Matthias Lange leitet Wilhelmshavener Kinderhilfe - Eltern empört
"Das ist ein Blender." Hat mich soeben eine Mutter aus Wilhelmshaven angerufen. Sie berichtet von Psychoterror, Einzelgesprächen und von einem Arbeitsgerichtsprozess, den er gegen eine Erzieherin verloren hat. Auch er ist wieder da: Der von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zum 31. März 2011 entlassene Geschäftsführer Matthias Lange. Der nach seiner Entlassung in eine Suchtklinik in Lüneburg wechselte und dann gen Norden strebte - und zwar nach Wilhelmshaven, wo er seit einem halben Jahr Geschäftsführer der Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) ist.
Die Empörung unter den WiKi-Eltern soll groß sein. Vor den Sommerferien habe Matthias Lange Kindergartenkindern erzählt, die Erzieherin habe Böses getan, nach der Niederlage vor dem Arbeitsgericht in Wilhelmshaven habe er den Gerichtssaal mit der Ankündigung verlassen, dass er sich um die Entscheidung nicht kümmern werde. Die Erzieherin sei krank geworden. Dienstag soll ein Gespräch mit der Vereinsvorsitzenden stattfinden. Die Anruferin sagt: "Was ich über Matthias Lange zu erzählen habe, würde lange dauern."
Was weiter geschieht, dürfte spannend werden. Die WiKi wird wohl kaum eine fast sechsstellige Summe aus dem Fenster werfen, um mich zu verklagen - wie das die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg getan hat. Noch hat die WiKi einen exzellenten Ruf, den sie verteidigen sollte.
Verblüffend ist, dass diese Mutter aus Wilhelmshaven Matthias Lange so charakterisiert wie viele Ex-Klientinnen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch Ruthard Stachowske charakterisiert haben.
Wenn der nun der "Landeszeitung für die Lüneburge Heide" erzählt, dass alle Vorwürfe juristisch erledigt seien, dann gilt das allenfalls für die Step gGmbH und Serdar Saris. Im Oktober 2011 sind aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gestohlene Dokumente anonym ins Netz gestellt worden. Diese Dokumente wurden inzwischen von google gesperrt. Da für diese Veröffentlichung mein Name missbraucht worden ist, stellte ich bei der Lüneburger Staatsanwaltschaft Strafantrag gegen Unbekannt. Das Ermittlungsverfahren ist nicht beendet, es ruht. Bei jedem neuen Hinweis wird das Verfahren wieder aufgenommen. Zu den Verdächtigen gehört Ruthard Stachowske, der diese Dokumente dem Hamburger Landgericht vorgelegt hat, um ein Verfahren zu gewinnen.
Ruthard Stachowske wollte unbedingt weiter Behauptungen aufstellen können, die seine Arbeitgeberin, die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, nicht wiederholen wollte. Das hat die damalige Geschäftsführerin Gisela van der Heijden in einer Abschlusserklärung versichert. Nun müsste mir Serdar Saris einmal erklären, wie er mit einem Angestellten zurecht kommen will, der sich im Zweifelsfalle nicht um das kümmert, was seine Arbeitgeberin will.
So, wie mir nun Matthias Lange ein zweites Mal über den Weg läuft, wird mir auch Ruthard Stachowske irgendwann wieder über den Weg laufen. Spätestens an dem Tag, an dem mir jemand verrät, wer die Dokumente anonym ins Netz gestellt hat...Dass sie gestohlen worden sind, ist eine Behauptung der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg!
Mit der Mutter aus Wilhelmshaven habe ich vereinbart, dass ich auch auf meinen Seiten www.szenewilhelmshaven.de berichte. Hier lesen
Ruf dahin?
"Hier endet euer Prinzip der Hoffnung" (Ruthard Stachowske) Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 2014 geschlossen worden.
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Sonntag, 14. Oktober 2012
Donnerstag, 21. Juni 2012
Die Sucht-Mafia
Winfried Harendza: Große Freude nach Krokodilstränen
Lüneburg ist groß im Suchtgeschäft: Vor fünf Jahren gründete die Stadt eine Gesundheitsholding als 100-prozentige Tochter, die jetzt Mehrheitseigentümerin einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH) wurde. Diese gGmbH hat in der Salzbrückerstraße eine Tagesklinik für Suchtkranke. Die Patientinnen und Patienten kommen morgens um halb neun und fahren am späten Nachmittag wieder nach Hause.
Zum Netzwerk gehört der Diakonieverband der evangelisch-lutherischen Kirchenkreise Lüneburg und Bleckede, auch die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg hält Anteile. Die neue Entwicklung findet der Jugendhilfe-Vorsitzende Winfried Harendza positiv, so nutzten "Partner, die vertrauensvoll zusammengearbeitet haben", Synergien.
Damit hat Winfried Harendza allerdings auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Als Jugendhilfe-Vorsitzender hielt er jahrelang höchst vertrauensvoll zum Sozialpädagogen Ruthard Stachowske, der seit 1993 unter dem Dach der in Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg umbenannten Jugendhilfe Lüneburg bis Anfang Juli 2011 die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch leitete. Gemeinsam warfen sie mehrere 10 000 Euro für juristische Auseinandersetzungen aus den reichlich vorhandenen Fenstern des Hamburger Landgerichtes am Sievekingplatz. Doch die versprochenen Erfolge fuhr Stachowske nicht in die Jugendhilfe-Scheuer, obwohl auch in den übelsten Schriftsätzen stets der Name Harendza ganz vorne stand.
Als diese Geldverschwendung nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden konnte, weil Stachowske auch deswegen gekündigt werden musste, ergossen sich Krokodilstränen des Jugendhilfe-Vorsitzenden in die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide". Von Stachowske sei er belogen worden, die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg mache er schlecht. So gehe das nicht.
Vor wenigen Tagen ging die neue Geschäftsführerin, die Step gGmbH aus Hannover wurde Gesellschafterin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Gehört nun also auch zu diesem Netzwerk. Sie sind alle groß im Suchtgeschäft - die im Dunkeln sieht man nicht...
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