9. Januar 2010
Wettbewerb der juristischen Art
Öffentlichkeitsarbeit kann wichtig sein für den Unternehmenserfolg. Auch Vereinen kann sie nicht schaden. Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch steigert ihren Bekanntheitsgrad außerdem mit Gängen zu Staatsanwälten und Juristen.
Ein Begriff ist diese Einrichtung seit dem 28. Mai 2009 auf diese Weise geworden: den Portalen Sajonara, Readers Edition, beepworld und pressemitteilung ws, zudem einigen Privatpersonen, dem Landgericht in Hamburg, dem Amtsgericht und der Staatsanwaltschaft in Lüneburg.
Inzwischen liegt die juristische Schaffenskraft der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch bei drei Anwaltsschreiben mit Androhungen gewisser Misslichkeiten, einer Klageandrohung, zwei einstweiligen Verfügungen, sechs Unterlassungserklärungen und zwei Strafbefehlen. Für Zivilklagen hat diese Kraft bislang noch nicht gereicht. Kann aber noch gewuppt werden. Mit der richtigen Aufbautherapie klappt das auch irgendwann.
Gesucht werden nun: Unternehmen, Vereine, Organisationen, andere Einrichtungen oder Privatpersonen, die ähnlich oft oder sogar häufiger juristisch aktiv sind. Entgegengenommen werden Hinweise nicht von irgendeinem Radio, denn dann ginge es um radioaktive Bemühungen, entgegengenommen werden sie per mails an heinzpetertjaden@arcor.de
14. Februar 2010
Wettbewerb kaum noch zu gewinnen
Inzwischen sind die Jugendhilfe Lüneburg und die von ihr getragene Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch juristisch noch weiter: Nun gibt es eine dritte einstweilige Verfügung, eine Klageschrift und ein noch eher freundliches Anwaltsschreiben an einen weiteren Blogbetreiber.
Mich erinnert das an den - Gott habe ihn selig - ehemaligen bayerischen CSU-Politiker Franz-Josef Strauß, der gelegentlich auch häufiger bei einem Anwalt gewesen sein soll als in seinem Ministerium oder hinter seinem Schreibtisch als Ministerpräsident.
24. März 2010
Weiterer Vorschlag für den Klage-King
Hier lesen
Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch hat sich keinesfalls auf die faule juristische Haut gelegt. Das Zählwerk steht nun bei drei einstweiligen Verfügungen, zwei Ordnungsmittelverfahren, einer Klage und einer Abmahnung. Zwei Strafbefehle sind juristischer Schnee von gestern, aus weiteren ist nichts geworden.
Auch bei pressemitteilung.ws ist der TG-Erfolg nur ein vorübergehender gewesen. Eine Zeitlang wurden dort meine Berichte nicht mehr veröffentlicht, jetzt ist das wieder der Fall.
"Hier endet euer Prinzip der Hoffnung" (Ruthard Stachowske) Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 2014 geschlossen worden.
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Mittwoch, 14. April 2010
Donnerstag, 31. Dezember 2009
Lesen oder nicht lesen?
22. Dezember 2009
Ein selbst ernannter "Redakteur"?
Nach einer Klageandrohung vom 28. Mai 2009 und einer Unterlassungserklärung hat mich nun per mail-Anhang die zweite Unterlassungserklärung ereilt. Darin lässt Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske über seinen Anwalt behaupten, er habe ein Verbot erwirkt. Das ist mir neu. Außerdem geht dieser Jurist davon aus, dass ich solche Schreiben schon gar nicht mehr lese. Ist etwas Wahres dran: Ich überfliege sie nur noch.
Eine Passage ist mir aber geradezu in mein Energiefeld gesprungen: Dort steht, ich sei ein selbst ernannter "Redakteur". Nun kann man nicht von jedem Anwalt und von jedem Philosophen erwarten, dass sie wissen, was ein Redakteur ist, aber ich probiere es trotzdem einmal - und zwar so einfach wie möglich.
Bei einem Fachzeitschriftenverlag in Isernhagen bei Hannover, bei einer Lokalzeitung und bei einer Hamburger Nachrichtenagentur habe ich vom 1. Oktober 1979 bis zum 31. Dezember 1980 ein Volontariat gemacht. In dieser Zeit besuchte ich auch ein sechswöchiges Seminar an der Hamburger Akademie für Publizistik mit namhaften Referenten. Ein Beispiel.
Anschließend wurde ich von dem Fachzeitschriftenverlag als Redakteur übernommen, neun Monate später war ich Chefredakteur. Nebenbei arbeitete ich weiter für die Hamburger Nachrichtenagentur. 1984 und 1985 wechselte ich zu einer Lokalzeitung, war dort Lokalchef und stellvertretender Chef vom Dienst. Weitere Stationen: freier Mitarbeiter bei "Bild" Hannover und verantwortlicher Redakteur von Wochenzeitungen in Burgdorf bei Hannover und in Wilhelmshaven.
Ist das genug Redakteur - oder darf es noch ein bisschen mehr sein? Bei Elisabeth Noelle-Neumann habe ich übrigens Publizistik studiert.
23. Dezember 2009
Selbst ernannter "Redakteur" bekommt Post
Wieder ist mir bestätigt worden, dass Wertsachen beim Verlassen der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch nicht herausgerückt worden sind. Die Zahl derjenigen, die das berichten, steigt also weiter.
Auf dem Postweg ist die Unterlassungserklärung noch nicht angekommen.
28. Dezember 2009
Brief bald wieder in Eingangskörbchen von Dr. S.
Als selbst ernannter "Redakteur" muss man schließlich nicht jede Unterlassungserklärung eines Anwaltes lesen. Deshalb habe ich die Annahme abgelehnt.
Der Prozess
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