Sonntag, 14. Oktober 2012

Auch er ist wieder da

Matthias Lange leitet Wilhelmshavener Kinderhilfe - Eltern empört

"Das ist ein Blender." Hat mich soeben eine Mutter aus Wilhelmshaven angerufen. Sie berichtet von Psychoterror, Einzelgesprächen und von einem Arbeitsgerichtsprozess, den er gegen eine Erzieherin verloren hat. Auch er ist wieder da: Der von der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg zum 31. März 2011 entlassene Geschäftsführer Matthias Lange. Der nach seiner Entlassung in eine Suchtklinik in Lüneburg wechselte und dann gen Norden strebte - und zwar nach Wilhelmshaven, wo er seit einem halben Jahr Geschäftsführer der Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) ist.

Die Empörung unter den WiKi-Eltern soll groß sein. Vor den Sommerferien habe Matthias Lange Kindergartenkindern erzählt, die Erzieherin habe Böses getan, nach der Niederlage vor dem Arbeitsgericht in Wilhelmshaven habe er den Gerichtssaal mit der Ankündigung verlassen, dass er sich um die Entscheidung nicht kümmern werde. Die Erzieherin sei krank geworden. Dienstag soll ein Gespräch mit der Vereinsvorsitzenden stattfinden. Die Anruferin sagt: "Was ich über Matthias Lange zu erzählen habe, würde lange dauern."

Was weiter geschieht, dürfte spannend werden. Die WiKi wird wohl kaum eine fast sechsstellige Summe aus dem Fenster werfen, um mich zu verklagen - wie das die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg getan hat. Noch hat die WiKi einen exzellenten Ruf, den sie verteidigen sollte.

Verblüffend ist, dass diese Mutter aus Wilhelmshaven Matthias Lange so charakterisiert wie viele Ex-Klientinnen aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch Ruthard Stachowske charakterisiert haben.

Wenn der nun der "Landeszeitung für die Lüneburge Heide" erzählt, dass alle Vorwürfe juristisch erledigt seien, dann gilt das allenfalls für die Step gGmbH und Serdar Saris. Im Oktober 2011 sind aus der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch gestohlene Dokumente anonym ins Netz gestellt worden. Diese Dokumente wurden inzwischen von google gesperrt. Da für diese Veröffentlichung mein Name missbraucht worden ist, stellte ich bei der Lüneburger Staatsanwaltschaft Strafantrag gegen Unbekannt. Das Ermittlungsverfahren ist nicht beendet, es ruht. Bei jedem neuen Hinweis wird das Verfahren wieder aufgenommen. Zu den Verdächtigen gehört Ruthard Stachowske, der diese Dokumente dem Hamburger Landgericht vorgelegt hat, um ein Verfahren zu gewinnen.

Ruthard Stachowske wollte unbedingt weiter Behauptungen aufstellen können, die seine Arbeitgeberin, die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg, nicht wiederholen wollte. Das hat die damalige   Geschäftsführerin Gisela van der Heijden in einer Abschlusserklärung versichert. Nun müsste mir Serdar Saris einmal erklären, wie er mit einem Angestellten zurecht kommen will, der sich im Zweifelsfalle nicht um das kümmert, was seine Arbeitgeberin will.

So, wie mir nun Matthias Lange ein zweites Mal über den Weg läuft, wird mir auch Ruthard Stachowske irgendwann wieder über den Weg laufen. Spätestens an dem Tag, an dem mir jemand verrät, wer die Dokumente anonym ins Netz gestellt hat...Dass sie gestohlen worden sind, ist eine Behauptung der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg!

Mit der Mutter aus Wilhelmshaven habe ich vereinbart, dass ich auch auf meinen Seiten www.szenewilhelmshaven.de berichte. Hier lesen

Ruf dahin?


Er ist wieder da

Facebook-Nachricht: "Ich könnte brechen"

"Heute in der LZ ein Bericht des Carlo Eggeling über Stachowske/TG Wilschenbruch. Demnach wurden alle 7 Kündigungen zurückgenommen, Herr St. soll wieder dort arbeiten. TG soll sich zukünftig schwerpunktmäßig um traumatisierte Kinder kümmern. Ich könnte brechen... Schlimmer gehts nicht."

Hat mir soeben eine Lüneburgerin bei Facebook mitgeteilt. "LZ" steht für "Landeszeitung für die Lüneburger Heide". Meine Facebook-Bekannte ist keine Betroffene, verfolgt das Geschehen aber aufmerksam.

Ob der Anwalt der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg nicht nur die sieben Kündigungen zurückgenommen hat, sondern auch die mir gegenüber geäußerte Auffassung "Der Stachowske darf nie wieder beruflich mit Menschen zusammenarbeiten", weiß ich nicht. Ist auch unerheblich.

Gisela van der Heijden, Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg vom 1. Januar 2011 bis Juni 2012, ist längst zum Bayerischen Roten Kreuz in Erding entfleucht, sie behauptete, dass sie von Stachowske und seinen Verbündeten terrorisiert worden sei - sollte das wahr sein, ist das wohl eine hinlänglich gute  Methode, um bei der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg seinen Arbeitsplatz zurückzubekommen.

Dass sich die Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch um traumatisierte Kinder kümmert, wäre neu. Stachowske ist bisher dafür zuständig gewesen, Kinder zu traumatisieren...Nebenbei jagte er eine sechsstellige Summe für juristische Auseinandersetzungen und anderen Schnickschnack durch den Schornstein. Darüber hat sich der Vereinsvorsitzende Winfried Harendza voriges Jahr gegenüber der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide" beklagt.

Falls Sie einen Job suchen, wissen Sie, wie Sie den bei der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg bekommen...Dass weder Gisela van der Heijden noch die Step gGmbH Hannover in den vergangenen Wochen auf meine Anfragen reagiert haben, muss niemanden verwundern. Ich passe nichts ins Anforderungsprofil...

Es ist wie es ist, sagt die Geldbörse...

Falls Gisela van der Heijden demnächst zu einem Fototermin mit Ruthard Stachowske, Serdar Saris von der Step gGmbH Hannover und Winfried Harendza eilen sollte, schlage ich im Falle der Veröffentlichung ein Zitat aus einer Mail von van der Heijden vor: "Hoffentlich ist der Stachowske nicht so verrückt wie..."