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Sonntag, 18. November 2012

Lächerlich sein

Schafft die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg mühelos

Gisela van der Heyden
Organisation: Sucht- und Jugendhilfe gGmbH
Adresse: Dahlenburger Landstr. 51
PLZ: 21337
Ort: Lueneburg
Land: DE




Diese Informationen bekommt man, wenn man in der Denic-Datenbank den administrativen Ansprechpartner für die Domain der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg sucht. Verständlich ist natürlich, dass eine Einrichtung, die alle paar Monate ihre Geschäftsführung austauscht, den Überblick verliert. Auch Umzüge kosten Zeit. Die Dahlenburger Landstraße ist schon seit geraumer Zeit kein Sitz der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg mehr, die der Denic mitgeteilte Hausnummer hat nie gestimmt, der Nachname der Geschäftsführerin, die im Juni 2012 das Weite gesucht hat, ist falsch geschrieben.

Geschäftsführer: Gabriel Siller / Gisela van der Heijden

Eintrag im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg (Handelsregisterblatt HRB 201 583). Die Ganztagsambulante Rehabilitation gGmbH verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß §§ 51 ff. Abgabenordnung und ist daher von der Körperschafts- und Gewerbesteuer befreit. Freistellungsbescheid vom Finanzamt Lüneburg, Steuernummer
Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV: Geschäftsführer Gabriel Siller / Matthias Lange.

Träger:
Diakonieverband der ev.-luth. Kirchenkreise Lüneburg und Bleckede
Heiligengeiststr. 31, 21335 Lüneburg
Tel.: 04131 68446-0

Jugendhilfe Lüneburg e.V.
Dahlenburger Landstr. 150, 21337 Lüneburg
Tel.: 04131 / 8561-0

Steht im Impressum der "Tagesklinik am Lambertiplatz". Der eingetragene Verein "Jugendhilfe Lüneburg" heißt längst "Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg", mit ihrem Abschied aus Lüneburg dürfte Gisela van der Heijden auch den Geschäftsführerposten in der Klinik verloren haben. Was im Impressum der "Tagesklinik am Lambertiplatz" steht, soll so auch im Handelsregister stehen?

Interessant ist auch der Trick mit Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als eingetragener Verein und als gGmbH. Der Vereinsvorstand entzieht sich so jeder finanziellen Verantwortung, geht die gGmbH pleite, wird der Verein davon nicht berührt. Reißen alle Stricke, kann man den Ahnungslosen geben - wie Winfried Harendza das schon fast in Perfektion beherrscht. Doch irgendwann ist die Grenze zur Lächerlichkeit überschritten.

Peinlich sein



Donnerstag, 21. Juni 2012

Die Sucht-Mafia

Winfried Harendza: Große Freude nach Krokodilstränen

Lüneburg ist groß im Suchtgeschäft: Vor fünf Jahren gründete die Stadt eine Gesundheitsholding als 100-prozentige Tochter, die jetzt Mehrheitseigentümerin einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH) wurde. Diese gGmbH hat in der Salzbrückerstraße eine Tagesklinik für Suchtkranke. Die Patientinnen und Patienten kommen morgens um halb neun und fahren am späten Nachmittag wieder nach Hause.

Zum Netzwerk gehört der Diakonieverband der evangelisch-lutherischen Kirchenkreise Lüneburg und Bleckede, auch die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg hält Anteile. Die neue Entwicklung findet der Jugendhilfe-Vorsitzende Winfried Harendza positiv, so nutzten "Partner, die vertrauensvoll zusammengearbeitet haben", Synergien.

Damit hat Winfried Harendza allerdings auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Als Jugendhilfe-Vorsitzender hielt er jahrelang höchst vertrauensvoll zum Sozialpädagogen Ruthard Stachowske, der seit 1993 unter dem Dach der in Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg umbenannten Jugendhilfe Lüneburg bis Anfang Juli 2011 die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch leitete. Gemeinsam warfen sie mehrere 10 000 Euro für juristische Auseinandersetzungen aus den reichlich vorhandenen Fenstern des Hamburger Landgerichtes am Sievekingplatz. Doch die versprochenen Erfolge fuhr Stachowske nicht in die Jugendhilfe-Scheuer, obwohl auch in den übelsten Schriftsätzen stets der Name Harendza ganz vorne stand.

Als diese Geldverschwendung nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden konnte, weil Stachowske auch deswegen gekündigt werden musste, ergossen sich Krokodilstränen des Jugendhilfe-Vorsitzenden in die "Landeszeitung für die Lüneburger Heide". Von Stachowske sei er belogen worden, die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg mache er schlecht. So gehe das nicht.

Vor wenigen Tagen ging die neue Geschäftsführerin, die Step gGmbH aus Hannover wurde Gesellschafterin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Gehört nun also auch zu diesem Netzwerk. Sie sind alle groß im Suchtgeschäft - die im Dunkeln sieht man nicht...