8. Dezember 2011
Stachowske ruft Familienrichterin als Zeugin auf
Der Schriftsatz von Stachowskes Anwalt hat etwas von einem Bumerang. Wäre es die Aufgabe des Richters, in diesem Verfahren jede Aussage zu prüfen, gäbe es bald nicht nur einen fristlos entlassenen Sozialpädagogen, sondern auch einen vor dem Hamburger Landgericht bis auf die Knochen Blamierten...
Nun stellen wir uns einmal vor: Nach einer ausreichend großen Zahl an Verkehrsverstößen sind wir den Führerschein losgeworden. Dafür hat immer der gleiche Polizeibeamte gesorgt. Dann sollen wir den Lappen wiederbekommen, müssen also zum "Idiotentest". Den verweigern wir. Stattdessen soll besagter Polizist bezeugen, dass wir schon immer exzellent Auto gefahren sind...Gibt´s nicht?
Bei Ruthard Stachowske sehr wohl. Als Zeugin für seine Sache hat er im jüngsten Schriftsatz eine Familienrichterin benannt. Die soll gleichsam auf wundersame Weise bestätigen, dass die Vorwürfe, die Stachowske gegen eine Ex-Klientin erhebt, zutreffend sind.
Dabei hat diese Richterin schriftlich festgehalten, dass Stachowske gar nicht in der Lage sei, Vorwürfe zu konkretisieren. Sie verfasste vor vier Jahren eine Notiz, die da lautete: "Nach der kurzen telefonischen Rücksprache mit Herrn Stachowske nochmals Rücksprache mit dem Gutachter. Er sieht keine Gefahren bei einem unbegleiteten Umgang, mit Herrn Stachowske habe er nur kurz und im Wesentlichen über Formalien gesprochen. Konkretisierungen der verschiedenen Bedenken würden nicht erfolgen.
Dies ist auch mein Eindruck. Mir ist völlig unklar, warum eine Diagnostik der Jugendpsychiatrie bisher nicht erfolgt ist. Eine konkrete Diagnose bezüglich des Kindes durch die Einrichtung wurde nicht vorgetragen. Es bleibt bei pauschalen Bekundungen und Andeutungen. Konkrete Therapien mit dem Kind gibt es offenbar nicht, was die gestrige Anhörung ergeben hat. Eine Angststörung wurde bisher seitens der Einrichtung nicht gesehen. Ich habe große Bedenken, das Kind länger in der Einrichtung zu belassen..."
Also kam das Kind nach Hause. Und nun braust diese Richterin nach Hamburg, parkt ihr Auto auf dem Sievekingplatz, eilt ins Hamburger Landgericht und erklärt, dass sie schon immer davon überzeugt gewesen sei, Stachowske wisse, was er sage, wenn er Mütter beschuldigt?
Oder würde diese Familienrichterin wiederholen, was sie seinerzeit auch noch geschrieben hat? Das war: "Die Einrichtung geht m. E. auf Konfrontation und baut erheblichen Druck auf."
Schlicht gesagt, hat diese Richterin Ruthard Stachowske als Dampfplauderer entlarvt. Der jüngste Schriftsatz seines Anwaltes beweist: Ein Dampfplauderer ist Stachowske geblieben.
Siehe auch
"Hier endet euer Prinzip der Hoffnung" (Ruthard Stachowske) Die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch ist 2014 geschlossen worden.
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Freitag, 9. Dezember 2011
Mittwoch, 22. Juni 2011
Stachowske rennt
22. Juni 2011
Noch schneller als Lola?
Im November 1988 hat der Evangelische Kirchenfunk Niedersachsen (EKN) ein Gespräch mit mir über die Neuapostolische Kirche ausgestrahlt. Ein Strafantrag ließ nicht lange auf sich warten und ein Kollege sagte: "Wenn die so reagieren, solltest du dich näher mit dem Thema beschäftigen." Machte ich. Nach einem halben Jahr staunte der Chef der Neuapostolischen Kirche darüber, was ich alles über interne Vorgänge wusste. Hätten sie sich nach der EKN-Sendung still verhalten, wäre das Interview schon bald wieder in Vergessenheit geraten.
So ist es nun auch mit der Psychosekte von Ruthard Stachowske. Seit geraumer Zeit bin ich mitten drin. Mich erreichen Briefe, mails und Anrufe. Kaum ist in Wilschenbruch etwas geschehen, erfahre ich davon. So berichtet man mir jetzt, Stachowske renne durch seine Einrichtung und sage, dass er "alle Vorwürfe widerlegen" werde.
Und schon fragen sich Teammitglieder, was für Vorwürfe er meint. Und fragen mich. Doch ich kann derzeit auch nur vermuten, dass es um seine Therapiemethoden geht.
Auch die Szene der Systemsteller ist ein Klatschverein. Kenne ich aus der eigenen Branche. Wenn dort etwas geschieht, weiß das auch schnell jeder andere Redakteur. Wie das? Einfache Erklärungen: Verschickt jemand eine mail, kann er nie sicher sein, dass eine solche Nachricht nicht weiter geleitet wird. Sie macht dann die Runde. Das Gleiche kann geschehen, wenn ein Schreiben per mail-Anhang verschickt wird. Viele scheinen einfach noch nicht im Internet-Zeitalter angekommen zu sein. Heutzutage geht alles noch viel schneller als 1988.
Außerdem scheint Ruthard Stachowske bestens zu wissen, wie er Neugier weckt und wie er sich Feinde schafft. Jüngst ist er in einer Einrichtung aufgetaucht, mit der er eigentlich befreundet sein sollte. Dort spielte er sich als neuer Chef auf und forderte schriftlich (!) die Entlassung der Hälfte der dortigen Teammitglieder, weil die keine Ahnung hätten.
Steht das in meinem blog, vergisst Ruthard Stachowske, dass er mit seinem Verhalten Gegenreaktionen geradezu provoziert...Nicht alle lassen sich alles gefallen. Warum der die Schuld so oft bei anderen sucht, kann wohl nur ein Psychologe beantworten. Ich bin keiner.
Noch schneller als Lola?
Im November 1988 hat der Evangelische Kirchenfunk Niedersachsen (EKN) ein Gespräch mit mir über die Neuapostolische Kirche ausgestrahlt. Ein Strafantrag ließ nicht lange auf sich warten und ein Kollege sagte: "Wenn die so reagieren, solltest du dich näher mit dem Thema beschäftigen." Machte ich. Nach einem halben Jahr staunte der Chef der Neuapostolischen Kirche darüber, was ich alles über interne Vorgänge wusste. Hätten sie sich nach der EKN-Sendung still verhalten, wäre das Interview schon bald wieder in Vergessenheit geraten.
So ist es nun auch mit der Psychosekte von Ruthard Stachowske. Seit geraumer Zeit bin ich mitten drin. Mich erreichen Briefe, mails und Anrufe. Kaum ist in Wilschenbruch etwas geschehen, erfahre ich davon. So berichtet man mir jetzt, Stachowske renne durch seine Einrichtung und sage, dass er "alle Vorwürfe widerlegen" werde.
Und schon fragen sich Teammitglieder, was für Vorwürfe er meint. Und fragen mich. Doch ich kann derzeit auch nur vermuten, dass es um seine Therapiemethoden geht.
Auch die Szene der Systemsteller ist ein Klatschverein. Kenne ich aus der eigenen Branche. Wenn dort etwas geschieht, weiß das auch schnell jeder andere Redakteur. Wie das? Einfache Erklärungen: Verschickt jemand eine mail, kann er nie sicher sein, dass eine solche Nachricht nicht weiter geleitet wird. Sie macht dann die Runde. Das Gleiche kann geschehen, wenn ein Schreiben per mail-Anhang verschickt wird. Viele scheinen einfach noch nicht im Internet-Zeitalter angekommen zu sein. Heutzutage geht alles noch viel schneller als 1988.
Außerdem scheint Ruthard Stachowske bestens zu wissen, wie er Neugier weckt und wie er sich Feinde schafft. Jüngst ist er in einer Einrichtung aufgetaucht, mit der er eigentlich befreundet sein sollte. Dort spielte er sich als neuer Chef auf und forderte schriftlich (!) die Entlassung der Hälfte der dortigen Teammitglieder, weil die keine Ahnung hätten.
Steht das in meinem blog, vergisst Ruthard Stachowske, dass er mit seinem Verhalten Gegenreaktionen geradezu provoziert...Nicht alle lassen sich alles gefallen. Warum der die Schuld so oft bei anderen sucht, kann wohl nur ein Psychologe beantworten. Ich bin keiner.
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