Donnerstag, 26. Mai 2011

In eigener Sache

4. Mai 2011
Wieder Post in Sachen Therapeutische Gemeinschaft Wilschenbruch

Immer wieder bekomme ich Post - auch anonyme. Da melden sich angeblich ehemalige Klientinnen und Klienten oder sogar angeblich Teammitglieder. Auch heute habe ich wieder Post bekommen. Von wem, verrate ich nicht.

Ich habe per Fax die neue Geschäftsführerin der Jugendhilfe Lüneburg, Gisela van der Heijden, über wesentliche Inhalte des Schreibens informiert.

Der Hilferuf soll nicht ungehört verhallen. Sachdienlich wären allerdings Beweismittel - meine Adresse ist bekannt...

26. Mai 2011

Zum hier veröffentlichten Gesprächsangebot derzeit aus gegebenem Anlass keine Informationen. Die bisherigen habe ich gelöscht.

Kommentare:

  1. Ich brauche Antworten....

    Unter dem Aspekt der Hilfestellung werden
    offensiv Einschränkungen folgender Art den Klienten auferlegt:

    - Einschränkung des Verfügungsrechts über Eigentum
    - Kontrolle über finanzielle Mittel
    - Arbeitsverpflichtung
    - Kontaktsperre
    - Zensur von Post und Telefon
    - Einschränkung von Hörfunk und Fernsehen
    - Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit
    - Einschränkung des Selbstbestimmungsrechts
    - Einschränkung der Sexualität
    - Einschränkung der Intim- und Privatsphäre

    Diejenigen, die in Wilschenburch aufgenommen werden, tauschen die
    Drogenabhängigkeit gegen die totale Abhängigkeit von der Institution ein. Stachowske verlangt Freiwilligkeitserklärungen (Therapievertrag), in der die
    Klienten der Einschränkung der Grundrechte zustimmen."

    Hilfesuchende werden jederzeit aufgenommen usw. wird zum Teil beschreiben . Doch wie sieht es dem Verlassen, Trennen von der Gemeinschaft aus, welche Hilfestellungen werden gegeben oder ist dies richtig, das einem das Verlassen des Hofes aus dieser Therapieeinrichtung so schwer wie möglich gemacht wird (warum???). So soll mann, wenn man den Entschluß zum Verlasssen getroffen hat, ohne Freunde oder Bekannte, Partner oder Familie zu Kontaktieren zu können einfach mit seinen Sachen, natürlich ohne Geld, das haben Sie ja bei der Aufnahme eingezogen, auf die Strasse ausgesetzt.

    Die Klienten sind unzufrieden, die Ex-Klienten sind angefressen und schreien um Gerechtigkeit, selbst die Mitarbeiter sind nicht mit Stachowske einverstanden....

    Was ich mich frage ist:
    Was soll das alles?
    Worum geht es in diese Einrichtung?
    Geht es um Geld?
    Geht es um Macht?
    Hat jemand eine Antwort?

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  2. BORN TO BE FREE
    Die zuletzt gestellten Fragen liegen mir seit mind. 5 Jahren im Nacken.
    Ich tippe darauf, dass der Stachowske eine Marktlücke entdeckt hat.
    Es mag ja durchaus stimmen, das mit dem Drogenkonsum in der Schwangerschaft längerfristig Folgen für das zu erwartende Kind bestehen,......doch jetzt kommt der Hinkefuss:
    Wie setzt dieser Professor sein propagiertes Hilfe-Konzept mit den Klienten um?
    Meine langjährige Erfahrung sagt mir , ....gar nicht.
    Denn Familienmitglieder wieder eine Familie werden zu lassen, indem sie in seine ,,Therapie''gehen, ist ja schließlich ,familienorientiert', bedeutet konträr erfahrungsgemäß ,zerrüttungsorientiert'.
    Eines bin ich mir dennoch sicher:
    So ein Lügengerüst wird immer fragiler, je mehr Lügen nötig sind um die vorhergangenen Lügen und Heucheleien zu vertuschen.
    Ich glaube Frau van der Heijden, die neue Geschäftsführerin kauft ihm seine Scheinheiligkeit eh nicht ab.
    Kein klar denkender unabhängiger Mensch wird sich an so ein Lügengerüst anhängen, das denke ich zumindest.
    Ansonsten ist im Blog von ,Jugendilfedisaster', was unsere Erfahrung mit dieser Einrichtung betrifft schon einiges beschrieben.
    Eines noch....,
    alleine, ohne die Beteiligung von Behörden und sonstigen Institutionen, die entweder naiv-gutgläubig bis evtl. korrupt(?) sind, könnte so ein Geschäft, meiner Meinung nach nicht derarig perfide funktionieren.
    Die Ungereimtheiten, sei es das sogenannte Konsequenzgeld, die ,quasi Freiheitsberaubung,
    rechtswidrige erpresserisch anmutende Beschneidung der persönlichen Entscheidung zum Ablauf der Therapie der Klienten, die Verleumdungen , selbst nachdem Klienten dieser Einrichtung gegangen ,wurden' oder freiwillig die Flucht ergriffen...sind nicht nur klärungsbedürftig , rufen eher nach Beendigung dieser obskuren Ära dieser nicht annähernd nachvollziehbaren Machenschaften.
    Ihr seht, auch ich habe keine plausible Antwort.

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