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Donnerstag, 25. April 2013

Gisela van der Heijden

Ist leicht beherrschbar

"Seit vielen Jahren zieht Gisela van der Heijden als Wander-Saniererin durch die Lande – oder sie wird als Wander-Saniererin benutzt. Dabei schlägt sie in aller Regel eine Schneise der Verwüstung und hinterlässt „verbrannte Erde“." So beginnt ein weiteres anonymes blog, das seit dem 27. Februar 2013 im Netz steht.

Diese Formulierungen erinnern mich an einen Anruf, den ich im Februar 2011 von einem Mitarbeiter der Finneck-Stiftung aus Sömmerda bekommen habe. Der Anrufer hieß Holger H. und fragte mich, ob ich darüber informiert sei, dass die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden, wegen eines falschen Doktortitels vorbestraft sei. Diese Frau wechsele laufend ihre Namen, habe diesen Doktortitel als Gisela Springmann geführt und ziehe eine Spur der Verwüstung durch alle Einrichtungen, für die sie gearbeitet habe. Er sei damals von Dr. Gisela Springmann entlassen und später wieder eingestellt worden. Ich bat Holger H. um Beweise für seine Behauptungen, er meldete sich nie wieder.

Weiter heißt es in dem anonymen blog: "Die Einrichtungen, die sie geleitet hat, bleiben dabei als schwer beschädigte Institutionen zurück (so u.a. die Stiftung Finneck) – oder sie sind, wie bei ihrer letzten Tätigkeit bei der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, so zerstört, dass sie von Dritten übernommen werden mussten."

Vor dem Anruf von Holger H. hatte sich bereits Gisela van der Heijden bei mir gemeldet, sie wollte sich mit mir treffen. Dieses Treffen fand aber erst Anfang Juni 2011 statt. In einer eidesstattlichen Versicherung begründete sie diese Verzögerung mit dem Verhalten des damaligen Leiters der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Ruthard Stachowske habe im Januar und Februar 2011 behauptet, ich sei pädophil. Vorbestraft sei sie keinesfalls, die Geschichte vom falschen Doktortitel stimme aber. Dann schickte mir Gisela van der Heijden ein Schreiben ihres Anwaltes an Holger H. Er sei aufgefordert worden, die Behauptung, die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg sei vorbestraft, nicht zu wiederholen.

In dem anonymen blog wird Gisela van der Heijden vorgeworfen, sie sei eine "brutale Saniererin", potenzielle Arbeitgeber werden davor gewarnt, sie zu beschäftigen, denn jede Einrichtung, für die diese Frau arbeite, müsse die Betriebsgenehmigung verlieren. Tauche sie irgendwo auf, müssten sofort die Gewerkschaften informiert, Rechtsschutzversicherungen abgeschlossen und Therapien begonnen werden. Von Vorteil sei allerdings, dass Gisela van der Heijden keinen juristischen Überblick habe und deshalb von einem guten Anwalt "leicht beherrschbar" sei.

Wollte ich nun lästern, dann würde ich schreiben, dass sie dieses Manko mit Ruthard Stachowske teilen würde, der Anfang 2011 im Internet behauptet hat, er habe alle juristischen Verfahren gegen Kritiker gewonnen. Als mein Anwalt und ich gegen diese falsche Behauptung vor dem Hamburger Landgericht vorgegangen sind, schrieb Stachowskes Anwalt an dieses Gericht, sein Mandant sei ein juristischer Laie, von dem man nicht verlangen könne, dass er rechtliche Sachverhalte korrekt darstellen könne. Aber ich lästere nicht...

Angekündigt werden in dem anonymen blog weitere Veröffentlichungen, Leserinnen und Leser werden um Hinweise auf "das Wirken" von Gisela van der Heijden gebeten. Wohin aber sollte man solche Tipps schicken, denn das blog ist anonym. Werden vermeintliche Informanten etwa gezielt angeschrieben?

Unter Punkt 7.3 wollen sich die anonymen blogger angeblich diesem Thema widmen: "Heinz-Peter Tjaden – Freud & Leid einer hoffnungsfrohen Beziehung". Mit meiner "Beziehung" zu Gisela van der Heijden ist das so eine Sache, zu der Begriffe wie "Freude", "Leid" und "hoffnungsfroh" nicht passen. Schnell musste ich feststellen, dass ich in die Richtung "Auf Stachowske - und zwar mit Gebrüll" gedrängt werden sollte. Kritik an der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg sollte ich unterlassen. Da ich das nicht tat, bekam ich einen wütenden Anruf des Anwaltes der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg. Der kündigte an, dass er alle meine Informanten entlassen werde, sobald er sie gefunden habe. Gisela van der Heijden reagierte darauf mir gegenüber mit der Anmerkung, sie könne verstehen, dass ich "verärgert" sei...Meinen Anwalt versorgte sie mit Desinformationen. Die gipfelten in der Behauptung, ich würde in ihrem Namen Faxe an Jugendämter schicken!

Dass sich in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nach der Entlassung von Ruthard Stachowske vieles nicht geändert hatte, erfuhr ich, als ein Kind, das aus der Einrichtung geflüchtet war, einen Mitarbeiter des Jugendamtes von Lüneburg anrief. Dieses Kind erkundigte sich nach seinen beiden Geschwistern, die noch in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch waren. Die Antwort des Jugendamtsmitarbeiters lautete: "Wenn du in der Einrichtung anrufst und mit deinen Geschwistern sprichst, dann darfst du ihnen nicht sagen, dass sie bald zuhause sind. Die bleiben dort, bis sie 14 sind." Das wären noch zwei bzw. drei Jahre gewesen. Die Mutter jedoch war schon lange nicht mehr in Wilschenbruch.

Ende 2011 erschien in der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" ein Artikel über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch. Der Nachfolger von Ruthard Stachowske tat so, als sei in dieser Einrichtung immer alles in Ordnung gewesen. Gisela van der Heijden gab sich überrascht. Da war sie eigenen Angaben zufolge schon seit einigen Monaten auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Den fand sie im Juni 2012 beim Bayerischen Roten Kreuz in Erding. Von mir verabschiedete sie sich eher indirekt. In einer mail an die Lüneburger Polizei und an ein Medium stellte sie die Frage: "Wer stoppt den Tjaden?"

Fest steht: Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ist ein Trümmerhaufen. Aufgerichtet werden dort anonyme Veröffentlichungen, Ruthard Stachowske verleumdet die Mütter, Väter, Großeltern und andere Betroffene, die sich bei mir gemeldet haben, sogar schon öffentlich. Der neue Geschäftsführer Serdar Saris tut derweil so, als habe er alles im Griff.

Die eidesstattliche Versicherung von Gisela van der Heijden

Gisela van der Heijden (II)





Donnerstag, 24. Februar 2011

Gericht verspotten?

24. Februar 2011
Juristischer Hohlkörper mit Steinen aus Glashaus

Was wollen die Jugendhilfe Lüneburg, Ruthard Stachowske als Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch und ihr Anwalt denn jetzt? Den Vorsitzenden Richter Andreas Buske am Hamburger Landgericht verspotten?

24 Seiten füllt der Jugendhilfe-Anwalt mit der vom Gericht geforderten Stellungnahme, um der Klage gegen mich doch noch Substanz zu verleihen. Entstanden ist ein Hohlkörper für den Stachowske alle paar Absätze bezeugen will, dass es sich keinesfalls um einen Hohlkörper handelt.

Als Beweis dafür, dass Familiengeschichte durchaus eine Rolle bei der eigenen Persönlichkeitsentwicklung spielt, wird John F. Kennedy herangezogen. Über dessen Familiengeschichte gäbe es unzählige Aufsätze. Über Ufos auch...

Heftig kritisiert wird in diesem Schriftsatz der Psycho-Guru Bert Hellinger. Zweifellos zu Recht. Aber wer im Therapie-Glashaus sitzt, sollte nicht mit juristischen Steinen werfen. So lastet der Jugendhilfe-Anwalt Hellinger die Missachtung von Persönlichkeitsrechten an. Und was sind immer und immer wieder dokumentierte Demütigungen von Klientinnen und Klienten in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch? Und was sind geradezu wirre Begründungen für die Behauptung, einer Mutter müsse das Kind entzogen werden?

Und dann kommen die Jugendhilfe Lüneburg, Stachowske und der Anwalt wieder mit einem hoch qualifizierten Team, das sich laufend weiter bildet. Worin denn? In Energiefeldtherapie, die in der Einrichtung nach eigenen Angaben mit Erfolg angewendet wird? Und zwar seit 2002.

Geradezu erpicht ist die Jugendhilfe Lüneburg auf meine Einnahmen aus google-Anzeigen. Dem Hamburger Landgericht wird vorgegaukelt, dass die irgendwie immens sind, weil ich laufend Stachowske in die journalistische Pfanne haue.

Gemach: Im Netz gibt es von mir über 30 blogs. Über die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gibt es zwei.

Da mache ich doch einen außergerichtlichen Vergleichsvorschlag: Die Jugendhilfe Lüneburg bekommt Werbeeinnahmen für diese beiden blogs, ich bekomme das Geld, das die Therapeutische Gemeinschaft für ein Kind bekommt. Dass 14 von ihnen von Ex-Klienten betreut werden, das jedenfalls hat niemand bestritten. Auch zum Team gab es keine Stellungnahme.

Business as usual...