Donnerstag, 18. Oktober 2012

System Wilschenbruch

Einsichtsfähigkeit gleich Null

Mütter aus Wilhelmshaven, möglicherweise auch Teammitglieder der Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi), tappen irgendwie im Dunkeln, wenn sie Antworten auf die Frage suchen, warum sich Matthias Lange, ehemals Geschäftsführer der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg und seit einem halben Jahr WiKi-Geschäftsführer, so benimmt, dass er derzeit von einer Erzieherin nur per Unterlassungserklärung daran gehindert werden kann, ein verleumderisches Schreiben an alle WiKi-Eltern zu verschicken.

Der NDR hat im Oktober vorigen Jahres einen Beitrag veröffentlicht, der mit "Schlammschlacht um das System Wilschenbruch" überschrieben wurde, wobei "Schlammschlacht" noch ein milder Begriff war. Der Anwalt der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, der von der damaligen Geschäftsführerin Gisela van der Heijden den Auftrag bekommen hatte, den Ex-Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) für alle Zeiten von der Einrichtung fernzuhalten, sprach sogar von Unterschlagung, präsentierte dem Arbeitsgericht einen Kontoauszug mit einer merkwürdigen Buchung, die sich aus Strafgeldern ergab, die von Klientinnen und Klienten bei "Fehlverhalten" kassiert wurden.

Aus einem Kontoauszug der Therapeutischen Gemeinschaft
Wilschenbruch.









Der Anwalt des entlassenen Leiters der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch wischte den Vorwurf, Klientinnen und Klienten seien finanziell zu hart bestraft worden, mit der Behauptung vom Tisch, solche Maßnahmen seien in anderen Einrichtungen ebenfalls üblich, zudem hätte man das Geld den Klientinnen und Klienten bei anderer Gelegenheit wieder zugute kommen lassen.

Zu keiner Zeit sind Matthias Lange und der damalige TG-Leiter zu Einsicht fähig gewesen. Schuld waren immer die anderen. Als mich Ende Mai 2009 eine Klageandrohung der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg ereilte, erklärte Lange am 12. Juni 2009 gegenüber dem "Hamburger Abendblatt", man sehe Klagen mit Gelassenheit entgegen. Da hatte der Mann wohl etwas verwechselt. Denn nicht ich drohte mit Klage, ich wurde mit Klage bedroht. Aus der nichts wurde. Statt dessen klapperte die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg alle blogbetreiber ab, die meine Berichte veröffentlicht hatten und gaukelten denen "bevorstehende juristische Auseinandersetzungen vor", um die Artikel zu stoppen. Das klappte nur eine Weile, weil die blogbetreiber schnell feststellten, dass alles nur heiße Luft war.

Jetzt hat die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg alle Kündigungen gegenüber dem ehemaligen TG-Leiter zurückgenommen, gesucht wird für ihn ein neuer Platz. Das kann für die Step gGmbH Hannover als neue Gesellschafterin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg verhängnisvoll werden, wenn der Ex-TG-Leiter Genugtuung verlangt. Die ihm irgendwie jetzt schon zuteil wird, weil die Step gGmbH einfach so weiterwurschtelt wie bisher. Wie aus der TG eine Einrichtung für traumatisierte Kinder werden soll, wenn das bisherige (Rest-)Team schon nicht in der Lage ist, eine familienorientierte Drogentherapieeinrichtung qualifiziert zu führen, ist eines der vielen Geheimnisse...

Was bei der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg alles möglich ist, sei an einem letzten Beispiel noch deutlicher gemacht. Nach der Entlassung des TG-Leiters bekam die Einrichtung einen neuen Chef. Der hat im Oktober 2011 entweder nicht mitbekommen oder geduldet, dass in Wilschenbruch für eine Anzeige gesammelt wurde, die am ersten Arbeitsgerichtsprozesstag in der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" erschien. Der NDR vermutete, Ex-Klientinnen und Ex-Klienten hätten die überschwengliche Danksagung an den entlassenen TG-Leiter finanziert. Gisela van der Heijden gab sich überrascht. Als ein Ex-Klient in dieser Lokalzeitung eine Gegenanzeige starten wollte, wurde die abgelehnt.






Auch er ist wieder da

Ruf dahin?

Verleumdung




1 Kommentar: