Samstag, 22. Oktober 2011

Noch ein Ruthard?

22. Oktober 2011
Tolle Danksagung in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide

Das wissen wir schon: Der Diplom-Sozialpädagoge Ruthard Stachowske ist nicht mehr Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch. Er wurde vor dreieinhalb Monaten fristlos entlassen. Mit der Kündigung beschäftigt sich am Donnerstag, 12.30 Uhr, das Arbeitsgericht in Lüneburg. Über eine gute Arbeit dieses Mannes ist mir bis heute von niemandem berichtet worden. Als ich um positive Rückmeldungen bat, reagierte niemand. Auch nicht die Sucht- und Jugendhilfe Lüneburg als Trägerin der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch.

Doch nun ist offenbar auch noch ein anderer Ruthard gegangen. Mehrere Dutzend Leute bedankten sich heute bei ihm in einer Anzeige für seine hervorragende Arbeit. Die erschien auf Seite 35 der "Landeszeitung für die Lüneburger Heide". Alle unterschrieben nur mit ihrem Vornamen, die Liste endete mit dem Hinweis, dass noch mehr (Vor-) Namen veröffentlich worden wären, jedoch: Für mehr Anzeigenplatz reichte das Budget nicht.

Das ist bedauerlich. Denn wenn sich jemand nach getaner toller Arbeit in den Ruhestand oder wegen eines Umzuges in eine andere Stadt verabschiedet, kann ihm gar nicht genug gedankt werden.

Sehr geehrter Herr Ruthard (wo auch immer Sie in Lüneburg beschäftigt gewesen sind): Auch ich wünsche Ihnen alles Gute!

Da Sie in der nächsten Woche sicherlich Ihrerseits eine Anzeige aufgeben werden, in der Sie sich für diese tolle Aktion bedanken: Wäre nett, wenn Sie verraten würden, was Sie in Lüneburg in welchem Unternehmen oder in welcher Behörde oder in welcher Einrichtung so klasse getan haben.

Danke!

Anmerkung: Die Anzeige ist mir soeben von einer Lüneburgerin am Telefon vorgelesen worden. Ich hoffe, dass sie den Text vollständig wiedergegeben hat.

Kommentare:

  1. Herr Tjaden, nun bin ich gespannt, wie viele tg-Opfer am Donnerstag vor dem Arbeitsgericht in Lüneburg Gesicht zeigen...

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  2. Die Anzeige sieht jedenfalls "teuer" aus. Dreispaltig, farbig und etwa 16 cm hoch.

    Preisliste bei

    http://www.landeszeitung.de/fileadmin/lz-redakteure/service/Anzeigenservice/Preisliste_Landeszeitung_2011.pdf

    Z.B. also ca.: 3 x 1,30 € x 180 = ???

    Grob also einige Hundert Euros. Soll ich annehmen, dass tatsächlich jeder der Vornamenspender etwa 25 -30 € gab???

    Oder gab es gar einen sehr großzügigen Großspender???

    Naja, amüsante Lektüre jedenfalls heute früh...

    Die Vorleserin (genau genommen aus dem gleichen Ort wie ein gewisser R.St. ...)

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  3. Jetzt müssten TG-Opfer eine Anzeige aufgeben: "Danke, Herr Tjaden, dass Sie..." Machen die bestimmt...

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  4. Ja, was für eine Anzeige, Lüneburg und viele Städte waren wohl fassungslos. ich denke, dass oben angesprochende "Budget" war wohl reichlich, die Angst vorm jetzigen Arbeitgeber wohl grösser, denn da haben wahrscheinlich viele mitgewirkt, auch Mitarbeiter oder Möchtegernmitarbeiter;) und die anderen aufgezählten sind wohl immer noch da...nach Jahren

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  5. Ich bin nur kurze Zeit in der TG gewesen, weil mir schnell klar wurde, dass ich dort alles mögliche bekomme, nur keine Hilfe. Die Danksagung habe ich ausgeschnitten, eingerahmt und in meine Küche gehängt. Peinlich, peinlich, peinlich. Ich melde mich bei Facebook.

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  6. ich werde mir das auch einrahmen und mir in die wohnung hängen!!!! hab noch NIE so viel gelacht. danke an alle die das bezahlt haben und mitgewirkt haben!!! DANKE klienten!!! ^^

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  7. Das ist doch wirklich peinlich,die hälfte der Namen sind Kinder,jetzt werden die auch noch für sowas benutzt.Kann er sich nicht mehr anders wehren als mit so einer Übertriebenheit.Ist doch wirklich lächerlich,na ja, warten wir mal die Verhandlung ab.

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  8. Der hervorragend arbeitende Ruthard, der nun umgezogen ist oder sich in den ruhestand verabschiedet hat, darf sich auf eine gegen-anzeige in der landeszeitung freuen. sie beginnt mit nein danke! nein danke! nein danke!

    heinz-peter tjaden

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  9. ich habe gehört, dass die lz nun auch betroffene zu wort kommen lässt. die haben bereits zwei tg-leute angerufen :-)

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  10. heute etnscheidet die lz, ob die nein-danke-anzeige erscheint. wenn ja, kommt auch noch ein beitrag hinzu.

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  11. die lz druckt morgen oder übermorgen einen kritischen leserbrief über die tg. die nein-danke-anzeige wollen sie erst nach dem arbeitsgerichtsverfahren drucken. heute unterhält sich der lz-redakteur mit melanie, die im april 2011 bei radio bremen mit lilly aufgetaucht ist.

    heinz-peter tjaden

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  12. ich war bei der LZ und habe den leserbrief in auftrag gegeben. werde auch weiterhin mit der LZ zusammen arbeiten, also es kommt noch mehr!!! ^^ ihr dürft euch schon freuen! habe auch der melanie ausrichten lassen ( die wie herr tjaden ja oben schon geschrieben hat) ein termin mit dem verantwortlichen redakteur heute hat, das ich auch ein gespräch zu dritt nicht aus dem wege gehen würde!!! (ich,melanie und der redakteur) mal gucken was noch kommt.

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  13. Hi allerseits,
    aber jetzt alle zur LZ und Erfahrungen kund getan.
    Besonders diejenigen die länger als 5 Tage da waren werden viel von anderen gehört haben. Was die alles berichten können. Ich bin schon ganz aufgeregt.....
    Juhu
    PS. Viele Grüße an den Juwe Fan. Aber die traurige Wahrheit: Inter ist besser!!!

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  14. Florian Piotrowski hat einen Kommentar geschrieben. Den Namen habe ich rausgenommen:

    ohhh wunder ohhh wunder!!!! das ist ein wunder! 1. melanie ist nicht bereit mit mir und dem redakteur der LZ mit dem sie sich gestern getroffen hat das gespräch zu suchen. wovor hat melanie angst!!?? dass ich argumente bringe über stachowske , argumente gegen die sie nichts sagen könnte/kann. traurig melanie traurig!!! naja was soll man denn sonst auch erwarten!?! 2. mein leserbrief wird erstmal NICHT gedruckt weil in dieser ausgabe schon auf seite 4 ein kritischer bericht über die TG steht. und wie man mir mitteilte, hat der chef der LZ auch etwas bammel vor möglichen klagen des herrn stachowske. soweit hat dieser mensch uns schon!!!! was für ein wunder!! aber der verantwortliche redakteur versucht seinen chef heute nochmals davon zu überzeugen das der leserbrief in die zeitung gehört. mal gucken was passiert!

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  15. Ist doch klar, dass keiner dann reden will, genauso die Danksagung, ist doch wohl einleuchtend, dass da alle mitgewirkt haben, Mitarbeiter, Möchtegernmitarbeiter, aber die 35 Namen sind nun die Blöden, alle anderen haben Angst vor der Geschäftsführung, Angst um ihren Job und ihre Arbeit, so ist das und nicht anders!! Und auch heute der Artikel, der entspricht auch nicht so ganz der Wahrheit, denn es sind mehr als 4 Personen, die dort nach ihrer Therapie so eingestellt worden sind und da IMMER noch arbeiten und das ist noch gar nicht geändert worden!! Immer auch bei der WAHRHEIT bleiben und Ihr anderen, die bei der Anzeige an Herrn Stachowske mitgewirkt haben, gebt es öffentlich zu und versteckt Euch nicht hinter den anderen Namen!!

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  16. soeben hat sich eine zweite zeitung gemeldet

    - tj -

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  17. Betr. Artikel in der Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Bericht "Therapie ohne Ende"

    In einem Kommentar vergleicht mich jemand, der sich Daniel Schwers nennt, mit Stachowske. Der Name Daniel Schwers sagt mir nichts. Andererseits werden im Netz Drohungen gegen Kritiker versteckt. Stammen die auch von Daniel Schwers?

    Heinz-Peter Tjaden

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  18. ich habe lange Jahre bei der Jugendhilfe gearbeitet,nicht in wilschenbruch.Aber Ich und alle anderen Kollegen haben gewußt/geahnt,was in Wilschenbruch vorsichgeht.Keiner,auchIch hatte den mut,sich mitHr.stachoswke anzulegen.Warum.:Weil Hr.St.nicht der "sonnenkönig der Jugendhilfe ist .Vor Ihm hatten nur die Wilschenbrucher klienten und Mitarbeiter Angst.Wer diesen Verein jugendhilfe seitJahren als Sonnenkönig dominiert,ist die sogenante therapeutische Leitung des Vereins Kekonnt finde Ich,daß dieser Herr Nirgendwo auftaucht,obwohl er doch für die Qualität derDrogentherapie,der Jugendhilfe fürstlich bezahlt wird.

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  19. Hi Mr. Anonym!
    Lass mich raten, du hast im AHA gearbeitet? Bis ca. 2004 / 05?
    Was soll denn da geahnt worden sein? Ich war 6 Jahre im Betriebsrat der Jugendhilfe. Ich kenne die Jahresabschlüsse des Vereins (jetzt gGmbH) aufgeschlüsselt nach Einrichtungen. Ich weiß wo die roten und wo die grünen Zahlen standen. Der eine hat geglaubt er spiele die 1. Geige. Der andere dachte er hätte einen Goldesel. Weihnachtsgeld wollten alle haben. Die Mitarbeiter in Wilschenbruch haben gedacht sie machen gute Arbeit. Diejenigen die meinen es wäre leicht verdientes Geld Pflegekinder aus Wilschenbruch zu nehmen haben keine Ahnung. Das wissen sowieso alle Professionellen. Jeder das das behauptet, ortet sich als Ahnungsloser. Ich habe 15 Jahre in Wilschenbruch gearbeitet. Schätze das ich mehr als 1000 Therapiegruppen gesessen habe. Ich habe schon vieles gehört oder gesehen. Bin gerne bereit mich mit euch zu treffen und dabei zu helfen den "vergessenen" Teil der Geschichte nachzutragen. Aber daran wird sicher kein Interesse bestehen. Aber von einem Wunder wird auf diesen Seiten immer wieder berichtet, dass jeder der die Therapie in Wilschenbruch abgebrochen hat clean geworden ist.
    Das ist eine dermaßen sensationelle Quote, müsste sich jemand patentieren lassen.

    MfG

    J. Everclean

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  20. herr everclean, ich habe ihren kommentar zugelassen. bei den menschen, die ich beraten habe, stimmt die quote 100 prozent. ich habe gerade erfahren, dass ihr ehemaliger arbeitgeber ruthard stachowske jeden mann, der sich der tg genähert hat, als pädophil verleumdet hat. da habe ich nun eine eidesstattliche versicherung. geben sie sich endlich zu erkennen, falls sie bei diesen verleumdungen mitgewirkt haben, herr gerdesmann! sie waren 6 jahre im betriebsrat und haben verzweifelte mitarbeiterinnen auflaufen lassen?

    kommentare von ihnen veröffentliche ich nur noch, wenn da steht jörg gerdesmann - oder missbrauchen sie den namen?

    heinz-peter tjaden

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  21. herr gerdesmann.... ich meine everclean.... ich bin an einem gespräch interessiert!!! habe ich ihnen ja auch schon einmal vorgeschlagen!!! aber sie haben den schwanz eingezogen. jetzt mache ich ihnen ein zweites angebot....... über herrn tjaden können sie mich direkt erreichen. ich freue mich über ein gespräch!! oder ziehen sie wieder ihren schwanz ein!!??

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  22. @everclean
    1000 Therapiestunden...voll professionell.
    Wie sie sehen sagt eine langjährige Mitarbeiterkarriere gar nichts aus.

    1000 x berührt-1000 x ist nichts passiert
    und nun hats "boom" "bumm" gemacht.

    HattenSie nicht an anderer Stelle gesagt, dass sie nie behauptet hätten Therapeut zu sein? Aber an den z.T. unrechtmäßigen Entscheidungen
    des Kindesentzuges haben sie mitgewirkt, oder haben sie diese auch übersehen?
    Wie sonst wäre es möglich gewesen die Tg Entscheidungen, sobald die Leute gegen die TG geklagt haben, rückgängig zu machen und die Leute ihre Kinder wieder bekommen haben?
    Aber nein, Sie wissen es besser als die Richter vom Amtsgericht Lüneburg und anderswo.
    Sie wussten wo die roten und die grünen Zahlen standen?
    Dann wußten sie auch von den Konsequenzgelder in Höhe von 12.000 €?
    Weihnachtsgeld wollte jeder haben? HÄ???
    Everclean:"Wer da steht sehe zu, dass er nicht falle".

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  23. ich finde, dass die vergessene geschichte von wilschenbruch hier gut aufgearbeitet worden ist. dass everclean hier nun so viele angaben zu seiner person macht, verwundert mich. denn warum nennt er dann nicht seinen namen? herr tjaden, auch ich tippe auf gerdesmann. wie die buchhaltung der einzelnen einrichtungen ausgesehen hat, kann er gar nicht wissen, denn die tg hatte eine verdeckte - jedenfalls nach bisherigem erkenntnisstand vor dem arbeitsgericht...

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  24. @Everclean
    ich war auch in der TG (mehr als 5 Tage) und ich habe sie leider nicht kennen gelernt.
    Mehr als 1000 Therapiegruppen??? Ich habe eine Frage. Sind sie ein ausgebildeter Psychotherapeut oder sind sie auch ein ex-user, den nach vielen Jahren (ohne Studium und Ausbildung) Therapeut geworden ist??? Haben sie therapiert ohne zu dürfen / können??? Wenn "JA"...dann ES IST BETRUG!!!...Wenn in der TG alle so schön und "richtig" war, warim arbeiten sie nicht mehr dort???. Noch etwas...die "armen Pflegemütter", die für soooooo wenig Geld, sooooo viel (Schaden) machen....einfach lächerlich. Und ICH WEIß WOVON ICH REDE!!!!.
    Vielleicht haben sie, lieber Everclean, über diesen Sachverhalt keine Kenntnnissen.

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  25. @Tjaden, ich möchte Ihnen mal schreiben, dass manche Kommentare...eigentlich viele hier echt nerven, seien sie von Ihnen oder anderen.Mann ehrlich. Jedesmal werden nun neue "Opfer" hier gesucht und dann später kommt hier wieder blablabla. Bringen Sie doch mal eine Sache zu Ende, schauen Sie bei denen, die "angeblich" von nichts wussten, wow vom Betriebsrat in die TG Leitung. Rechte Dinge gehen zu? Aber nein, der Nächste und egal was man hier auch schreiben möchte, immer der Vorteil von Ihnen wird gesehen, nur dass wird hier veröffentlicht, alles andere Nein....sind die "Anhänger", ich könnte Ihnen ja echt Dinge über einige Exklienten hier erzählen, ehrlich, da würden sie aber viele Kommentare hier raus nehmen.

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  26. @ Ich könnte ihnen Dinge über einige EXklienten erzählen?
    Möchtest du über dich berichten oder bist du der/die Einzige Drogenabhängige der/die nicht kriminell war?
    Das wäre in sich schon ein Widerspruch. Schau lieber, dass du draußen clean lebst, arbeitest und deine Probleme lernst alleine zu lösen. Ich jedenfalls brauche keinen Papa der für alle Papa ist und mir immer sagen will was recht und unrecht ist.
    Meine Ausbildung ist jedenfalls echt.
    Voll wiederlich was du da schreibst.
    Herr Lehrer ich weiß was....
    Aber wie solltest du es auch besser können?

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