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Sonntag, 8. Juli 2012

Das Netzwerk

Heiligengeiststraße 41 in
Lüneburg. Der neue Sitz
von Stachowskes Institut.
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Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 7. Juli 2012
Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 7. Juli 2012


Esoterik - das Milliardengeschäft

Das von Heidrun Girrulat und Ruthard Stachowske geleitete Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT) firmiert nicht mehr unter Stachowskes Privatadresse. Das Institut und die ehemalige Stellvertreterin von Ruthard Stachowske in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch residieren nun in Lüneburg in der Heiligengeiststraße 41.

Girrulat und Stachowske propagieren die Energiefeldtherapiemethode, die sie schon in der Therapeutischen Gemeinschaft angewendet haben, bis die Geschäftsführung der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ein Verbot aussprach.  Einmal in der Woche vorbeischauender Arzt der Einrichtung war seinerzeit Dr. Volker Lechner, der in mails an die Geschäftsführung sehr erbost auf dieses Verbot reagierte und sich auch nicht mit dem Gedanken anfreunden konnte, fortan nicht mehr Arzt der Einrichtung zu sein.

IMFT steht aber auch für eine sportliche Veranstaltung. Nennt sich Internationale Main Franken Tour. Die Veranstalter müssen inzwischen kleinere Brötchen backen. Auch Heidrun Girrulat soll hin und wieder die Auffassung vertreten haben, dass die Therapiebrötchen in Wilschenbruch zu klein seien. So berichtet ein Kind von Gesprächen mit Girrulat, die stets mit dem Ratschlag geendet haben sollen: "Hau ab. Hier kann dir niemand helfen." Ähnliches kolportiert auch ein männlicher Ex-Klient.  Nach seinen Angaben hat er die Einrichtung verlassen müssen, weil er sich gewünscht habe, eines Tages einen BMW zu fahren. Adidas soll in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ebenfalls als dekadent gegolten haben. Erzählen weitere Ex-Klientinnen und Ex-Klienten.

Nach Angaben von Girrulat und Stachowske sind die Erkenntnisse, die sie bei der Institutsarbeit gewonnen haben wollen, in ihre Arbeit in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch eingeflossen. Als ich deswegen im Jahre 2009 die Vermutung äußerte, dass die Klientinnen und Klienten in der Einrichtung ungewollt an Forschungsvorhaben teilnehmen, wollte mir Stachowske diese Vermutung verbieten lassen. Darauf hat er jedoch verzichtet.

Das bereits vorhandene IMFT-Netzwerk wird derweil immer größer. Esoterik ist ein Milliardengeschäft.

Siehe auch





Freitag, 10. Februar 2012

Beeindruckend

10. Februar 2012
Das Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT)

"Unsere Ausbildungsorte befinden sich in Bremen und in Lüneburg (Niedersachsen, Nähe Hamburg)." Stellt man sich doch gleich beeindruckende Gebäude vor, in denen das Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT) an der Weser und an der Ilmenau untergebracht ist. Sicherlich auch heute diskutieren dort Wissenschaftler in einem sonnendurchfluteten Besprechungsraum über die nächsten Projekte. Könnte man denken.

Und wie lautet die Institutsadresse laut IMFT-Impressum? Die ist mir hinlänglich bekannt. Es handelt sich um die Privatadresse von Ruthard Stachowske, ehemals Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch und Sozialpädagoge, über den ein Ex-Anwalt auch schon einmal behauptet hat, der sei promovierter Psychologe. Wäre das so, hätte es kürzlich nicht den Streit um den von Stachowske geführten Titel "approbierter psychologischer Psychotherapeut für Erwachsene" gegeben, der dazu führte, dass Stachowske diesen Titel aus seinem Lebenslauf gestrichen hat.

Bleibt Bremen. Und ein Blick auf die Internetseiten der IMFT-Geschäftsführerin Heidrun Girrulat. Die zählt zu ihrem Netzwerk die Volkshochschule in Bremen. Das ist also der Ausbildungsort. Zurück auf die IMFT-Seiten. Dort erfährt man über den Ausbildungsort in Lüneburg: "Ort:  in Lüneburg, der Ort wird bei der Vereinbarung abgestimmt."

Könnte bedeuten: Im IMFT-Gebäude gibt es wegen unzähliger Forschungsaufträge keinen freien Raum für die Ausbildung von Therapeuten. Muss es aber nicht bedeuten. Denn Stachowske und Girrulat brauchen gar kein beeindruckendes Gebäude. Die sind zu zweit, das dritte Teammitglied hat auch noch in Weinheim und gelegentlich in China zu tun. Drängt sich die Frage auf: Warum steht auf den IMFT-Seiten nicht "Unsere Ausbildungsorte befinden sich in Bremen, Lüneburg (Niedersachsen, Nähe Hamburg) und Peking (China, Nähe Japan)"?

Ist wahrscheinlich alles nur ein Rollenspiel - das ich aus meiner Kindheit kenne. Da bin ich gelegentlich von meiner kleinen Sandkasten-Freundin zum Vater unserer beiden Kinder ernannt worden. Wie Ruthard Stachowske von Heidrun Girrulat zum Institutsleiter und Heidrun Girrulat von Ruthard Stachowske zur IMFT-Geschäftsführerin ernannt worden ist?

Fehlt ein Blick auf die Ausbildungsangebote des Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie. Dort steht: "Unterrichtsort: auf Anfrage, auch als Inhouse-Seminar möglich." Was ist denn nun ein Inhouse-Seminar? Auf jeden Fall kein Seminar, das draußen stattfindet. Bei jedem Lehrgang sind immer Wände drum herum.

Des Rätsels Lösung: Ausbilder bieten Seminare an, die auf die Bedürfnisse von Unternehmen, Organisationen oder Verbände abgestimmt sind. Richtig: Dafür benötigt das IMFT keine beeindruckenden Gebäude in Lüneburg, Bremen und Peking. Deshalb gibt es die auch nicht...

Mittwoch, 18. Januar 2012

EHS Dresden

18. Januar 2012
Da ist dieser Mann Honorarprofessor

"Das ImFT ist 1996 gegründet worden und wird heute von Heidrun Girrulat und Ruthard Stachowske geleitet." Steht auf den neu gestalteten Internet-Seiten des Instituts für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT). Vorgestellt wird Girrulat als "stellvertretende Leitung einer großen vollstationären Drogenhilfeeinrichtung für Familien". Damit gemeint ist die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch (TG). Vor der fristlosen Entlassung von Stachowske als TG-Leiter ist Girrulat dessen TG-Stellvertreterin gewesen, jetzt die von Wilfried Osterkamp-Andresen. Außerdem ist sie also IMFT-Geschäftsführerin. Vorher war sie Teammitglied des Institutes.

Seit längerer Zeit beklagt sich die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg Gisela van der Heijden darüber, dass in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch die "Stachowske-Mäuse"  auf den Tischen tanzen. Sie ignorieren demnach Anweisungen, erscheinen nicht zu Besprechungen. Ex-Klienten berichten, dass sie in Lüneburg von Girrulat angesprochen worden seien, weil sie habe wissen wollen "Kennt ihr den Tjaden?"  und wohl deshalb ist sie von Stachowske befördert worden.

Der schreibt in seinem nigelnagelneuen IMFT-Steckbrief: "1993 habe ich die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch gegründet, eine der wenigen Eltern-Kind-Einrichtungen in Deutschland, in denen drogenabhängige Eltern zusammen mit ihren Kindern an stationären psychotherapeutischen Prozessen teilnehmen." Den Hinweis, dass seine TG-Zeit im Juli 2011 zu Ende gegangen ist, hat er gestrichen.

Während Girrulat und Stachowske im IMFT enger zusammenarbeiten denn je, werden seine anonymen Unterstützer im Netz immer frecher. Seit ein paar Tagen werfen sie Gisela van der Heijden "Korruption" vor und behaupten, dass die TG nicht mehr "alle finanziellen Transaktionen" offenlege. So sei einem Mitarbeiter ein Auto geschenkt worden, was möglicherweise nirgendwo in den Büchern vermerkt sei.

Aus Schriftsätzen des Anwaltes von Stachowske ist inzwischen hinlänglich bekannt, dass der fristlos entlassene TG-Leiter durchaus als Meister im Verdrehen von Tatsachen bezeichnet werden kann und sich notfalls auch auf anonym veröffentlichte Dokumente beruft, in denen auch die Namen von Kindern stehen.

Allzu gern weist Stachowske darauf hin, dass er Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden ist. Weil er genau weiß, dass diese Hochschule alles deckt, was er tut? Da sollte man einmal eine altehrwürdige Universität fragen...

Donnerstag, 11. August 2011

Die Löschung

11. August 2011
Kündigung angenommen?

Nun steht auf den Institutsseiten von Ruthard Stachowske, er sei von 1993 bis Juli 2011 Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) gewesen. Außerdem ist der 54-Jährige Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule in Dresden. Für die ist er noch TG-Leiter.

Und wie vertreibt sich Stachowske die Zeit bis zum Arbeitsgerichtsprozess am 27. Oktober 2011? U. a. mit einem Vortrag, den er am 23. September 2011 hält. Thema: "Werden die Missetaten der Väter heimgesucht bis ins dritte und vierte Glied? – Drogenabhängigkeit und Familiengeschichte".

Co-Referentin ist Heidrun Girrulat aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, Veranstalterin die Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation mit Sitz in Göttingen. Die arbeitet mit der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin zusammen. Dort widmet man sich auch den Folgen des Nationalsozialismus für Holocaust-Täter und Holocaust-Opfer. Eine der Thesen lautet, dass noch viele Mauern bis zur Integration eingerissen werden müssen.


Alice Salomon war eine liberale Sozialreformerin, die 1938 Deutschland verlassen musste und 1948 in New York starb. Auch mit einer deutschen Briefmarke wurde ihr Wirken gewürdigt.
Ruthard Stachowske und Heidrun Girrulat passen dazu? Schaut man sich ihr Vortragsthema an, dann stellt man erst einmal fest: Ist biblisch angehaucht. Auch in der Lutherbibel aus dem Jahre 1912 ist von "Missetaten der Väter" die Rede, die bis ins dritte  und vierte Glied verfolgt werden sollen (2 Mo 20.5). Dabei geht es allerdings um die, "die Gott hassen".
 
Zweitens ist hinlänglich bekannt, dass Ruthard Stachowske seinen Vorträgen gern Bibelzitate voranstellt. Was allerdings nicht bedeutet, dass er deswegen stichhaltige Thesen aufstellt. Statt dessen fälscht er Familiengeschichten, die so aussehen müssen: Opa süchtig, Vater süchtig, Sohn süchtig.
 
Diese These ist wissenschaftlich so unhaltbar wie gestern der Treffer von Mario Götze gegen Brasilien. Sie diente zu Stachowskes TG-Zeiten aber einem Zweck: der Zerstörung von Familien, die entweder zementiert oder herbeigeführt werden sollte.
 
Argumentiert jemand mit wirren Thesen, verwirrt er sich und andere auch mit anderen Thesen. So hat sich Ruthard Stachowske dermaleinst vorgenommen: "Jetzt untersuche ich die Nazi-Vergangenheit von Gebäuden."
 
Dass Heidrun Girrulat Gleichschritt hält, kann leicht bewiesen werden: Auch sie propagiert die Energiefeldtherapiemethode, die allerdings in der TG nicht mehr angewendet werden darf. Dann macht sie es eben in ihrer Praxis.
 
Und wie Ruthard Stachowske jetzt aufgefallen sein muss, dass er die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch nicht mehr leitet, ist Heidrun Girrulat jetzt aufgefallen, dass sie auf ihren Praxis-Seiten einen falschen Link zum Institut von Ruthard Stachowske gesetzt hat. Wurde von ihr geändert, damit auch jede und jeder erfahre, dass sie zwar aktuell nicht mehr in der TG, aber anderweitig mit Ruthard Stachowske zusammenarbeitet: in einem Indien-Verein als Vorsitzende (Stachowske ist Geschäftsführer), im Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT) und bei Vortragsveranstaltungen.
 
Deswegen ist Heidrun Girrulat auch keine liberale Sozialreformerin wie Alice Salomon, sondern derzeit Statthalterin von Ruthard Stachowske in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Die Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung nimmt´s hin. Wahrscheinlich aus Kostengründen. Noch eine Entlassung scheint man sich nicht leisten zu können.
 
Wie jedoch Stachowske damit der Rücken gestärkt wird, beweist die Tatsache, dass der immer mehr von einem Erfolg vor dem Arbeitsgericht in Lüneburg ausgeht. Hoffentlich hört der jetzt nicht auch noch die Geschichten, die über den neuen Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch kursieren. Sonst wird die Arbeitsgerichtsverhandlung am 27. Oktober 2011 zu einer Komödie, die in die Justizgeschichte eingeht.
 
Wer ein Kapitel beenden und ein neues aufschlagen will, muss anders handeln. Denn Ruthard Stachowske hat schon bewiesen, dass er in jede offene Flanke stößt. Wenn die Jugendhilfe Lüneburg so alt aussehen möchte wie gestern Brasilien gegen Deutschland, ergötzt sich einer.
 
 
 

Mittwoch, 3. August 2011

Vertagt

3. August 2011 (13 Uhr)
Und dann auch noch im Internet versagt

Die Brille lustig halb auf der Nase grüßt Ruthard Stachowske von den Internetseiten seines Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT). Darüber freuen sich sicherlich H. G. und A. S., die in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) arbeiten. Schließlich arbeitet er im IMFT nicht nur mit H. G. zusammen, sondern auch in der TG. Dort sogar noch mit A. S. Denn er leitet die TG. Behauptet er immer noch auf seinen Institutsseiten.

Damit daran keine Zweifel aufkommen, hat er die Behauptung,  er sei weiterhin TG-Leiter, verlinkt. Dieser Link führt zu den offiziellen Internet-Seiten der Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Einrichtung. Nun ist es nicht mehr weit bis zu den offiziellen Internet-Seiten der TG. Dort werden uns "Infos von A-Z" angeboten. Ein weiterer Klick und wir landen bei "Grundwerte unserer Arbeit". Die laut Internet-Info immer noch von Ruthard Stachowske geprägt werden. Geworben wird auch für eine Fachtagung, die 2009 stattgefunden hat.

Ideengeber war Ruthard Stachowske, zu den Referentinnen gehörte zweimal A. S. Auf den offiziellen Internetseiten der TG erfährt man auch, dass die Tagungsergebnisse in einem Buch zusammengefasst worden sind. Hat man noch Fragen dazu, kann man ein Kontaktformular nutzen. Die Fragen landen bei der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch - die diese an Stachowskes Privatadresse weiterleitet, weil er fristlos entlassen worden ist?

Kehren wir auf die Seiten des Instituts für mehrgenerationale Forschung und Therapie zurück, finden wir dort ebenfalls ein Foto von H. G. mit Angaben zu ihrer Arbeit.  Die erledigt sie nicht nur in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch, sondern auch außerhalb. Infos darüber bekommt man auch von ihr per Klick. Auf ihren Seiten verrät sie ihr Netzwerk. Dazu gehört das Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie. Stachowske lässt grüßen. Mit lustiger Brille halb auf der Nase...

Und was lernen wir daraus? Einerseits führen alle Wege nach Rom, andererseits führen die hier beschriebenen Internet-Wege stets zu den offiziellen Seiten der Jugendhilfe Lüneburg und der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

Wäre ich Anwalt von Stachowske, hätte ich für den geplanten Arbeitsgerichtsprozess Screenshots. Ich bin sicher; Hat er! Allerdings muss er sich ein wenig gedulden. Denn der Arbeitsgerichtsprozess findet nicht - wie geplant - am 13. Oktober 2011 statt. Die Vorsitzende Richterin der 4. Kammer des Lüneburger Arbeitsgerichtes hat am 1. August 2011 diesen Beschluss verkündet: "In dem Rechtsstreit Prof. Dr. Stachowske ./. Jugendhilfe Lüneburg gGmbH wird der Termin vom 13. 10. 2011 auf Antrag des Beklagtenvertreters aufgehoben.

Neuer Termin zur Kammerverhandlung wird im vermuteten Einverständnis der Parteien bestimmt auf Donnerstag, den 27. Oktober 2011, 12.30 Uhr, Sitzungssaal 1, in 21337 Lüneburg, Adolph-Kolping-Str. 2.

Zu diesem Termin wird hiermit umgeladen.

Die Anordnung des persönlichen Erscheinens bleibt aufrechterhalten. (Az. 4 Ca 220/11)"

Den Antrag, der zu diesem Beschluss geführt hat, stellte also die Jugendhilfe Lüneburg.

Bei Facebook darf ich mich schon gar nicht mehr anmelden. Tue ich es doch, hagelt es Fragen von Ex-Klientinnen, Ex-Klienten und weiteren Betroffenen. Die verstehen gar nichts mehr, denn einige von ihnen sind die gleichen Internet-Wege gegangen wie ich.

Die müssten eigentlich schon seit Wochen ins Nirwana der virtuellen Welt führen. Hätte keine Viertelstunde gedauert. Eigene Seiten wieder aus dem Netz nehmen, hat mein Neffe schon in Minutenschnelle geschafft, als er zehn Jahre alt gewesen ist.

Dem Vernehmen nach heißt der neue Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch Wilfried Osterkamp-Andresen. Der soll es mit A. S. und H. G. als Stachowske-Anhängerinnen schwer haben. Was niemanden wundern sollte, denn die müssen sich doch geradezu schlapp darüber lachen, dass Internet-offiziell immer noch Ruthard Stachowske die Einrichtung leitet...Während Wilfried Osterkamp-Andresen offiziell noch gar nicht vorgestellt worden ist.

Auch das muss man sich einmal vorstellen...Dann stellen Sie sich auch noch vor, was Sie entdecken, wenn Sie bei http://www.ehs-dresden.de/ die Dozentinnen und Dozenten aufrufen...Ruthard Stachowske ist an dieser Hochschule Honorarprofessor - und leitet den dortigen Angaben zufolge - die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch!

Der Rektor der Hochschule ist von mehreren Seiten auf die fristlose Kündigung hingewiesen worden, was aber nichts an dieser Eintragung änderte.

Das muss man sich einmal vorstellen...

3. August 2011 (19.16 Uhr)
Geht doch!

Jetzt sind die hier aufgezählten Verlinkungen auf den offiziellen Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) verschwunden.  Auf Stachowskes Institutsseiten steht zwar immer noch, dass er die TG leitet. Aber so kennen wir ihn...Wenn der jemandem die Hand gibt, gilt: Anschließend die Finger zählen.

Wie perfide das System dieses Herrn gewesen ist, zeigt auch eine Wortmeldung, die mich gestern bei Facebook erreicht hat. On war ein Mädchen, das in der TG des Herrn Stachowske so wenig Bildung wie möglich genoss - auch dieses Mädchen entwickelt sich nun wesentlich besser als von dem Schwindel-TG-Leiter vorhergesagt.

Warum der Klienten, Klientinnen und deren Kinder mies gemacht hat? Ganz einfach: Je schlechter die Beurteilungen, desto mehr Geld...

Seine TG-Stellvertreterin H. G. machte daraus sogar noch ein lukratives Nebengeschäft.  Sie bot zumindest einem Klienten Hilfe außerhalb der TG an. Der ging auf diesen Vorschlag ein und bezahlte dafür.

Montag, 20. Juni 2011

VHS Bremen

20. Juni 2011
Kooperiert mit Psycho-Sekteninstitut

Kürzlich hat Ruthard Stachowske als angeblicher Experte den Sprung in Bremer Medien geschafft. Dabei ging es um das Methadonprogramm der Hansestadt. Diese Werbesendungen für seine Psychosekte gefielen Stachowske offenbar so gut, dass er eine davon auf den Internet-Seiten der von ihm noch geleiteten Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch verlinken ließ. Für diese Verlinkung war er auf Hilfe angewiesen, denn er selbst hat keinen Zugang mehr zu diesem Internet-Auftritt. Die Verlinkung ist inzwischen auch wieder verschwunden.

In einer der besagten Werbesendungen wurde darauf hingewiesen, dass viele so genannte "Drogenmütter" von der Weser in der Psychosekte von Stachowske landen. Flughilfe bekommt er dabei offenbar von der Volkshochschule (VHS) in Bremen. Die kooperiert eigenen Angaben zufolge mit dem Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT, gegründet 1996) von Stachowske. Dass man in diesem Institut auch auf H. G. trifft, die sonst noch stellvertretende Leiterin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch ist, muss gar nicht mehr erwähnt werden.

Fast schon ebenso selbstverständlich taucht H. G. neben Stachowske in einer Veranstaltungsankündigung der Volkshochschule von Bremen auf. Diese Veranstaltung dient VHS-Angaben zufolge "der Kompetenzerweiterung für die Arbeit mit Familien" und ist eine "berufsbegleitende Fortbildung für alle, die in sozialen Arbeitsfeldern mit Familien oder Teilfamilien zu tun haben".

Dafür sucht die Volkshochschule von Bremen Referenten aus, die Familien zerstören, die Mütter von ihren Kindern trennen? Was außer Stachowske und seinen Gefolgsfrauen inzwischen niemand mehr bestreitet...

Montag, 12. April 2010

Die Energiefeldtherapie

10. Februar 2010
Schmerz und Erinnerung müssen getrennt werden?

Hilft gegen alles, gibt es zwar nicht, kann man aber behaupten. Wie Professor Dr. phil. Ruthard Stachowske auf den Seiten seines Institutes für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT), das 1996 gegründet worden ist, wenn er dort verlautbaren lässt: „Die Durchführung von Therapien nach der Energiefeldtherapie-

Methode (EFT)“ gehöre zu den Zielen auch in der von ihm geleiteten Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

In den höchsten Tönen gepriesen wird diese Methode ebenfalls auf den Seiten www.gesundheitstrends.de, die von Birmingham aus ins Netz gelangen und mit dem Hinweis versehen sind, dass man keinesfalls auf einen Arztbesuch verzichten sollte: „Emotional frei ist nicht, wer schmerzhafte Erinnerungen verdrängt, sondern wer Schmerz und Erinnerung trennt. Gary Craig, der die energetische Heilmethode ´Emotional Freedom Techniques (EFT)´ entwickelt hat, sieht den Grund für jedes negative Gefühl in der Unterbrechung des Energiesystems des Körpers. Die Energiefeld-Therapie habe eine heilende Wirkung, weil durch das sanfte Klopfen auf blockierte Meridiane die Energie wieder ins Fließen gelange und sich durch gleichzeitiges Benennen der belastenden Erfahrungen die gewünschte Loslösung davon im Gehirn verankert. Auf diese Weise lassen sich - auch in der Selbstbehandlung - Ängste, Phobien und Traumata erfolgreich behandeln.“

Der Erfinder dieser Methode ist ein amerikanischer Ingenieur, der sich aus der chinesischen Medizin bedient hat. Hierzulande allerdings werden solche Weisheiten eher in die Nähe des Okkultismus gerückt. Doch Esoterik boomt und ist ein Milliardengeschäft. Manche schlürfen angeblich heilende Substanzen und schwören auf diese Bachblüten, die ebenso angeblich gegen alles Hilfe leisten. Andere gehen gleich zu den Scientologen und bringen ihre Engramme aus dem reaktiven mind beim Auditing zur Sprache, die beim Begleichen der Rechnung ins Stottern geraten kann. Jeder Humbug findet seinen Platz auf dem Esoterikmarkt.

Interessant sind immer die Parallelen: Auch L. Ron Hubbard hat seine Methode in den Anfangsjahren als Selbstheilungsmethode angepriesen. Die Scientology Church gab es noch nicht, als dieser Science-fiction-Autor behauptete, er habe sich sozusagen im Alleingang von schweren Krankheiten wieder befreit. Doch irgendwann merkt jeder, dass er auf eine Goldader gestoßen ist und schon ist aus einer Selbstheilungsmethode eine Methode geworden, die andere so lange erlernen müssen, bis sie endlich vergessen haben, dass es Anlass zur Methodenkritik gegeben hätte.

Vieles schmerzt. Eine Trennung. Der Verlust des Arbeitsplatzes. Der Tod eines lieben Menschen. Die schlechten Zeugnisse der Kinder. Die Niederlage des Lieblingsvereins. Ein Sturz. Ein Bankkonto mit roten Zahlen. Manche Fernsehprogramme. Aber wie trennt man da den Schmerz von der Erinnerung? Kann man um 17.18 Uhr noch beim Schlusspfiff des letzten Saisonspiels geheult haben, weil nun der Abstieg der Elf dort unten besiegelt ist und sich um 17.23 Uhr schon wieder auf die Schulter klopfen, da jedem Abstieg auch ein Aufstieg folgen kann? Geht nicht. Denn dazu müsste man sich an die Regeln im Fußballgeschäft erinnern. Dafür erforderlich sind: gespeicherte Informationen. Auch schmerzhafte.

Wenn Intelligenz bedeutet, dass man sich in unbekannten Situationen mit dem vorhandenen Wissen zurechtfindet, dann hätte die Energiefeldtherapie Dummheit zur Folge. Wenn sie erfolgreich wäre. Ist sie aber nicht. Das ist gut so, denn der Mensch ist keine Maschine, aus der bestimmte Teile einfach entfernt werden können und die mit neuen Teilen wieder in Schwung gebracht werden kann. Wer behauptet, er könne an der Seele herumschrauben oder sie weich klopfen, ist ein Scharlatan. In welchem Gewand diese Scharlatane daherkommen, ist nicht wichtig. Wichtig ist, dass der Volksmund dafür den Begriff „Seelenklempner“ geprägt hat.

Sollte nun jemand meinen, dass mit der Energiefeldtherapie die esoterischen Grenzen abgesteckt sind, der irrt sich gründlich. Auch nach Craig kommt immer noch was, beispielsweise der Energiekörper. Den allerdings können nur medial Veranlagte sehen, heißt es auf den einschlägigen Seiten. Schon bricht man auf zu glücklicheren Ufern, die man laut Bhagwan, der seine Guru-Laufbahn 1969 begonnen hat, aber nur erreichen kann, wenn man sich als Gefäß betrachtet, dass geleert werden muss. Wohin derlei Entleerungen führen können, hat Giovanni Trappatoni 1998 als Trainer von Bayern München in seiner legendären Wutrede über die Spielweise seiner Mannschaft so zum Ausbruch gebracht: „Flasche leer“. Deswegen habe er fertig. Wenn das nicht Warnung genug ist…

In einem Medizin-Lexikon nachgeschlagen