Donnerstag, 26. Januar 2012

Alpträume

26. Januar 2012
Elfjähriger hat immer noch Angst vor "Pflegemutter"

"Als ich im Internet gelesen habe, was mit Stachowske geschehen ist, habe ich gedacht, es gibt Gott, es gibt Gerechtigkeit."

Schreibt eine Mutter, die knapp eineinhalb Jahre in der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) gewesen ist. Ihr inzwischen elfjähriger Sohn kehrte vor gut sechs Jahren nach Hause zurück. Dabei half die Leiterin des Lüneburger Jugendamtes Marlies Otte.

Erste Fragen: Was hat Otte dabei über die familienzerstörerische Arbeit des damaligen TG-Leiters erfahren? Warum ist niemand zur Rechenschaft gezogen worden?

Beispielsweise die so genannte "Pflegemutter", die nach Angaben der Ex-Klientin bis heute in der "Kinderförderung" der Einrichtung arbeitet. Wegen der ein Junge von Alpträumen geplagt wird. Nennen wir ihn Kai und die "Pflegemutter" Kerstin.

Kai ist vier Jahre alt, als Kerstin die Betreuung des Jungen übernimmt. Macht der Kleine in die Hose, muss er mit nasser Hose zwei Stunden lang draußen sitzen. Macht er nachts in die Windeln, bekommt er großen Ärger. Hat er sich verletzt oder weh getan, wartet er vergeblich auf Trost. Ist er am Wochenende bei Kerstin in der Wohnung, darf er nur einmal am Tag zur Toilette.

Erzählt Kai, der sich vor nichts mehr fürchtet als vor einer Rückkehr in die TG. Deshalb will die Mutter Kerstin zur Rede stellen. Will sie fragen: "Was haben Sie meinem Jungen angetan, dass er immer noch Angst vor Ihnen hat?"

Kai erzählt erst seit Weihnachten. Auch seine Schwester will nicht länger schweigen. Gisela van der Heijden als neue Geschäftsführerin der Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg habe ich informiert.

Kommentare:

  1. ich glaube nicht, dass diese Leidensgeschichte irgendwen in der TG Wilschenbruch interessiert.
    Das ist sehr bitter was dieses Unternehmen sich erlaubt.

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  2. für diese leidensgeschichte interessiert man sich in der tg sehr wohl. es findet ein gespräch statt...

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  3. das kann ja durchaus sein, dennoch glaube ich, dass da nichts bei rauskommt. Das wird vielleicht sogar bedauert, aber die Mitarbeiterin wird sicher dort weiter arbeiten können.

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  4. Wäre dies meinem Kind in einem staatlichen
    Kindergarten/hort passiert, hätte es so was von geprappelt!, diese Frau wäre keine Stunde mehr in der Kinderbetreuung eingesetzt gewesen.
    In der TGW wird gedeckelt, vertuscht und verleugnet.
    Reden wir mal darüber und die Täter bekommen Recht, die Opfer sind ja nur Kinder von Ex-Drogenabhängigen. Was für eine Lobby haben die denn?
    Die TGW_Täter werden geschützt, sonst wären bereits mehr Mitarbeiter entlassen worden. Auf alles andere bin ich sehr gespannt.

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  5. Was ist mit dem kleinen Kind welches im Büro alleine übernachten musste und sich von Kopf bis Fuß in der Nacht blutig kratzte?
    Die Klientin die ihn säubern sollte war entsetzt und stellte die Mitarbeiter zur Rede. Die Antwort?
    "Das macht der immer so".

    Was ist mit dem Kleinkind welches stundenlang auf dem Stuhl sitzen und auf einem Fleischstück herumkauen, welches sie ekelhaft fand? Als die Mutter kam war sie entsetzt, nahm ihr Kind das Fleischstück wurde ausgespuckt. Die Mutter bekam dafür richtig Ärger.
    Inzwischen ist die Kleine wieder bei der Mutter. Das Kind war nach Jahren von der TGW in ein Kinderheim verfrachtet worden, von dort wurde es herausgeklagt.
    Sie ist jetzt 10 Jahre alt, hasst Fleisch und jede feste Nahrung wird laut Aussage der Mutter, nur mit literweise Soße zerdrückt, verrührt und vermanscht. Damit ist sie erst fertig wenn alle schon gegessen haben.

    Was ist mit Kindern die alleine im Böro übernachten mussten und eingeschlossen wurden?
    Gibt es für diese Kinder und Eltern auch Gespächstermine

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    1. Dazu müsste ich erst einmal Namen und Adressen haben. Und dann schaun mer mal...

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