Freitag, 14. September 2012

Ich bin dann mal wech


Auf dem Serdar-Saris-Weg

Nächste Woche schalten sie bei der Step gGmbH Hannover die Automaten ab, die mails beantworten. Wie versprochen meldet sich eine Mitarbeiterin nach der anderen bei mir, entschuldigt sich dafür, dass man nicht mitgewirkt hat, als ein anonymer Hinweisgeber gegenüber dem Jobcenter von Wilhelmshaven den Eindruck erweckte, ich hätte von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, die angeblich seit über einem halben Jahr zur Step gGmbH gehört, in der 20. und 21. Kalenderwoche 2011 Geld bekommen, um eine Zeitlang in Saus und Braus leben zu können, und erklärt mir, warum man bislang zu einem Haftbefehl geschwiegen hat, mit dem der ehemalige Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch von mir eine eidesstattliche Versicherung erzwingen will. Dann meldet sich Serdar Saris, Geschäftsführer der Step gGmbH Hannover, bei mir und verspricht: "Wenn Sie noch einmal die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg anrufen, legt niemand mehr auf. Ihre Fragen werden von der Buchhaltung beantwortet." Außerdem - wird er mir erzählen - habe seine Vorgängerin Gisela van der Heijden die Anweisung bekommen, sich in Erding auf Fahrten mit dem Rettungswagen zu beschränken, statt ihre Zeit mit mails an die Lüneburger Polizei zu verplempern.

Dann ist alles Hannover. Diese Stadt hat Serdar Saris 1978 auf dem falschen Weg erwischt. Aus unerfindlichen Gründen verirrte er sich beim ersten Mal beim Abbiegen von der Autobahn auf die Vahrenwalder Straße und erschrak. Wäre mir auch so gegangen. Später benutzte der ehemalige Fraktionschef der Grünen in der Regionsversammlung Hannover aber auch andere Straßen in der niedersächsischen Landeshauptstadt, denn irgendwie musste er zur Uni kommen. Mit immer die Vahrenwalder Straße rauf- und runterfahren hätte das nie geklappt...Schon fand er Hannover so schön, dass er sich als Grüner in die Kommunalpolitik geradezu hineinstürzte - wie später auch in den Maschsee? Dann hätte ich ihn sogar irgendwann gesehen, denn zu jener Zeit habe ich als Student im Maschseebad gearbeitet...Die Saison war völlig verregnet, die Zahl der Badegäste so gering...

Wie die Chance, dass bei der Step gGmbH Hannover tatsächlich die Automaten ausgeschaltet werden, wenn ich mich dort melde. Was die Staatsanwaltschaft von Lüneburg aus den Geschichten macht, die ich erzähle, weiß ich nicht. Wie das Jobcenter von Wilhelmshaven auf das Schweigen der Step gGmbH Hannover reagiert, warte ich ab. Ob das Amtsgericht von Wilhelmshaven Gisela van der Heijden wegen des Haftbefehls als Zeugin lädt, werde ich schon bald erfahren. Denn immer noch gibt es Einrichtungen, die aktiv werden, wenn man sie dazu auffordert.

Gestern hat mir ein Insider geschrieben, dass er keine Geschichte über die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg kenne, die nicht irre ende. Woran das wohl liegen mag?



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