Mittwoch, 4. November 2020

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"Ich habe gerade auf google maps - Reiherstieg 15 - eingegeben. Dieses Bild einer leeren Fläche wo einst die TG Wilschebruch stand, ist wenigstens eine extreme Genugtuung... Diese Einrichtung ist nicht nur geschlossen, sondern dem Erdboden gleichgemacht... Das freut mich schon sehr. Danke Herr Tjaden" bei An die Staatsanwaltschaft

"Ich war 2001 bis 2002 und 2007 in Wilschenbruch. Habe zwei Kinder verloren und kann bis heute nicht damit abschließen. Heute weiß ich das mir das zu Unrecht passiert ist. Ich leide seit meiner frühen Jugend an Traumafolge. Auch ist heute wissenschaftlich bewiesen, dass Cannabis bei der Traumproblematik einen positiven Einfluss hat, da bei Trauma gewissen Botenstoffe im Gehirn nicht produziert werden und durch Cannabinoide ein Ausgleich stattfindet. Heute bekomme ich wegen einer komplexen PTBS Cannabis verschrieben. Das mir meine Kinder, trotz meiner Liebe und Fürsorge auf so schreckliche Weise entzogen wurden, werde ich R. Stachowske, A. Sobot, Rita, Heidrun, Jörg und Iris und allen weiteren herangezüchteten Mitarbeiterin nie verzeihen. Ich wurde als Minderjährige nach Wilschenbruch gefahren mit dem Ziel nach 12 Monaten wieder nachhause zu dürfen. Nach zwei Jahren und in der Phase 2 angelangt, wurde mir klar gemacht, dass keine Ende in Sicht ist. Also blieb mir nur zu flüchten. Die " bei Stachowske lügt weiter

"ich habe von 2001 mein Theraietagebuch aufgehoben und kann ebenfalls nachweisen, dass ich Strafgelder für banale Dinge zahlen musste. Wenn Sie Fotos davon benötigen kann ich ihnen diese gerne schicken" bei System Wilschenbruch

Anonym hat gesagt…
Diese "Therapeuten" haben viele Familien und Menschen kaputt gemacht. Ich selbst musste mir ihre schlechten Angewohnheiten abgewöhnen damit ich ein echtes Leben führen kann. Ich wurde unter Druck gesetzt und musste lügen, damit ich mit meinem Kind zusammen bleiben durfte. Ich musste sagen dass ich jeden Tag eine Flasche Vodka getrunken habe in der Schwangerschaft ansonsten würde man mir mein Kind wegnehmen. Ich hoffe die Einrichtung ist immer noch geschlossen.

Veröffentlicht bei http://kommissarinternet.blogspot.de 

1 Kommentar:

  1. Hallo zusammen,
    ich war selbst 2010 Klient der TG Wilschenbruch und lese mit Entsetzen diesen Blog. Als ich damals mit 23 Jahren meine Therapie begann, war ich, wie viele andere, in einer schweren Phase in meinem Leben und habe die Therapie als Strohhalm in ein neues Leben gesehen. Angekommen in Wilschenbruch müsste ich alle meine Kontakte abbrechen, nur der Briefkontakt zu meiner damaligen Freundin war erlaubt (jedoch wurden die Briefe von den Mitarbeitern gegengelesen). Ich war kein schwer Drogenabhängiger, wie viele in der TG, sondern ein junger Mensch, der sein Leben nicht in die richtige Bahn bekommt und viel negatives erlebte. Meine Sicht beschränkte sich auf Cannabis. Die TG sah ich als Neuanfang, um Erlebtes aufzuarbeiten. Ich durfte 4 Monate niemanden besuchen, keinen Besuch bekommen und war demnach total isoliert. Irgendwann kamen mir die Therapiemethoden merkwürdig vor. Es gab eine Art Belohnungs- und Sanktionssystem, in dem man aufsteigen kann, wenn man andere bei den Therapeuten "verpetzt". Damit die Therapie erfolgreich abläuft und einige dem drohenden Gefängnis aus dem Weg gehen konnten, mussten sie diesem System folgen. "Freunde" wurden zu einer Art Stasi. Bei einer bestimmten Anzahl von Verstößen, die durch Kleinigkeiten, wie Papierfilter in Zigaretten drehen (war Verboten), von KlienntInnen untereinander beobachtet und bei den Mitarbeitern angeprangert wurden, könnten zur Beendigung der Therapie führen. Man kann sich vorstellen, welche Atmosphäre unter den KlientInnen herrschte.
    In den Gruppensitzungen reagierte Stachowske oft cholerisch und drohte u.a. Müttern mit dem Entzug ihrer Kinder, wenn sie sich nicht so verhalten, wie es von ihm gewünscht war.
    Ich zweifelte immer mehr an der TG und widersetzte mich immer mehr. Woraufhin ich eine Woche Zimmerarrest bekam. Generell war man von der Außenwelt isoliert.. Um Kontakt zu meiner Freundin aufzubauen und nachzuforschen was hier eigentlich abgeht, schlich ich mich nachts aus meinem Zimmer, entfernte das Netzwerkkabel eines PC's ohne Internet, besorgte mir im Vorfeld das Internetpasswort und begab mich nach unten an einen internetfähigen PC, um wieder Kontakten nachzugehen und rein intuitiv nachzuforschen, was hier los ist. Damals schon entdeckte ich Artikel über aktuelle Beschuldigungen gegen Stachowskes Methoden und fand heraus, das er sich u. a. des Öfteren vor Gericht befand. Daraufhin war meine Motivation völlig dahin.. ich besorgte ein Handy, damit Leute mit "Außen" telefonieren könnten und widersetzte mich immer mehr. Wenige Wochen später habe ich die TG verlassen.
    Beim Auszug versuchte man noch, mir Steine in den Weg zu legen, in dem man mir mein angespartes Geld nicht auszahlen wollte, lediglich 100€ von ca. 900€ wollte man mir geben, Geld welches ich zur Überbrückung und zum Unterhalt bräuchte.
    Wenige Wochen nach meiner "Flucht" bekam ich noch einen Brief aus Wilschenbruch, in dem man mir mehr oder weniger nahelegte, man habe von meinen Internetaktivitäten erfahren.. ich solle keine Interner verbreiten, ansonsten würde man auch nicht vor gerichtlichen Schritten zurückschrecken.

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