Montag, 27. Februar 2012

Mein Lebenslauf

Diesen Artikel hat der Anwalt von
Ruthard Stachowske dem
Hamburger Landgericht vorgelegt.
Bei google-Bildersuche ist er
verlinkt mit einem anonymen blog
über mich...




















14. Februar 2012
Soll bis zu meinem 70. Geburtstag fortgeschrieben werden

"Zufall ist der Schnittpunkt zweier Notwendigkeiten." Hat meines Wissens Friedrich Engels festgestellt. Deshalb habe ich heute festgestellt, dass bei google eines der Fotos, das man unter meinem Namen findet, verlinkt ist mit einem blog, das im März 2011 ins Netz gestellt wurde. Dort sollen angeblich Freunde und Bekannte von mir aus meinem Leben berichten, fertig sein soll das Teil an meinem 70. Geburtstag. Doch wie bei allen anonym ins Netz gestellten Veröffentlichungen haben die Initiatoren dieses Vorhabens schnell wieder das internette Weite gesucht.

Der Sozialpädagoge Ruthard Stachowske und seine Anhänger sind weder intelligent noch fantasievoll genug, um sich vor dem Start solcher anonymen Projekte klar zu machen, dass Verlinkungen und die Veröffentlichung bestimmter Dokumente verräterisch sein können. Der Foto-Link bei google liegt unter einem Artikel über mich, den ich das erste Mal gelesen habe, als er in einem Schriftsatz von Stachowskes Anwalt auftauchte.

Verfasser ist der ehemalige Magazinmacher Paul Rohde aus Burgdorf, der im Frühjahr 2004 über mich behauptete, ich sei wohnungslos und Sozialhilfeempfänger. Zu jener Zeit wohnte ich seit einem guten Vierteljahr in Wilhelmshaven und bereitete die Gründung der Wochenzeitung 2sechs3acht4 vor.

Ebenso jämmerlich ist das, was die anonymen blogbetreiber über mich zusammengetragen haben. Einmal abgesehen davon, dass sie den Namen der Stadt, in der ich zurzeit lebe, nicht durchgängig richtig schreiben können, behaupten sie, ich sei bei den Zeugen Jehovas zwangsausgeschlossen worden und hätte mit den Frauen, mit denen ich verheiratet war, einen "Rosenkrieg" geführt.

Sicherlich kann sich ein Familienzerstörer wie Ruthard Stachowske nicht vorstellen, dass sich scheiden lassen auch ohne "Rosenkrieg" geht. Warum meine vier Ehen überhaupt erwähnt werden, wird wohl für immer Geheimnis von Energiefeldtherapeuten bleiben. Die Namen der bezaubernden Frauen, mit denen ich verheiratet gewesen bin, werde ich hier nicht veröffentlichen, denn sonst bestünde durchaus die Gefahr, dass über sie auch noch anonyme blogs verfasst werden.

Erweckt wird zudem der Eindruck, ich hätte Ärger mit Jugendämtern, weil in meinem Leben etwas schief gegangen ist. Dann taucht auch noch der Name meines Anwaltes aus Münster in diesem blog auf. Über den dürfte sich Ruthard Stachowske nach etlichen juristischen Niederlagen oft genug geärgert haben. Also darf der wohl keinesfalls fehlen.

Fehlt nur noch ein blog, das mein Hund Mike verfasst. Aber da ist mein Jagdterrier schneller gewesen. Dieses blog gibt es schon - wie es augenscheinlich in Niedersachsen einen Sozialpädagogen zu viel gibt...

Ein weiteres Kapitel - 24. Februar 2012

Schluss mit Schmutz stammt von diesem Mann - 27. Februar 2012

Chantal

27. Februar 2012
Warum versagt das Kinder- und Jugendhilfesystem?

"Hilfeschreie, die niemand hört..." Soll es nach dem Tod der elfjährigen Chantal aus Hamburg nicht mehr geben. Deswegen hat Günther Jauch gestern Abend einen Journalisten, einen Bezirksbürgermeister, eine Jugendamtsmitarbeiterin, eine Super-Nanny und einen ehemaligen Jugendhilfeausschuss-Vorsitzenden zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Letzterer stellte fast schon resigniert fest, nach dem Tod des ersten Kindes habe man das Hilfesystem umgebaut, den Tod eines zweiten Kindes damit aber nicht verhindert. Fehlte in der Runde der Vertreter eines Systems, das erfolgreich ist. Die gibt es. Auch für Familien mit Drogenproblemen. Gelernt haben müsste man längst: Neuorganisation verpufft, wenn an unfähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern festgehalten wird.

Schon sind wir bei der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Die meisten Kritikerinnen und Kritiker der Einrichtung sind immer noch auf Ruthard Stachowske fixiert. Der ist weg. Kommt nicht wieder. Aber immer noch bekomme ich Anrufe von aktuell Betroffenen, die auf die Frage, wie gut sie die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg und den neuen Leiter der Einrichtung kennen, mit Achselzucken reagieren. Nenne ich die Namen anderer Betroffener, sind die den Anruferinnen und Anrufern völlig unbekannt. Wer aber nicht weiß, dass es anderen auch nicht viel besser ergeht, kann sich auch nicht gemeinsam mit anderen wehren.

In Schulen gibt es Elternbeiräte und Elternabende, in Kindergärten kennt man sich, in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch läuft man offenbar aneinander vorbei. Wer nun glaubt, die Chefetage würde das ändern, täuscht sich wohl. Gefragt sind der Gesetzgeber und die Aufsichtsbehörden. Als gGmbH genießt die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg Vorteile, in einer angeblich familienorientierten Einrichtung wie der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch müsste es ganz anders zugehen als immer noch.

Ergo: In allen Kinderheimen und Einrichtungen, die sich um das so genannte "Kindeswohl" kümmern, müssten regelmäßige Treffen aller Betroffenen und die Bildung eines Beirates aus Betroffenen, der bei aktuellen Problemen sofort eingeschaltet werden muss, Vorschrift sein. An alle vier Wochen ein Besuch kann ich nichts Familienorientiertes finden, es sei denn, man reduziert den Begriff  Familie auf diejenigen, die in der Einrichtung sind.

Das Argument, man müsse ungestört arbeiten können und das gehe nur, wenn Familienmitglieder nur nach Absprache in der Einrichtung auftauchen, ist fadenscheinig. Das könnte auch jedes Krankenhaus und jedes Alten- und Pflegeheim behaupten. Machen die aber nicht. Meine Mutter ist in einem Pflegeheim. In diesem Heim gibt es ein öffentliches Restaurant und Zimmer für Touristen. Nun sage man mir bloß noch, dass die Pflege von Alzheimer-Patienten weniger schwer sei als die Hilfe für Mütter und Väter mit Drogenproblemen...

Gäbe es in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch einen Beirat, hätte sie sofort ein Problem. Denn alle Betroffenen, die sich bei mir melden, finden für zwei Mitarbeiterinnen der Einrichtung die gleichen Adjektive. Die sind wenig schmeichelhaft. Liest man mir vor, was eine dieser beiden Mitarbeiterinnen an Behörden schreibt, dann fällt mir ein: Das hat sie auch schon über andere Mütter und Kinder behauptet. Bei Drogenkranken muss man nicht differenzieren? Kann das eine Sozialpädagogin überhaupt?

Mindestens ebenso schlimm ist: Vorwürfe, die zu Zeiten von Ruthard Stachowske erhoben worden sind, werden weder von der neuen Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg noch von dem neuen Leiter der Therapeutsichen Gemeinschaft Wilschenbruch auf den Prüfstand gestellt. Sie pflanzen sich einfach fort. Wie - im wahrsten Sinn des Wortes - Unkraut...

Samstag, 25. Februar 2012

Jugendamt führt Krieg

25. Februar 2012
Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch hisst weiße Flagge?

"Ebenso differenziert sind unsere langjährigen fachlichen Kooperationen für Jugendliche und Erwachsene in den Bereichen Fachärzte, Therapeuten und Schulen. Wir arbeiten mit Jugendämtern in der gesamten Bundesrepublik zusammen. Wir arbeiten mit den Fachstellen Sucht zusammen, darüber hinaus mit verschiedensten Kosten– und Leistungsträgern in Deutschland. Engen Kontakt pflegen wir zu den anderen Einrichtungen der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gGmbH."

Steht auf den neuen Seiten der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.  Die Probe aufs Exempel machen, darf man allerdings nicht. Erst einmal ist die Einrichtung bis zum 4. Juli 2011 von dem Sozialpädagogen Ruthard Stachowske geleitet worden, der vieles im Sinn gehabt hat, aber keine Kooperation. Seine rechten Hände waren die Sozialpädagoginnen A. S. und H. G. Der neue Leiter heißt Wilfried Osterkamp-Andresen. Seine rechten Hände sind die Sozialpädagoginnen A. S. und H. G. Nennt man Erblast.

Bei Anrufversuchen haben eine Mutter und ich kürzlich erstaunt festgestellt, dass zumindest eine Einrichtung der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg gGmbH keinesfalls eng mit den anderen Einrichtungen zusammenarbeitet. Und im Umkehrschluss die Therapeutische Gemeinschaft auch nicht. Die Auskunft lautete: "Wir haben kaum miteinander zu tun."

Ebenfalls Erstaunliches fördert man zutage, wenn man der Frage auf den Grund geht: "Wie sehen die Wechselbeziehungen zwischen Klienten und den Kooperationspartnern der Einrichtung aus?" Gibt es da so etwas wie Gleichberechtigung, offener Umgang, stetige Qualitätskontrolle? Kann nicht sein.

In einem aktuellen Fall hat noch zu Stachowskes Zeiten die Sozialpädagogin A. S. die Weichen gestellt für ein Familiendrama, das sich gar nicht ereignen könnte, wenn stimmen würde, was im Internet steht. Im Jahre 2011 versorgt A. S. ein Jugendamt mit Einschätzungen einer familiären Situation, mit denen Großeltern ins Abseits gestellt werden. Der Großmutter sagt eine Jugendamtsmitarbeiterin: "Bei mir laufen Sie gegen eine Wand."

Geschehen müsste nun dies: Die Großmutter wendet sich wegen dieser Drohung an die Einrichtung, gemeinsam wird ein vernünftiger Weg eingeschlagen. Doch es bleibt bei einem Gesprächsversuch des neuen Leiters mit dem Jugendamt, an dem die Großmutter nicht teilnehmen darf. Sie muss auch weiterhin draußen bleiben und stellt entsetzt fest, ihre Enkel, die sie betreut hat, sind nicht mehr fröhlich, in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch geht es ihnen immer schlechter.

Führt zu einer Ursachenforschung? Keinesfalls. Das Jugendamt ist nicht aufzuhalten, sucht Pflegeeltern für die Kinder. Hat sie offenbar gefunden. Die Großmutter sagt: "Ich habe zwei entsetzliche Fehler gemacht. Wir haben das Jugendamt eingeschaltet, und ich bin dafür gewesen, dass meine Tochter mit ihren Kindern in die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch geht."

Besser wäre gewesen: Die Großeltern hätten sich weiter ohne Einschaltung des Jugendamtes um ihre Enkel gekümmert, die Mutter wäre in eine gute Einrichtung gegangen. Dieses Prädikat kann man der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch auch heute noch nicht ausstellen. Wenn niemand das Heft in der Hand hat, kann auch niemand ein neues Kapitel aufschlagen...

Kann man im aktuellen Fall nur hoffen: Die Kinder kommen nicht in eine Pflegefamilie, sonst dauert der Kampf um die Rückkehr Jahre, die Mutter findet eine Einrichtung, in der sie von ihren Eltern und von ihren Kindern so oft wie möglich besucht werden kann.

Siehe auch

Freitag, 24. Februar 2012

Die Zombies

24. Februar 2012
Kinder grüßen nicht - beantworten keine Fragen

Ein jüngst in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) gedrehtes Video zeigt Kinder, die auf den Betrachter wie Zombies wirken. Ein "Zeit"-Artikel aus dem Jahre 2009 drängt sich ins Gedächtnis. Die Kleinen reagieren nicht auf  Fragen, eine Mutter sagt: "Die dürfen sie auch nicht beantworten." Drohungen gebe es immer noch. Wie zu Zeiten von Ruthard Stachowske, der die Einrichtung bis zum 4. Juli 2011 geleitet hat. Kinder seien in der Einrichtung, dann wieder für ein paar Tage in irgendeiner Außenwohnung der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch: "Widerspricht jemand, wird ihm mit Kindesentzug gedroht."

Den Schriftverkehr mit Jugendämtern führt weiterhin die Sozialpädagon A. S., die sich auch schon in der Ära von Stachowske so manche irrwitzige Stellungnahme geleistet hat. Hört man ihre aktuellen Texte, fallen einem viele Kinder ein, die inzwischen wieder zuhause sind und sich prächtig entwickeln, während ihres Aufenthaltes in der TG angeblich aber unter so vielen Störungen gelitten haben, dass einem angst und bange hätte werden müssen.

Eine Leserin und Betroffene, die heute dieses blog im Netz entdeckt hat, soll in Tränen ausgebrochen sein. "Da hat sich überhaupt nichts geändert", sei ihr Kommentar gewesen. Ungestörte Gespräche mit Familienmitgliedern könnten nicht geführt werden, "weil immer jemand dabei ist".

Wieder droht einer Mutter der Sorgerechtsentzug während ihres TG-Aufenthaltes. Ein Jugendamt steuert auf dieses Ziel zu, lässt weitere Familienmitglieder nicht ins Hilfesystem - Begründung: "Die sind nicht in der Lage, die Kinder von ihrer Mutter fernzuhalten." Und so was geschieht immer noch in einer Einrichtung, die angeblich familienorientiert arbeitet?

Montag, 6. Februar 2012

Die Spritztour

6. Februar 2012
Elfjähriger mit Auto in Langwedel unterwegs

"Unbemerkt hat ein elfjähriger Junge am Montagmorgen die Autoschlüssel seiner Eltern an sich gebracht und anschließend mit dem Wagen eine Spritztour unternommen. Im Rahmen einer Fahndung konnten Polizeibeamte den Jungen anhalten. Der Elfjährige, der kaum über das Lenkrad gucken konnte, war sich keiner Schuld bewusst. Schließlich hatte er sich das Autofahren bei seiner Mutter abgeschaut und vorher eine Probefahrt im Wald unternommen. Nach Einschätzung der Polizei ist es weniger der frisch erworbenen Fahrpraxis, sondern eher glücklichen Umständen zu verdanken, dass es nicht zu einem Unfall mit möglicherweise schweren Folgen gekommen ist."

Steht am 24. Januar 2012 im Pressebericht der Polizei von Verden. Schauplatz ist Langwedel. Eine Mutter aus Lübeck entdeckt diese Meldung im Internet, fragt sich: "War das mein Junge?" Der ist seit elf Jahren bei einer Pflegefamilie in Langwedel, hat das gleiche Alter wie der Spritztour-Junge, die Mutter hat ihren Sohn das letzte Mal vor sechs Jahren gesehen.

Ein Polizeibeamter aus Verden will das bei einem Telefonat am heutigen Montag nicht bestätigen, unterhält sich jedoch lange mit der Mutter über dieses Kind. Vor elf Jahren ist diese Mutter mit ihrem Sohn in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gewesen, die bis Juli 2011 von dem Sozialpädagogen und Honorarprofessor an der Evangelischen Hochschule Dresden, Ruthard Stachowske, geleitet worden ist. Dem werfen unzählige Betroffene die Zerstörung von Familien vor. Er ist inzwischen wegen Untreue und Unterschlagung fristlos entlassen worden. Gegen diese fristlose Entlassung wehrt er sich vor dem Arbeitsgericht in Lüneburg. Nächster Termin:  27. Februar 2012.

Auch der Mutter aus Lübeck ist der Junge weggenommen worden. Da die Therapie in Wilschenbruch nichts brachte, haute sie ab, kehrte mit ihrer Mutter in die Einrichtung zurück, der Junge war weg. Die Pflegeeltern erklärten die Mutter des Jungen für tot, das Jugendamt von Verden hat bislang nichts für eine Rückkehr des Kindes nach Lübeck getan.

Der Junge schreibt am 22. Dezember 2010 eine Karte an seine Mutter, will nach Hause. Wie sich derweil Hilfeplangespräche des Jugendamtes von Verden entwickeln, steht am 22. August 2011 in einer "Leseabschrift". Wie schon üblich ist die Mutter zu diesem Gespräch am 17. August 2011 nicht eingeladen worden. Dazu heißt es in dieser "Leseabschrift": "Die leibliche Mutter wird durch Übersendung des Hilfeplanes und ihre persönliche (möglichst schriftliche) Rückmeldung beteiligt."

Der Junge hat am 17. August 2011 keine große Lust zur Teilnahme an diesem Gespräch: "Die Teilnahme lehnte er ab, wollte lieber mit seinem Freund spielen."  Den Hinweis, dass an Hilfeplangesprächen alle Betroffenen  teilnehmen müssen, ignoriert das Jugendamt von Verden. Nicht zum ersten Mal.

Der Junge habe etwas angestellt, erfährt die Mutter am Freitag von der Verfahrensbeiständin, deshalb sei er jetzt in einer therapeutischen Einrichtung. In welcher, weiß sie nicht. Auch der Anwalt der Mutter findet das nicht heraus.

Die Staatsanwaltschaft hat wegen der Spritztour ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zweifel daran, dass es sich bei dem Elfjährigen  um den Jungen der Mutter aus Lübeck handelt, sind kaum möglich.

Siehe auch

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