Donnerstag, 9. Februar 2012

Kooperation

Landeszeitung für die Lüneburger Heide, 9. 2. 2012












Alle suchen nun Verbündete

Die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg hat also mit "step" einen neuen Kooperationspartner, der ebenfalls damit rechnet, dass sich die arbeitsrechtliche Auseinandersetzung mit Ruthard Stachowske noch lange hinziehen wird. Auch das Stachowske-Lager rückt enger zusammen. Dabei bedient sich der im Juli 2011 fristlos entlassene TG-Leiter mehrerer Schnittmengen: Verbündete, die noch in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) sind und dort die innere fristlose Kündigung abgegeben haben, kooperieren mit ihm in seinem Institut für mehrgenerationale Forschung und Therapie (IMFT)  und erobern sich nun auch noch Vortragsplätze in der Volkshochschule von Lüneburg. Rückenstärkung bekommt dieses Lager von der Evangelischen Hochschule Dresden, wo Stachowske Honorarprofessor ist, in Weinheim beim Institut für Familientherapie (IFW), das ein IMFT-Teammitglied gegründet hat.

Will die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg jemanden aus diesem Stachowske-Lager zur Rede stellen, verbarrikadieren die sich und ein potenzieller Zeuge in einem Verfahren gegen Ruthard Stachowske teilt mir mit, dass er vor einer Mitarbeiterin aus dieser Schnittmenge so große Angst habe, dass er sich nun in psychologische Betreuung begebe. Auf dieser Schnittmenge gestapelt werden gestohlene und erpresste Dokumente, mit denen Stachowske weiterhin über Ex-Klienten herzieht und Schriftsätze, in denen die neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Lügnerin bezeichnet wird.

Kommentare:

  1. Ist doch schonmal gut, wenn ein Träger von außen in das Konsortium einsteigt. Dann weht hoffentlich ein anderer Wind!

    Was das "Stachowske-Team angeht", kann ich nur sagen:

    Verehrte Damen und Herren Stachowskeunterstützer/-innen, ganz egal, wie viele Titel und welch professioneller Background diesem Herren St. zugeschrieben werden, kann das doch nicht darüber hinweg täuschen, dass unter der Leitung des genannten Profis unsagbare Dinge geschehen sind. Und Sie, verehrte Damen und Herren, sind aufgerufen, mit objektivem Blick hinter die Kulissen zu schauen. Trauen Sie sich das zu? Unsereins ist zum Gespräch bereit.

    Beste Grüße aus HB

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  2. @ andi

    spüren sie den zynismus nicht? die tg ist 1993 gegründet worden, ohne jemals eine anständige arbeit gemacht zu haben, hat stachowske dem trägerverein millionen in den rachen geschaufelt. dem gehören die immobilien. nun gibt es immer noch mütter, die um ihre kinder kämpfen. stachowske hat sie in pflegefamilien gebracht. und wer kümmert sich darum? ich! genau deshalb hat er mich auch so massiv angegriffen, behauptete ich sei pädophil, was heidrun girrulat dann in den außenwohnungen der tg erzählte. und was geschieht, wenn man die neue geschäftsführerin um hilfe bittet? in einem aktuellen fall haben wir glück, dass sie uns nicht wieder knüppel zwischen die beine wirft...ich habe am freitag live mitgehört, wie eine anruferin dort eine abfuhr erlitten hat, weil die telefontante der neuen geschäftsführerin nach einer freundlichen frage sehr pampig wurde.
    stachowske weiß ganz genau, welche seilschaften ihm was zu "verdanken" haben, das reizt er nun bis zum letzten aus.
    und wer ermöglicht das? seine seilschaften. und wer hat das möglich gemacht? die neue geschäftsführung, die nicht einmal der landeszeitung für die lüneburger heide die wahrheit erzählt.
    mögen sie nun alkoholiker nehmen, ich werde keiner trotz der unzähligen aktuellen lügen, dreistigkeiten, heucheleien. falls wir es schaffen, dass ein kind nach elf jahren zurück kommt, werde ich der mutter zu einer klage gegen diesen verein raten. wenn sie das will:-) zurzeit schläft sie schlecht, weint am telefon. erzählen sie das nicht gisela van der heijden...
    die würde ihnen bestenfalls schreiben: ach, das ist ja so schrecklich :-(
    finde ich aber nicht. die mutter bekommt den jungen wieder:-) und dann schaun mer mal...

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  3. @H.P.Tjaden,

    das mit den Seilschaften ist mir schon klar. Die werden sich nicht gegenseitig die Augen aushacken und stellen alles ganz toll dar. Habe mich allerdings schon gewundert, warum die GF der Jugendhilfe so wendehalsmäßig drauf ist. Wahrscheinlich hat sie selbst einen Maulkorb. Aber wenn der Träger größer wird, dann ändert sich auch meistens in der Leitungebene einiges. Und da spielt Hannover jetzt mit. Die machen ganz andere Therapie als in der Lüneburger Heide. Und federführend ist die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Die haben eine große Suchtklinik in Laatzen mit 80 Betten, die will belegt sein :-)

    Ich bin jedenfalls weiterhin gespannt.

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  4. Der Junge wird wieder zurück kommen? nach 11 Jahren bei dem Möchtegernpflegevater? Therapieerfahren? Selbst auf krumme Bahnen gewesen? Ich glaube es leider immer nocht nicht. Und ich denke, dass sich so NICHTS ändern wird, ausser man wechselt das ganze Team für die Klienten und Kinder aus! Vom Hausmeister bis zur Geschäftsführung, nur dann gibt es eine CHANCE

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    1. Keine Bange, der Junge ist nicht bei TG-Pseudo-"Pflegeeltern". Er ist auch nicht mehr bei den Pflegeeltern, die er nach dem Kindesentzug in der TG bekommen hat. Er ist seit ein paar Tagen in einer Einrichung. Wir wissen nur nicht, in welcher. Aber das wird sich vor dem Familiengericht ja herausstellen.

      Ob step informiert ist über die familienrechtlichen Auseinandersetzungen, die sich am Horizont abzeichnen? Weiß step, wer bei TG-Kindern der Vormund ist? Kennt step seine Aussage, dass Kinder in der TG bleiben, bis sie 14 sind? (unabhängig davon, ob die Eltern noch in der TG sind oder nicht...)

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  5. Die einzelnen Schicksale der TG Klienten, unter der damaliegen Leitung Stachowske/Girrulat und Soboth, sind der blanke Horror, das weiß ich aus persönlichem Erleben.
    Gisela van der Heijden ist aber auch nur ein Mensch und hat in der Kürze der Zeit doch auch viel Gutes bewirkt.
    Die neue Kooperation mit STEP HANNOVER finde ich ausgesprochen gut. Die haben einen guten Ruf und bringen mit Sicherheit die Arbeit gemeinsam mit Gisela van der Heijden auf einen guten Weg.

    Dennoch bin auch froh,Peter, dass es dich gibt und du immer wieder "Salz in die Wunde" streust.
    Die Vergangenheit muss aufgearbeitet werden und die Kinder der Eltern müssen zurückgeführt werden dürfen wenn die Eltern clean leben oder Angehörige die Kinder haben möchten.
    Es kann nicht sein, dass Säuglinge/Kinder weggenommen, Mitarbeitern-EX Drogenabhängigen, über Jahre zur Pflegefamilie anvertraut werden, die Eltern und Großeltern fast irre werden vor Sorge und Sehnsucht nach ihren Kindern und diese Kinder in einer Drogeneinrichtung, mit wechselnden Neuankömmlingen aus der Drogenszene aufwachsen müssen.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn die Kooperation mit Step auf dem Wege ist, Gisela van der Heijden sich um diese Angelegenheiten kümmern wird.
    Außerdem wünsche ich mir bald ein Jahrestreffen für EX-Klienten und Angehörige und Heinz Peter. :-)
    Monika Bogner-Schultze

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  6. Neuer Partner oder Träger?
    In der Zeitung steht, dass die Step die Geschäftsanteile der GmbH übernommen hat!

    Die Step ist Träger der Klinik am Kronsberg oder ehr wohl eines Hochsicherheitstraktes. Hier werden die Patienten wie Schwerverbrecher eingeschlossen.

    Seit der Sache mit der Marktversorgung und Rückfällen sowie dem Rücktritt des Klinikleiters, wird alles in dieser Einrichtung als Geheimsache behandelt. Die Öffentlichkeit und wir werden dumm gehalten.
    Hier ein Link zum nachlesen: http://haz.wefind.de/wfhaz-webapp/hazSearch/search?query=Step+Klinik+Kronsberg

    Was passiert hinter den Mauern?

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  7. Auf der Homepage der Jugendhilfe:

    Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg wird 100%-Tochter der STEP

    (http://sucht-jugendhilfe.de/index.php/77-startseite/97-sucht-und-jugendhilfe-lueneburg-ggmbh-wird-100-tochter-der-step-ggmbh)

    Nicht Partner, nicht Kooperation - sondern Tochter!

    Da haben sich die Herren im Vorstand des Vereins was tolles einfallen lassen.

    Bin gespannt wie alles weitergeht

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  8. step hat also laut landeszeitung fünf stationäre einrichtungen betrieben, jetzt nur noch eine. liegt das am konkurrenzkampf oder an den vorkommnissen, über die in der hannoverschen allgemeinen zeitung berichtet worden ist?

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