakete

Mike Tjaden
Krumme Straße 1
26384 Wilhelmshaven

Weitere Informationen über diesen bestechend unbestechlichen Jagdterrier auf www.tjadenleaks.de

Nun bitte die Schnauze leicht nach rechts bewegen, dort steht die Umfrage...

Unentschieden ist leider kein Ergebnis

28. Februar 2014. "Kratzi" oder "Heidrun" - das ist hier die Hundenamen-Frage: Auf beide Möglichkeiten entfielen 52 Stimmen. Deswegen kommt es zu einer Stich-Umfrage, die bis zum 15. März 2014 dauert.

Dienstag, 5. Juli 2011

Sprachlos in Reppenstedt

5. Juli 2011
Statt:  Schlaflos in Seattle

Kündigung im Energiefeld: Ruthard Stachowske ist nicht mehr Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, obwohl er Gerichten versichert hat, er wende nur anerkannte Therapiemethoden an.

Das sieht inzwischen auch seine Arbeitgeberin anders. Sie ist ebenfalls der Meinung, dass es sich bei der Energiefeldtherapiemethode um Humburg handelt, dass man Mütter und Kinder nicht anschreien sollte.

Auf der nach oben hin offenen Stachowske-Skala ist aber offenbar noch mehr geschehen. Zum einen soll es Heinzelmännchen in seiner Einrichtung gegeben haben, die vor seinem Haus den Schnee wegschippten, ihm Holz lieferten  und so mancherlei für den Garten. Die ihn und seine Stellvertreterin durch die Gegend kutschierten.

Jeder hier geäußerte Verdacht scheint sich nun zu bestätigen. Die Zerstörung von Familien ist da nur ein Erscheinungsbild von vielen Szenen, die an die Möwen in "Findet Nemo!" erinnern: "Meins. Meins. Meins." Fertig gewesen ist der Sonnenkönig von Wilschenbruch. In seinem Schatten lagerten treu ergebene Teammitglieder, das Jugendamt von Lüneburg, befreundete Einrichtungen und die Kontrollbehörden. Auch die Medien bekamen nur die Pressetermine für  die positive Außendarstellung mit. Und der Oberbürgermeister von Lüneburg hörte gar nicht erst hin,

Nun hat Stachowske seine Papiere bekommen. Etwas Gutes steht nicht drin...

Ein weiterer Kommentar

Montag, 12. April 2010

Die Energiefeldtherapie

10. Februar 2010
Schmerz und Erinnerung müssen getrennt werden?

Hilft gegen alles, gibt es zwar nicht, kann man aber behaupten. Wie Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske auf den Seiten seines Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT), das 1996 gegründet worden ist, wenn er dort verlautbaren lässt: „Die Durchführung von Therapien nach der Energiefeldtherapie-

Methode (EFT)“ gehöre zu den Zielen auch in der von ihm geleiteten Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

In den höchsten Tönen gepriesen wird diese Methode ebenfalls auf den Seiten www.gesundheitstrends.de, die von Birmingham aus ins Netz gelangen und mit dem Hinweis versehen sind, dass man keinesfalls auf einen Arztbesuch verzichten sollte: „Emotional frei ist nicht, wer schmerzhafte Erinnerungen verdrängt, sondern wer Schmerz und Erinnerung trennt. Gary Craig, der die energetische Heilmethode ´Emotional Freedom Techniques (EFT)´ entwickelt hat, sieht den Grund für jedes negative Gefühl in der Unterbrechung des Energiesystems des Körpers. Die Energiefeld-Therapie habe eine heilende Wirkung, weil durch das sanfte Klopfen auf blockierte Meridiane die Energie wieder ins Fließen gelange und sich durch gleichzeitiges Benennen der belastenden Erfahrungen die gewünschte Loslösung davon im Gehirn verankert. Auf diese Weise lassen sich - auch in der Selbstbehandlung - Ängste, Phobien und Traumata erfolgreich behandeln.“

Der Erfinder dieser Methode ist ein amerikanischer Ingenieur, der sich aus der chinesischen Medizin bedient hat. Hierzulande allerdings werden solche Weisheiten eher in die Nähe des Okkultismus gerückt. Doch Esoterik boomt und ist ein Milliardengeschäft. Manche schlürfen angeblich heilende Substanzen und schwören auf diese Bachblüten, die ebenso angeblich gegen alles Hilfe leisten. Andere gehen gleich zu den Scientologen und bringen ihre Engramme aus dem reaktiven mind beim Auditing zur Sprache, die beim Begleichen der Rechnung ins Stottern geraten kann. Jeder Humbug findet seinen Platz auf dem Esoterikmarkt.

Interessant sind immer die Parallelen: Auch L. Ron Hubbard hat seine Methode in den Anfangsjahren als Selbstheilungsmethode angepriesen. Die Scientology Church gab es noch nicht, als dieser Science-fiction-Autor behauptete, er habe sich sozusagen im Alleingang von schweren Krankheiten wieder befreit. Doch irgendwann merkt jeder, dass er auf eine Goldader gestoßen ist und schon ist aus einer Selbstheilungsmethode eine Methode geworden, die andere so lange erlernen müssen, bis sie endlich vergessen haben, dass es Anlass zur Methodenkritik gegeben hätte.

Vieles schmerzt. Eine Trennung. Der Verlust des Arbeitsplatzes. Der Tod eines lieben Menschen. Die schlechten Zeugnisse der Kinder. Die Niederlage des Lieblingsvereins. Ein Sturz. Ein Bankkonto mit roten Zahlen. Manche Fernsehprogramme. Aber wie trennt man da den Schmerz von der Erinnerung? Kann man um 17.18 Uhr noch beim Schlusspfiff des letzten Saisonspiels geheult haben, weil nun der Abstieg der Elf dort unten besiegelt ist und sich um 17.23 Uhr schon wieder auf die Schulter klopfen, da jedem Abstieg auch ein Aufstieg folgen kann? Geht nicht. Denn dazu müsste man sich an die Regeln im Fußballgeschäft erinnern. Dafür erforderlich sind: gespeicherte Informationen. Auch schmerzhafte.

Wenn Intelligenz bedeutet, dass man sich in unbekannten Situationen mit dem vorhandenen Wissen zurechtfindet, dann hätte die Energiefeldtherapie Dummheit zur Folge. Wenn sie erfolgreich wäre. Ist sie aber nicht. Das ist gut so, denn der Mensch ist keine Maschine, aus der bestimmte Teile einfach entfernt werden können und die mit neuen Teilen wieder in Schwung gebracht werden kann. Wer behauptet, er könne an der Seele herumschrauben oder sie weich klopfen, ist ein Scharlatan. In welchem Gewand diese Scharlatane daherkommen, ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass der Volksmund dafür den Begriff „Seelenklempner“ geprägt hat.

Sollte nun jemand meinen, dass mit der Energiefeldtherapie die esoterischen Grenzen abgesteckt sind, der irrt sich gründlich. Auch nach Craig kommt immer noch was, beispielsweise der Energiekörper. Den allerdings können nur medial Veranlagte sehen, heißt es auf den einschlägigen Seiten. Schon bricht man auf zu glücklicheren Ufern, die man laut Bhagwan, der seine Guru-Laufbahn 1969 begonnen hat, aber nur erreichen kann, wenn man sich als Gefäß betrachtet, dass geleert werden muss. Wohin derlei Entleerungen führen können, hat Giovanni Trappatoni 1998 als Trainer von Bayern München in seiner legendären Wutrede über die Spielweise seiner Mannschaft so zum Ausbruch gebracht: „Flasche leer“. Deswegen habe er fertig. Wenn das nicht Warnung genug ist…

In einem Medizin-Lexikon nachgeschlagen

Samstag, 28. November 2009

Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch (XI)

Hund beißt Energiefeld

Professor Dr. Ruthard Stachowske leitet nicht nur die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch - er hat auch ein Energiefeld. Hat jeder von uns. Frauen natürlich auch. Das wird schwer in Mitleidenschaft gezogen, wenn die Suppe anbrennt und der Göttergatte maulend vor der Glotze hockt. Bierflasche rechts - und dann verliert auch noch sein Lieblingsverein. Kaum noch zu reparieren. Aber therapieren kann man das Energiefeld. Lernt man in Seminaren des Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie (ImFT).

Ein Amerikaner muss schon dabei sein, wenn so was klappen soll, denn jenseits des Großen Teiches haben die kleinen US-Bürgerinnen und US-Bürger erst einen Therapeuten und werden dann getauft. Obama-Land wird laut Institutsseiten vertreten von: „Dr. Rudolf Kaufmann, Virginia, USA, Dipl. Theol, Dr. phil., Gründungsmitglied IFW Weinheim, Lehrtherapeut für Systemische Beratung und Familientherapie, der systemischen Theorie und ihrer Methoden. Dr. Kaufmann hat bereits in den 1950er-Jahren in den USA u.a. bei Virginia Satir studiert und lehrt dieses Wissen seit über 30 Jahren auch im deutschsprachigen Raum. Lehrtherapeut für die Emotional Freedom Technique/Energiefeld-Therapie (EFT), lebt in Virginia“ und kommt häufiger einmal nach Lüneburg.

Seit Alice Schwarzer muss selbstverständlich immer eine Frau dabei sein. Ist im Institut vorhanden mit der Diplom-Sozialpädagogin Heidrun Girrulat, die auch eine Ausbildung als Gestalt- und Familientherapeutin genossen hat.

Hinzu kommt: Professor Dr. Ruthard Stachowske, von dem inzwischen einige zu glauben scheinen, dass sie ihn kennen. Aller guten Dinge sind also ein Institut, zu dem Seminare gehören wie die Abseitsregel zum Fußballspiel. Ob allerdings auch das Energiefeld eines Spielers geschädigt wird, der immer so blöd in die Gasse läuft, dass ihm jedes Mal der Torschuss vor der Schiedsrichternase weg gepfiffen wird, scheint noch nicht erforscht zu sein.

Aber dies: Wir schreiben die 1980er-Jahre und ein klinischer Psychologe beschäftigt sich mit traumatischen Erlebnissen. Dann beißt ihn ein Hund. Kaputt ist danach nicht nur die Hose. Das Bein blutet. Möglicherweise bleibt eine Narbe zurück. Kommt auf die Größe des Hundes an. Doch dieser klinische Psychologe stellt noch mehr fest: nicht nur in ein paar Tagen eine Narbe am Bein, sondern auch im Energiefeld seines Körpers.

Nun müsste man meinen, dass Derartiges schnell wieder wissenschaftlich verworfen wird, doch auf den Institutsseiten wird statt dessen verkündet, dass die nach einem Hundebiss erforderliche Energiefeld-Therapie (EFT) in den 1990er-Jahren weiter entwickelt worden sei - und jetzt endlich auch in Lüneburg angekommen ist. Denn nach derlei Erkenntnissen richte man die eigene therapeutische Arbeit aus, steht ebenfalls auf den ImFT-Seiten.

Schön ist auch der Satz „So ist EFT eine in Europa noch junge Methode, die die 5 000 Jahre alten Erkenntnisse der Akupunktur in die Psychologie einbringt.“ Wo aber - fragt man sich da als Otto Normal-Hundebesitzer - sind eigentlich die Schmerzpunkte der Seele?

Als Journalist lernt man nebenbei geschrieben: „Hund beißt Mann“ ist keine Meldung, aber „Mann beißt Hund“. „Hund beißt Energiefeld“ sicher auch.

Veröffentlicht am 19. Juli 2009